Beiträge von janphilip

    Zu zweit ist ein Boothy Bag tatsächlich angenehmer als alleine. Man sitzt auf dem Rucksack und kann sich anlehnen da man sich gegenseitig stützt quasi. Für 1-2 Stunden war das bequem. Man kann sich abwechseln: einer die Beine außen ausgestreckt der andere innen angewinkelt. Das geht ganz gut weil man nicht auf dem Boden sitzt. Wenn es länger dauert muss man wahrscheinlich zwischendurch mal aufstehen und sich die Beine vertreten. Das geht aber ohne Probleme und ist immer noch warm und trocken.

    So ein TPA sieht interessant aus. Die kenne ich noch garnicht.

    Was wiegt sowas? Ich finde nirgends eine Angabe..

    Das Fly würde einen Großteil des Bodens abdecken. Aber wie gesagt, 20 D ... :(
    Ich glaube zudem, dass Chen von Knot die Produktion eingestellt hat. Das Zelt ist zu schwer, im Vergleich zur Konkurrenz und als normales Firstzelt nicht fanzy genug.

    War eher eine Idee weil bei mir ja immer noch ein A-Frame Längslieger als semi-Einwand Zelt im Kopf herum schwirrt. Wenn man da die untere Hälfte aus dickerem Stoff fertig, könnte das den Boden ergeben mit der Option es hoch aufzubauen bei gutem Wetter und drinnen fast stehen zu können.

    Oder man designt ein Zelt welches zum Beispiel ohne Boden 1,5 m hoch und sich dann zu einem quasi Bivak mit Boden umfunktionieren lässt.

    Ist nur eine fixe Idee bisher seit ich deine Fotos gesehen habe...

    Zitat

    Das eine führt zum anderen ...

    Jeder, der schon einmal einen richtigen Sturm draußen miterlebt hat, sieht ul-shelter mit anderen Augen.

    Das sehe ich ganz genauso. Deshalb ziehe ich auf längeren Touren auch mit dem Luxe-F6 und Myog-Stange los. Das hat schon heftige Winde im Fjäll gemeistert. Eingefleischte UL-Puristen würden mich dafür zwar steinigen, aber mir ist es den Komfort und Sicherheitsgewinn wert. Solch ein Zelt in haltbarer Sil-Poly Ausführung könnte mein nächstes werden.

    Auf Seekajaktouren schwöre ich mittlerweile auf das Nortent Vern-1 . Das muß ich ja nicht schleppen.....8o

    Ich habe seit einigen Wochen das HMG Ultamid hier und bin mega angetan. Das Zelt macht einen extrem robusten Eindruck. Ich hatte noch keine Chance es bei viel Wind zu testen aber sobald ich kann werde ich berichten.

    Ich hab lange nach einer 6 seitigen Pyramide gesucht weil die den Wind ja tendenziell besser verteilt, habe aber keine brauchbare aus Silnylon gefunden. (Das war für mich Pflicht.)

    Nun hab ich das Ultamid hier und stelle fest, dass das so geschnitten ist, dass sich mit den Abspannpunkten zwischen den Bahnen fast ein Oktagon ergibt. Mega viel Platz drinnen und es wirkt wie gesagt sehr vertrauenserweckend. Mal gucken ob ich da irgendwann so viel Vertrauen zu habe, dass es die Funktion meines Nammatj übernehmen kann.

    Der Aufbau ist noch mal leichter als beim Hexapeak und meiner Einschätzung nach auch bei viel Wind gut möglich.

    PS: Magst du mir die Beschreibung oder Fotos deiner MYOG Stange mal per PN schicken? Da experimentiere ich nämlich gerade.

    Nice! :D Das ist ja cool.

    Reichen die unteren Seitenwände evtl. sogar als Boden?

    Es sei denn, es fliegt komplett davon ^^

    https://youtu.be/vf1phMabXo8?si=GQ4lk2x3khUn4Gwy

    Wow, spannende Geschichte. Es begann wohl alles mit den Heringen die nicht hielten. Zum Glück war er ansonsten wohl gut ausgerüstet.

    Vielleicht muss man da noch an einen Biwaksack und eine Schutzbrille denken. Ab einer gewissen Windstärke tränen mir nur noch die Augen. Und bei dem Wind tun die Regentropfen wohl schon weh.

