Beiträge von nach 3 tagen wieder da

    Hatte die Hütte Fensterläden? frage ich mich heute morgen. Oder haben wir die nur während des Sturms vermisst? - Meine Fotos sind aus dem gleichen einen Fenster raus. (Sind sie das?). - Doch mal zum Bücherregal gegangen.

    Sieht nach zumindest ein paar Fensterläden aus (Egilssel). Hatte ich nach der Tour besorgt, blättere ja gerne in so speziellen Lexika. Hütte war mit dicken Drahtseilen im Fels verankert.

    Jón G. Snæland, Fjallaskálar á Íslandi. "Í þessari bók er í máli og myndum lýst hartnær 400 skálum, gömlum og nýjum, sem reistir hafa verið víðs vegar á Íslandi." (ist aus dem Text vom Buchrücken). Autotranslate isländisch manchmal so ähnlich wie aliexpress. Auf der Homepage des anderen Buchladens sagt die englische Beschreibung "ca. 140 Hütten". Inhaltsverzeichnis listet überschlägig ca. 240. Edit: ach, Kopfrechnen vorm Frühstück. 4 mal ca. 80. Einige wenige sehen aus wie so Erdkeller in Köhlerhügeln oder wie kleine Höhle. Scheinbar einzige Auflage: 2010.

    WonderBär "Aber stimmt das, dass es in Island kaum Trails gibt?". Ich würde meinen (vermuten), es gibt Pfade für Tageswanderungen an den Hütten, aus denen man auch mehrere Tage machen kann. Ob die markiert sind ist eine andere Frage. Könnte schnell mal weg- und spurlos aussehen. Mehrtägige Trails, auf die island tourism damals hinwies, gab es so um die 10, eher weniger. Würde ich meinen. Auch wieder unscharfe Erinnerung. Zum "Wandern" zählt Reitwandern und "Autowandern". Dass irgendwo eine Hütte ist, heisst vielleicht noch nicht, dass sie auch zugänglich wäre.

    (der Ton des Artikels ist etwas laut)

    Finde die Ausführungen zur Comfort-Zone schon sehr treffend. Die muss man für sich kennen.

    In der Zwischenzeit zurück zum SAC-Schwierigkeitsgrad T Null / Keksesser:

    Wegen der Vögel.

    (Jökulsarlon, 50 Meter vom Parkplatz, caficon , die Fotos zum Hinknien können auch Fotoanfänger wie ich und die Touris auf Ringstrassen-Leihwagentour knipsen. Im Hafen von Höfn gab es damals outdoors eine Fotoausstellung eines Profis und Geo-Profs: der Vatnajoküll mit Farben, blühendes Gelb Rot, und Grün mit Fels vor Eis, Wasser, Himmel, vermutlich in einem späten Frühjahr. Der Laugavegur so T2, grundsätzlich einfach gehbar.)

    Wir waren dann mal 2 Nächte auf dem Camping in Höfn. Das hier ist vom 02.09., kurz nach 7, langes Frühstück, im Touri-Office nach dem Wetter geguckt, alles ok, dort auch ein paar Gps-Punkte für unterwegs bekommen, wir wollten mal hier oder da lang, vielleicht ne Woche am östlichen Rand des Vatnajökull in Richtung Norden.

    Zum Bauernhof getrampt und dann die F-Road lang (keine Ahnung, ob tatsächlich F-Road oder nur Fahrweg), die mit dieser Aussicht auf Múlaskáli aufhörte:

    Paar Meter davor wurde die Gruppe abgeholt. Man sieht noch Trails und ist schon nah am Gletscher, kann auch noch näher ran.

