Beiträge von questor | hangloose

    Dieser Teil war aber auch super schön, ich habe es sehr genossen über der Baumgrenze zu laufen.

    Super schöner Gratweg dort! Das war auch bei uns eine echt kalte Nacht - und die Vogeljäger den ganzen Grat entlang haben morgens ordentlich gebibbert in ihren Stellungen.

    Witzig, das von der ganzen Länge des SI hier fast alle zur selben Jahreszeit in der selben Ecke gelandet sind.

    Hat noch jemand das Stück hinter Pracchia zu bieten? Eigentlich wollten wir noch weiter, der Toscana Abschnitt hätte mich sehr interessiert, weil ich die Ecke ansonsten ganz gut kenne.

    Als ich morgens früh aufbreche und den offiziellen Campingspot passiere, staune ich nicht schlecht - ganz schön was los, denn - man kann mit dem Auto bis hierhin fahren. Aber zum Glück schlafen die meisten noch oder packen gerade erst zusammen.
    Ganze Teeniegruppen liegen wie die Sardinen nebeneinander im Cowboy Camp.

    Dann mal rauf auf die 2386 Meter! Ich hatte mich ja für den direkten Aufstieg entschieden - und direkt ist die Devise. Kurz hinter dem Campspot geht es direkt steil und geröllig bergauf - und wird auch so bleiben. Ein paar noch frühere Gruppen habe ich schnell eingeholt und staune, in welchen Fittnessleveln und Altersklassen man sich diesen direkten Aufstieg zumutet. Und ich staune noch viel mehr, als jene Gruppen bei Ihrer Verschnaufpause im Geröll erst mal den Schnaps zücken zum Mut machen. Ich werde natürlich im Vorbeiziehen zum Mittrinken animiert, kann mich aber gerade noch bremsen, mir noch vor acht auf nüchternen Magen im Geröllfeld einen Sljivovica hinter die Binde zu kippen. Das Bild wiederholt sich - Wandergruppe in Volksfeststimmung, Schnaps, viel Gelächter - und gefährliche Überforderung mit dem Gelände. Nicht nur die ordentlich schnaufenden älteren Semester, am laufenden Band gerät zudem ordentlich Geröll in Bewegung. Das nichts passiert ist in Anbetracht zahlreicher anderer Gruppen darunter ein Wunder.
    Ich sehe zu, dass ich etwas weiter außen aufsteige und jeweils möglichst schnell vorbei komme.



    Oben angekommen bin ich tatsächlich einer der Ersten - und Nebel und Wolken lichten sich gerade.






    Ich genieße ein wenig die Aussicht und Sonne, beäuge die Tito Verehrung, dann noch ein Frühstückssnack, und weiter geht es, rüber nach Montenegro.
    Die Grenze ist schon nach wenigen hundert Metern passiert. Der Abstieg in Richtung Piva Stausee führt durch ein hübsches Tal, unten soll es etwas Resupply geben - und so läuft es sich gut weg.













    Unten angekommen gibt es ein paar Häuschen, einige scheinen auch Schlafplätze und Campspots anzubieten - nur der Kiosk scheint nicht mehr in Betrieb. Mist, dann heißt es jetzt wohl etwas stärker Vorräte rationieren.




    Zwischen steilem Fels und dem nicht enden wollenden Stausee führt lediglich eine Straße entlang - und so wird es trotz ganz hübscher Blickwinkel auf den See doch eine ziemliche Latscherei.


    Dann durch Felstunnel, nur echt mit frischen Steinschlag,


    über die Staumauer - und nun? Wo geht's denn hier weiter? FML! Quasi senkrecht wieder nach oben auf der gegenüberliegenden Seite, da hab ich mal wieder Höhenlinien übersehen. Zu allem Überfluss hat es sich inzwischen langsam auch wieder zugezogen - und es dauert nicht lange, bis das schnaufende, schimpfende ich die Serpentinen hinauf auch noch den Regenmantel übwerwerfen darf, damit der ganze trockengewanderte Kleiderschrank auch trocken bleibt.
    Immerhin gibt's einen entschädigenden, schönen Blick hinunter auf den Stausee -


    und oben ein ganz nettes Plateau, auf dem ich noch etwas Strecke mache, ehe es bei Einzug der Dunkelheit in die Falle geht, um noch ein wenig zu recherchieren, wie ich den ausgefallenen Resupply ausbügeln könnte. Verzeichnet ist auf dem Weg in den Durmitor NP nichts - ob es trotzdem in den Dörfchen etwas geben könnte?


