Kennt das Ding jemand?
Sieht für mich ziemlich gut aus. Ich würde mir zwar generell mittlerweile eher 30 oder 40 D wünschen aber davon abgesehen sind 2 Kammern natprlich mega bezüglich der Ausfallsicherheit. Und ein R-Wert von 7 ist ebenfalls super.
Kennt das Ding jemand?
Sieht für mich ziemlich gut aus. Ich würde mir zwar generell mittlerweile eher 30 oder 40 D wünschen aber davon abgesehen sind 2 Kammern natprlich mega bezüglich der Ausfallsicherheit. Und ein R-Wert von 7 ist ebenfalls super.
Das TFS "Saga" nimmt Formen an. Leichte Materialien, aber "ultraleicht" nur bei anspruchsvollen Touren.
Das Video gibt Einblick in die Konstruktion des Zelts und ein paar Verarbeitungstipps/Reißtests.
Externer Inhalt youtu.beInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Das dürfte dann halten was das X-Dome verspricht. Entschuldigung, ich konnte mir den Seitenhieb nicht verkneifen 😜😂
Er ist übrigens 1,80 Meter groß sagte er mal in einem anderen Video.
Die Nachspannung für die Trekkingstöcke finde ich eine super Idee. Dadurch sollte sich die Stabilität noch mal deutlich erhöhen.
Das ganze als echtes 2 Personen Zelt würde mich interessieren.
Allerdings sind die TFS Zelte meistens ziemlich kurz so wie ich das in Erinnerung habe..
Ich bin seit vielen Jahren in der chemischen Kunstoffindustrie tätig und habe zu dem Thema eine ganz klare Meinung:
Die Industrienationen sind längst an einem Punkt angekommen an dem wir 90% der Kunstoffprodukte durch umweltverträgliche Materialien ersetzen könnten. Wir müssen es als Gesellschaft "nur" wollen und dann auch einfordern von Politik und Industrie.
Ein kurzer Exkurs der bei dem Thema wichtig ist.
Man unterscheidet bei Polymeren zwei Eigenschaften:
Beide Eigenschaften können auch kombiniert werden. Es gibt also 4 Gruppen von Kunstoffen:
Mein Vorschlag wäre ein Gesetz welches, nach einer kurzen Übergangsfrist, das in Verkehr bringen von Einmalartikeln, mit einer erwarteten Lebensdauer von unter einem Jahr, nur dann erlaubt wenn sie biologisch abbaubar sind.
In einem zweiten Schritt, etwa 5 Jahre später, könnte man dann weiter gehen und für diese Produktgruppe auch die Herstellung aus nachwachsenden Rohstoffen festschreiben. Das hat dann aber eher Klimaschutzgründe und nicht mehr primär den Umweltschutz im Fokus.
Das gleiche könnte man für die Textil Industrie anstreben wobei dort evtl. längere Übergangsfristen nötig sind.
Um das Ausmaß der Verpackungsmisere nochmal zu verdeutlichen: Eine "Folie" wie sie zum Beispiel über der Wurstverpackung verwendet wird hat teilweise 11 verschiedene Schichten aus verschiedenen Polymeren die als ein Verbundwerkstoff zusammenfügt sind. Das lässt sich nie alles auftrennen.
Der gelbe Sack wird in Deutschland nur zu etwa 50% recycelt. Der Rest geht als hoch-kalorie Fraktion in die Kraftwerke.
Generell sind alle Verbundwerkstoffe prinzipiell ganz großer Mist für jeden Recyclinggedanken.
Um ein paar Beispiele zu nennen: Reifen, Verpackungsfolie, CFK, GFK (großes Problem der Windkraft), Dyneema, Silnylon etc. pp.
Wäre schön mal mehr UL Shelter im Windkanal getestet zu sehen.
Mich würden auch diverse Pyramiden interessieren wo dort die Schwachpunkte sind. Seek Outside legt die Zelte laut eigener Aussage zum Beispiel so aus, dass als erstes die Stange durchbiegt bevor der Stoff reißt weil die auf Tour am einfachsten zu ersetzen ist.
Alles anzeigenAlles anzeigen70cm (angegebene) Breite innen, das ist schon echt schmal. Ich empfinde da mein X-Mid1 schon an der Grenze.