    Am 03.09. dem Weg gefolgt, nieselig, verhangen, nach mal 10 Meter steil aufwärts schon angestrengte Flappe in nassen Regenklamotten auf den Bildern, die ich hier nicht zeige. Langsam, lustlos, irgendwann gegen Mittag schon ans Zeltaufbauen gedacht und das Gps für gestört gehalten, weil der Luftdruck niedriger war als der niedrigste Luftdruck, den ich im Zusammenhang mit Wetter so im Hinterkopf hatte, aber nichts weiter dabei gedacht. Weitergetrottet, es wurde zunehmend noch verhangener und nasser, bis die nächste Hütte in den Blick kam:

    Blick war kurz nach 2, um drei sind wir da, hingetrödelt, noch diskutiert, ob wir Bock haben, Zelt am Flüsschen aufzubauen, irgendwie nicht - und verbringen den ersten Herbststurm des Jahres glücklich in der Hütte. Die Fensterläden sofort wieder zu gemacht bis auf einen. Was sich dann als bedenklich herausstellte (das Fenster nicht abzudecken). Die Hütte vibrierte, wir trocknen. Draussen konnte man nicht mehr stehen und wir kriegten nur mit grösster Kraft die Tür wieder zu, weil wir noch mal fühlen mussten, wie stark der Sturm ist. Die Geschichte habe ich schon mehrmals erzählt. Ofen an, Freundin Mittagschlaf. Ich verbringe den restlichen Nachmittag mit Küche-mit-wenig-Wasser-Putzen, weil ich mal eben ins Waschbecken pinkelte und selbstverständlich nicht im Kopf hatte, dass der Wind auf dem Abfluss stehen könnte. Sowas macht man ja auch nicht. Igitt der Herr. CN: Pinkelfontäne.

    Das nächste Foto ist dann nächsten Morgen um sieben. Eisregen peitscht über den kleinen See.

    Nachmittags klart es auf, jetzt sieht man die Wand und es stürmt noch.

    Bei steifer Brise dann mal raus, erstmal Runde zum Klohäuschen und abends Spaziergang:

    Man ist schon nah am Gletscher, über dem der abziehende Sturm noch nachtost.

    Das Gelände etwas schwieriger als am Laugavegur.

    Und was für ein Sonnenaufgang am nächsten Morgen.

    Was bedeutet denn das?

    Bald wieder tiefe Wolken, deshalb östlich statt nördlich, back to Ringstrasse. Von den Herbststürmen haben wir nur im Plural gelesen und dies war wohl und wäre Richtung Norden wohl die letzte Hütte. Unterwegs treffen wir einen Suchtrupp, der uns fragt, ob wir eine Gruppe von Wanderreitern gesehen hätten, die vermisst werden. Nein, haben wir nicht. Niemand gesehen.

    Der Abstieg war zwar markiert. Aber wir fanden ihn nur deshalb problemlos, weil das einer der Gps-Punkte war, die uns das Touri-Office mitgegeben hatte (hatten wir nach gefragt, weil wir davon gelesen hatten).

    Bis Unten hat es sich eingeregnet, ein kräftiger, sehr dichter Landregen. Ohne viel Wind und Nachmittags mit Hütte, von der es nicht mehr weit zur Ringstrasse war.

    ***


    Die Hütte:

    8|

    Höhepunkt des Fotos ist der aus der Kapuze im Halbprofil rausguckende Gesichtsausdruck meiner klatschnassen Freundin. Habe ich hier weggeschnitten.

    An der Ringstrasse werden wir am nächsten Tag vom Postboten mitgenommen, der sich als Bergsteiger outet und berichtet, dass der Sturm hier 49 m/s erreicht habe. Die örtliche Zeitung mit Titelfoto der Bergrettung, die mit kurzen Lawinensonden nach eingeeisten Schafen tastet.

    Gelernt: bei Herbststurm lieber in der Hütte als im Zelt, das dann so leicht sein kann wie man denkt, dass es mit dem Wetter unterhalb dessen klarkommt. Also viel leichter als die 2,8 Kg, die wir bei der zweiten Island-Tour für anderswo bergerfahrene Wander-Normalos dabeihatten.

    Edit: Grund Nr. 12 - Glück.

    Da kann ich gerne helfen, wenn auch erst 10 Jahre danach

    Womit wir Grund 10 und Grund 11 gelistet hätten. Kann man sich gerne individuell benennen.

    Wunderschöne Bilder, danke whr .


    Ich erlaube mir nochmal Laugavegur, danach bitte andere Fotos...

    Alftavatn die Erinnerung an die Anzahl der Hütten mal wieder ... unscharf gewesen.


    ...

