Beiträge von nach 3 tagen wieder da

    Im weiteren Verlauf auch noch etwas Gletscher Richtung Bardonecchia. Kann dir den gpx gern mal schicken

    gpx, viel zu komplizierte Technik. Ich will dann natürlich viele Fotos hier im Forum sehen können. 

    Was für eine coole Idee und das dann bis Menton! God Tur!, bei Eurem Tempo seid ihr ja wahrscheinlich schon am Mon Viso vorbei jetzt.:-)

    Mit der Frage wie gross der Schlenker nach Bardonecchia war, warte ich dann lieber bis später und egal. Das wäre ja (auch) hinten runter ja sowohl links wie rechts vorbei teils weglos wenn man icht doch nach viel weiter unten will (nach meiner App, ...a9700.jpg)? 


    Und früher wars Weisse weniger schräg mein ich.

    OT, zum Thema Marketing ein feuilletonistischer Vergleich:

    wer seine Kuppel liebt, muss das Video so machen: 

    https://www.youtube.com/watch?v=Jps2LcEOsM4

    Da wirkt einfach alles stimmig, Liebe, Glück, Schönheit, jede Bewegung.

    (nicht nur, dass der Typ als mein optimal alter ego daherkommt, tiefschwarz, die Lesebrille auf der erhöhten Stirn, das Hemd überm kleinen Bäuchlein und die Manschetten offen, ruhig, glücklich, jede Bewegung liebevoll und etwas pausbäckig ... meine Freundin meinte gleich: oh, ist das schööön! Das Zelt will ich haben. Beim Verweis aufs Gewicht wieder gestrichen8))

    Der Unterschied zu DAC NFL 8,7 mm und 9,3 mm wäre wohl zu verschmerzen.

    (stone glacier: DAC 10,65 mm, ?nfl?, 6.6 silnyl: jedenfalls der "truss" - ?nur?)

    (und nochmal nachgeschaut, weil jedenfalls ziemlich leicht für 3: crux x3 bunker DAC 10mm featherlight und 30d 6.6er all over, aber möglicherweise schon 10+ Jahre am Lagern, wenn man so eins kauft, unseres -noch älter- hatte 1 Fehlschnitt an einem Stangenende = zu viel Stoff. Kein Vergleich zu Mids).

    OT: "gefährlich" ist das auf dem Laugavegur nicht. Hütten an jedem Platz, wo man sich an die Wand stellen und rauchen kann (halt ohne Zelt) und Windschutzmauer und Sanitäranlagen auf dem besagten Platz. Geht tatsächlich mit Mid (gesehen und überzeugend gefunden, wir -letztes mal- mit Jannu). Wetterbericht ist wichtig und zuverlässig und nur die ersten Herbststürme kommen kurzfristiger rein (k.A. ob das klimamässig so noch hinkommt und/oder ob man unterwegs Empfang hat, war in der vor-smartphone Zeit da). Gefährlich sind Herbststürme. Wir hatten mal 49 m/s, waren 2 Nächte in ner Hütte, anschliessend trafen wir Leute, die ne Pferdewanderergruppe suchten (andere Gegend in Island).

    und huch - 1 telefonat dazwischen und hier stand eben der text, den ich gerade gelöscht hatte weil zu ausführlich :)

    Noch ne Anmerkung:

    auch 3 Wochen nach der Tour noch nicht repariert. Aber Gedanke vor der nächsten Tour: das dcf-custom-Inner (anderes cottage; halbes jahr jünger) haben wir wesentlich häufiger benutzt, nämlich auch mit dem silnyl Outer und es zeigt solche Alterungserscheinungen nicht. Denke also: Alterung plus die konkreten Richtungen der Belastung nebst Materialausrichtung (Inner spannt man nicht straff ab...). Mögliche Unschärfe: kenne das Alter vom verbauten dcf nicht. Plus möglicherweise: Inner hat mehr Schutz vor UV weil Inner - ?

    Bozen überhaupt und Richtung Engadin wäre mir zu hotspottig und whrschl nicht so einfach mit Zelten (ausser in der Schweiz vielleicht aber wenn Hütten dann zu teuer).

