Beiträge von caficon

    Ich mag kein schlechtes Wetter. Und ich bin eher ein Drei-Jahreszeiten-Draußenmensch. EDIT: bei Übernachtungen.

    Das beste Schlechtwetterkonzept ist für mich:
    Ich nehme mir aktiv vor, keine schlechte Laune zu bekommen. Ich akzeptiere, dass ich nass sein werde, auch wenn ich Maßnahmen treffe. Und ich sage mir, das ist Vorbereitung auf die nächste längere Tour (ich zitiere Darwin on the trail:"Embrace the suck!"). EDIT: Gute-Laune-steigernd ist es auch, die Brille vor Regen zu schützen (Hutkrempe unter der Kapuze). Irgendetwas in mir denkt dann wahrscheinlich, dass es weniger regnet.

    Das ekligste schlechte Wetter ist kurz über Null, da ist kalt und nass zugleich, da hilft es nur, keine Pausen zu machen. Dummerweise haben bei solchem Wetter die Gaststätten IMMER, wirklich IMMER geschlossen. Also den suck echt embracen, wenn es denn sein muss.

    Hab ich eigentlich schon gesagt, dass ich kein schlechtes Wetter mag?

    This said, hier meine Standard-Maßnahmen:

    Wenn es richtig warm ist: Nicht mich, sondern nur Rucksack bzw. Rucksackinhalt schützen; meine Rucksäcke sind nicht wasserdicht. Aber das ist noch kein suck.

    Wenn es lauwarm oder kühl ist, je nach Laune und Wind: Schirm oder Regenjacke. Und Rucksackinhalt schützen. Hier fängt "suck" für mich langsam an, wenn das Regenwetter so lange anhält, dass ich das Zelt nass ab- und im Regen wieder aufbauen muss.

    Wenn es kühl bis echt ziemlich kühl ist: Schirm oder Regenjacke, dazu Regenhose, ggf. mit dünner Leggins darunter (meine Regenhosen sind alle gerade undicht - aber gibt es das: Regenhosen, die leicht und dicht sind - außer Froggtoggs?) Und Rucksackinhalt schützen. Regenrock ist hier auch ganz gut. Mich freuen, wenn ich mit Leuten unterwegs bin, die ein Ofenzelt dabeihaben. Letztens hat mir noodles einen Poncho geschenkt, den ich bei "kühl" einigermaßen ausführlich ausprobieren konnte: Den Poncho fand ich gut - das könnte eine Konzeptänderung geben.

    Wenn es so richtig kalt-mistig ist bei um Null: drin bleiben:P. Oder extra rausgehen, mit Regenjacke und -hose, unter der Regenhose dann lieber eine Leggins, Longjohn als eine normale Hose.

    Windjacke imprägnieren, um etwas Wasserabweisend zu bekommen?

    Ich hatte so eine dünne Windjacke von Palante, die man mit Nikwax imrägnieren sollte. Das habe ich nie gemacht, weil es mir irgendwie immer zu aufwendig war dafür, dass man für stärkeren Regen doch eine Regenjacke mitschleppt.

    Falls es noch mehr Forumsmitglieder betrifft mit Berliner Termin, aber auswärts wohnen: ich wohne so 4-5 km ( also fußläufig😉) von der Botschaft, und im Haus gibt es oft ein freies Bett… gerne mich per PN kontaktieren, wenn ich in Berlin bin und zeitlichen Vorlauf habe, spiele ich schon mal hier Trailangel.

    Bei mir war es Ende 2018 auch total unproblematisch in Berlin.
    Sind die immer noch so scharf mit „ keine Elektronik“? Ich durfte nicht meinen kleinen Fahrrad-Tacho mit hineinnehmen, Smartphone wäre erst recht nicht drin gewesen.

    Bei mir wurde noch nach der Finanzierung gestellt, aber kein Nachweis verlangt (den ich natürlich hätte zeigen können).

    Gerade mal reingeguckt in deine Links. Interessant finde ich das Konzept mit den 2 schrägen Stöcke zum Aufbau, auch dadurch kann der Wind von hinten die Zeltfläche nicht so weit eindrücken, oder? Und die Belastung verteilt sich auf 2 Stöcke.

    Als Nicht-Fan von Spitzen-nach-oben-Aufbau habe ich mal geguckt, was in der Aufbauanleitung steht, und auch in die Aufbauanleitung des "normalen" Tarps ohne Poncho-Funktion geguckt:

    Zitat aus der Aufbauanleitung für das normale Pyraomm Solo Tarp:

    "put the trekking pole at an angle on top or on 2 trekking poles in A-form. Please note that the sharp ends of trekking poles must be covered".