Und die Apside wirkt winzig. Dafür ist es dann doch wieder zu schwer.
Ansonsten aber ein Hersteller, den man wirklich empfehlen kann. Bis in die Details durchdachte, komfortable und gut gearbeitete Zelte, die funktionieren.
LOL, da kann ja, was die Innenzeltgröße angeht, sogar mein Entwurf für 3m Stoff mithalten.
Gewichtsmäßig ist aber bei Silpoly und massenkompatibler Konstruktionsweise eben nicht viel mehr drin. Da müsste man schon mit Perimeternetz und überlappenden Türpanelen arbeiten. So isses aber halt das Übliche:
Winziges Innenzelt da auf beiden Seiten eine Apsis sein muß, natürlich mit beidseits gleich vielen und gleich langen Reißverschlüssen, denn selbstverständlich soll auf beiden Seiten ein vollwertiger Eingang sein - bei einem Ein- Personen- Zelt
!!! Man hätte das Innenzelt in die hintere Apsis ausdehnen können und sich somit zwei Reißverschlüsse gespart. Mit Perimeternetz und Überlappungseingang hätte man außerdem Boden und Innenzelt und auch noch den letzten RV weglassen können, aber da verlassen wir wohl definitiv den massenkompatiblen Bereich
.
Nun ja, mein Tarptent Dipole 1 (Silpoly) wiegt dann abgedichtet mit den Leinen und vollen (8) Heringen auch fast 1000 Gramm. Es steht auch mit 4 Heringen, theoretisch. Die Apsiden abzuspannen halte ich für sinnvoll und mit 8 Heringen ist es voll windtauglich. Von daher sind die Robens doch okay. Dennoch haben sie ziemlich dünnes Material im Vergleich zum Tarptent, finde ich.
Und was man nicht vergessen darf ist der Preis. Das Dipole 1 DW liegt hier in Deutschland bei fast 600 €...
wo hat sich da nur Robens die Inspiration geholt? Hmm....
Ist doch super, die liefern wenigstens aus der EU!
PS: Was ich schade finde, ist dass sie genau bei dem Zelt keine Windfestigkeit angeben. Das macht Robens doch sonst bei allen Zelten?! Beim Via schreiben sie "windresistente Stabilität" aber geben keinen Wert an...
Weniger Gewicht und noch windstabiler, dann würde ich zum Trailstar greifen!
Der Sierra Designs Flex Hike 20-30 ist für mich die ultimative Wollmilchsau.
Für 850 g bekommt man ein sehr bequemes Tragesystem was sich auch mit etwas höheren Gewichten super trägt. Ein Großteil des Rückens bleibt frei und kann schwitzen und auch die Pads sind aus diesem Honycomb Mesh welches noch recht gut atmen kann.
Und die Rucksackgröße skaliert halt super je nachdem wieviel drin ist ohne in der Höhe zu wachsen. Die Gewichtsverteilung bleibt also sehr angenehm.
Das bekommste doch auch nicht im Regen aufgebaut ohne dass der Boden pitschnass wird und kochen in der Apside stell ich mir schwierig vor?
Das stellt aber bei aussenliegendem Gestänge kein Problem dar. Einfach ausbreiten,einklipsen und die Hütte steht! Die Abside ist je nach Ausführung ausreichend breit um darin mit Vorsicht auch zu kochen. (das Innenzelt lässt sich sehr einfach variieren)
Nur als Hinweis: Das ist das Zelt welches der Kollege aus den Outdoorseiten auf einem Isländischen Gletscher bei Wind nicht mehr aufgerichtet bekommen hat. Mehr dazu im Faden: Grenzen von UL-Sheltern.
Als 4-season Zelte scheidet es damit für mich von vornherein aus.
Ich meine ein echtes 4-season Zelt muss alleine, bei Sturm, mit kaum Sicht und Handschuhen möglich sein. Sonst fällt es für mich raus.
Ich hatte das Portal 2 und fand es für Skandinavien auch im Sommer für mich ungeeignet da zu kalt. Extrem zugig, verstärkt durch das (m.M.) zu kurze Außenzelt.
Interessant, das ist auch mein Eindruck, wenn ich mir das Portal genauer anschaue. (Bisher immer nur als Aussteller)
Dass es unter dem hochgezogenen Fly kräftig durchzieht, wird ja im Sack&Pack-Forum immer wieder bestritten.Könnte man eigentlich das Fly, asymmetrisch zu einer Seite weiter herunterziehen?
