Beiträge von schrenz

    Bleibt friedlich 😉, ist doch okay, wenn man hinsichtlich Hüttenübernachtung unterschiedliche Ansichten hat, mein Ding ist es auch nicht so sehr, bin aber auf Tour auch sehr almöhidesk.

    Da hast Du absolut nix verpasst

    Ich geb zu, obwohl ich im Urlaub nicht unbedingt auf den letzten Euro/ Franken etc. schaue, selbst ohne Taschenwolf hätte ich wahrscheinlich nicht drin übernachtet, die Preise der Hütten in CH sind selbst mit AV Ausweis dicht an der Schmerzgrenze.

    Ich gehör ja nicht unbedingt zum Kompetenzteam bei dem Thema, trotzdem mal Ideen 😁:

    Das für die meisten der Schlüssel in einer sparsamen Lebensführung liegt dürfte inzwischen klar sein, ich denke genauso sieht es meistens on trail aus, im Vergleich zu vielen anderen Hobbies ist Wandern ( Boot und Rad mal inklusive) ja eigentlich relativ günstig, wenn die Ausrüstung einmal steht, und die muss ja nicht zwangsläufig fancy sein, muss man auf Tour nicht unbedingt viel ausgeben.

    Mal als Fallbeispiele zwei meiner Touren vom letzten Jahr:

    Ein leicht verlängertes Wochenende auf dem Eselsweg hat mich um die 10€ gekostet, jeweils ein Eis in Schlüchtern und Miltenberg, unterwegs gab's fast nix (mittlerweile ein gängiges Phänomen in deutschen Mittelgebirgen), An- und Abreise waren erfreulicherweise im Jobticket enthalten.

    Als zweites, man höre und staune, vier Wochen Schweiz, die inklusive Bahnfahrten noch gerade so im dreistelligen Bereich geblieben sind, bedingt aber auch durch die Tatsache, dass ich mit dem vierbeinigen Wanderpartner auf luxuriöse Segnungen wie SAC-Hütten verzichten musste.

    Man sieht also, dass man auch auf der Seite den Finanzbedarf etwas steuern kann und im Bedarfsfall nicht unbedingt die teuerste Tour plant.

    Interessantes Thema, was ja immer mal wieder aufkommt. Ich selbst bin ja "nur" höchstens Wanderer auf "allen-Jahresurlaub-aufeinmal- und-gut-zu-Fuß--Trails" (© extremspaziergaenger ), sprich bis auf zwei Wochen in denen ich mit meiner Frau Campingurlaub mache (immerhin auch im Zelt ⛺ 😁) verbringe ich meines Jahresurlaub wandernd und zusammen mit ein paar Weekendern bin ich für mich damit vollkommen zufrieden und strebe gar nichts anderes an.

    Sondern vielmehr geht die Frage an diejenigen, die gefühlt ständig oder zumindest immer wieder über Wochen und Monate unterwegs sind, die einen Fernwanderweg nach dem anderen gehen, die mehr draußen leben, als im "normalen" Leben.

    Ich glaub das täuscht in Foren und sozialen Medien auch etwas, die Anzahl derer, die wirklich (semi-)beruflich draußen unterwegs sind ist m.E. eher überschaubar.

    Ich find die Idee mit den Recco Reflektoren wirklich sehr gut, ein kleines Plus an Sicherheit was kaum Aufwand erfordert, um die die Dinger muss man sich nicht kümmern, die wiegen fast nix und wenn ich an meine eigene Touren denke, reicht mir die gute Abdeckung im Alpenraum schon fast aus, da dort am ehesten mal was passiert.

    Ich hab übrigens bei Kleinanzeigen ( Moderatoren wie halten wir es da eigentlich mit links?) einen Anbieter gefunden der günstig die nackten Reflektoren verkauft, wie sie in Klamotten eingenäht werden, die wiegen dann gerade mal 5,5g.

    Ich hab mir ein paar mehr als ich benötige gekauft und bringe ein paar zum Wintertreffen mit, wer Interesse hat kann dann einen haben, unsere Szene ist eh schon nicht so groß, da müssen wir Verluste minimieren 😁.