    Eine Möglichkeit für ein solches "cover" findet sich in diesem Video von Dan Cunningham

    Ich finde seine Lösung eine nette Idee. Ich würde sie aber kürzer konstruieren. Wieviel Druck so etwas wohl abkann?

    Da altes Thema (eigentlich immerwährendes Thema), zitiere ich mich mal wieder selbst, aber con variationes

    - Ich verwende ein Zeltchen und kein Tarp (rationaler / irrationaler Widerwillen kleines Viechzeug)
    - lege sogar noch Tyvek drunter statt dünne Folie (Geiz - oder Nachhaltigkeit, und für die Folie bin ich zu ungeschickt).
    - Ich verwende immer ein Seideninlet (Geiz - oder Nachhaltigkeit).
    - Ich nehme oft ein größeres Töpfchen und einen größeren Brenner mit als notwendig (Gefräßigkeit, Bequemlichkeit, ist nicht so laut wie der BSR).
    - Ich nehme überhaupt Kochzeuch mit anstatt coldzusoaken und trinke auch meinen Morgenkaffee heiß.
    - Ich mach mir sogar noch gern einen Gute-Nacht-Tee und verbrauche dabei weitere kostbare Grämmer Gas.
    - Ich lasse nicht immer, wenn ich unterwegs Gas nachkaufe, die alte Kartusche auf einem Campingplatz stehen (komplett irrationaler Geiz).
    - Ich nehme (manche) Bücher wieder mit nach Hause - wenn ich tatsächlich Bücher dabeihabe, meist ist es nur der Tolino.
    - Ich nehme überhaupt den Tolino mit und nicht nur mein Smartphone.
    - Ich habe fast immer zu viel zu essen dabei (pack my fears).
    - Ich habe auf längeren Touren fast immer zu viel Kleidung dabei (auch so eine Angst).
    - Mein Medipack ist oft auch etwas umfangreicher mit 3 verschiedenen Salben und so (nochmal die Angst - und die Faulheit nicht jedes Mal das Medipack neu zu packen).

    Ich glaube jetzt reicht die Selbstanklage...

    Ich bin eindeutig nicht Team kein-fest-eingenähter-Boden - will in der Nacht weder mit Spinnen, Zecken noch anderem Viechzeuch kuscheln. Da pack ich lieber meine fears.

    Ich bin auch nicht Team Polycro - das überlebt bei mir keine 2 bzw. 4 Wochen.

    Ich bin Team Tyvek-Unterlage

    - aus Faulheit: kommt, wenn komplett verdreckt, nach mir in die Badewanne oder auch schon mal in die Waschmaschine, und das ist weniger kompliziert als das ganze Zelt,

    - aus Geiz: Ich behaupte, die Zelte halten länger,

    - aus Gründen des Dual-use: dient auch als Regenrock, als Hitch-Hilfe mit Aufschrift Hiker to trail / hiker to town, als Sitzunterlage, als Tagsüber-chill-Unterlage (weniger wg. Dreck als wg. Zecken und frischem Harz)

    - aus Nostalgie - ich nutze diesen Footprint seit 2019.:saint:

    Eine Ära geht hiermit zu Ende.

    Lieber Mateusz,

    ja, das ist so. Da geht wirklich eine Ära zuende. Ich wünsche dir ganz viel Glück und Erfolg und Erfüllung mit - was auch immer du mit deiner Kreativität und Perfektion nun starten wirst.

    In diesem Forum - da bin ich mir ganz sicher - werden aber noch einige Bilder von deinen legendären Rucksäcken auftauchen.

    Hier sind schon einmal zwei:

    Phoenix bewundert den Sonnenuntergang


    Schmetterlinge bewundern Phoenix

    Was nehmt ihr da - Nalgene?

    In Amerika werden Gatorade Flaschen gerne genutzt - übrigens habe ich auch Frauen getroffen, die sagen, dass sie die im Zelt benutzen. Skills halt.

    Für die Titantopf-Lösung hat es mir trotz viel draußen-Zeit noch nie doll genug geregnet - aber ich bin ja auch nicht so viel in Schweden unterwegs.

    Und ja, eine zweite Apsis hat womöglich was für sich... aber nur dafür das Mehrgewicht?

    Ich rede mir das nächtliche Pinkeln mit dem Sternenhimmel schön.

    Abends nicht ausreichend zu trinken führt bei mir leicht zu nächtlichem Wachliegen, zu viel zu trinken nur zum mal kurz wachwerden. Wichtig ist, nicht lange mit meiner Blase zu diskutieren - die Diskussion verliere ich doch. Dann ein Blick auf den wundervollen Nachthimmel - schnell wieder unter die warme Decke und weiterschlafen...

