Beiträge von caficon

    Dünne Leine schadet nicht nur dem Baum. Sie schneidet auch sehr in die eigenen Hände, wenn in dem Sack Futter für mehrere Tage ist. Ich habe mir teils Socken über die Hände gezogen in Ermangelung von Handschuhen- und das war eine 2mm Schnur .

    Übrigens hasse ich den bear hang. Immer ist beim Werfen irgendwas im Weg. Da schlepp ich lieber, wenn es tatsächlich notwendig ist.

    Melde mich aus Denver. Gestern per praktisch ausgebuchtem Direktflug ab Frankfurt eingeflogen, Kontrolle hier war komplett wortlos: rangewinkt worden , bis ich gemerkt hab, dass der officer eine Kamera in der Hand hatte, war das Bild auch schon gemacht. Das muss dann mit einem Bild, das die Datenbank von mir hatte, recht ähnlich gewesen sein, und ich wurde per Handbewegung weitergeschickt, das war’s.

    Morgen geht es in aller Frühe los…

    Mia im Zelt Seideninlet-Frage: Du meinst in so Hütten, in denen noch Decken liegen, auf denen extra das Wort "Fußende" eingewebt ist? In Hütten / Matratzenlagern will ich unbedingt mein Seideninlet nicht missen. Was weiß ich, was da so alles unterwegs ist! (Einschränkend / relativierend: allerdings benutze ich das sowieso immer und mag das Luxusgefühl von Seide auf der Haut). Eine Frau (jetzt auch hier angemeldet), mit der ich vor ca. 10 Jahren mal ein Zimmer geteilt hatte, hatte nach ihren Jacobsweg-Erfahrungen sogar immer ein insektizid-getränktes dabei, weil sie auf Bettwanzenstichen allergisch reagiert.

    WonderBär et al: Schaut nach "Kompressionstüten", oder "Vakuumbeutel Reise", das ist ein alter Hut und funktioniert je nach Modell gut auch ohne Pumpe.

    Gab es früher sogar von Eagle Creek, in Medium 61g, reichte für alle nicht getragenen Klamotten und den Seideninnenschlafsack. Liegt seit Jahren nur noch ungenutzt herum - danke für die Erinnerung:)

    Hi, ich packe gerade für meinen CT-hike (der ja in den höheren Teilen mit dem CDT überlappt) und und frage mich, was ich an Kleidung gegen die Elemente und Mückenviecher mitnehmen sollte. Ich habe von Ende Juli bis Anfang September Zeit. Folgende Kombi schwebt mir vor:
    dünne Windjacke, selbstgemachte Windhose plus Alpha hoody und noch eine leichte Fleeceschicht, dazu Packa Regenponcho

    EDIT: Der Poncho ist wohl raus. Locals raten ab, weil: "Poncho above treeline translates to parachute". Klingt irgendwie plausibel.

    Ergänzen / ersetzen könnte ich mit:
    Froggtoggs Rain suit
    Patagonia Micropuff

    Windhose und Windjacke trage ich gern gegen Mücken und beißende Fliegen - die 160g nehme ich auf jeden Fall mit.

    Des Weiteren:
    kurze Hose, dazu eine lange Kunstfaser-Leggins plus Windhose - reicht das an den Beinen, oder sollte ich eine lange Hose mitnehmen (ich mag keine Zipp-off-Hosen)?

    Ich habe normalerweise immer mehr Klamotten dabei als ich brauche, aber die Berge sind ja wirklich hoch, Gewitter-anfällig - und stupid light muss es ja nicht werden...

    Gab es mal ganz kurz. Aber bei uns ist einfach niemand so blöd, destilliertes Wasser mit exakt zugesetzten Mineralien zu kaufen. Scheint zu Cocacola zu gehören.

    Zitat

    Von der offiziellen homepage:
    it might be thanks to the fact that it’s vapor distilled through a process inspired by the clouds. or the fact that we’ve added electrolytes for taste.

    Übrigens gibt es - auf der anderen Atlantikseite natürlich - auch ein entsprechendes Pepsi-Produkt, das wird nur sieben mal gefiltert, bevor sie die Mineralien zusetzen

    Zitat

    Life Wtr.7-step, enhanced filtration process removes impurities to create pristine water. We then add a balanced blend of electrolytes for a pure taste

    Die Flaschen sind genauso gut.

    Zum Thema Schuhgrößen:

    - Generell: In der Länge unterscheiden sich europäische Herren- und Damenschuhgrößen nicht voneinander. Wohl aber in der Breite (das habe ich nur bei den Merrells ausprobiert - zu Altras kann ich also nix sagen).
    - Wenn man nach US Schuhgrößen geht: Im Gegensatz zu Europa unterscheiden sich Frauen- und Männergrößen. Das zu wissen ist wichtig, wenn man in den USA auf dem Trail als Frau neue Schuhe bestellt...

    Hier ist z.B. eine Umrechnungstabelle, aus der das ziemlich gut hervorgeht:

    Schuhgrößentabelle: EU, US, UK, CM umrechnen. Das passt!
    Wenn ich mir also eine (deutsche) 40 kaufen möchte, ist das immer eine (englische) 7, aber eine (US) 9W oder 7,5M.
    Da Männergrößen oft aber erst bei 41 / US8 anfangen, laufe ich meistens in denen, und habe somit nie das Problem, vorne anzustoßen.

    wenn ich überlege, dass ich mich früher mal in 37/38er reingezwängt habe... mit dem Effekt, dass ich Jahre brauchte, bis ich den kleinen Zeh wieder bewegungsmäßig isoliert ansteuern konnte... mannmannmann, was tut frau sich so alles an...