    Regen in den Augen: Ein Buff hilft! Straff über das komplette Gesicht ziehen. Man kann durchgucken aber die Augen sind vor dem Regen geschützt. Hilft auch bei Sandsturm und zwar besser als ne normale Brille. Eine Sturmbrille hat man ja leider selten dabei wenn man nicht gerade in die Arktis geht.

    Eine Sonnenbrille mit selbstönenden Gläsern kann ich übrigens auch empfehlen. Habe ich für Tour nur noch. Bis zur Dämmerung kann ich damit noch genug sehen und die Augen sind den ganzen Tag geschützt.

    Generell mag ich den Gedanken eines Notfall Plans aber ich denke und plane das ehrlich gesagt mittlerweile anders: Wenn man irgendwo unterwegs ist wo der Shelter das Überleben sichern muss dann nimmt man einen mit der das auch zuverlässig tut.

    Denn im hohen Norden bist du auch am Arsch wenn dich ein Schneesturm erwischt der vielleicht länger als ein paar Stunden andauert und du liegst mit nem nassen Daunenschlafsack in einem Bivy...

    Was ich empfehlen kann ist einen zuverlässigen Shelter mitzunehmen. Ja, der mag dann etwas schwerer sein aber ist in der Situation dann halt nicht zu ändern.

    Bei der Überlegung Bivy oder nicht würde ich sonst eher ein Boothy Bag empfehlen.

    Das kann man gegen Spray bei einwandigen Zelten auch Nachts über den Schlafsack legen und es ist ein wirklich nützliches und wichtiges Equipment! Da muss ich mich nämlich nicht erst ausziehen und den Schlafsack auspacken bis ich Schutz habe.

    Bei mir hat in Alaska mal eine nicht-Goretex Jacke versagt und es hat Wasser durch den Druck der Rucksackgurte durchgedrückt. Das T-Shirt hat das ganze hübsch weiter transportiert und nach ner Stunde war ich am Oberkörper komplett nass. Hat 3 Stunden gedauert und ich war unterkühlt.

    Wir haben dann den Boothy Bag ausgepackt und darunter Mittag gemacht weil es durchgehend geregnet hat bei ca. 10°C. Nach 10 min ist es im Boothy Bag so warm, dass man alles auszieht und ständig lüften muss weil es sonst zu warm wird. Da man auf dem Rucksack sitzt ist auch der Popo warm. Kann ich also sehr empfehlen die Dinger wenn man im Norden unterwegs ist.

    Ich fragte deswegen, weil ich gerade ähnliches mit einem Baumwoll-Tarp testen will.

    Vorstudie:

    Innen war so weit, bis auf eine kleine Pfütze, alles „trocken“. Der nächste Test wird bemannt sein. ;)

    Auf den Test bin ich sehr gespannt! Baumwolle ist eh ein cooles Material wenn es um Außenhaut geht. Zelte oder Kuchenbuden aus Baumwolle sind, was das Klima angeht einfach genial. Der Stoff ist aber schon relativ schwer oder? Also eher was fürs Paddeln oder stationär..

    Aber warum willst du da direkt drin pennen und es nicht irgendwie aufspannen?

    Also, lass uns träumen. Nimm einen ganz leichten, nicht wassefesten aber recht winddichten stoff. Lege ihn mit einer Pumpe leicht auf Überdruck. Jetzt hat man eine Art Wurst in der man schlafen könnte. Sowohl Kondens als auch Regenwasser würden nach aussen gedrückt werden und abfliesen. Die Pumpe müsste nur so stark sein, wie der Stoff wirklich winddicht ist. Und er müsste durchlässig sein.

    Die Frage bleibt wo hier die Energie her kommt. Im SiFi als auch im Falle der Gegenwart. Ich kannir vorstellen, dass man im Falle eines Overnighters tatsächlich besser oder even aussteigt. Alles darüber hinaus setzt Kontakt zu einem Stromnetz vorraus...

    Wie wäre es die Energie aus einem kräftigen Bohneneintopf zu gewinnen? Ganz ohne Batterie und nur mit rein natürlichem "Lüfter" ließe sich der benötigte Überdruck so die ganze Nacht aufrechterhalten!

    Zitat

    12 Stunden ungeschützt im Sturm mit 10°C und Regen = Exitus.

    ...wenn man das Zelt schon nicht mehr aufgestellt bekommt, kann man die Plane wenigstens als Biwaksack/Windschutz gebrauchen. So kann man auch längere Zeit zumindest überleben; komfortabel ist aber anders!

