Also ich hab gerade mal geschaut und finde keinen Account auf Facebook, nur bei Insta mit ein paar Videos.
Lässt sich natürlich auch ohne eigenen "Zugang" suchen...![]()
Per Mail ist bei dieser Ungeduld ja sicherlich schon nachgefragt?![]()
Also ich hab gerade mal geschaut und finde keinen Account auf Facebook, nur bei Insta mit ein paar Videos.
Lässt sich natürlich auch ohne eigenen "Zugang" suchen...![]()
Per Mail ist bei dieser Ungeduld ja sicherlich schon nachgefragt?![]()
Nimm den Link doch bitte raus, Azes
Also wenn ich etwas für überdimensioniert halte, dann selbst schon das Material des C9111. Ist ja auch noch das dxg gridstop mit Diamantmuster, das eh schon robuster ist, als das ohne. Wenn's nur das ist, würd ich auch den C9111 nehmen. Und das Rückenpolster fliegt doch eh als unnötig und zu schwer raus 😉
Ich hatte hier ja auch schon über Lieferprobleme eines anderen Modells berichtet. Vermutlich ist das Teil wie bei mir gelistet, aber gar nicht lieferbar.
Du könntest die Händler halt wie ich AliExpress melden.
Was soll denn das geändert sein? Sieht ziemlich identisch aus.
Ich schiele auf den FH2542, der allerdings etwas schwer geraten scheint - und da hat sich noch niemand am abspecken versucht...
Die Sonne weckt uns früh und erbarmungslos - aber da die Daunentüten ordentlich feucht geworden sind direkt an der Bucht, ist sie natürlich willkommen.
Perfekte Liegelänge ![]()
Es geht wieder ein Stück in's Landesinnere - und wie zuvor - auch durchaus hübsch, auf dem LW ist nicht nur die Küste sehenswert!
Wir stolpern von hinten in das antike Olympos, das es wohl öfter zu geben scheint, und sparen uns so wohl den Eintritt. Eine Stadt beachtlicher Größe, Ruinen mehrgeschossiger Häuser - und auch heute noch verständlich, weshalb man sich an diesem hübschen Flüsschen in die Meeresbucht mündend angesiedelt hat.
Ein kurzes Bad muss sein, wir sind ordentlich durchgeschwitzt, ein ausgesucht heißer Tag.
Die angrenzende Stadt der Jetztzeit, Cirali, fällt dahinter eher ab. ein Strandtourstenloch, durch das wir uns, mit Stops an diversen Supermärkten, relativ schnell durchhangeln.
Ab hier treffen wir vermehrt auf die sagenumwobene Umschnall-Silbersitzkissensekte, die stets in großen Gruppen und mit gleichnamigem Erkennungsmerkmal auftritt. Ein Rätsel, wie es dieses scheinbar unverzichtbare Teil auf sämtliche Packlisten geschafft hat. Wir sind etwas verunsichert, dass wir uns derart leichtsinnig und unwissend einfach so ohne so ein Teil auf den LW gemacht haben.
Im Laufe der Zeit erschließt sich uns, dass es sich zumeist um russische Gruppenreisen handelt. Meist mit unglaublichen Riesenrucksäcken ganz anderen Formats als hier im Bild - und mit eher verbissener Miene als Spaß bei der Sache.
Der LW führt auch an 'ewigen Feuern' vorbei, druch aus dem Boden entweichendes Gas gespeist. Kurios, aber bei Weitem nicht den Auflauf wert, den sie der Gegen bescheren, aber was tut man nicht alles für ein schlechtes Bild des eigenen Antlitzes vor so einem Flämmchen...
Wir ziehen rasch weiter, es ist inzwischen auch mal wieder spät geworden und ein Stückchen muss noch.
Ein erster Blick auf den Tahtali Dagi, den mit 2366m höchsten Berg der Region und genialem Weitblick, so nah an der Küste, der morgen fällig werden soll.
Wir wandern durch einen wunderschön lichten Nadelwald, der mit tollen Campspots nur so wuchert - und lassen uns nach einem letzten Stück mit Kopflampe für die Nacht kurz vor Beycik nieder.