    Langsam angefangen mit dem sprengungslosen Schuh, damit werden potentielle Archillessehnen-Problemchen vermieden, wurde mir gesagt

    Welche Schuhe nimmst du zum wandern jetzt und wieso?

    Im normalen Leben, inkl so etwas wie 7km zum allwöchentlichen Zweithobby und hinterher wieder zurück, Halbtags- und Tageswanderungen: Merrell Trail Glove, Männerausgabe. Farblich sortiert, immer 2-3 Stück einigermaßen farblich passend zur Kleidung.
    Zum Wandern auf Mehrtagestouren und zwischendurch alte Paar auftragen: AltraLP, Männerausgabe. Eine Farbe hässlicher als die andere, aber egal.

    Weil: In beiden Schuhen habe ich herrlich viel Platz. Und in beiden habe ich mir noch nie eine Blase gelaufen. Die Merrell sind obendrein einigermaßen soziallebentauglich, für mich bis in die Philharmonie (Zuschauerraum, nicht Bühne). Und seit 2019 keinen Grund gesehen habe etwas zu ändern. Zwischenzeitlich mal überlegt, ob irgendwelche Topos was sein könnten. Es gab jedoch keinen echten Veränderungsdruck, und auch keine Läden, in denen ich die Schuhe hätte anprobieren können - eine perfekte Kombination um nichts zu ändern...

    ich bin nicht ruskaman, aber mir hat der Service beim Berliner Globi ca. 2022 /23 schon zweimal geholfen: ein beim REI gekauftes Big Agnes Zelt repariert (vor Ort - Reißverschlussproblem). Etwas später habe ich dort einen im untersten Segment gebrochenen Alu-Stock abgegeben, den ich nicht von dort hatte (Black Diamond - sie haben nicht einmal danach gefragt, woher ich ihn hatte) und das neue passende Segment, das ich dort stattdessen bekommen hatte, fühlt sich nicht nach Alu an, ist leicht und ist vonLeki, aber erfüllt seine Aufgabe).
    Ich weiß aber nicht, ob sie das jetzt immer noch machen, zu dem Zeitpunkt gehörte es zu der Nachhaltigkeits-(Werbe?)-Strategie, denke ich.

    Moin, hier gibts ja bestimmt Smart-Wasserflaschen-Besitzer, was wiegen die Dinger in der 1 Liter Variante?

    Und welchen Vorteil seht ihr zur normalen PET Flasche?

    Hier! Bekennender Smartwater-Flaschen-Fan! Derzeit noch Smartwaterflaschenlos, da ich noch hier bin, kann also nicht wiegen.

    Jetzt mein Loblied auf die Flasche:
    Mein Favorit ist die 0,7l-Variante - die mit dem Sports-Verschluss.

    Der Vorteil der Smartwater-Flaschen (egal ob 0,7 oder 1l) ist - in meinen Augen - die Form, das Gewinde (passt perfekt auf den Sawyer) und die Knautschbarkeit - daher auch zum Backflushen des Sawyers geeignet. Form: Glatt und bis auf ganz oben zylindrisch, dabei relativ schmal. Der Boden ist recht einfach nach innen gewölbt. Sitzt recht gut in jeder Tasche des Rucksacks.

    Aus der 1l-Variante kann man sich prima einen Becher schneiden, in den man die 0,7l-Flasche in der Seitentasche des Ruckis reinstellen kann. Für Kaffee, SwissMiss, Müsli - gut zu säubern, da eben nur einmal nach innen gewölbt.

    Relativ guter Ersatz hierzulande sind die O2-Flaschen - nur deren Inhalt schmeckt halt grauselig, und aus dem Sports-Verschluss muss man dieses kleine Silikon-Ventil rauspopeln (dazu abschrauben) - die gibt es aber nur in 0,7l.

    So habe ich es gemacht:

    Langsam angefangen mit dem sprengungslosen Schuh, damit werden potentielle Archillessehnen-Problemchen vermieden, wurde mir gesagt.
    Tendenziell kleinere Schritte gemacht, dann geht man auch nicht mehr so auf der Hacke - und es haut weniger auf die Knie (aktiv Vorfußgang habe ich nie gemacht. Aber Ferse und Spitze gleichzeitig aufsetzen kannte ich schon von Absatzschuhen=O)

    Und halt das Übliche: sich bietende Möglichkeiten zum Balancieren nutzen (soweit sozial verträglich;)) - das trainiert das Zusammenspiel von vielen kleinen Müskelchen, stabilisiert und schult den Gleichgewichtssinn: einbeinig zähneputzen, Wartezeiten zum Einbeinstand nutzen (und dabei mit dem Oberkörper wackeln), überhaupt versuchen, auf wackeligen bzw. weichen Gegenständen (Trampolin, Matratze) einbeinig zu stehen (auch mit geschlossenen Augen). Auf Außenseite, Innenseite, halber Spitze und Hacken gehen, Zehen hochziehen, spreizen, krallen...
    Auch gern mal die Fußsohlen mit einem Tennis- oder Golfball und die Beine mit der Faszienrolle durchkneten. Dehnen.