Beiträge von Christian Wagner

    Ein schöner Rucksack ist das.

    Danke, deine finde ich aber noch schicker. Der nächste Rucki sollte eigentlich dunkelgrün werden (habe hier noch sackschweres grünes 40d Silnylon da), aber so schön bunt wie deine sind ja Oberhammer.

    Deine Schultertaschen finde ich jetzt gar nicht so übel, außerdem sind die meinen doch nicht mal so unähnlich (zumindest die blauen vom 2. Rucki). Ich habe den Kordelverschluß weggelassen und heute lediglich kurze Riemen mit Kamsnaps angebracht. So sind die nicht hermetisch dicht, aber zumindest fällt das Handy nicht einfach so raus und einen Tube Sonnencreme wird da auch drinnenbleiben.

    Die Schultergurte habe ich aus eine Rest Schaumstoff gemacht, da habe ich mit ach und Krach zwei Schultergurte rausbekommen. Das nächste Mal würde ich wahrscheinlich wieder 3D Mesh nehmen, das ist viel einfacher zu verarbeiten und sieht cooler aus. Vom Komfort her schenken sich Schaumstoff und 3D mesh IMHO nichts.

    Ist das nicht diese umgeschlagene Ecke im Unterbodenfach?

    Die Idee ist, dass man einfach die zusammengerollten leeren Riegelpackungen an der einen Ecke durchstopfen kann und auf der anderen Seite (zuvor dort platzierte! 🤓) Snacks entnehmen kann.

    Genau so habe ich das auch verstanden. Letztenendes kann ich mich aber auch täuschen. Hier in meiner südostoberbauyrischen Bubble sind Ultraleichtrucksäcke dünn gesäht, alles was ich da glaube zu wissen habe ich von Youtube und kurzem Anfummeln von einigen UL- Rucksäcken auf dem Wintertreffen.

    Schicke Farbe!

    Ich finde ja immer, das Stealth bei Zelten zwar Sinn machen kann, aber bei Rucksäcken finde ich Farbe immer sexy!

    Ja, finde ich auch! Das leuchtgelbe Nylon war ein 60 cm Restposten von Extremtextil und lag nun etliche Jahre in meinem Stofffundus rum. Neu gekauft habe ich für den Rucksack eigentlich nur drei 15 mm Schnallen und das Dyneemastretch.

    Nach nun fast 10 Jahren ging der alte Wanderrucksack aus dem Leim und Ersatz musste her.

    Meine letzten Wanderrucksäcke waren ganz klassische, schlichte Ray- Way Rucksäcke. Das Höchste der Gefühle war mal eine Deckeltasche oder eine Eispickelschlaufe.

    Viel Wasser ist seitdem die Saalach runtergeflossen und so sollte natürlich der neue Rucksack auch die allerneuesten, Gadgets haben. Namentlich Y- Straps, Bottom pocket mit Trashport und Taschen an den Schulterriemen. Des Weiteren noch Kompressionsriemen und noch weitere Gurtbandschlaufen um außen noch weiteres Zeugs ranzubimseln. Da den Rucki auch meine Frau mitbenutzt, habe ich noch vier Schnallen für die Befestigung von Hüftgurtflossen vorgesehen. Diese stammen von ihrem Reiserucksack und so muß ich die nicht für jeden Rucksack neu bauen.

    Das Material für den Rucksack war ein Reststück PU- beschichtetes Ripstopnylon 70d mit 80gr/qm, 500d Cordura für den Boden, Silnylon für den Erweiterungskragen und Verstärkungen und ein Stretch- Dynema für die Bottom Pocket und die Taschen an den Schulterträgern, sowie diverse Netzstoff- und Gurtbandreste.

    Neu war für mich die Verwendung von 15 mm Gurtbandmaterial.

    Erfreulicherweise komme ich in aufgesetztem Zustand an die seitlichen Netztaschen um mir z. B. Mal eine Getränkeflasche zu angeln.

    Ob sich die Vielzahl an Features lohnt wird die Zukunft weisen. Der Rucksack war jedenfalls deutlich aufwändiger zu bauen als meine bisherigen Wanderrucksäcke.

    Ein Paar Details fehlen noch (Nähte innen versäubern, Hauptnähte nochmal absteppen und einen Verschluß für die Schulterträgertaschen), aber im Großen und Ganzen bleibt das jetzt erstmal so.

    Abmessungen des Korpus: 50x30x20 cm. Gewicht 345 gr.