    Die wenigen Leute auf den Bildern: zweimal meine Freundin als Schrankwand, einmal Gegenverkehr. Die eine Furt unterwegs sah nicht anders aus als bei whr. Eine "Problemstelle", an der sich die Leute stauen. Reale Problemstellen: Wetter (liest man vorher) und Orientierung (ab bißchen neben dem Trail). Planung!


    Vom überm Wasserfall nicht in Richtung Parkplatz geguckt...

    ...ist man schon fast in Vik. Tanke, Bushalte, Shops 50 Meter entfernt. Nächster Fotostop Jökulsarlon.

    Man kann hier den Unterschied zwischen Gründen und Erklärung lernen (on topic).

    a break from overtourism:

    https://www.mdpi.com/2673-5768/3/3/48

    Wahnsinns Graph (der erste).

    Wir waren mal wieder gerade noch rechtzeitig da (und wohl noch zur ziemlich einzigen Zeit, in der Island "bezahlbar" war - wenn denn zwei Hotelnächte am Anfang sein mussten). Die KI meint übrigens, das viele Lob in national geographic sei Schuld gewesen. Wirtschaftspolitisch auch gewollt nach der Krise 2008/2009.

    Die Fotos 2021 unterscheiden sich nicht wesentlich von meiner Erinnerung. Die Zelte der Reiseveranstalter gab es auch 2010 und 2012 zu sehen (erstaunlicherweise vornehmlich Vaude-Zelte und die Gruppen dazu erstaunlicherweise zum Teil aus Frankreich) - aber nur in Landmannalaugur und Thorsmork. Skaftafell zur Hauptsaison war bereits bekannt als sechs, sieben Fussballfelder Zelt an Zelt und Festivalatmossphäre (keine zehn Zelte Anfang September 2010). Die Fotos in #18: Alftavatn mit 3 Hütten - in meiner Erinnerung war da eine. Landmannalaugur vergleichbar. Elmstrur in der Falte vergleichbar. Skogarfoss vergleichbar weil an der Route aller Busse und Ringstrasse. Keine einzige Reiseveranstalter-Gruppe "unterwegs" gesehen (o.k., eine, die Loensoeraefi verliess, als wir reinwanderten, Kleinbusabholung). Auf dem Laugavegur waren wir jeweils spät los (gleich zu Anfang jeder Etappe mal vom Weg weggeschlenkert, Blicke gesucht, so dass "alle" ne Stunde Vorsprung hatten, die Etappen sind kurz und aus der Gegenrichtung von Thorsmork kamen wenig Leute). Anarstapi 3 Zelte, rund um Bolungarvik und auf der Wiese am Schwimmbad dort im Ort alleine, auch überall da, wo wir sonst so rumliefen ausser in Skaftafell die Runde auf den Aussichtsberg. Danach in dem Tal, in das von den letzten Fotos aus geblickt wird, wieder alleine. In Porsmork gab es ein paar Campwiesen am Wasser, die so 15 Minuten bis halbe Stunde vom grossen Camping entfernt liegen und da lief dann keine:r ausser uns rum Anfang September und bißchen weglos ging hier und da. In Porsmork gab es quasi Tagestourismus, voller Bus stieg aus, abends waren die Leute alle wieder weg. Wimmelbilder an allen Spots der Ringstrasse schon damals, stossweise und reisebusabhängig, gab die vielen WoMos noch nicht. 20 Minuten weiter hat man wahrscheinlich immer noch morgens und abends für sich. Hauptsächlich wird um die Ringstrasse gefahren. Wobei: im Südosten mussten wir beim Trampen schon gefühlt lange warten, bis mal ein Auto kam. 2012 fühlte sich voller an als 2010. September ist off season weil Herbststürme. Da bin ich lieber nicht draussen oder im Zelt. Lernten wir 2012. Und waren in zwei Hütten: - alleine. Von der dritten Hütte, in der wir mal waren, wurde gerade die Reisegruppe abgeholt, ganze Küche voller spare food.

    PositivDenken  outdoorrama

    Müssen muss man nicht.

    Aber, 8. Grund, ich finde 15 Jahre später immer noch gut, dass ich da war (2010).

