Beiträge von nach 3 tagen wieder da

    nun ja, die Reste von Speick-Seifenstücken lassen sich sammeln und wiegen nicht viel, Bruchteil eines Einweg-Rasierers (der es dutzende Male tut). Reinhauen tut der Rasierpinsel, den man auf einen "Knoten" reduzieren kann (kannte das Wort bis vor Kurzem nicht, hier gelernt). Zu LNT mögen die chemisch gebilderten Leute hier was sagen: Öle, Salz und Pottasche sind schon auch drin im "Pflanzenextrakt" (kann man nachlesen). Was das bedeutet, weiss ich nicht.

    Was soll ich sagen? Drecks Autogesellschaft, anmassend viel Platz im öffentlichen Raum in Anspruch nehmen, die Landschaft (das Ökosystem) kaputtmachen und die Kohle den Diktatoren geben fürs Öl (letzteres gilt auch fürs Plastik, ja -). Das systematische Verrotten-Lassen des öffentlichen Verkehrs über Jahrzehnte dient der fortdauernden Faschisierung (bzw. früher: der zur Verhinderung von Besserem einsetzbaren Faschisierungsmöglichkeit) der Gesellschaft. Die öffentlichen Verkehrsmöglichkeiten sind wesentliche Teile von Öffentlichkeit und öffentlichem Raum. Müssen deshalb offen sein (= funktionierend und barrierefrei zugänglich = partizipativ = demokratisch). Stattdessen Autobahnen. Stattdessen e-Autos als SUVs / Panzer als fahrbare Batterien. Ultraleicht-Mobile wären so schön und ich hätte schon längst eins als Alternative zum dauernden Schienenersatzverkehr, wenn nicht alle anderen im SUV unterwegs wären.

    Amen. Ist seit über 40 Jahren meine Meinung. Ja, und man kann mir als linksgrünversifftem Boomer vorwerfen, dass ich nicht militant genug war und den ganzen Charaktermasken der politischen Klasse nicht schon in ihrer Adoleszenz nachhaltig genug aufs Maul gehauen habe (im übertragenen Sinn), als sie noch nicht die Macht hatten, das als Terrorismus einzutüten oder als irrelevante Devianz marginal zu halten. An der Änderung von Letzerem könnte man noch mal basteln. So ungefähr das Feeling, aber ich bleibe ganz ruhig und meine das nicht so.


    Edit/PS: referring to the ultralight sections of these kind of cars: https://de.wikipedia.org/wiki/Leichtfahrzeug aberbahnwärenochbesser.

    sonntagsaufderarbeiterscheinenunderstmaldiepostdurchgucken,

    in der ein neuer daypack / WE-Pack ist, 22 + 8 Liter laut Etikett, kommt hin.

    Leer:

    Mit zwei Plusterjacken und dem Büro-Schlasa (Kufa, 800 Gr), dann noch 2 Flaschen:

    Rücken zurechtgedrückt, trägt sich gut übern Flur, kein Band flutscht.

    Man kann noch 10 cm höher packen und dies und jenes abschnippeln. Mesh dehnbar. RV-Fach aussen 19 x 29. Kleines RV-Fach und Trinkblasenfach innen.

    entgegen angebenen 320 Gr.. Ali, laut Postetikett aus Spanien, 17 Euro. Guter Rucksack. Bisinna.

    Tja.

    Geschichte der Gebirgskartografie - Ausstellung in Kerkrade bis Ende November:

    (im Rahmen des Dutch Mountain Festivals, kommt heute:sleeping: in der Mail die Einladung, läuft 04.11.-09.11)


    Interview:

    "GPS und Karten sind wie Äpfel mit Birnen zu vergleichen. Ein digitales Navigationssystem ist ein nettes Spielzeug und sehr nützlich, um von A nach B zu kommen, aber völlig nutzlos, wenn man eine größere Gegend erkunden möchte. Digitale Karten auf dem Computer oder Smartphone sind zwar auch hilfreich, besonders unterwegs, aber was macht mehr Spaß, als eine Papierkarte auszubreiten und sie am Küchentisch zu studieren?" (Andrew Davies)


    Digitales Archiv historischer Karten / CAI:

    https://caisidoc.cai.it/shelf/view/persistent:6260:2?sort=dateasc

    (klick [thumb] bei "imaggini:" " --> grosse Darstellung)

    genügend heißes Wasser und Spüli, sonst kriegt man das Fett nicht vom Silikon gelöst (besonders übel

    Thx, genau das wollte ich wissen. Topf gestrichen.