Ich hab das Zelt ja länger genutzt und mit Zug hatte ich tatsächlich kein Problem. Der Grund ist, dass die Bodenplane so weit hochgezogen ist dass das Fly und Bodenwanne doch überlappen.
Die starken Cat-Cuts sind meiner Einschätzung nach eine Gewichtseinsparung a) durch Materialeinsparung und b) durch sparen an zusätzlichen Lüftern. Ohne das hochgezogene Fly wäre die Belüftung eine Katastrophe.
Was mich daran aber tatsächlich gestört hat: Bei richtig Regen und einem Zeltplatz auf sandigem oder erdigem Boden wird ALLES super dreckig!! Alles was unter den Absiden steht und auch das Mesh Inner sehen nach einem starken Regenguss aus wie *****.
Wir haben auch eine Matte zu Hause bei der wir das Loch einfach nicht finden.
Bzw. wir haben ein mini Loch gefunden und dachten das wars aber die Matte verliert immer noch minimal Luft. Im Laufe einer ganzen Nacht aber so viel, dass man nachpumpen muss. Ist mir auch noch nie passiert aber wir hatten sie 3 mal in der Badwanne und finden nichts mehr. Voll frustrierend!
Hat jemand Erfahrung mit diesen Lochschnüfflern?
Ich will vor allem das Ultra TNT mal ausprobieren...
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Tja, dann hat sich das auch erledigt.
Ich sage ja auch immer wieder: 6.6. PA mit beidseitiger Silikon Beschichtung ist nach wie vor Stand der Technik was Zeltstoffe angeht.
So, jetzt sind wohl alle Varianten für das Innenzelt und die Gestänge bekannt. Zu Vollständigkeit der Link. Das sieht schon interessant aus.
Auch das 1-P soll ja im Herbst 2025 kommen. Ich denke aber da fließen schon die ersten Änderungen mit ein. Das 1-er soll dann ja auch mit einem 2-P-Inner kommen. Quasi ein etwas größeres (und etwas leichteres) Hilleberg Unna?
Was mich am Design massiv stört ist dass es reinregnet wenn die Abside komplett geöffnet wird.
Und die Farbe ist für ein Zelt welches für den Wintereinsatz konzipiert ist ein absolutes No-Go.
Ansonsten gucke ich da auch schon länger drauf und spiele immer mal wieder mit dem Gedanken mir eins zu bestellen.. Ich will vor allem das Ultra TNT mal ausprobieren...
Alles anzeigenIch hatte mich damals nicht so mit den Gewichten der Kaschierung auseinander gesetzt. Danke für die Infos!
Also ich muss gestehen mir ist schon EVA eigentlich nicht haltbar genug. Da setzt mein Umweltbewusstsein einfach zu schnell ein.
Meine EVA Matten müssen meistens gerollt an den Rucksack geschnallt werden. Dabei schneiden die Gurte, insbesondere am Anfang der Tour wenn der Rucksack sehr voll ist, doch ziemlich in die Matte. Das sieht schon nach einer Tour nicht mehr schön aus.
Letztens habe ich beim Zuschnallen mit der Schnalle in die Matte gestochen und ein Stück heraus gestanzt. Das reißt jetzt auch immer weiter.
Alles in allem sieht eine EVA Matte bei mir schon nach einer Saison relativ mittgenommen aus und reparieren kann man da ja leider nicht viel. Ich hab einfach ein schlechtes Gefühl die Sachen dann nach 2-3 Jahren wegwerfen zu müssen...
Danke dir für deine Einschätzung bzgl. der Haltbarkeit von EVA. Wenn man sich so stark mit einzelnen Materialien beschäftigt sieht man den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr bzw. ist manchmal unsicher ob die eigene "Meinung" etwas mit der Realität anderer zu tun hat (in dem Fall eben die Frage ob eine EVA-Matte jetzt eher eine Saison oder weitaus länger hält). Wir merken auch bei unseren Folien stark, dass die Haltbarkeit vor allem vom Umgang damit geprägt ist, und nicht unbedingt von den Spezifikationen. Manche erwarten Wunder und werfen die Folie auf jeden Untergrund, reinigen sie nie, flicken keine Löcher etc. (eine absolute Minderheit), was die Lebensdauer erheblich verkürzt. Andere hingegen trocknen sie jeden morgen penibel ab, flicken alles sofort, inspizieren den Untergrund, und haben so jahrelang Freude daran.