    Danach fuhren wir nach Stykkisholmur zum Vulkanmuseum, die logische Busroute. Ich bedauere bis heute, damals keine CDs mit den Dokus über Vulkanausbrüche mitgenommen zu haben. Auf Flatey hatte das Cafe schon off season.

    (Anlegestelle).

    An den Original-Schauplätzen von Noi Albinoi schleppte ich meinen Rucksack den Tafelberg hoch. Habe ich schon erwähnt, dass die Entscheidung

    schwer = schlecht

    dort fiel?

    Vom Tafelberg Blick auf Hornstrandir. Richtige Wanderer machen da tolle Touren. Ich war da noch nicht.

    Die Inlandsflüge kaum teurer als die Busfahrt.

    Kurz in Landmannalaugur gucken gewesen und in den nächsten Bus gesprungen, Skaftafell, mehrere Fussballfelder grosser Camping, eher Festivalgelände aber Anfang September schon leer.

    Gletscherzunge bis Meereshöhe.

    Hier sieht man Romy aus der Schweiz wandern, die ihrem Mann was von "Bustour" erzählt und 2,5 Kg Kartoffeln im Rucksack hatte. Von denen bekamen wir später in Thorsmörk (so kann man das auch schreiben) reichlich ab. Auf dem Bild mit Tagesrucksack. (hallo Romy, falls Du inzwischen auch hier bist, mach mal PM, viele Gruesse!!!)


    und dann...



    ...war der Akku leer. Und ich hatte ja die Ladestation nicht eingesteckt. Und keinen Ersatzakku. Weil 75 plus 25 nicht dafür gereicht hatten. "Island!":huh:

    Deshalb keine Fotos von schwarz geregneter Landschaft der frischen Asche des Eyjafjallajökull, zu der es noch eine Sizilien-keine-Flüge-keine-Leihwagen-ausser-dem-grössten-neuesten-BMW-organisiert-vom-autofrei-lebenden-Autohasser-Geschichte gäbe, aber in der komme ich nur als findiger Telefonierer vor. Gartennachbar von der Post hat mir später den Ersttagsbrief mit den isländischen Sondermarken geschenkt (ja, die Post, die gab es damals noch).

    Und kein Foto davon, wie zwei Wanderreiter an der Tanke (und Bushalte) mit grösster Selbstverständlichkeit in den Shop reiten. Hätte wahrscheinlich sowieso zu lange gedauert, bis ich den nur relativ kleinen Fotodingens aus dem Rucksack und knipsfertig gehabt hätte.

    Soweit der 8. Grund und die erste einfache Tour.

    Im Foto mit den drei Schafen ist das kleine gelbe Haus wichtig. Das ist die historische öffentliche, immer offene Bibliothek, die mit voller symbolischer Absicht 50 cm höher steht als die Kirche. Der 9. Grund.

    whr . ja, wow. Ich gucke mir diese Fotos total gerne an, das mittlere mein Favorit. Jüngste Landschaften, Formen, Farben...


    7. Grund:

    Verlegenheitsgrund. Auch da, wo es nicht sooo spektakulär ist, ist es spektakulär genug.

    Anarstapi, "Iceland in a nutshell".

    Aus dem Nachbarzelt quillt morgens eine Familie mit 3 Kindern im Schulalter und nimmt Aufstellung. Papa liest ein Kapitel aus der Reise vor. Wir stellen uns dann dazu.

    Fotostop-Point des Linienbusses gleich hinterm Camping, danach mal schlenkern "ins Gelände":

    Man begegnet hier Leihwagen beim Wandern, wie man an den Spuren sehen kann. Absaufen tun sie erst kurz vor Þórsmörk (das ist woanders).

    Das Rote ist etwas wärmer vielleicht

    und man blickt auf einen grösseren Sander unten

    stellt fest, dass man schon auf Eis rumläuft.

    Es klart auf.

    Auf dem Rückweg zum Camping ist schon fast zu warm. Und wir wollen zum Strand.

    Dit is doch alt! :)

    ...und ich war schon auf mehreren Konzerten von Rainald Grebe ... in Brandenburg! Das waren übrigens alles so Familienfestivals von Kleinkind bis Oma, kaum Westler da, aber sehr nett und mit allgemeinem Mitsingen, relief (easing of a burdon), noch.