Der aufmerksame Mitleser wird merken, dass wir irgendwie jeden Abend ungeplant mit Kopflampe ausklingen lassen - es läuft sich meist einfach noch zu gut. Ein bisschen kühler, der Mond scheint, die Stimmung ist einfach toll.
Und dem neugierigen Mitleser sei verraten, dass das so bleiben wird, wie mir gerade beim Überschlagen bewusst wird.
Für die statistikaffinen Mitleser noch schnell: 28,5km, 1650hoch, 1100 runter.
Wir verlassen Finike - die Partnerstadt von Moosbac (GER), wie wir noch anhand eines geschenkten Ortsschildes der Stadt herausfinden.
Um nach Karaöz zu kommen, wo der endlose Strand- und Bettenburgen Abschnitt nach Finike sein Ende nimmt, muss man leider etwas Dolmus-Tetris spielen und erst in's Landesinnere nach Kumluca und von dort weiter. Fahrplan und Anschluss war nicht so richtig rauszubekommen, lediglich mündlich, bzw. mit Hand und Fuß von ein paar Dolmus Fahrern - und so brechen wir recht früh mit frischem, warmen Baklava bewaffnet auf, da nach Kumluca wohl nur ein- oder zwei Busse am Tag fahren.
Kumluca ist ein absolut nicht touristisches Städtchen, von Gewächshäusern umringt.
Wir finden den Abfahrtpunkt der Dolmusse(?) und bekomen die Info, dass wir noch üppig Zeit haben, also das übliche Programm - Völlerei!
Zufällig ist auch Markt und wir schlendern durch die köstliche Mischung aus gefälschter Markenware und Großmutters Schlüpperauswahl.
Es fängt wieder an zu Regnen - und zwar nicht nur ein bisschen. Die über den Markt gespannten Planen laufen derart schnell voll, dass sie ständig mit Besenstielen von den Verkäufern angehoben - und so mit ordentlichem Schwall entleert werden. Wehe dem, der zur falschen Zeit am falschen Ort steht!
Das Dolmus System hat schon irgendwie etwas magisches, ein Stück invisible hand.
Keinerlei schriftliche Infos. Weder, was Abfahrtspunkte angeht, noch Fahrpläne, Zeiten, Routen, Preise - nichts. Die örtliche Fleischerei an der Ecke, vor der die Busse fahren, ist sowas wie der Busterminal, die Busfahrer haben dort eine Couch drin stehen - und ein paar Stühle davor.
Und was soll man sagen - es funktioniert wie ein schweizer Uhrwerk. Auf den Punkt der uns von einem anderen Fahrer mitgeteilten Uhrzeit kommt auch unser Bus - und es geht endlich nach Karaöz, einen weitestgehend aus Ferienhäusern bestehenden Nicht-Ort.
Zu deutlich fortgeschrittener Tageszeit endlich wieder auf dem Trail zeigt er sich auch direkt wieder von seiner Küsten-Sonnenseite.
Leckere Buchten, türkisblauestes Wasser und abwechslungsreiche Klippen - und so läuft es sich dank reichlich eye candy wieder wie von selbst.
Am Gelidonya Leuchtturm wird es kurz etwas voller mit Tageswanderern, verläuft sich aber schnell wieder.
Die Bucht von Adrasan ist relativ touristisch. Wir nutzen die Infrastruktur in Form der Shops - und hoffen beim Hochschrauben, dass der Aussichtspunkt über der Bucht, den wir zum Nachtlager auserkoren haben, auch tatsächlich taugt, denn viel mehr Abgelegenheit gibt es hier nicht wirklich...er tut es!
Und so genießen wir den Ausblick auf die Bucht und baldigen Sternenhimmel selig im Cowboy Camp ![]()
Für die Galerie: 22km, 980hoch, 830runter
Pauschalisieren lässt sich das glaube ich nicht, je nach Rücken und ggf. Disposition.
