Beiträge von caficon

    Wo ich gerade woanders das Wort "Sticker" geschrieben habe, fällt mir noch eine Geschichte ein: In Lake City / Colorado gab es ein Hikerzentrum, das von einer der vielen US-amerikanischen Kirchen - Presbyterianer? - betrieben wurde. Toll übrigens. Donations haben sie nicht genommen von gerade aktiven Hikern, aber unser Sticker mit der abgesägten Zahnbürste wurde auch dort gern entgegengenommen. Ein Hiker (Modell: wichtig; selbstgebauter kleiner leichter Rucksack; laute, extrem tiefe Stimme; Riesen-Mileage, die er auch mitteilen musste) begutachtet den Sticker und meint wissend: "Aaaah: Cut toothbrushes not switchbacks". Und bat mich auch um einen Sticker.

    Das habe ich dann einfach so stehen lassen - ich fand es das erste Sinnvolle, was ich von dem Menschen gehört hatte (aber es muss ja auch nicht alles sinnvoll sein).

    RaulDuke überlaufen: ja, jein, da wurden ja Maßnahmen eingeführt, um genau das zu verhindern - das Permit-System, das man natürlich auch unterlaufen kann, was aber nicht ganz trivial ist. Und man hat auch heute noch eine ganze Menge Platz um sich herum, wenn man das möchte.

    Trailangel aufgegeben wegen Partypeople: halte ich für eine These. Natürlich hat sich der Trail sehr gewandelt. Ich glaube aber, es ist eher ein Generationswechsel, der natürlich auch mit den Änderungen auf dem Trail, aber auch einfach mit altersbedingten Einschränkungen zu tun hat - oder mit Großeltern-Freuden; und L-Rod von Hiker Heaven ist nun schon einige Jahre tot, Ed Meadow seit einem Jahr… Die Manns, in ihren Siebzigern, sind in die Nähe ihrer Kinder und Enkel an der Ostküste gezogen, die Andersons von Casa de Luna hatten 2019, als ich da war, ihr letztes Jahr - und die waren selber eher hippie-esk. Da spielten m.W. gesundheitliche und klimatische Änderungen eine Rolle - ich glaube, sie wollten deswegen aus dem Süden weg, weil es zu heiß wurde.

    Was sich aber geändert hat, ist die schiere Ausdehnung der Fire Season und die Anzahl, Größe und Intensität der Brände. Die Zeit, in der man durch rauchbelastete, dreckige Luft geht, womöglich die Mittagssonne als roten Kreis am Himmel stehen sieht. Und natürlich damit die Meilen, die man in den Jahren danach durch Burn Areas gehen muss. Ich gucke manchmal in Videos rein und denke: Als ich da, an dieser Stelle war, da war da noch Wald und vergleiche das mit meinen Fotos.

    Möglicherweise für Menschen mit kaputten Kniegelenken und / oder Rückenproblemen geeignet

    Ein Mitwanderer auf dem PCT erzählte von jemandem, der es auf dem AT immer gelungen sei, im wichtigen Moment einen Donnerbalken (liegenden Baumstamm) zu finden. Habe ich auch mal probiert, aber für mich ist das nichts - die Rinde kratzt an den Beinen.

    Die Einsprüh-und-föhn-Methode habe ich vor Jahren mit einer stabilen alten Berghaus-Jacke schon probiert und sie hat funktioniert. Nur halt Arbeit gemacht. Keine Ahnung, welches Mittel ich genommen habe - ich denke ich hab's beim Globetrotter gekauft. Hat funktioniert. Damals hatte ich von der Ewigkeitschemikalien-Problematik in diesem Bereich noch nicht viel mitbekommen (vielleicht auch absichtlich nicht - manchmal macht man ja absichtlich die Augen zu).

    Wie das mit dem "Reaktivieren" durch Wärme klappt, habe ich noch nicht erprobt - hat das jemand gemacht (habe auch keinen Trockner).

    Für Faule: VAUDE gibt auf seiner Webseite an, dass man über sie VAUDE- Produkte bei Mayer und Kuhl PFC-frei nachbehandeln lassen kann - für 25-30€. Mayer und Kuhl bietet das auch direkt an - nicht nur für VAUDE-Produkte.
    Hat damit schon jemand Erfahrungen gesammelt?