    Unterschied zu bis zweite Hälfte 90er, da hätten irgenwelche Faschos Gelegenheit geschaffen zum Zähneaus- oder Totschlagen.

    cooler Thread8)!

    Ich glaub ich sag jetzt lieber nichts zu "konservativ" und "Osten".

    Aber, wo ich nicht wandern gehe: da, wo ich konkret damit rechnen muss, dass mir schwere Angriffe auf die persönliche Freiheit oder körperliche Unversehrtheit drohen. Besonders da, wo diese aufgrund irgendwelcher ziemlich beliebiger Feind-Zuschreibungen oder -Konstruktionen geschehen können (wo dann komischerweise auch checks und balances regelmässig insgesamt ausgehebelt sind bzw. als Vorstellung nie etabliert waren). Der Rest ist persönliche Einzelabwägung oder Gruppenreisekommunikation.

    "Fascholand" (was für mich alle diese Länder und Regionen meint) wird leider weltweit immer grösser. Damit hab ich jetzt doch was gesagt zur Bedeutungsänderung von "konservativ".


    5. Grund

    Landmannalaugur. Man kann da gut paar Tage rumschlenkern, ohne dass man auf den berühmten Trail muss. Jedenfalls muss man nicht gleich und überhaupt. Irgendwo Seitentalöffnung rein und hoch.


    Wos qualmt nicht reintreten und gibt auch Leute, die machen da Fotokurs.

    Hatte ich nicht nötig. Bei der ersten Tour war meine Kamera neu und die erste eigene Kamera, komme aus der "keine-Fotos"-Szene. Rucksackgewicht deutlich ü20, aber weder Ersatzakku noch Ladestation bei. Powerbanks gabs noch nicht. Beim Packen hatte mir unser Dauergast aufm Sofa liegend zugeguckt und sich enorm beömmelt bei meinen vergeblichen Versuchen, mein Zeug im extra für "Island!" angeschafften 75+20 Liter Rucki unterzukriegen. Der Rest der Geschichte: zu schwerer Rucki ist ein widrigster Umstand, den man vermeiden kann. In Reykjavik war schönes Wetter gewesen und in Landmannalaugur standen paar wenige arg gebeutelte Zelte und hinter der Windschutzmauer paar teetrinkende Zausel in dem Alter wie ich jetzt und erzählten, da schon seit ein paar Tagen zu stehen und noch paar Tage warten zu müssen und wir nach nem halben Tag nass in den nächsten Bus nach Skaftafell, wo schönes Wetter war.

    Die Fotos zu #5 (edit: jetzt #6, kann passieren bei Overtourism) hier zwei Jahre später. Seit ich mal beim Blättern in einem Buchladen Fotos von hier gesehen hatte, war klar, dass ich hier mal hinmusste. Wie der Ort hiess, hatte ich mir nicht gemerkt. War auch nicht nötig. Wer den isländischen ÖPNV nutzt, landet unvermeidbar früher oder später hier. Und damit wäre ich ein paar meiner dauerhaften Lieblingsfotos schon mal los und mittendrin im Reisebericht. Für die Fortsetzung will ich erst mal Wochenende Wolfgang Müllers Island-Bücher raussuchen.

    Wer weitere Gründe ergänzen mag, nur zu, welcome!

    Edit: Wolfgang-Müller-Bücher-suchen ins nächste Jahr verschoben. Aber wer noch ein gutes Buch zu Weihnachten sucht ... kann ich empfehlen.

    2. Grund

    Der Laugavegur (Kalauer, ok).

    Aber Grund: man kann auch aus Reykjavik, das zwar eine teure, aber auch eine schöne Stadt ist, zu Fuss rauslaufen.

    Oben ist etwas steinig, aber dafür weitläufig.

    Eigentlich wollten wir nur zum Haus von Halldór Laxness (Museum), aber dann doch erstmal gucken, wie die Aussicht so ist.

     "trotz widrigster Umstände seine Selbstständigkeit nicht aufgeben"

    Das Museum blieb auf der To-Do-Liste.