Beiträge von caficon

    Wenn man Dr. Bronner in geöffneter Flasche stehen lässt bekommt man eine Gelee-ähnliche Konsistenz.

    Wenn man auf die Gelee-artige Substanz vorsichtig etwas Wasser gibt und dieses dann in die Hand / aufs Haar... gibt, hat man meistens die Menge, die es wirklich braucht (und nicht wie sonst leicht zu viel).

    Aber auf Tour, schlafe ich immer wie ein Stein! Wenn ich 20Km + X gelaufen bin, schlafe ich manchmal vor der Dämmerung ein und wache morgens mit der aufgehenden Sonne wieder auf.

    geht mir oft auch so. Ja, das ist schon erstaunlich, wie "Eulen" da zu "Lerchen" werden - was mich an diesem Konzept durchaus etwas zweifeln lässt

    lampenschirm Für Bailouts: Du siehst halt die Linien. Oft sind die Wege aber nicht beschriftet oder Campgrounds sind möglicherweise nicht eingepflegt. Wenn dann bei Facebook steht, dass man zur Umgehung des Brandes die xy-forest road bis zu einem bestimmten Campground nehmen soll, dann den z-Weg... für uns hat es absolut gepasst, auch für Einkäufe in Orten.
    Bedenke, dass du, wenn du nicht die Premium-Version hast, nur noch ein Land für Offline-Nutzung downloaden kannst.

    weiß jemand, wie zuverlässig / genau die Kartrn von mapy.cz in den USA sind?

    Mein Partner hat es in Washington / PCT mitlaufen lassen. War dort ok.

    Auf der Olympic Peninsula haben wir uns quasi ausschließlich damit bewegt, auch beim Wandern.

    Da sie die Datenbasis von OpenStreetMap nutzen: halt so genau wie die Wege dort eingetragen sind. Da, wo wir in Washington waren, hat das ziemlich akkkurat gestimmt.

    Nimm dir was Schönes zu lesen mit - nachts im Zelt lesen ist auch etwas Feines. Ein Vorteil beim Lesen auf einem elektronischen Gerät ist, dass das Gerät ja alleine ausgeht, wenn man einschläft - anders als früher die Taschenlampen.

    Immer wieder erstaunlich, dass man doch eingeschlafen sein muss... und gar nicht wirklich viele Seiten geschafft hat. Und wenn doch: dann war es hoffentlich wenigstens ein gutes Buch...

    Diese Orientierung an landmarks kenne ich auch (auffälliges Haus, Baum, Schuhladen, irgendetwas Witziges...) und nutze es beim Wiederfinden von Wegen erheblich mehr als z.B. mein Partner, der mehr in Himmelsrichtungen und der Draufsicht denkt.

    Was - bei mir - vor allem verkümmert ist, ist die Bereitschaft, auf einer Karte ständig mitzuverfolgen, wo auf dem Weg ich mich inzwischen befinde.
    Dabei war ich - trotz einiger Übung - noch nie gut, und es hat schon mich immer viel Zeit gekostet, auch beim zehnten Mal!, mich auf einer Karte zu verorten. Ich musste beim Wandern (etwas übertrieben) immer den Finger an der richtigen Stelle der Karte mitlaufen lassen.
    Und - was ich bis heute mir immer wieder bewusst machen muss: dass, wenn ich "von oben nach unten gehe", links rechts ist und umgedreht. Um da nicht komplett zu verdummen (und mir nicht die letzte Draufsicht-Orientierung zu verderben), lasse ich auch auf dem Phone den Norden immer oben.

    Dadurch, dass ich bei Karten usw. aber genauer hingucken muss als manch anderer, passiert es mir aber auch nicht so leicht, dass ich das auch tatsächlich tue und nicht so leicht übersehe, dass es z.B. keine Brücke gibt...

    Das hat mir noch nie eingeleuchtet, weshalb man Müsli (sowieso trocken) teuer in Ein-Portionen-Packungen kaufen soll. Zuhause 4 (oder 6-8) Esslöffel des Lieblingsmüslis, gibt es auch mit Trockenfrüchten, in ein Ziplock, abends in eine Schraubdeckeldose, z.B. Apotheker-Salbenkruke, ein Schlückchen Wasser drauf zum Anquellen, morgens warmes Wasser und Milch- oder Joghurtpulver drauf. Pro Portion erheblich billiger als ein Euro und weniger Verpackung - und die auch noch wiederverwendbar. UND ich muss nicht zum Decathlon dafür.

    Und jetzt auch noch on Topic: Statt Spülwasser gieße ich nach dem Essen etwas Tee / Kaffee in die geleerte Müslidose, schraube zu, schwenke vorsichtig (da nicht ganz wasserdicht), trinke leer. Das ganze nochmal, oder mit einem Schlückchen Wasser. Dann erkläre ich die Dose für sauber und setze ggf. für Mittag noch einmal Müsli an

    - oder sammle tagsüber Beeren in der Dose.

    Ich denke, es ist weniger eine Frage der empfindlicheren Ausrüstung als vielmehr eine Frage von riskanteren Unternehmungen, bzw. Touren, die man früher mindestens zu dritt unternommen hätte (einer bleibt beim Verletzten, einer holt Hilfe) - die traut man sich mit einem Inreach nun auch alleine zu.