    Anfangen in Bellinzona / Locarno / Domodossola / Omegna wären mir lieber am SI und gut und ohne Brenner-Baustelle zu erreichen. Auf der Strecke scheint aber auch iwann im Sommer Baustelle zu sein.

    Von Bellinzona nach Osten hatte mir damals mal zweirad empfohlen.

    Hauptwege nach W/SW an den hohen Bergen sprich an der Grenze zur Schweiz lang dürften in der Saison voll sein. Kenn da (aus der Saison) nur Wimmelbilder bis runter in die Lanzo-Täler. Auf der Suche nach einem Anschlussstück zu Teilen des Alta Via Val Sesia und AV1/ AV3 Aosta bin ich gerade über die Via Geoalpina gestolpert, side project der Via Alpinas und finde dieses hier sehr interessant, würde wohl spätestens ab Rumianca variieren und den Monte Massone Kamm mitnehmen wollen, auch wenn der anschliessende ZIckzack dann blöder wird.

    https://www.piemonteoutdoor.it/it/attivita/escursionismo/via-geoalpina

    Und allgemein (Schweiz): https://www.swisstopo.admin.ch/en/project-via-geoalpina

    Und muss nach Ravallo, will ja auch in die weitere Gegend hinziehen (seit bestimmt mindestens 10 Jahren, tja). Und wandere stattdessen nur die Täler und Dörfer ab.

    Ein Tal der Hoffnung für kriegsmüde Israelis
    Tausende in Israel haben genug vom Krieg, von Netanjahu und dem Rechtsruck. Ausgerechnet in einem düsteren Seitental im Norden Italiens versuchen viele einen…
    www.sueddeutsche.de

    Biwaks finden sich mittlerweile auf google maps:(. Und sind überwiegend kleine unbewirtschaftete Hütten und nur wenige Blechschachteln.

    Alternativ Friaul. Also deutlich östlicher.

    Zu Sommer kann ich nix sagen. Kurz bevor da der Herbst reinwintert, gibts eigentlich kaum bis keine Gewitter, in den letzten Jahren halt immer paar Tage mit auch "Starkregen" aufs ziemlich vertrocknete Gelände. Diesen Sommer regnets bisher nach Wetterbericht viel mehr als sonst (und die trockene Hitzewelle hängt stattdessen über Norwegen scheints).

    hat mal jmd LD29 ausprobiert?

    Könnten die bei unwesentlich höherem Raumgewicht (29 kg/m³ statt 24 kg/m³) etwas fester sein?

    nb: schwupps, ausprobiert: 200 x 120 x 0,5 kamen gefaltet (ohne Falze) statt gerollt im Karton, 274 Gr, vom haptischen Gefühl her fester als die doublemat und mindestens genauso sympathisch "warm". Für doublemat zeigt die Waage mit Beutel aktuell im Vergleich komischerweise nur 278 Gr an (im Netz stehen andere Gewichte), ohne Beutel 240 Gr aber ich habe sie noch nie ausgemessen (aber 100 pro nichts abgeschnippelt bisher, eher Zweifel an der Waage). Mehr kann ich nicht messen und (erstmal) nicht mehr sagen. Nun ja. Nicht superleicht.


    Edit: die Gewichte mit frischer Batterie in der Waage gleich.

    Die Masse nachgemessen:

    197 x 98 x 04, abgerundete Ecken, eng gerollt d = 12,5 (frei 3 cm in der Mitte) die doublemat.

    206,5 x 125 x 0,5, eckigere Ecken, eng gerollt d = 16,5 (frei 3 cm in der Mitte die LD29 vom Tontechniker-Versand (19,90). "Abdrücke" an belasteten Stellen sichtbar (Knie, Hand).

    Die eine oder andere kommt zurechtgeschnippelt mit. Und damit bin ich durch mit "Nach der Tour ist vor der Tour".

    Liod Brezza Langarmshirt 104g

    OT: (weil ich gerade Wäsche von der Leine geholt habe)

    Brezza in XL (Männer) 142 Gr

    Ortovox 120er Merino "comp iwas" langarm XL (Männer) 144 Gr. (ohne Etikett).

    Das Ortovoxteil ist (noch) enger geschnitten und wärmt deutlich mehr als das Brezza, das aber deutlich besser Wind abhält.