Natürlich ist die Dichte des Materials ebenfalls wichtig, und wie intensiv die Matte genutzt wird. Ich versuche neben den schon genannten Tipps von dermuthige und wilbo auf noch folgende Regeln zu beherzigen, um die Lebensdauer zu maximieren:
Unterwegs beginnt das bereits mit einem schnellen Überprüfen des Lagerplatzes auf spitze Steine, Dornen oder Äste. Um Einkerbungen durch Kompressionsgurte zu vermeiden, nutze ich breitere Packriemen, oder unterlege die Druckpunkte mit einem Stück Stoff oder was anderem. Zudem ist es mir wichtig, die Matte stets in sicherem Abstand zu Lagerfeuern oder Kochern zu halten. Sollte doch ein kleiner Riss entstehen, wird dieser sofort mit einem Tropfen flexiblem Urethan-Kleber versiegelt , um ein Weiterreißen zu stoppen. Nach der Tour lässt sich die Matte am besten sanft mit lauwarmem Wasser und milder Seife reinigen. Die Matte soll bei mir immer ungerollt und unbelastet aufbewahrt werden, beispielsweise flach unterm Bett, und dabei vor dauerhafter, direkter Sonneneinstrahlung geschützt werden, um das Material zu schonen.
Danke für die Pflegetipps!
Wenn ich das so lese kann ich mir dann auch eine Uberlight mitnehmen...
(Ist aber ein unfairer Vergleich weil man den monetären Aspekt natürlich auch betrachten muss).
Wenn ich eine Feststoffmatte mitnehme, dann weil ich mich nicht drum kümmern müssen möchte... ![]()
Du schriebst ja, dass ihr froh seid Meinungen aus der Community zu bekommen daher schreibe ich das hier einfach hin. Nicht um rumzustänkern!
Auch spannend, ist auch meine Idee - wie hat das Entertainment im Boot funktioniert?
War gar kein Problem. Auch hier natürlich: 2-3 Stunden paddeln pro Tag reicht. Wir haben auch mal mehr gemacht, dann über den Mittagschlaf. Ein Boot an einer Schnur, ein bisschen angeln, ein bisschen singen. Und ansonsten einfach viel gucken!
Als Tipp für das Schläfchen: Eine Dicke Isomatte mit ca. 80 cm Länge ergibt ein tolles Bogendach welches Regen- und Sonnenschutz bietet.
Alles in allem sieht eine EVA Matte bei mir schon nach einer Saison relativ mittgenommen aus und reparieren kann man da ja leider nicht viel. Ich hab einfach ein schlechtes Gefühl die Sachen dann nach 2-3 Jahren wegwerfen zu müssen...
Wie stark ist denn die Eva-Matte, die Du verwendest?
Risse an Schaum-Matten aller Art lassen sich hervorragend mit „Tescon“ Bau-Klebeband reparieren.
Gibt es bei Ebay auch in Schwarz.(Man sollte immer eine Rolle Tescon, pro clima im Hause haben!)
Danke für den Tipp!
Haben wir hier eigentlich irgendwo eine Reparatur Sektion? Das wäre doch mal mega praktisch zum nachschlagen oder??
Ach so: 4 mm meistens da ich sie dann entweder doppelt nehme zum schlafen oder als Unterlage benutzen kann.
Viel kann ich auch nicht beisteuern. Die Art Tour, die ich gerne laufe, wird noc heine ganze Weile nicht funktionieren.
Bis auf Tagestouren noch in der Trage in allerlei Ländern haben wir es da zu wenig gebracht - und gerade ist die brut zum Schleppen zu schwer, zum nennenswert am Stück selberlaufen noch zu unfokussiert. Mal gucken, was noch kommt.
In dem Alter sind wir jetzt auch gerade. Wir waren Anfang des Jahres in der Pfalz, eine Woche trekken. Wir haben es geschafft aber hinterher gesagt: Das war zu schwer zum tragen! Wir dachten halt auch das Kind würde mal selber laufen... macht es auch, aber nie in die Richtung in die wir müssen.. ![]()
Und dauerhaft tragen ist mittlerweile dann echt ne Nummer zu schwer.