    Ach witzig - da bist Du ja genau den SI Abschnitt vor unserem aus letztem Jahr gelaufen, wir sind kurz nach dem Taro am Cisa Pass eingesetzt und etwas über einen Monat später.

    Bin gespannt, wie's weitergeht auf deiner Tour!

    questor | hangloose
    4. November 2024 um 11:19

    Es nebelt des Morgens wieder einmal, klart aber alsbald auf











    T. hatte die große Straße nach Gacko als am erfolgversprechendsten angepeilt, um der Zivilisation wieder näher zu kommen, und so ist der Abschied plötzlich nah. Weiter zum Sutjeska NP und dem Maglic als höchsten Berg des Landes muss ich zwar auch ein Stück die Straße lang, aber uns dämmert relativ bald, dass wir wohl besser einzeln den Daumen raushalten, um unsere an großen Straßen bisher äußerst miesen Chancen auf einen Lift zu maximieren.
    T. kommt wohl relativ schnell weg, ich laufe irgendwann in die richtige Richtung und halte immer mal den Daumen raus.
    An einer Parkbucht, an der es auch eine Quelle gibt, quatsche ich den Fahrer des Tiefkühl-Lieferwagens und seinen Copiloten an, die eben noch mit eher merkwürdiger Fahrweise und viel zu lauter Musik an mir Vorbeigezogen sind.
    Sie nehmen mich mit - jedoch bin ich mir recht schnell nicht mehr so sicher, ob das so eine gute Idee war. So richtig fahrtüchtig scheinen sie mir eigentlich nicht mehr, die Sonnenbrille scheint auch eher die wahrscheinlich tellergroßen Pupillen verstecken zu sollen - und die Laute Musik ist nicht mal gut. Aber wahrscheinlich ist der Job ohne chemische Aufheiterung auch einfach todeslangweilig, in der dünn besiedelten Gegend von Haus zu Haus zu rollen, und Omma ihr tiefgefrorenes Kaisergemüse vorbei zu bringen.
    Zum Glück bin ich alsbald am Abzweig zum Nationalpark - und der Lieferwagen schlenkert ohne mich weiter.

    Am bemannten Schlagbaum treffe ich auf eine andere VD Wanderin, die sich mit dem "Kassierer" des Parkeintritts, wie sich herausstellt, ein Redegefecht liefert. Sie hat kein weiteres bargeld bei sich, außer noch ein paar kroatische Münzen, scheint aber auch nicht so richtig akzeptieren zu wollen, dass Eintritt fällig ist. Ich hatte davon gelesen, dass Teilweise an offiziellen Campstellen etwas kassiert würde, so richtig transparent war das jedoch alles nicht herauszufinden. Ich schlage vor, für zwei zu zahlen - wie es der Zufall will, hat der Kassierer gar kein Wechselgeld - scheint so seine Masche zu sein, dadurch seinen privaten Schnitt zu machen. Das wird mir dann doch etwas zu albern, zumal das Wechselgeld gar nicht mal wenig gewesen wäre - und nachdem ich auch noch in die Diskussion mit einsteige, findet sich dann doch ebenso zuuufällig doch noch Wechselgeld.
    Da fällt mir wieder ein, dass ich dem Nationalpark zumindest einmal schreiben wollte, was da für Praktiken laufen - vielleicht mache ich das tatsächlich noch.

    Wir laufen einen Moment, die Gutste ist die VD tatsächlich von Anfang an gelaufen - und rät mit vollem Herzen davon ab - zumindest vom kroatischen Teil. Worte wie Steinwüste, elende Hitze, mieser Wegzustand fallen. Ich weiß nicht mehr, wie ange sie schon unterwegs war, nur noch, dass es wirklich lange war, was sich auch mit Ihrem Tempo während der Unterhaltung deckt. Als es dann in Serpentinen bergauf geht, setze ich mich ab, Geduld ist nicht so meins, zumal das Wetter umzuschlagen scheint.