    In ne warme Gegend nehme ich daher Liod T-Shirt und Brezza mit, in ne kalte 120er Ortovox T-Shirt (die viel weiter geschnitten sind als die Langarmteile, da reicht L) und Brezza.

    Wird's mehrere Tage winterlich, dann auch Merino Langarm-Teil.

    Will sagen: die XL 120er TShirts von O sind so weit geschnitten (hab nämlich auch eins in XL), dass sie sich für mich subjektiv kuehlender anfühlen als engere und leichtere Kufa-TShirts. Kann an der Weite liegen:-)

    (Ich fahr aber nicht in Gegenden, von denen ich weiss, dass mir da zu heiß ist.)

    Hinweg Balestrand ins kleine Boot umgestiegen.

    Rückweg / zur kleinen Tour zu zweit Bus.


    Die „wichtigen Meldungen“ gibts in ut.no unter "Meldinger".

    Für richtige Friluftsliv-Norweger wäre die angedachte Hurrungane/Jotunheimen-Tour schon gegangen, siehe 25.-28.06.25. https://ut.no/meldinger/4019

    Bin ich jetzt erst drüber gestolpert.

    Aber "die" setzen ihre Kinder ja auch auf den Packschlitten der Winterzelttour, bevor sie laufen können und wenns regnet ganztägig zum Spielen in die Pfütze, sobald sie laufen können (wie man in den Heftchen und Büchern in den Hütten nachlesen bzw. bei Gelegenheiten sehen kann).


    Urps. Gjendesheim 08.07.2025, 09.18 Uhr, ein Dienstag.

    Verlaufen sich.

    Wir auf Bus am Warten.

    Überflüssiges Gepäck: das Zeltzeug (hat sich so ergeben). Die Grödel (Chainsen, unbenutzt geblieben).

    Neue Erkenntnis: Stiefel halten nasse Füsse länger warm.

    Rechts hoch sitzen nach Beschilderung die beiden Grossbauern (wer sonst?), die zusammen mit den von ihnen abhängigen Kleinbauern (so der Text) 30 Kühe auf der Alm hatten. Jetzt warten da sechs freundlich-neugierige Personen Jungvieh im Weg und lassen sich bei Eindringen in ihren Nahbereich und mithilfe freundlich-aufbauender Ansprache ("Ihr schafft das!", "Gut macht Ihr das" und "Hop!") gemächlich den ersten Kilometer vom Weg langtreiben, aus dem sie nicht gehen wollen. Ich finde, dass mir die Tätigkeit liegt und sie dem selbsternannten Wanderführen der sehr diversen Kleingruppe gleicht. Habe leider selber keine Fotos davon gemacht. Auf dem Bild oben übrigens Ebbe, mit Großbauer.

    ...



    Die Kita pride-beflaggt (was ich gut finde). Die kleine Grundschule mit Hallenbad, Norwegen.


    Kajakverleih, Mountain-Guiding, Sauna im Fjord, Antiquariate, Cafe, Supermarkt, Hotel-Restaurant, paar wenige Hütten. Ideal für die Kleingruppentour. Gletschermuseum mit den Reisebussen, Fernbushaltestelle und Camping 2,5 Km entfernt. Als gesellschaftliche Formation sind wir sanft geblieben hier. Was sich mit dem bald gebaut werdenden Meeresforschungszentrum mit Museum ändern kann.

    Man zieht so seine Spuren.

    OT:

    1) hat mal jmd LD29 ausprobiert?

    Könnten die bei unwesentlich höherem Raumgewicht (29 kg/m³ statt 24 kg/m³) etwas fester sein?

    2) diese leichten (aber empfindlichen) Matten von Sarek Gear vor Jahren (0,5 x 51 x Länge? - ca. 50 Gr) - war das auch LD24 vielleicht?