    Ich packe den 750ml Topf

    Ja, mit 800ml Topf war der Rucksack viel besser zu packen und der Topf mit irgendwelchen Küchenteilen und Teebeuteln gut zu füllen aber zwei grosse Tassen eben nicht mit Tee. Das Problem besteht, seit wir den größeren Topf mitnehmen und der Kocher nicht mehr der kleine Chinakocher mit dem heißen Block ist sondern der Windmaster (und dafür die Titanfolie, die gepackt immer iwie ungünstig ist weil scharfkantig rausgeflogen ist, die tiefere zu lang für den kleinen Topf, die höhere zu lang für den großen Topf mit Windmaster).

    Ich weiß natürlich nicht, was du so ißt

    Naja, in den Alpen ist Teeküche und Brot, Käse, Birnen, Möhren, Schoko, regionales Gebäck. Teils mal im Topf transportiert, überwiegend und besser im Fressbeutel. Da wird nix zuhause umgepackt, verkleinert, weil genug Dorf unterwegs und wenns schöne Möhren oder Birnen oder besonders klasse Käse oder was gibt, kommt halt schon mal ein gewichtiger Vorrat mit. Genepi gabs auch nur in Vorratsgröße.

    Bequemlichkeit im Handling rules. Vielleicht doch eher grosser hoher Topf statt breiter grosser Topf aber Energieeffizienz. Vielleicht auch weniger Bequemlichkeit und niedrigerer Kocher.

    WonderBär : nimmst Du zum xboil den Windschutz vom xboil mit? Hätte ich nämlich nur passend für den grossen Topf mit dem breiteren Durchmesser, würde aber sowieso einen anderen Stand bevorzugen und die scharfkantige Titanfolie wieder mitnehmen, die bräuchte ne bessere Transportverpackung. Wahrscheinlich die leichteste Lösung wenns Teewasser dann in noch als bequem empfundener Dauer fertig wird.

    *

    Will hier völlig OT noch erklären, was die weiteren Fragestellungen im Hintergrund der Frage nach collapsible cup/pot sind bzw. wie weit die gehen, gleichzeitig, welche Baustellen da bearbeitet werden könnten:

    1) nach der Frühherbst-Tour ist bei mir ein paar Wochen lang Nachdenken, was besser/leichter/packmass-sparender sein könnte, das ist also jetzt.

    1b) und dann guck ich auch mal wieder nach Zelten mit grosszügigerem Innenraum als bei unserem Hapi - das aber alternativlos bleibt, Stabilität, Handling, Gewicht, Packmass und "emotional" = "spontaner Griff" in die Shelter-Kiste.

    2) Mit dem kleineren Topf war Tee und Essen-Kochen sehr knapp, Hauptproblem aber: aufpassen müssen, dass das Teewasser nicht überkocht = Sympathieabzug im Handling. Aber es ging ein paar Jahre und zweimal kriegte ich sogar die in zwei Teile geschnippelte Schaummatte in den KS 50, sparte also auch noch das Luma-gewicht und schlief ok auf Schaum.

    2b) Wider besseren Wissens ergibt es sich jedes Jahr, dass ich zwar rechtzeitig rauslege, was mitgenommen werden könnte, aber Packen passiert dann erst am Ende einer durchgearbeiteten Nacht: ich stolpere, kurz bevor wir losmüssen und der ÖPNV wieder beginnt, aus dem Taxi, sortiere aus und quetsche alles ins Hauptfach. Der erste Versuch mit Schaummatte statt Luma scheitert regelmässig. Beim zweiten Versuch, dann mit Luma statt Schaummatte, gibts Probleme mit dem grossen Topf (klar ist da erstmal nen Socken und diesdas drin), stört irgendwie, Rucki sieht Scheixxe aus usw.. Klar legt sich das nach ein paar Tagen, komprimiert sich alles besser aber der Gedanke, dass da dann noch Wasser und Lebensmittel dazukommen, hat die letzten 2 Jahre dazu geführt, dass ich im letzten Moment den (schweren!) ak47 gegriffen und da einfach alles ins grössere Hauptfach gepackt habe, in dem dann noch Platz ist für den unterwegs relativ unkontrolliert wachsenden Fressbeutel (ja, Bequemlichkeit), auch wenn ich den Topf auch da doof finde, Rucksack zugeschnallt, Schuhe an, los in den ÖPNV. Von ak47 greifen bis an der Haltestelle stehen sind so ca. 10 Minuten. Ich weiss...:S. Vielleicht wirkt Aufschreiben ja pack-therapeutisch.