    Und so kommt dann auch, was der Wetterbericht angedeutet hatte. Ein Regen Sinnflutartigen Ausgusses - gefolgt von stattlichem Hagel.


    Ich kauere mich unter eine ordentlich belaubte Buche und wettere ab, Rucksack zwischen den Beinen, Regenmantel und Sonnenschirm drüber - und bleibe gut trocken, bis es nach einer gefühlten Ewigkeit endlich aufhört.
    Hilft halt nur nicht, wenn der Pfad danach durch ziemlich zugewachsenen - und jetzt komplett nassen - Jungwald führt, und man mit jedem Schritt eine ordentliche Ladung abstreift, auch der Boden völlig durchweicht und von Rinnsalen durchzogen ist - und dazu noch Böen dafür sorgen, dass auch die großgewachseneren Bäume ihre nasse Ladung wieder auf mir abwerfen. Und so bin ich nach einer Weile auch ohne Regen ganz gut durchnässt.

    Hatte ich beim Einstieg in den NP noch kurz damit geliebäugelt, noch über den Maglic hinaus durchzuziehen, streiche ich den Plan bei diesem Untergrund direkt wieder. Zumal der direkte Anstieg, den ich angepeilt hatte, gar nicht mal so unambitioniert sein soll.

    Also suche ich mir im (Sicht)Schutze des Waldrandes Lager, da es an den offiziellen Campstellen keine Bäume mehr, dafür aber ggf. den nächsten Gebühreneintreiber geben soll, und habe tatsächlich mal im hellen ein Lager aufgebaut 8| Von den Bäumen regnet es weiter munter herunter, als würde es mich immer ordentlich gießen - da muss doch irgendwann mal Ende sein?
    Die Klamotten trocknen unter dem Tarp - oder tropfen vielmehr ab, die Luftfeuchte ist zu hoch für viel mehr - und ich habe ausnahmsweise noch etwas Muße, mich mit der weiteren Tourplanung zu befassen.
    Morgen soll es früh los gehen, keine Lust auf Menschenmassen beim Sturm auf den Gipfel.

    Hier gibt's auch noch ein paar Gear-Empfehlungen

    janphilip
    23. September 2025 um 14:08

    Viel kann ich auch nicht beisteuern. Die Art Tour, die ich gerne laufe, wird noc heine ganze Weile nicht funktionieren.
    Bis auf Tagestouren noch in der Trage in allerlei Ländern haben wir es da zu wenig gebracht - und gerade ist die brut zum Schleppen zu schwer, zum nennenswert am Stück selberlaufen noch zu unfokussiert. Mal gucken, was noch kommt.

    Hier gibt's ja schon einen Thread zu Klamotten/Ausrüstung, da ließen sich auch noch konkrete Tipps einpflegen.

    Zopiclon
    20. Oktober 2024 um 09:18

    Ich verlinke von dort auch noch mal hier her der Auffindbarkeit halber.

    Thermoskanne für immer heißes Wasser sowie ein kleiner Vorrat abgekochtes Wasser zum Mischen

    Wir sind wenn auch nicht so viel gewandert, recht viel gereist und haben daher zumindest in diesem Umfeld ein Stück weit auf's Wesentliche reduziert, wo sich das ein- oder andere auch für's Wandern übertragen ließe.
    Ist ein super individuelles Thema, aber nur als Hinweis, dass das ggf. auch anders funktionieren kann. Bei uns war kaltes - unabgekochtes Wasser kein Problem und wurde angenommen und vertragen, das hat das Handling ungemein vereinfacht.

    Der nächste Morgen beginnt neblig.


    Dann etwas Hochebene





    Wald nach Vollernter Einsatz?