    Hintergrund: die Sarek Gear war gut, reichte mir zum Schlafen, aber mittlerweile sind meine alle zerschnippelt und hinüber bis auf ein paar Sitzmattenreste. Möchte mir die LuMa und das Aufpusten wieder sparen, aber die auf Kopf/Rumpf geschnittene Matte sollte faltbar sein.

    dermuthige Ende August Anfang September war früher jahrelang unsere Tourenzeit, auch in Jotunheimen. Es wird halt nasser im September. Was ich von Tourenenden erinnere: Fanarökken (Schreibweise weiss ich jetzt nicht) dicke Eisfahnen an den Wegweisern und Schildern und Untergrund weiss aber fest und unproblematisch gehbar, auch frühen Nachmittag deutlich unter Null und windig. Zelten in Turtagro kein Problem. Glittertind war glattgefroren und brauchte gute Spikes. Grödel zu leihen gabs in der Hütte, deshalb hin und zurück gelaufen. Leuten aus der Gegenrichtung die Grödel mitgeben wäre auch gegangen.

    In Skogadalsboen waren wir mal die letzten Gäste der Saison. Hütte weil: paar Tage Regen. Wirt brauchte Tips für Autokauf in D (wo er paar Tage später hinwollte und sich was Konkretes gehobenster Sportwagenklasse ausgeguckt hatte) und ich brauchte Kippen. Konnte nur rechtliche/ethnologische Hinweise geben und er fand dafür nach beharrlichem Durchsuchen der Hütte ... Mentholkippen.

    Man braucht also nicht mehr Zeug als im Sommer ("Sommer-im-Gebirge"), hat whrschl. mehr Regen zum Hüttenschluss hin, sollte keinesfalls die Handschuhe vergessen. Die unbewirtschafteten Hütten haben weiter auf (Schlüssel...). Man kann meist bestens daneben zelten (und bis 18 Uhr Küche benutzen, dann nur "Tagesbesucher").

    In einer der DNT-Apps war dieses Jahr verzeichnet, dass ein Weg gesperrt war wg Bröckel und auf der Online-Karte war er schon nicht mehr verzeichnet (Skogadalen - Hytta Pa Bandet). Für Hurrungane wird aktuell Helm empfohlen (z.B. für ziemlich alles übern Kamm ins Skogadalen ausser Turtagro - Fanarökken weil das nicht übern Kamm ist). Klimawandelbedingter Gletscherschwund (also vermehrt Spalten) und Bröckel sind auch in Norwegen. Und yr warnt bei jedem etwas ergiebigereren Regen vor Erdrutschen und Debris (auch noch den Tag nachm Regen). Debris kann auch schon mal kleintransportergrosser Kullerfels sein. Betrifft einen auf den roten Wegen von ut no allermeist nicht.

    ut no zeigt Hangneigungen an (wenn man das anklickt).

    Iwo auf der DNT-Seite gibts auch noch ne Liste, wann die Sommerbrücken abgebaut werden. In Jotunheimen sind das vermutlich aber fast:-) alles Ganzjahrsbrücken mittlerweile.

    Ich erinnere nicht, dass wir uns damals je einen Kopf gemacht hätten wegen Brücken, Regen, Bröckel, Schnee.

    Nach Hüttenschluss kommt der Winter. Möglicherweise genauso schnell oder schneller wie der Sommer kam. Aber reizvoll.

    huhu, mein alter Tip ist: Outer statt Inlet, zB mld superlight bivvy dcf/silnyl) - mehr Multiuse. Bringt zusätzliche Wärme im Zelt, man ist raus aus dem Wind (im Zelt, unterm Tarp oder wenn man sonstwo rumliegt) und schützt den Schlafsack gegen Schmutz. Vor allem, wenn man "sonstwo" rumliegt, was bei uns relativ häufig vorkommt. Ist zudem vollverschliessbar (Mückennetz) und hat ne Aufhängung, so dass überm Kopf auch noch bißchen Raum ist. Schmutz im SchlaSa ist für mich eher kein Problem, ich steig da ja nicht mit den Schuhen rein. Und Schweiss aus der Wäsche bzw. Körpergeruch kann man (SchlaSa) auslüften.

    Wenn man im SchlaSa permanent schwitzt, sollte man über nen leichteren SchlaSa nachdenken (und braucht erst recht kein Inlet).

    Kleidung im SchlaSa denkt man sowieso immer drüber nach. Halt wie es gerade passt. Als Grundlage dafür sehe ich einen etwas "zu leichten" SchlaSa plus bivvy. Keine Kleidung extra zum Schlafen (ausser iwas backup trockene warme Füsse; im Sommer manchmal Schlaf-T-Shirt wegen des Gefühls).