    War dann aber für zwei lange Erwachsene plus Kind irgendwie nicht groß genug für ein gescheites Inner...

    Jetzt das Trailstar oder das Supermid?

    Bekommt man wenn der Wind dreht die vordere Spitze am Boden abgespannt?

    Also ich habe Mal spaßeshalber den Eingang auf so 70 cm runter gespannt. Dann kann man auf allen Vieren immer noch rein und raus und de facto ist es dann auch zu. 70 cm sind wirklich nicht viel und man hat ja genügend Platz um sich noch etwas nach hinten zu verkrümeln. Die Dachschräge ist dann IMHO (nicht getestet, nur geschätzt) auch so, daß der Wind das Tarp nicht hochhebt.

    Will man wirklich zu machen dann könnte man links und rechts vom Eingangsfirst zwei Abspannpunkte ranbauen und so einen Falteingang wie beim Polymorph basteln. Ein Schnürzugeingang a la Ouncedesign ginge im Prinzip auch.

    Falls alle Stricke reißen dann kann man den Eingang ja auch nachts noch um 90 Grad versetzen. Dazu muß man dann lediglich zwei Heringe neu setzen und die lange Abspannschnur woanders anknoten.

    Das Tarp steht in mit 135 cm Höhe in der Mitte und mit einem zweiten etwas niedrigeren Stock im Eingangsbereich.

    Genau so war das gedacht. Nix da mit zwei Trekkingstöcken zusammenbändseln oder verlängern oder so!:)

    Ich habe auch nur eine Verstärkung mit Gridstop gebastelt. Würde allerdings eventuell noch eine Sicherung gegen Verrutschen anbringen da die Winkel an der Spitze allesamt etwas zu flach für meinen Geschmack sind.

    Die vergrößerten Segelflächen könnte man ja noch mit zusätzlichen Abspannpunkten am Saum abmildern. Andererseits ist das Zelt im Vergleich zu den üblichen quadratischen Pyramiden mit 1,8m Höhe doch deutlich windschlüpfriger (nicht gemessen, aber zumindest vom Gefühl her).

    Dein Zelt ist wieder einmal superschön geworden. Die Verarbeitung ist der Hammer!

    Das soll jetzt nicht despektierlich klingen - und so ist es auch nicht gemeint. Daher: Danke für die Erinnerung daran, dass es hier um UL geht. Die Rahmenbedingen unterscheiden sich aber eben von denen anderer, vielleicht.

    Keinen Streß, war nur ein Gedankenanstoß von mir. Bei meiner Frau heißt Ultraleicht auch das ich das Zelt und die Küche trage.;)

    Daher noch mal grundsätzlich: Wir werden als Familie mit fünf Leuten unterwegs sein. Manches vom Gepäck wird bei mir im Rucksack landen.

    Dann ist eher die Frage ob du mit 30 Litern hin kommst. :P

    30 Liter und 12 kg hörte sich verdächtig nach Solowanderer an der just in case einen Rucki für das Maximalgewicht mit Wüsten- Wasserration sucht, aber 99% der Zeit mit nur 8 kg locker hinkommt.

    Damit bin ich vielleicht nicht der Standard-UL-Mensch, der hier im Forum unterwegs ist.

    Bin ich auch nicht.

    Ich finde dass UL in erster Linie durch weglassen und Paradigmenwechsel erreicht wird und nicht dadurch dass man sich nochmal die gleiche Ausrüstung in etwas leichter kauft. Dann ist UL auch preistechnisch schön familienfreundlich.

    Lighter Pack Liste und was ihr wo genau vorhabt, hilft sicherlich bei der Beratung.

    Happy trails,

    Christian

    Vielleciht sollte man bzgl. der 12 kg nochmal den Forumsnamen lesen und sich fragen ob man das Pferd nicht von der falschen Seite her aufzäumt, gerade bei einem 30 l Rucksack.

    Meiner Erfahrung nach sind bei 8-9 kg Rucksackgewicht Tragegestelle und Hüftgurte ohne wirklcihen Komfortmehrwert. Diese haben ein in der Praxis aber ein Mehrgewicht von mindestens ca 500 gr., somit hat man dann nur noch max. 2,5 kg Unterschied zur den 12 kg. Diese sollten sich doch noch irgendwo einsparen lassen.

    LG, Christian

    Blöde Frage, sollt das nicht auch mit einer Rettungsdecke gehen?

    Kurz gesagt nein, hier ist das recht ausführlich diskutiert worden....

    Einmal aufkochen und ziehen geht normalerweise wirklich nur bei Basmati.