    Das hab ich auch immer gedacht bis ich sowas ähnliches mal mit nem Tarp versucht habe bei dem mir Nachts der Stock gebrochen ist und ich zu faul war das zu reparieren. Mit Daunenschlafsack kann ich das nicht empfehlen. Der ist nach kurzer Zeit klitsch nass und wärmt nicht mehr. Und den Windchill beseitigst du so auch nicht. auch wenn man in Goretex Jacke, die ja per se winddicht ist, im Wind sitzt greift der Windchil Effekt trotzdem!

    Außerdem kann man sie alle alleine auch bei viel Wind ohne große Probleme aufstellen.

    Ich habe einmal ein Tarra alleine im aufkommendem Sturm aufgebaut. Das war im Oktober auf einer Schäreninsel, also auf Fels.
    Wenn es um Zeltaufbau auf Fels ging, sagte ich vorher, „Na, dann suche ich mir halt ein paar Steine“.

    Die ersten ca. 10 Kilo Steine haben die Sturmabspannungen locker weg-geruckelt. Am Ende habe ich Brocken geschleppt, die ich gerade noch so anheben konnte.
    Normalerweise dauert der Aufbau vom Tarra ca. 5 Minuten und braucht 4 Heringe. Bis ist alle wesentlichen Abspannpunkte am Boden hatte, hat es über 20 Minuten gedauert und ich war vom Starkwind so unterkühlt, dass ich anfing mit den Zähnen zu klappern.
    Draußen hatte es ungefähr +5 Grad. Als ich mir später zu Hause die Windchill-Tabelle angeschaute, wurde mir einiges klar ...

    Es wurden zwei sehr interessante Tage auf dieser Insel. ;)

    VG. -wilbo-

    Das hört sich nicht so angenehm an.

    Finde ich auch immer wieder krass wie stark der Windchill Effekt ist! Und 5° ist schon ne Ansage.

    Im Wasser ist es dann noch mal schlimmer. Das unterschätzt man auch grundsätzlich. Je nachdem wie breit der Fluss ist ist danach dann nämlich Not am Mann. Das war bei mir auf Island so nachdem wir einen Fluss durchquert hatten...

    Hattest du Titan Nägel dabei? Die habe ich bisher selbst auf massiven Steinplatten fast immer irgendwie reingehämmert bekommen. Wenigsten 2 oder 3 sodass ich dann nicht mehr ganz so viel schleppen musste...

    Und die Steine müssen wirklich schwer sein! Das stelle ich auch immer wieder fest. Macht keinen Spaß die zu heben.

    :D hört sich lustig an... Ist dann aber schon viel Geraffel um einen Shelter zu pimpen der ja extra leicht und unkompliziert sein soll oder? Wenn der Bivy nicht mehr unkompliziert ist dann kann man auch einfach ein gescheites Zelt nehmen...

    Im Ernst: Wenn man es darauf anlegt dann geht an einem VBL nichts vorbei. Andrew Shurka hat ja mehrfach klargestellt, dass mehrtägige Reisen in kalten Regionen ohne VBL oder synthetische Isolierung (also schwer) kaum machbar sind.

    2020 haben wir im anderen Forum einen speziellen Bivy von Blueboltgear diskutiert, der mit einem VBL kombiniert war.

    Interessantes Produkt! Ist aber auf Grund der synthetischen Füllung recht schwer. Mich würde interessieren wie der Geruch nach einigen Jahren ist. Denn es wird ja trotzdem feucht innerhalb der Isolierung werden und die Trocknung stelle ich mir schwierig vor...

    Wenn man sich deren Bivy-tent anguckt weiß man warum reine Bivys einfach nicht zum geplanten übernachten taugen. Solange sie oben offen sind ist es noch akzeptabel aber wenn man zu machen muss wird es unangenehm.

    Für mich ist ein Bivy ein Notfall Equipment welches man mitnehmen kann um sich im Notfall vor dem Erfrieren zu schützen. Oder um den Schlafsack unter dem Tarp vor Nässe zu schützen.

    Es spricht ja auch eigentlich nichts dagegen wenigstens ein Mini Tarp mitzunehmen welches man bei Regen über den Bivy spannt damit man ihn am Kopf auflassen kann.

    Dann kann man die trockenen Nächte unkompliziert nur im Bivy pennen und wenn es regnet spannt man das Tarp drüber, hat Raum für die Ausrüstung und kann den Bivy weiterhin oben offen lassen.

    Es ist also auch wichtig nicht nur die Windstabilität zu betrachten sondern auch wie der Aufbau klappen soll wenn es schon stürmt. Da sind viele leichte Zelte direkt raus.