Wir wollten eigentlich wieder 2 Wochen nach Island. Die Pfalz war so zu sagen Generalprobe. Haben danach alles storniert und komplett umgeplant auf Kanu Trekking. Das hat wunderbar funktioniert! Meine Freundin hatte super große Bedenken weil unser Kind natürlich noch nicht schwimmen kann aber da gilt wieder das gleiche: Es ist kein Problem sowas mit Kindern zu machen! Ich habe selber auf Segelschiffen laufen gelernt daher hab ich mir da nicht so den Kopf gemacht. Ohnmachtssichere-Feststoffweste die dann non-stop getragen wird. Und zwar wirklich non-stop mit einziger Ausnahme nachts beim Schlafen. Hat mega gut geklappt und waren perfekte 2 Wochen!
Hey vielen Dank für die ganzen Infos und den Faden, freut mich dass du es geschafft hast 😉 auch ohne genauen Bericht und Bilder schon sehr hilfreich!
Wir haben es leider nie geschafft loszuziehen, da schon ein paar wenige Parameter ungünstiger waren. Hauptpunkt war, dass meine Frau mit Gepäck, also weder mit Kraxe noch mit Trage längere Strecken schafft und auch nicht dafür zu begeistern war. Dazu hat es leider mit dem Stillen nicht geklappt sodass Babynahrung mit muss. Das ist schon ein ganz anderes Gewicht, für eine Woche braucht es sehr viel Pulver (ist schon wieder lange her so genau weiß ich es nicht mehr aber >1kg), jedenfalls sehr großzügige Reserven (nicht immer wird ausgetrunken. Und ohne das Zeug dastehen ist absoluter Horror). Dazu Thermoskanne für immer heißes Wasser sowie ein kleiner Vorrat abgekochtes Wasser zum Mischen. Mit Flaschen alles zusammen ca 2,5kg.
Ich hatte tatsächlich auch per PN nachgefragt, da ich aus deinem OT im anderen Faden gedacht hatte du warst alleine mit Kind. Dahingehend gingen zwischenzeitlich meine Überlegungen, natürlich keine lange Tour. Hauptproblem ist dann Stauraum, war es ja selbst bei euch. Daher wäre ich an dem genauen Modell der Kraxe interessiert! Ich hab beim Kauf natürlich nur aufs Gewicht geachtet
und die Deuter Kid comfort active (gebraucht) gekauft, wiegt aber auch 2,6kg
Gepäckraum 12 Liter, damit kommt man nicht weit und daran ist es gescheitert. Ich hab dann mit Brusttasche experimentiert, das ist auch bei Tagestouren sehr praktisch (Omm Chest pod, 4 Liter), aber vermutlich hätte ich sowas wie von Aarnpacks gebraucht. Falls jemand anderes in die Richtung überlegt: ich glaube Rucksack und Tragetuch ist dann doch die einzige Lösung. Ich habe es dann letztendlich aber nie gewagt, dafür haben wir viele Tagestouren gemacht. Aber bald wird der "große" 3, wir üben ohne Windeln und er kann jetzt schon vereinzelt 4km am Tag wandern (aber auch zero days kommen vor
), ich glaube nächsten Sommer gehen wir auf Tour!
Tragetuch hatten wir auch probiert, davon bekommen wir beide nach spätestens 2 Stunden massive Rückenschmerzen.
Die Kraxe trägt sich echt gut. Wir haben die Osprey Poco. Ich hab gerade geguckt, ich bin mir nicht sicher ob es die Poco oder die Poco LT ist. Vielleicht gab es die Modell Varianten vor 2 Jahren auch noch garnicht.
Man muss halt akzeptieren, dass die Rucksäcke schwer sind. Aber wenn man am Tag 2-3 stunden läuft und spätestens jede Stunde Pause macht dann geht das eigentlich.
Alleine hätte ich es so nicht gemacht. Dazu wollte ich hier eh noch schreiben.
