Lasst uns hier mal sammeln!
Besser du lädst das auf eine der entsprechenden Seiten hoch ( printables, oder thingiverse oder so) dann haben alle was davon.
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Diese Angaben, dass die Inlets den Schlafsack um satte 15 oder 22 Grad wärmer machen, hatte ich sowieso für Marketinggewäsch gehalten.
Das hat ja auch keiner behauptet. Die Aussage war bis zu 15- 22 Grad wärmer. Das heißt original gar nichts.
Bei komplett geschlossenem Tarp, aber nur von Hobbits bewohnbar.
Ebenfalls OT: Im Prinzip hast du ja recht, wobei ich die Aufbauvariante Längspyramide und Startent auf meiner Seite noch recht praxistauglich finde. Vor allem, wenn man eine Seite wie gezeigt aufmacht und es dann eben nicht mehr rundum geschlossen ist ;-). Bunker sind es in meinen Augen trotzdem. Der Vorteil beim Rechtecktarp ist halt, dass es, wenn der Sturm vorbei ist, in der nächsten Nacht wieder als A- frame oder Schrägdach geriggt werden kann und dann hast du wieder Top- Belüftung und Platz.
Nun Ja, aber wo soll es denn noch hingehen? Es ist doch mittlerweile ausgereizt, oder nicht? Noch dünner leidet die Haltbarkeit, man könnte noch ein wenig kleiner, dann leidet der Komfort und die Nutzbarkeit. Kurzlebige Materialien zu horrenden Preisen?
Ich bin da ja ganz bei dir. Was ich sagen wollte ist dass die Trends bei den Zelten da irgendwie in Wellen laufen.Wie bei den anderen Modetrends eben auch. Ganz früher, also so 80er/90er gab es Kuppelzelte und Tunnelzelte. A-Frames und Pyramidenzelte waren da gerade "out". In den Nullerjahren kamen dann das Akto und das Nallo auf meinen Radar, und die diversen Clone von Nordisk und Terra Nova die dann irgendwann bei einem Kilo angelangt waren. Dann gab es wieder A-Frames und Pramidenzelte (siehe Duplex/ Stratospire/ *-mids). Und jetzt scheint jeder Hersteller wieder Kuppelzelte zu bauen. Ich bin wie gesagt gespannt wann Mal wieder einer auf die Idee kommt ein Tunnelzelt als den neuesten heißen Schei** anzupreisen.
Bei all den Kuppelzelten die derzeit rauskommen bleibt nur abzuwarten daß in ein paar Jährchen jemand die genial "neue" Idee hat daß man ja mit einem Längsliegertunnel ungefähr einen halben bis einen Meter Gestänge einspart. Dann werden wir plötzlich eine Schwemme von leichten HB Nallos haben. Die Neunziger lassen grüßen.![]()
Das verstehe ich nicht. Die breite Rückseite ist einfach nicht aus einem Stück, sondern hat eine vertikale Naht in der Mitte (also aus zwei rechtwinkligen Dreiecken zusammengesetzt). Eingang ist vorne wie bei deinem Deneck, wobei auch die Vorderseite zusammengesetzt ist (mit dem RV in der Mitte).
Ok, bei deinem Schnittmusterbild sah es eben so aus dass eine der Längsseite keine Naht hat, wenn nun die Rückseite eine Vertikalnaht besäße, dann hätte halt die Vorderseite keine und der RV müsste auf die Ecke. Da habe ich zu kompliziert gedacht. Warum aber hättest du du sowohl Vorder- als auch Rückseite zerschnippelt, Nähte tragen nicht zur Wasserdichte bei.
Ich verwende es alleine. Das Coole ist aus meiner Sicht gerade der viele Platz darunter, gerade wenn es regnet.
Ja, ok, für eine Person ist das Trailstar natürlich ein Palast.
Zum Trailstar:
Ich finde halt drei Aufbauvarianten (Seite hoch, Ecke hoch, gar nix hoch) nicht gerade flexibel. Aber das liegt natürlch im Auge des Betrachters. Es sieht jedenfalls sehr schnittig aus und ist wohl auch sehr funktional. Ich kenne es nicht aus eigener Anschauung, habe aber auch schon gehört dass es aufgrund der Form für zwei Leute eben nicht mehr so ein Palast ist und damit ist es für mich eben raus. Da lobe ich mir mein 3x3 Tarp unter das ich sicher 2 Leute drunter kriege und das ich bei Bedarf auch komplett geschlossen aufbauen könnte.
Der Schnitt ist wie hier, wobei die hintere Seite zusammengesetzt ist (eine vertikale Naht).