    Die nächste Übung wäre bei Wind mit Handschuhen.
    (Ich weiß, komplett absurder Gedanke) ;)

    Jep, absolut. Mein Handy bediene ich zwischenzeitlich immer mal wieder mit der Nasenspitze wenn die Finger zu kalt sind oder in Handschuhe stecken aber mit der Nase ne Zeltstange einfädeln wird irgendwie schwierig... :)

    Da ist ein Tarp wie dein Penta-Mid oder ein gut durchdachtes Zelt ein Lebensretter. Die HB Black Lable Zelte haben ja zum Beispiel immer gleich lange Stangen. Da kann man also nichts verwechseln und alle Elemente sind so gemacht, dass man sie mit Handschuhe bedienen kann. Außerdem kann man sie alle alleine auch bei viel Wind ohne große Probleme aufstellen. Ich kann da generell eher Tunnel Zelte empfehlen oder halt Tarps/Tipis die man bis zum Boden abspannt und dann mit einem einzelnen Stock aufstellt.

    Im Flachland im Sommer oder dort wo man innerhalb weniger Stunden an einer Straße oder wenigstens im Handynetz sein kann ist das alles kein Problem, bei allem darüber hinaus sollte man sich genau überlegen welchen Shelter man mitnimmt.

    12 Stunden ohne Wasser = sehr unangenehm aber man überlebt es. Selber ausprobiert in Griechenland... :rolleyes:

    12 Stunden ungeschützt im Sturm mit 10°C und Regen = Exitus.

    Warum Gehassel?

    Bau mal ein 3x3 bei ein wenig Wind auf. Das ist ein Erfahrungswert. ;)

    Das möchte ich noch mal unterstreichen und den Punkt Aufbau nochmal explizit zu den Grenzen von UL Sheltern hinzufügen. Es gab im Outoorseiten Forum einen netten Beitrag von jemandem mit relativ viel Erfahrung der ein Kuppelzelt bei Sturm nicht mehr aufgebaut bekommen hat. Hatte glücklicherweise einen GPS Sender dabei und konnte sich abbergen lassen.

    Ich gehe selber viel in nördlichen Regionen und häufig auch sehr abgelegen. Ich kann aus eigener Erfahrung sagen, dass man teilweise in die Unterkühlung rutscht ohne es vorher zu merken. Das was an einem Tag ohne Probleme ging (zum Beispiel nasse Hosenbeine) kann an einem anderen Tag, mit einer anderen Tagesform auf einmal dazu führen, dass man sich unterkühlt wiederfindet. Übrigens einer der blödesten Zustände die ich auf Tour kenne. Da war selbst Durchfall oder eine Kein-Wasser-Situation weniger unangenehm als ne Unterkühlung.

    Wenn man dann das Zelt nicht aufgebaut bekommt wird es wirklich schnell gefährlich. Auskühlen ist die Nummer 1 Gefahr wenn man draußen ist. Und wenn man eh schon unterkühlt ist baut sich so ein Zelt nochmal schwieriger auf.

    Ich hab glaube ich relativ viel Erfahrung mit Zelt Aufbau aber einige Zelte bekommt man, gerade alleine, bei viel Wind nicht mehr aufgestellt.

    Es ist also auch wichtig nicht nur die Windstabilität zu betrachten sondern auch wie der Aufbau klappen soll wenn es schon stürmt. Da sind viele leichte Zelte direkt raus.

    An sich wirst Du doch in der ganzen Blase die ganze Zeit nur verarscht --- oder man tuts ja auch gerne selber. Man kauft sich ein Zelt, möglichst das leichteste, nein, das nicht, das wiegt 70g mehr, nur um im Anschluss die Leinen zu verlängern und die Heringe gegen was anständiges zu tauschen. Das Notch haben sie mir mit 4 Heringen geliefert - bei 6 offiziellen Abspannpunkten, geil wieder ein Zelt um 20g leichter gekauft. 🤪<facepalm>

    Und mal ganz ehrlich, an welcher Kenngröße soll ich als Konsument die Schlechtwettertauglichkeit erkennen? Da bleibt halt nur das Youtube Video, oder? Nicht jeder ist halt Zeltstatiker...

    Full ACK!

    Insbesondere die Gewichtsangaben sind mittlerweile bei vielen wirklich lachhaft. Keine Heringe oder nur Shepard Hooks dabei und null Leinen.