    Ich (und mein Partner) haben keines, halten dafür aber gewisse Regeln ein: Wir gehen - wenn allein - nicht allzu einsame Wege (also so, dass spätestens am nächsten Tag da schon jemand vorbeikommt) und keine Wege, bei deren Schwierigkeitsgrad man an seine Grenzen kommt (wenigstens mach ich das so - aber auch bei ihm liegt der jugendliche Leichtsinn schon ein paar Jahre zurück). Ich/wir gehen nicht bei zu erwartendem Extremwetter bzw. versuchen Wege dann entsprechend anzupassen, beobachten auch den Himmel, haben immer eine Extraportion Essen, sodass eine 1-2-tägige "Fuß-Verdreh-Pause" oder Diarrhoe mich/uns nicht umbringt.

    Womit natürlich so zeitsensible Sachen wie Herzinfarkt, Schlaganfall dann selbst hierzulande womöglich übler ausgehen könnten, wenn im Funkloch... aber das war auch schon immer so...

    Böse Frage: nur noch ein Ein-Personen-Zelt? Partner / Partnerin aus dem Zelt "ausladen";)?

    Abgesehen von dieser Frage: Momentan das Bonfus Solus in Camo.
    Begründung: Ich bin bei Gebrauchsgütern ein Gewohnheitstier und nehme einfach fast immer das, was ich immer nehme. Und wenn das nicht mehr so funktioniert, wie es soll, suche ich etwas, womit ich meine Gewohnheiten am wenigsten ändern muss. So bin ich auch zu diesem Zelt gekommen, denn es ist dasjenige, was dem ZPacks Solplex in Camo, meinem alten, am ähnlichsten ist (und das ich zu ausgewählten Gelegenheiten aus Nostalgiegründen noch weiternutzen werde, bis der Reißverschluss endgültig hinüber ist).

    Meinen Sturmbunker, den Wechsel Pathfinder, habe ich schon lange nicht mehr benutzt. Weil, in Bedingungen, wo ich den brauchen tät, begebe ich mich kaum freiwillig. In solchen Bedingungen ist das Zelt allerdings ein wunderbarer Schlafkokon (in dem man allerdings nicht aufrecht sitzen kann, noch nicht mal mit dünner Matte).

    Mein BA Tiger Wall2 von 2019 nutze ich auch kaum noch - bei Alleinnutzung ist es so geräumig, dass ich mit dem Platzangebot gar nicht weiß, wie - und womit - ich es füllen soll, und für zwei ist es bei unterschiedlichen Schlafanforderungen eigentlich zu schmal.

    Tea Guy verfügt aber auch noch über eine gewisse Auswahl an Zelten, deren Gewicht ich aber nicht mehr gerne tragen mag... außer wenn ich es einsehe...

    Und damit zur Auflösung der eingangs von mir gestellten Frage: wäre zu OT8o

    Das Hängemattenforum, unser Schwesterforum, hat einen Podcast. Er trägt den sinnigen Namen "Zwischen Bäumen".

    Und in der Jubiläumsfolge zu 10 Jahren Hängemattenforum (das ist die Episode 19) kommen auch "wir" vor, denn Furbrain unterhält sich mit DL1JPH und Mittagsfrost .

    Hier der Link zu "Zwischen Bäumern:

    Zwischen Bäumen
    Der Podcast für die deutschsprachige Hängematten-Community
    haengemattenforum.de

    Aber der Podcast ist auch über Spotify, apple Podcast usw. zu finden.

    Tarps können schon - je nach Bauform - ziemlich vorteilhaft sein durch ihre flexible Aufbaumöglichkeiten. Ich erinnere mich z.B. an eine Tour um die Torres del Paine in Patagonien, wir hatten uns gegen UL und für ein Hilleberg Nallo entschieden (das bei dem sehr unbeständigen und äußerst windigen Wetter sehr gute Dienste geleistet hat). Ein anderes Pärchen, das wir allabendlich an den Rifugios trafen, war mit einem Tarp unterwegs. Ein einfaches klassisches Flachtarp, das die beiden bei starkem Wind sehr flach und breit aufgebaut haben, Fußende direkt am Boden, Kopfende, nunja, sagen wir: nicht viel höher - das funktionierte zum Schlafen und Trockenbleiben beeindruckend gut.

    Ich nutze trotzdem immer ein Zelt (überwiegend jetzt ein Bonfus Solus) - aus Mücken-, Schnecken- und Zeckengründen, auch mit Schlangen und Skorpionen mag ich nicht so gerne kuscheln (letztere spielen hierzulande sicher weniger eine Rolle). Bequemlichkeit, gedankliche Faulheit und "Funktioniert doch - warum sollte ich etwas ändern?" mag auch eine Rolle spielen.

    Breite Krempen haben den Nachteil, dass sie bei Wind den Hut ganz fix davonsegeln lassen... außer man fixiert ihn unter dem Kinn, natürlich. Und, dass man sie meistens nicht unter der Regenkapuze tragen kann, um die Brille vor den Regentropfen zu schützen.

    Und: je aufrollbarer, desto flatterX(

    Den Regenhut von Decathlon habe ich auch noch, ebenfalls mit leichten Modifikationen.

    Ich finde aber die Kombination Cap und Nackenschutz weiter ganz schön - man kann den Nackenschutz auch prima dazu verwenden, sich den Schweiß aus dem Gesicht zu wischen, das geht weder mit dem Regenhut noch mit den meisten Hutkrempen.

    Hattest du, questor | hangloose , da nicht einmal ein Schnittmuster für einen an-snaply-baren Nackenschutz?