Wenn ich alleine mit Kind unterwegs bin dann mache ich Touren durch die ich einen "Thule Chariot Lite single" durchbekomme. Und das sind schon ne ganze Menge, der ist erstaunlich geländegängig. Forststeig, Hörnle, Elbhöhenweg, Hüttener Berge und sowas habe ich damit schon gemacht.
Es gibt für den Thule verschiedene Einsätze:
Hängematte für 0-1 Jahre
Sitz mit Kopfschutz für 1-2
Ab ca. 2 Jahren dann ohne speziellen Einsatz.
Der Light ist wirklich erstaunlich leicht und erstaunlich geländegängig. Man kann sogar Kufen für den Winter dazukaufen! Dann geht auch Langlauf oder Schneeschuh wandern. Man hat viel Zuladung und einen immer trockenen Space für das Kind.
Meins liebt es auch im Wagen zu stehen und mich anzufeuern die Berge runter doch bitte schnell zu laufen. Dann fühlt es sich tatsächlich an als wenn ich einen Streitwagen schiebe... ![]()
Was ist ein PLB?
Sorry, Personal Locator Beacon. Ich ändere das oben...
Ich habe auch für EVA immer mal wieder drüber nachgedacht den Schaumstoff zu kaschieren.
Ich hatte irgendwo mal kaschiertes EVA gefunden und getestet. Aber leider nur einseitig und mit einer Kaschierung die für den Zweck zu schwer war und zu viel Wasser aufnehmen konnte.
Wenn ihr euch weiter mit dem Thema beschäftigt wäre das vielleicht eine Überlegung wert denn meiner Erfahrung nach erhöht die Kaschierung die Haltbarkeit dramatisch. Und das schon bei nur einseitiger Kaschierung.
Ich würde mir ein leichtes PE oder PES Gewebe vorstellen mit dem die Plastazote beidseitig kaschiert wird. Ist dann allerdings nicht mehr wirklich günstig, sollte aber ziemlich haltbar sein. Auch der Druckverformungsrest sollte eigentlich besser werden wenn die Kaschierung wirklich fest verklebt ist.
Grundsätzlich geht es für uns auch um das beste Verhältnis von Haltbarkeit zu Gewicht. Eine beidseitige Kaschierung mit einem leichten 20D Ripstop-Gewebe (ca. 30-35 g/m²) fügt der Matte (1m²) mindestens 60-70 Gramm hinzu, plus das Gewicht des Klebstoffs, und das ist fast eine Verdoppelung des Gewichtes, also Welten im UL-Bereich. EVA hat ja schon eine gute Haltbarkeit, XFOAM übertrifft es z. B. im Bereich Zugfestigkeit noch einmal um ca. 8 % (589 kPa vs 545 kPa). Auch die niedrige UV-Beständigkeit sorgt bei EVA über Jahre für eine Sprödigkeit / schnellere Alterung, und auch hier ist unser Material deutlich überlegen (falls konkrete Werte interessieren sagt Bescheid). Will sagen dass ich gerade nicht unbedingt sehe dass die Haltbarkeit ein Problem darstellt. EVA finde ich persönlich top, wenn es aber weitaus leichter geht, mit mindestens denselben Werten bei R-Wert, Haltbarkeit etc., dann nehme ich das. Aber evtl. ist unsere Einschätzung zur Haltbarkeit auch nicht eure, dann gern her mit euren Einschätzungen.
Ich hatte mich damals nicht so mit den Gewichten der Kaschierung auseinander gesetzt. Danke für die Infos!
Also ich muss gestehen mir ist schon EVA eigentlich nicht haltbar genug. Da setzt mein Umweltbewusstsein einfach zu schnell ein.
Meine EVA Matten müssen meistens gerollt an den Rucksack geschnallt werden. Dabei schneiden die Gurte, insbesondere am Anfang der Tour wenn der Rucksack sehr voll ist, doch ziemlich in die Matte. Das sieht schon nach einer Tour nicht mehr schön aus.
Letztens habe ich beim Zuschnallen mit der Schnalle in die Matte gestochen und ein Stück heraus gestanzt. Das reißt jetzt auch immer weiter.
Alles in allem sieht eine EVA Matte bei mir schon nach einer Saison relativ mittgenommen aus und reparieren kann man da ja leider nicht viel. Ich hab einfach ein schlechtes Gefühl die Sachen dann nach 2-3 Jahren wegwerfen zu müssen...