    Und etwas Touri-Infrastruktur in der Entstehung, wo wir an etwas, was vielleicht mal ein kleines Restaurant werden könnte oder ist, aber jedenfalls nicht geöffnet, kurz auf den Sitzgelegenheiten draußen Halt machen zur späten Mittagspause. Auch dort ist das militärisch-nationalistische Auftreten in der Republika Srpska noch zugegen.




    irgendwann kommt ein Golf II angebraust - verdammt, nicht, dass das Ärger gibt, dass wir uns hier so ausgebreitet haben!
    Die finstere Gestalt, die aussteigt entpuppt sich - als unser Golfpilot von gestern - und das ausdruckslos-finstere Gesicht von gestern zeigt einen klitzekleinen Anflug von Freude. Er gibt uns zu verstehen, dass das seine Bude ist - und da dämmert es uns, dass er uns wohl gestern einfach gleich bis hierhin mitnehmen wollte.
    Da stellt er uns noch zwei Bier hin - und springt auch schon wieder in seine treue Staubschleuder und fliegt von dannen - schon eine kuriose Erscheinung.

    Dann wird es endlich wieder sehenswert und bergig, und so laufen wir bis Sonnenuntergang, der heute besonders spektaulär ausfällt. Wie passend, denn das wird unser letzter gemeinsamer Abend werden, Tib muss morgen Richtung Heimat aufbrechen.




    yay - Petzibär?








    Der nächste Abschnitt ins Kalinovik ist kein Highlight, sondern eher Verbindungsetappe. Auch der Wirt empfiehlt, es doch mal per Anhalter zu versuchen, da das Rudel Holz-LKWs, dass im Restaurant von gestern Abend gerade Station macht, da wohl zumindest in die Richtung müssten.
    Relativ finstere gestalten, wir sind uns erst nicht sicher, ob wir verstanden werden, die Reaktionen und Gesten sind eher...spartanisch.
    Aber als es los geht, werden wir mit auf den LKW verteilt und los geht die Tour über Stock und Stein mit dem Riesengefährt immer einen Finger breit am Abgrund die schmale, kurven- und kehrenreiche Strecke lang.


    Die LKW Kolonne ist irgendwann an Ihrem Ziel, also geht es ein Stück zu Fuß weiter, bis uns ein Pickup auf der Ladefläche mitnimmt. Die Belegschaft ist unterwegs in ein 'Dorf', wo eine große Moschee gebaut werden soll. Das 'Dorf' dazu gibt es noch gar nicht so richtig, bis auf ein paar Containerhäuser - muslimische Siedlungspolitik im Grenzgebiet von Bosnien-Herzegowina und der Republik Srpska wie uns scheint.



    Dann wieder ein Stück zu Fuß, bis der nächste Pickup uns einsammelt. Die Ladefläche ist voll Holz, obenauf wir.


    Kurz vor Kalinovik hält der Pickup am Wegrand bei einem alten 2er Golf, der dort scheinbar wartet. (Hatte ich schon erwähnt, dass die Gegend ein Paradies für Golf II Fans ist?)
    Dessen zivil gekleidete Fahrer schlägt mit einem Siegelhammer Markierungen in das Holz unter uns - und dann geht es weiter.
    Wir sind unentschlossen - wow, hier wird wirklich drauf geachtet, dass nur legales Holz geschlagen wird - oder doch eher - wow, ist das einfach, hier an so einen Hammer zu kommen und sein Holz zu legalisieren.

    Wir setzen also unseren Fuß in die Republik Srpska - und stellen sofort fest, es ist...anders. Irgendwie unbehaglich, grau, missmutig - und lauthals militaristisch. Wirklich wohl fühlen wir uns nicht.




    Wenigstens hübsche Lada gibt's


    Wir essen im Hotel Moskau, dass auch schon mal bessere Zeiten gesehen hat und sich perfekt in den Blues der Stadt einfügt, und ziehen weiter stadtauswärts, wo wir nach ein paar erfolglosen Versuchen vom nächsten Golf mitgenommen werden.
    Abermals sind wir uns nicht so richtig schlüssig, ob wir verstanden wurden, wo wir eigentlich hinwollen, zu selbstverständlich nickt unser Fahrer das kleine, weit abseits der eigentlichen, größeren Verbindungsstraße gelegenen Kaff ab, dass wir als Ziel angeben. Die Sitze werden von allerlei Werkzeug freigeräumt, die Rucksäcke fliegen in den Kofferraum. Die Karre ist ja innen fast zugestaubter, als außen.