    Ich bin da wirklich angetan von Firmen wie Hilleberg (ja, ich muss sie hier nennen) die im Gewicht wirklich alle Heringe (teilweise sogar +2) angeben und an jedem Abspannpunkt Leinen von mehr als ausreichender Stärke anbringen. Wenn man die Gewichte mal bereinigt anguckt sind die Gewichtsunterschiede häufig wirklich klein und manch ein super light Zelt wird auf einmal zu einem naja Zelt.

    Zu deinem letzten Punkt: Ich vertraue Herstellern die wenigstens selbst Windtests machen oder sich sogar eine Fahrt im Windkanal leisten und die maximal Belastung in den Specs angeben.

    Ansonsten habe ich gerade gesehen, dass es das "Tiger Wall UL1 Solution Dye" im offiziellen Big Agnes Shop für 300 € im Abverkauf gibt.

    Das klingt echt gut! Hat es noch weitere Vorteile außer 200 weniger Gewicht? Verarbeitung?

    Die Wände sind deutlich steiler.

    Die Verarbeitung sollte gut sein. Ich habe selber noch kein Big Agnes Zelt gehabt aber die Copper Spur Reihe ist 10tausendfach getestet worden in den letzten Jahren und ein Quasi Standard im Kuppel Segment geworden. Ich habe kein einziges Review im Kopf welches von schlechter Qualität gesprochen hätte.

    Ob es mir das Mehrgeld zum Nemo wert wäre... ich weiss ja nicht..

    Findest du das Slingfin Portal 1 dem Nemo überlegen?

    Ja.

    Slingfin hat eine wirklich tolle Qualität und das Portal ist per se schon sehr sturmfest durch die "internal guylines" und kann mit zwei Stöcken an den Seiten zum Sturmbunker gemacht werden. Das Raumgefühl im Portal sollte durch die steilen Wände auch besser sein auch wenn das Nemo ein 2 P Zelt sein soll.. :)

    Aber auch da gilt: Aus den USA, also mit happigen Zöllen belegt und daher teuer. (Aber natürlich immer noch deutlich günstiger als ein HMG Crosspeak...)

    Ich würde an deiner Stelle mit dem Nemo gehen und wie du gesagt hast erstmal gucken und Probeliegen was du so finden kannst. Wenn du gute Zelte kaufst und sie vernünftig pflegst kannst du aber auch immer davon ausgehen, dass du sie gut wieder verkauft bekommst. Manchmal muss man einige Monate warten aber dann wird man Marken-Zelte eigentlich gut wieder los.

    Ansonsten habe ich gerade gesehen, dass es das "Tiger Wall UL1 Solution Dye" im offiziellen Big Agnes Shop für 300 € im Abverkauf gibt.

    Tiger Wall UL1 Solution Dye | Big Agnes | Big Agnes Europe

    Das ist ein Kampfpreis der schwer zu schlagen ist gerade weil das Solution Dye Gewebe (laut Marketing) besonders UV stabil, also besonders langlebig, sein soll.

    Wäre etwas leichter als das Nemo für einen guten Preis und erfüllt eigentlich alle deine Anforderungen. Für den Preis wirst du es wahrscheinlich auch ohne großen Verlust wieder verkaufen können solltest du irgendwann wechseln wollen.

    Freistehend und sub 1 kg ist schon ziemlich schwer zu erreichen wenn man ein halbwegs vernünftiges Zelt haben möchte.

    Zwei hochwertige Zelte die das grade eben hinbekommen:

    Samayan INSTANT2

    HMG CrossPeak 2

    Ob es mir das Mehrgeld zum Nemo wert wäre... ich weiss ja nicht..

    Wenn es freistehend sein soll dann würde ich 1300 g in Kauf nehmen und das Slingfin Portal 1 mitnehmen. Das wiegt ehrliche 1300g mit Doppelwand und allen Heringen und allen Leinen und ist ziemlich stabil im Wind. Die Qualität bei Slingfin ist hervorragend.

    Bei den Gewichten muss man echt gucken sich nicht verarschen zu lassen. Häufig sind nur wenig Heringe oder keine Leinen dabei. Da kommen dann schnell nochmal 150 g dazu.

    Ansonsten würde ich immer wieder ein X-Mid kaufen. Je nach Budget entweder Pro oder nicht. Ich bin mit meinem 2 Personen nicht-pro mehr als zu Frieden. Das Preis-Leistungsverhältnis ist meiner Meinung nach ziemlich unschlagbar. Sehr viel Zelt für wenig Geld.