Für meinen Rücken gibt's nichts schlimmeres, als wenn meine Hüfte auf der Seite liegend so tief einsinkt, da krieg ich schon beim Lesen Schmerzen ![]()
Also (I was told) the same basically as the Outdoor Research Echo. Are these still around?
Same wee grid fabric but, sun protection- almost nothing.
Then they're not the same. ![]()
OT: Vielleicht wirklich Zeit zum 'kratziges Alpha' Thread auslagern? 🙏
Rab-Pulse type stuff
Got a link? Can't find anything in their current line, neither in German stores. In the UK yes, might be called different over here - our out of production...
an Argon 49 hoody (32 gms)
That sounds like witchcraft wright levels? ![]()
Abend und Nacht verlaufen dennoch etwas unruhig.
Der Tonbandmuezin dröhnt ungewöhnlich oft und zu ungewöhnlichen Zeiten.
Irgendwann überlegen wir sogar, ob der Lichtschalter, der aber kein Licht schaltete nicht doch irgendwie eine Gebetsdauerschleife gezündet hat.
Jedenfalls sehen wir zu, dass wir uns in aller Frühe von Dannen machen. In der Nacht hat es noch lange weiter geregnet, nun am Morgen ist es von oben zumindest trocken, aber ordentlich diesig-neblig, die Klamotten eher angetrocknet.
Die Kirche ein Stück weiter, die wir nachts auf der Karte auch als Bleibe oder Campspot in Erwägung gezogen hatten, aber zum Glück der Moschee den Vorzug gegeben hatten, entpuppt sich als Ruine, wenn auch eine wirklich schöne.
Dort treffen wir auf zwei im frankfurter Raum ansässige Brüder mit türkischen Wurzeln, die den LW seit ein paar Jahren als section hike gehen - und sich diese Nacht mit ein paar youtube Gear-Empfehlungen ordentlich den Hintern abgefroren haben.
Sie nehmen es sportlich - uns sind auch sonst eine absolut nicht humorbefreite Begegnung - und so plaudern wir eine Weile. Sie wunderten sich auch über die häufigen Moscheerufe letzte Nacht, meinten aber, es gäbe immer mal Anlässe, zu denen das so sei. Wir belassen es mal dabei, dass wir in Richtung der Moschee übernachtet haben.
Irgendwann beendet der erneut einsetzende den Tratsch und Entscheidungen zum Fortkommen sind gefragt.
Der Weg Richtung Finike führt eigentlich auf den Grat und ist für LW Verhältnisse als anspruchsvoll beschrieben - und sehen würde man eh nichts. Unsere Motivation zu dieser Schleife, von der wir nicht viel haben werden ist mäßig - und so beschließen wir, auf anderen Wegen wieder nach Demre zurück zu laufen - und von da nach Finike vorzuspringen, um uns stattdessen dort trocken zu legen. Von dort aus wollten wir ohnehin noch ein ödes Stück weiter springen. Die Beiden haben sich Dank ihrer Türkischkentnisse da oben irgendwo eine Unterkunft bei einem Schäfer und organisiert, der Ihnen dort sogar noch Verpflegung hin liefert. Das sind so die local treats, die uns als Kartoffeln verwehrt bleiben.
Es regnet wieder recht ausgiebig, und so wird der Abstieg eher eine Rutschpartie. Ein bisschen reißt es hier und da auf, aber insgesamt eher ein 'wann sind wir endlich da?'
Bei dem Wetter jagt man wirklich keinen Hund vor die Tür
In der Zivilisation angekommen geht es lange durch die Gewächshäuser und prekären Unterkünfte ringsrum.
DIY-Schornstein
Drei-Etagen-Wein
Irgendwann nimmt uns ein älterer Herr in seinem ähnlich betagten Tofas mit Richtung Busbahnhof, der mit seinem T als Logo wie ein Tesla-Oldtimer wirkt. Sprachlich können wir uns nicht wirklich verständigen, als wir an ein paar Frauen mit Kindern vorbei fahren, schafft er es trotzdem, mit Händen und Füßen gegen die seiner Meinung nach Syrer zu hetzen. Die xenophobe Saat des Erdogan Regimes in Koalition mit der Rechten scheint in der Türkei aufzugehen.