    2c) Ziel ist nicht SUL, sondern Unauffälligkeit, Aussehen wie ein Tagestourist. Mit weniger Gewicht als Tagestourist:P. Bequemes, möglichst fehlerunanfälliges Handling. Fehlerunanfälligkeit besonders, wenn man gerade ziemlich erledigt ist undoder hundert andere Sachen im Kopf hat oder beobachtet, die mir spontan (...Flow) wichtiger sind als eingeübte Routinen oder "zu erreichende" Ziele...

    3) Auf den zweiten Rucksack mehr umverteilen ist keine Option, da ist schon umverteilt und aus Gründen, die ich nicht zu hinterfragen habe, bis unterwegs ein Teil der Lebensmittel verteilt wird, voll. Die Idee Topf im Seitenfach ( splash) verschwinden zu lassen, finde ich sehr hilfreich, Topf bzw. schmaler grosser Topf unten seitlich im KS50 werde ich ausprobieren. Weitere Idee ist ein Kartuschen-Stand. Der teure leichte und (anders als andere Stands) hoffentlich für alle Kartuschengrössen passende "Igneous Universal Fuel Stand" lacht mich gerade an, damit liesse sich weiter in Höhe bauen. Spiritus eher nicht, fand ich über 2000 bei Nebel/grosser Luftfeuchtigkeit sehr doof (superlangsam und Kondens tropfte vom Boden des Topfes in die Flamme). Aber erstmal gucken, wie Topf im Seitenfach aussieht. So ungefähr. Vielleicht auch einfach mal wieder das kleinere Teekesselchen stattdessen einpacken (ali, auch 800 ml). Vielleicht mal auf dem Dachboden oder in der Laube gucken, ob da ein Toaks 1100 ml mit d = 11 cm rumliegt, packmassperfekt fürs AZ :) ... :/ - :/ aber für den wäre der Windmaster wohl überdimensioniert...

    Gilt auch für Brandenburg (Mapy zeigt mehr, bei O. wie bei K. fehl(t)en dann und wann Schutzhütten und Quellen; Karte von O. aber besser als bei K.). In den italienischen Alpen sind bei Mapy die Bushaltstellen vollständig drauf und es gibt mehr Infos zu den kleinen Orten (einschl. Wasserhahnzeichen), aber lokal gepflegte und ausgeschilderte Wege/Pfade können hier wie da fehlen. Für lezten Jahre (Ossola, Lanzo, Biella bis Lystal) bin ich mir da sicher, davor Friaul und östliche Dolomiten meine ich genauso. Schnell alten Reisebericht aus dem alten Forum geguckt: 2019 Wegehierarchie richtig dargestellt bei Mapy, Benennung von Wegen und Hütten bei Mapy (wichtig, weil Markierungen öfters nach Abkürzungen der Namen erfolgen).

    Bei mir funktioniert das Planungtool auch bei O. (A.). Ich nutze es aber nur in der Grobplanung / Entscheidungshilfe, um von A nach B zu gucken (Bsp: wieviel Stunden Gehzeit sind der einfachste = vorgeschlagene Weg A-B, z.B. von Omegna nach Varallo = locker an einem Tag zu laufen. Macht man die Wanderung aber schöner, d.h. nimmt Kämme und Aussichtsgipfel mit einigem Auf und Ab mit und vermeidet kilometerlange Strassenabschnitte, kann man locker ne Woche unterwegs sein. Entscheidung: ÖPNV mit mehrmals umsteigen, Orte gucken, schneller an die höheren Berge kommen). Den Rest gucke ich eh nur anhand der Karte und ohne GPS, habe nichts gegen Überraschungen und Verhauer. Schönwetterwanderer. Lieber Mapy. K. kann ich sowieso nicht ab. Und ne Papierkarte unterwegs haben wir auch diesmal erworben, kann man einfach länger angucken.

    edit: was mir 2019 auch noch aufgefallen war: ich meinte, dass bei K die Kartendarstellung über Internet/Desktop detaillierter war als über die App/Handy. Kann sein, dass da in der Handy-Darstellung ein paar Daten eingespart wurden, denke ich mir. Muss man wohl mindestens alle paar Jahre mal neu checken, ist mir aber zu lästig.