    Schon mit Kochkiste probiert?

    Schnelle Idee: Unbedingt drauf achten, dass der Deckel so dampfdicht wie möglich abschließt. Sonst dampfgarst du deinen Quilt gleich à la vapeur ;)

    Dann steckst du deinen Topf vorher in einen einigermaßen wasserdichten Packsack... Der Einfachheit halber nehme ich aber Potcozy und Fleece für zusätzlich oben drüber. Bei Fleece juckt mich nicht ob der an einer Stelle etwas Dampf abbekommt.

    LG, Christian

    Nein, nicht den geschlossenen RV abgeklebt, dann kônnte er ja an diesem kleinen Steg sich nicht teilen. Habe die Enden des RV ein paar cm ungleich in der Länge geschnitten, die kürzere Seite am offenen RV am Ende abgeklebt. Zuerst die längere Seite eingefädelt, bis zur kürzeren Seite durchgezogen, diese gleitet durch die Glätte des Tesafilms weich bis zum Teilungssteg und mit weichem kleinen Ruck an diesem vorbei. Ohne den Tesafilm halte es sich am Steg fest, drückte sich nach innen und kam einfach nicht am Steg vorbei.

    Ah jetzt ja! Vielen Dank für deine Erklärung. Hört sich tatsächlich sehr einfach an.

    Nachdem meine Tochter nach dem gestrigen Picknick wieder einmal auf dem nach Hause Weg getragen werden musste bin ich heute endlich das Thema Kindertrage angegangen. Für die Schultern ist sie nämlich mittlerweile zu schwer.

    Das Teil ist aus Resten eines alten Rucksackes entstanden und so grob einer Manduca nachempfunden. Die Manduca ist grundsätzlich eine tolle Trage, nur aufgrund des Materials und des Gewichtes nicht unbedingt für das just in case dabei haben geeignet.

    Die Getragene ist mit der Passform zufrieden.

    Die lindgrünen Streifen sind doppelt gelegter Fleece. Sie sollen den Beinabschluß abpolstern. Das beige Material ist ein simpler Mikrofaser- Nylonstoff. Nicht UL, sondern eher auf der stabileren Seite (schätzungsweise ca. 80-100 gr/qm). Die Schultergurte sind von einem mittlerweile ausgemusterten MYOG- Rucki. Unten am Hüftgurt befinden sich im Stoff zwei kleine Abnäher (kleine Pfeile). Die Maße variieren natürlich je nach Größe des Kindes. Maß genommen habe ich am Kind das Bauch an Bauch auf meinem Schoß sitzt. Die Breite ergibt sich aus dem Maß vom sitzenden Kind von fast Kniekehle bis fast Kniekehle. Die Höhe wird von meinem Bauch über dem Rücken bis zum Kragen des Kindes gemessen.

    Gewicht 228 gr.

    Disclaimer: Die Manduca hat Schnallen mit Extrasicherung gegen versehentliches öffnen. Das hatte ich nicht im Fundus und habe lediglich einfache Blitzverschlußschnallen genommen. Wer ein Problem mit häufig sich öffnenden Schnallen hat und/ oder kleine Kinder die sich nicht selbst festhalten können, sollte entweder eine Schnalle mit Extrasicherung kaufen oder eine zweite Schnalle als Redundanz anbauen.

    eine Seite ganz normal rein schieben, an der anderen Seite die ersten 1-2 cm mit dem Tesafilm abkleben, dann gleitet es gut mit nur wenig Kraft rein.

    Hm, ich habe das früher geschafft in dem ich mit einer Nadel den RV im Schieber geteilt habe. Das war ein elendiges Gewürge. Leider werde ich aus deiner Beschreibung nicht ganz schlau. Du hast den geschlossenen RV abgeklebt und dann in den Schieber gesteckt, wie teilt er sich dann?

    wilboDas sieht von der Beschreibung nach nur "Alpha" aus, nicht "Alpha-Direct". Alpha soll mit anderen Stoffen gemeinsam vernäht werden. Alpha-Direct ist auch als eigenständiger Stoff gedacht.

    Edit: Zitat von der verlinkten Seite:

    Zitat

    Dieser Alpha-Style sollte zwischen ein Außenmaterial und ein Futterstoff eingearbeitet werden.

    Ja sh%t, habe ich auch nicht drauf geachtet. Grummel.

    Wollte eigentlich einen standalone Fleecepullover nähen.

    Menno.

    Ich bastel jetzt jedenfalls erst einmal am Rucki weiter...