Vielen, vielen Dank bifi für den Mut dieses Thema hier zu eröffnen.
Eigentlich mag ich nicht so gerne aber über mich selbstreden oder schreiben, aber ich finde dieses Thema enorm wichtig, deshalb wage ich mich hier auch mal aus der Deckung.
Ausgelöst bzw. Verstärkt durch ein paar Ereignisse bin ich seit mehr als 10 Jahren mit einer chronischen Depression und sozialer Phobie und anderern Ängsten versehen.
So behindernd, das ich momentan Erwerbsminderungsrente beziehe und auch als dauerhaft Schwerbehinderter eingestuft bin.
Diverse Klinikaufenthalte und Therapien und selbstbehandlungsversuche haben nicht viel gebracht.
Aus dem normalen, sozialen Leben habe ich mich zurückgezogen, was es auch nicht einfacher macht.
Ach ja, diverse Fuss und andere körperliche Probleme habe ich auch noch.
2018 habe ich beschlosse Thru-Hiking zum meinem Lebensinhalt zu machen und bin dann 2023 zum ersten mal los ( gleich 3000 Km in Australien und es war auch das erste mal, das ich eine Nacht im Zelt verbracht habe ). Insgesamt bin ich jetzt schon ca. 12000 km auf diversen Trails ( meist selbstzusammengestellte Routen ) unterwegs gewesen und es fühlt sich immer als widerspruch an, wenn ich das mal jemanden aussenstehenden erzähle.
Aber auf dem Trail geht es mir besser, die Probleme werden ein bischen kleiner, neue kommen auch immer wieder mal hinzu, aber ich fühle mich schon als ein anderer Mensch. Nicht jeden Tag aber es verändert sich halt was.
Meine Krankenkasse weigert sich das in Ihr Portfolio der Behandlungen aufzunehmen und an den Kosten zu beteiligen 
Vielen Dank an alle die hier posten
Bis dann
Frank