Abends nass ins Zelt mit dem Wissen, dass man morgens wieder im Nassen (und dann morgens meist auch noch Kühlen/Kalten) los muss, hat schon was sehr Frustrierendes 
verstärkt durch die Aussicht, das Zelt und sich selber am kommenden Tag nicht getrocknet zu bekommen und am Abend wieder im Regen aufbauen zu müssen... da haben wir schon mal geguckt, ob eine nicht zu teure Unterkunft am Wegesrand verfügbar ist, gerne zum Selberkochen mit überdachtem Balkon, auf dem wir den ganzen Tag Tee trinken und lesen können, wenn wir nicht gerade kochen.
Nasswerden an sich finde ich meistens nicht schlimm, wenn am Abend eine trockene Unterkunft wartet... oder eine Schutzhütte und ich noch etwas Trockenes habe... oder ein Hot Tent dabei ist... oder am nächsten Morgen der Regen aufgehört haben soll. Und seit vergangenem Jahr gefällt mir das Konzept "Regenponcho überm Rucksack und mir" ausgesprochen gut, wenn es denn sein muss...
Aber am schlimmsten ist glaube ich nicht Dreitageregenwetter an sich, sondern die Aussicht auf "Dreitageregenwetter ab morgen"....
Oder nein, ich korrigiere mich:
Am schlimmsten, nein, frustrierendsten ist es, wenn Dreitageregenwetter angesagt ist und es dann fünf Tage werden.