    Wenn du eh nicht sklavisch am Hexatrek hängst, wäre vielleicht die Variante über den GR533 eine Alternative. Endet auch in Belfort (so mehr oder weniger), verläuft westlicher und erschien mir viel weniger begangen als der GR5, an dem sich der Hexatrek an der Stelle wohl orientiert. Kleiner disclaimer: Ich war im März unterwegs, es lag noch Schnee und ich war der einzige Fernwanderer 😄.

    Die Rollenbreite ist mit 180 cm viel breiter, als bei allen anderen Zulieferern. Hat vielleicht schon mal jemand von euch dort bestellt? :)

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    Die 20cm Unterschied könnten von "kreativen" Messungen kommen, Alpha ist ja doch sehr stretchig.

    Ansonsten mache ich mal darauf aufmerksam, dass es lediglich 2,90€/m günstiger ist als bei ExTex, bei gut doppelt so teurem Versand 😉.

    Das Hauptproblem ist nicht das Wasser, sondern die Atemluft

    Als ich meine nachlassende XLite erstmal durch eine XTherm ersetzt/ ergänzt habe, bin ich deshalb auf die Tiny Pump umgestiegen, die XLite hab ich vorher immer aufgeblasen. Ob es jetzt ein Mythos ist oder nicht nehm ich da einfach mal in Kauf, zur Not ist es ein kleiner Luxus, dass man abends im Camp nicht mehr so vor sich hin hyperventiliert, sondern die kleine Pumpe die Arbeit macht. Das Gehampel mit dem Pumpsack fand ich immer eher nervend, außerdem ist er schwerer als die Tiny Pump, für dual-use find ich das Format des Sacks etwas merkwürdig.

    Ich hab bis heute noch nicht so die goldene Lösung gefunden, meine beiden Regenhosen haben beide ihre Nachteile:

    Raidlight Responsive MP 120g in XXL (so passt sie noch über eine normale Hose drüber), wenn ich nicht mit soviel Niederschlag rechne, da sie Dauerregen nicht wirklich stand hält. Super Packmaß in Größe eines kleinen Apfels.

    Tilak Paclite pants 200irgendwas g (hab die nicht im Lighterpack), halt relativ schwer aber relativ robust und hält Regen sehr lange stand, gerade in den Alpen pack ich die lieber ein, überlebt auch mal Felskontakt und ist als Zivilisationshose auch ganz tauglich (die Raidlight ist eher durchsichtig 😄).

    Den Viskoselappen hab ich tatsächlich auch beim Gassigang dabei, weil ich öfters auf dem Weg noch eine Kneippkur mache.

    Bei mir ist es aber mehr eine Änderung meiner generellen Denkweise/ Lebenseinstellung besonders was Konsum angeht, bei Anschaffungen überleg ich doch immer öfter, ob es unbedingt sein muss oder es auch irgendwas tut was ich schon hab.

    Und nachdem ich da ja schon länger am Nachdenken bin, habe ich mir ja tatsächlich im Nov 2024 (!) meinen ersten Klappschlitten gekauft. Den "Alpenflitzer Alu Suprem", angeblich 3,1kg. Klappbar.

    Als jemand der für jeden Schei.. zu haben ist, muss ich mich gerade mal wieder tierisch zusammenreißen.

    Wenn ich Blech rede, bewerft mich mit Trek'n Eat Verpackungsmüll, aber ich erinnere mich ganz dunkel an eine Diskussion (ich glaub vor Äonen im ODS), dass die ganze Delaminiererei hauptsächlich erst mit den gestanzten Schäumen losging, die erste Generation der selbstaufblasendes Matten mit flächig geklebten Schaum waren relativ robust, was natürlich auch an ziemlich dickem Außenmaterial lag. Wenn ich mich recht entsinne, ging es damals um die Matten von Ortlieb (die älteren werden sich vielleicht erinnern 😁), durch die die Firma beinahe pleite gegangen wäre.

    nachhaltig ist das alles nicht so wirklich...

    Kann man so eigentlich nicht für jeden Fall sagen, meine Neoair war 11 oder 12 Jahre alt (Nächte keine Ahnung, ein paar hundert) und hat prinzipiell sogar noch funktioniert, ich hab alte Evazotes oder ZLites, die auch nicht mehr unbedingt das blühende Leben sind. Wenn man was für 20 Jahre haben will, geht wohl nur Schaummatte oder was selbstaufblasendes wie die Trailscout.