    Julia mit Hund

    Ich habe jetzt nicht alle Beiträge gelesen. Aber für mich klingt das eigentlich nach dem alten Klassiker TT Rainbow, wahlweise, wenn man mehr Platz haben möchte, das Double Rainbow. Das Zelt gibt es wahlweise in SilPoly (m.W. die Version die German Tourist immer wieder nimmt) und in DCF. Es gibt auch weitere Fans hier im Forum.

    Ein Gestängebogen, potentiell in Hütten ohne einen einzigen Hering aufstellbar, wenn man Wanderstöcke dabeihat. Jede Version unter einem Kilo, EDIT: jede 1-Person-Version, (danke an RaulDuke, s.u.) natürlich durch das Gestänge nicht ganz so leicht wie die Pyramiden.

    Wäre es nicht gerade ausverkauft gewesen, hätte ich mir das Poly-Zelt jetzt gerade aus Amerika mitgebracht. (Die DCF-Version deswegen nicht, weil sie mir zu hell ist).

    Ich habe mir gerade in Colorado für 70 Dollar die Apex-Boots von Elighted Equipment gekauft. Das war keine Wahl, sondern einfach die, die es im Laden in Salida gab. Sie sind wunderbar kuschelig, Außenstoff ist Pertex Quantum. Es gibt keinerlei Extrasohle, auch in trockenen Bedingungen habe ich zum nächtlichen Austreten die Schuhe drübergezogen.

    Gewogen habe ich sie noch nicht. Sie nehmen ungefähr so viel Platz weg wie ein Paar dünne selbstgestrickte Wollsocken.

    Einziger Kritikpunkt für mich ist, dass ich mir den Schaft etwas höher wünschen würde.

    Ich habe meine Standardmischung hierhin in die Rocky Mountains mitgenommen: 5 ordentliche ShepardHooks für die vier Ecken und die Tür, Groundhogs für Vorn und Hinten. Dazu, weil länger unterwegs zwischen Resupplymöglichkeiten und auf nicht vorher bekanntem Terrain, zwei etwas kleinere Ersatzshepards, zwei Minigroundhogs, falls ich die Groundhogs nicht versenkt bekomme, und dann habe ich noch einen BA Dirt Dagger gefunden. So hatte ich auch noch was übrig zum Aushelfen und zur Windabspannung above treeline. Tatsächlich ist manchmal nur ein Hering übriggeblieben, die Menge war denke ich nicht wirklich übertrieben.

    Danke, questor | hangloose für deine Einschätzung der SP.

    Und auf Groundhogs dreschen wir beide ziemlich drauf, dafür sind sie ja da.

    Mal wieder zum Thema „Heringe sind Verbrauchsmaterial“:

    1. Swiss Piranhas (mein Partner hat drei Stück hier in Colorado kaputtgekriegt)

    2. Mini Groundhog (dito; erst war er etwas krumm, dann, ein paar Zeltaufbauten später bin ich drüber gestolpert- und dabei ist er dann abgebrochen).

    3. ist nicht im Bild: ein Groundhog, den ich ungefähr 5cm aufgespalten habe. Das war 2019 am Crater Lake, und ich habe versäumt ein Beweisbild zu knipsen.

    der blaue Flaschenaufschraub-Adapter für den normalen Sawyer wäre super. Der wird oft nicht mehr einzeln verkauft, sondern nur im teuren Set mit der Cnoc?-Blase.

    Ich bin allerdings versorgt.

    ich besitze einen normalen termolite, allerdings schon vor Jahren gekauft- also vermutlich nicht das derzeitige Modell. Der bringt durchaus mehr als ein Seideninlet, aber bestimmt nicht zweistellig.

    Ich könnte mir vorstellen, dass erstens sts mit dieser Gummi-Formulierung „up to“ gearbeitet hat und dann noch Fahrenheit gemeint hat.

    Bei irgendeinem Modell hatte ich jetzt gesehen, dass die neuen unten offen sind und per Gummizug zugezogen werden können? Dazu möchte ich mir meinen umbauen, wenn mir mal langweilig wird.