    Unser kettenrauchender Fahrer in Haudegenoptik und mit entsprechender Fahrweise brät durch den Wald, dass wir mit dem GPS kaum folgen können, wo wir raus müssen. Drive it like you hate it könnte auch seine Devise sein, die finstere Mine inklusive. Ein bisschen mulmig ist das ja alles - wie der wohl die Bosnienkriegzeit verbracht haben mag? Er versucht uns mehrmals mit Händen und Füßen zu bequatschen, doch in ein anderes Dorf, dass uns ert mal nichts sagt, mitzufahren, wir bleiben mal besser bei unserem Plan.
    Da stoppt er auch schon - tatsache, unser Abzweig! Kurzes verabschieden - und schon fliegt er von Dannen.

    Wir laufen noch ein Weilchen Richtung Dunkelheit - und schlagen Lager auf
    Vorbei an Einschusslöchern


    Und wenigstens noch ein klein wenig herzeigbarer Landschaft samit freilaufender Pferde





    Nachdem der lykische Weg abgearbeitet ist, versuche ich mich mal daran, einen der ewig unvollendeten Reiseberichte ein stück weit zu komplettieren, wenn auch die Erinnerung bereits krankt...

    Die Sonne kommt direkt über das gegenüberliegende Plateau - und so brehcen wir alsbald auf nach Lukomir, weit ist es ja nicht mehr.


    Als das höchstgelegene, dauerhaft bewohnte Dorf ist es überraschend touristisch, sowohl, was Wanderer angeht, als auch Kleinbusse mit Frauengruppen in Vollverschleierung, wenn auch optisch nach wie vor recht urtümlich.




    Wir stoppen für ein selten mäßiges Börek zum ungewohnten Wucherpreis, dann noch ein Käffchen und ne Ostblocklimo :love: - und dann geht es auch alsbald weiter, während die Damengruppe im Restaurant aufläuft, um den Hammel zu verspeisen




    Wir kraxeln die Schlucht herunter - und auf der anderen Seite wieder hinauf - und schauen zurück auf das lange Plateau von gestern.


    Es geht über eine äußerst vertrauenswürdige Brücke


    Und wieder hübschen, allerdings recht beschwerlichem Buchenwald


    Bis wir uns wieder auf einen traumhaft exponiert gelegenen, nicht enden wollenden Grat auf 1900m schrauben, auf dem es nun bis in den Abend hinein lang geht:love:





    Humans for scale








    Wir steigen hinunter Richtung Tusila, wo ein Refugio im Ort zum Nächtigen einlädt. Das Abendessen ist schon durch, der Hüttenwirt und sein ordentlich angetrunkener, Deutsch sprechender Kumpan sind ausgenommen nett und würden uns sogar noch mal ein paar Nudeln zaubern, aber wir wollen keine Umstände machen und essen im gegenüberliegenden, relativ groß geratenen Ausflugsrestaurant, wo die bestellten Gerichte jedoch auch nur noch im Rhythmus des Mikrowellen-'Ping' auf den Tisch kommen.

    Die Schultergurttaschen sind jetzt größer, wo jetzt eine ist, waren vorher zwei kleine. Das und die Schultertasche sind durchaus nette kleine Updates finde ich.

    Aber die Seitentaschen waren unproblematisch von der Weite. Wie ich sehe, ist da jetzt auch ein Streifen unelastisches dxg angebracht. Wenn der zu knapp bemessen ist, wäre das demgegenüber die deutlich größere Verschlimmbesserung.

    maximal 2 dicke Thermarest müssen aufgeblasen werden

    Das können alle, sprich dafür gibt's keine spezifische Empfehlung. Damit müsstest Du dich auf dem übrigbleibenden Kontinuum Preis-Gewicht wiederum selbst verorten. Ansonsten kann der genuine Vorschlag hier im Forum nur lauten leichtestmöglich - oder weglassen und mit skills ersetzen, falls ein Liner eh dabei ist. Brauche für eine Large Matte vier Pumpstöße, da lohnt keine Pumpe.