    Einen Zusammenhang zur Temperaturempfindlichkeit habe ich noch nie festgestellt - mal drauf achten.

    Das Wasser, das ich am Morgen trinke, ist zu Kaffee oder Tee geworden und dient auch als Händewärmer...

    Noch mal eine Frage zu den Stangen aus Carbon: Wenn der Druck möglichst nur von oben kommen soll, bedeutet das auch, dass man Schrägstellen im Zelt/Tarp möglichst vermeiden sollte? Bei Starkwind ist es vermutlich auch für die Gesamtstabilität am besten, die Stange vertikal zu stellen?

    Ich stell bis jetzt den Trekkingstock ganz gerne etwas schräg, um Platz zu gewinnen.

    Interessante Frage, bzw: Ist das eine interessante Frage, oder nur physikalischer Unverstand:  
    Könnnte es sinnvoll sein, bei starkem Wind die Stange schräg zu stellen gegen die Seite, von der der Wind kommt? Oder wird wirklich senkrecht nach unten abgeleitet, auch wenn der Druck auf das Zelt von einer Seite höher ist als von der anderen?

    Sleipnir meine Nitecore 2 lässt sich nicht mehr anschalten - außer dadurch, dass ich sie an eine andere Stromquelle anschließe. Das Problem als solches habe ich nie gehabt, sondern nur absichtlich ausprobiert, nachdem ich von diesem Bug gelesen hatte. Ich bin aber einfach froh, wenn ich über mögliche Probleme informiert bin und mich je nach Bedarf dagegen wappnen kann.

    Ich hab es mal OT gesetzt, weil diese Diskussion langsam ausartet. Ich schlage vor, jetzt hier zum Powerbank-Präsentieren zurückzukehren… und ggf. lieber eine weitere Diskussion an anderer Stelle zu führen…

    fatrat danke für den Dämpfer😀- dass das Dingens langsam ist- sowohl beim Laden als auch beim Ladung wieder Abgeben habe ich durchaus gesehen. Also nix für den Kaffeestopp, oder irgendwo, wo man das Laden selber beaufsichtigen muss. Was ich interessant finde ist die Möglichkeit, bei Übernachtung im Hotel 2Sätze Batterien vollzubekommen. Mit 2 Sätzen käme ich locker über eine Woche plus Reserven.

    Oder, da ich immer auf Redundanz setze und lieber, wenn länger autark unterwegs, zwei Powerbanks trage als nur eine ( falls eine den Geist aufgibt oder sich nicht mehr starten lässt) so ein Teil als die zweite Batterie ist nehmen. Mit der Option, auch Standardbatterien zum Laden des Phone verwenden zu können, wenn es mal irgendwo sein muss.


    Doof sind sicher die beiden mittlerweile veralteten Anschlüsse, wenn alles erst einmal modernisiert ist. Aber das dauert bei mir bestimmt noch.

    Im normalen Leben:

    eine weiße kleine PB, 4500, reicht für eine volle Nachladung noch immer aus. Mit Taschenlampenfunktion. In einem US-Supermarkt 2019 gekauft als Ersatz für eine zu heiß gewordene , weil unterm Solarpanel befestigte flache PB aus Stromfahrer s - ich glaube -5.Lösung im blauen Forum .

    Eine 10000er, schwarz, dick, funktioniert auch noch prima. 2019 vor Patagonien gekauft - da wollte ich mich nict aufs Panel verlassen.

    Fürs Wandern:
    habe ich mir auf Empfehlung in einem Krefelder Laden vor einiger Zeit die Nitecore 10000 gekauft - die, die man so toll ausschalten kann, bzw. die sich so toll auschaltet, dass man eine weiter Stromquelle braucht, um sie wieder in Betrieb zu nehmen.

    Jetzt sollte man meinen, das reicht bis ans Lebensende, und da sehe ich dieses kombinierte Ladegerät und PB von Zopiclonund finde das System als Idee ziemlich interessant. Nicht dass ich es bräuchte, aber eben - interessant.

    Ein UL-relevanter Vorteil von Minimalschuhen, der mir grade erst klar geworden ist: Man kann damit, durch die flach und flexible Sohle, problemlos in Wind- oder Regenhosen einsteigen, auch ohne Reißverschluss! Zumindest meine Erfahrung, können andere das bestätigen?

    Kommt mal wieder drauf an. Auf die Schuhgröße. Bei Größe 40 gehts, bei 49 eher weniger.