Wir verpflegen uns am Busbahnhof mit ordentlich Gözleme, ich lasse mir noch kurz ambulant und im Akkord für kleines Geld einen Riss im Hemd von einem virtuosen Veteranen der türkischen Änderungsschneiderei und seiner treuen Uraltindustriemaschine flicken und dann geht es auch schon los nach Finike.
Wir suchen uns ein günstiges Hotel, legen den Kram trocken - und verbringen den inzwischen Spätnachmittag, bzw. frühen Abend mit Herausfinden der Busverbindung für den Folgetag, die limitierter und umständlicher als gedacht ist, und Völlerei, gekrönt vom Okacbasi mit allerlei Grillgerichten.
Preislich sind wir insgesamt im Übrigen eher überrascht, wie teuer nicht nur importierte Lebensmittel inflationsbedingt sind, sondern auch lokales Essen.
In den weniger bis nicht touristischen Städtchen wird es zwar leicht günstiger, aber in Anbetracht niedriger dreistelliger Durchschnittseinkommen unglaublich teuer bis unbezahlbar.
Auch die Mieten sollen astronomisch angezogen haben, wie wir von Locals lernen. Im geschäftigen Alltagsbild merkt man von alldem wenig, aber es scheint ordentlich zu knarzen.
Fast vergessen: gerade einmal 11km, 950hm runter.
OT: es gibt ja auch flexible Solarzellen ![]()
![]()
Viel Erfolg und lass sie uns sehen!![]()
Hast Du schon darüber nachgedacht, ihm ein Solardach zu verpassen? ![]()
![]()
Hältst Du die für hohl oder Vollmaterial?
Genau. Einfach nur der Ersatzkopf ohne Stiel.
Ach DU bist das! ![]()
auf der Rückseite keine Naht
Ist kammergenäht, nicht durchgesteppt, hätte ich oben vielleicht klarer schreiben sollen, habe ich mal editiert.
An meinem kammergenähten Daunenquilt hat sich der Faden einer Naht einer Kammer etwas herausgezogen, ist allerdings noch intakt!
Der Stoff ist dadurch minimal gerafft, aber gar nicht so viel, wie man bei der Fadenlänge, die ja auch noch doppelt liegt, erwarten könnte.
Wie es innen, ob der Faden ggf. Die Kammertrenner hält, die in Mitleidenschaft gezogen sind, lässt sich von außen nicht beurteilen.
Durch einfaches ziehen des Stoffes lässt sich die Raffung erst mal nicht beheben.
Hat jemand eine Idee, wie sich der Faden wieder hineinkomlementieren lässt? Schlaufe für Schlaufe zurückziehen? Ist gar nicht so eindeutig, wo damit zu beginnen wäre...
Oder einfach verknoten und kappen? ![]()
Danke!
Hier gibt's tatsächlich noch keinen Sammelthread?
Also los!
Ein Daunen Ponchquilt aus der Ukraine - bestellbar mit beliebiger Füllmenge
Und das Cottage selbst hatte ich auch noch nicht auf dem Schirm ![]()
putze ich mir seit „Jahren“ auch zuhause so die Zähne.
Nur mit dem Ersatzkopf oder wie ist 'so'?
Sandalen, Sockentauglich und stadtfein steht hoffentlich isoliert voneinander ![]()
Huaraches gibt es ja auch in Schnürungen ohne Zehentrenner, e.g. https://xeroshoes.com/tying/
Und vibram Sohlenplatten Material nach Belieben und Gewicht z.b. bei Extex.
Nur - wenn es nicht mal hilft, die Tarps live und in Farbe von Dir vor die Nase gestellt zu bekommen, um sich damit mal auseinanderzusetzen, was denn dann? (Also ernsthaft - was kann da einen Denkanstoß geben?) Das ist das schon schräg. Ich fand in den Anfängen nichts spannender als möglichst viel Bandbreite mal in echt befingern zu können. Da ist es dann mit 'hinterfrage alles' wohl auch einfach (noch?) nicht so weit her...