Hm, und der Eingang ist dann auf der Ecke? Die geteilte Breitseite würde sich ja ideal für einen Reißverschluss eignen. Die kurzen Nähte an den Schmalseiten haben tatsächlich etwas weniger Nähte über dem Schlafbereich als die Anordnung der Nähte bei meinem Deneck. MLD macht das auch so - prima! Ich habe damals halt auf minimalen Verschnitt hin optimiert.
Jedenfalls nehme ich meinen Trailstar-Nachbar auf Tour. Der ist aus leichtem Silnylon, aber wenigstens sehr flexibel aufbaubar.
Also jetzt doch kein Duomid?
Flexibel aufbaubar ist das Trailstar aber auch nur im Vergleich zum Zelt
. Hast du das Tarp schonmal irgendwo vorgestellt?
Mich würde vor Allem das Platzangebot mit zwei Personen interessieren da ich finde es hat etwas viel Stoff für ein Ein- Personenzelt.
(Erstellt mit KI)
Seriously?![]()
Der Artikel von backpackinglight hat wieder Mal die üblichen Schwächen an denen fast alle Publikationen zum Thema leiden. Es wird halt nicht gemessen wieviel Wärme jetzt durch die reflektierende Beschichtung wirklich zurückgehalten wird. Der Autor bewertet dies im weiteren Diskussionsverlauf im Forum eigentlich recht gut, aber das ändert nichts daran dass der Artikels in Bezug auf das aktuelle Thema nicht viel beizusteuern hat. Das einzige was man aus dem Artikel rauslesen kann ist IMHO dass es qualitative Unterschiede bei Rettungsdecken gibt. Der Artikel von Kranebitter et al ist diesbezüglich nicht viel besser, hat aber dann doch noch einige recht handfeste Tipps in der Conclusion- not bad.
In der Diskussion zum backpackinglight Artikel gab es dann aber noch einen Link zu einem Schulbuchkapitel in dem versucht wurde zu berechnen wieviel Strahlungsverlust jetzt bei einem Menschen wirklich auftritt. Die Berechnung ist falsch und mit Sicherheit ist das Ergebnis zu hoch gegriffen, aber sie setzen es in Relation mit anderen Hitzeverlustmöglichkeiten - Konvektion und Konduktivität. Das ist bei denen wie 200 zu 1100 zu 160 Watt. Also macht Wärmestrahlung deutlich (!) weniger als 1/6 des Gesamtverlustes aus. Wie gesagt, deren Zahl für die Strahlungsverluste ist mit Sicherheit zu hoch gegriffen.
Geht es nur nachts, oder funktioniert der Versuchsaufbau auch am Tag?
Die vier Grad sind halt nachts einfacher zu erreichen. Im Prinzip geht natürlich auch 4 Grad tagsüber im Spätherbst. Es sollte nur eine Temperatur sein bei der man eine Rettungsdecke auch typischerweise einsetzen würde.
Die 20 Grad habe ich mir übrigens auch nur ausgedacht
. Diese sollte halt ungefähr der Körperoberflächentemperatur eines etwas ausgekühlten Probanden entsprechen.
OT: Beim suchen nach Infos über Rettungsdecken wird einem ein unglaublicher Schwachsinn in den Browser gespült- das ist nicht zum aushalten. Wohin man auch querliest, ständig kommen den Autoren eklatante Fehler unter.
Ich zitiere jetzt Mal nix, sonst kommt da noch wer auf die Idee das Forum oder mich wegen Urheberrechtsverletzungen zu verklagen.
Was für eine Zeitverschwendung. Angeblich hat der Autor schon 1500 Artikel geschrieben... bei der Qualität kein Wunder.
Nach meiner Meinung ist das wie wenn du nen Döner in Alufolie einwickelst. Wärmestrahlung wird reflektiert...(snip)
Nur weil du es nochmal wiederholst wird es ja nicht wahrer....
.
Ob Silberfolie jetzt besser ist als durchsichtige Folie? Ich kanns mir schon vorstellen. Einfach ausprobieren, oder?
Das wäre ein schönes Projekt für Jugend forscht. Nimm ein Paar Gefäße mit 20°C warmem Wasser und stelle sie mal mit, mal ohne Rettungsdecke, mal mit durchsichtiger Folie, mal mit schwarzer Folie bei 4° Nachts raus. Nach 2,4,6 h usw. guckst du nach wieviel Wärme weg ist.
Das ganze machst du mit mindestens je drei Versuchseinheiten damit man eine hübsche Statistik daraus basteln kann und dann kann man das auch sogar publizieren.
Bonuspunkte gibt es für den Vergleich bei diversen Windgeschwindigkeiten.
Ernsthaft, diese Ergebnisse würden mich sehr interessieren!
Ich denke die Rettungsdecken haben schon eine sinnvolle Funktion und sind kein Placebo
Ich habe gerade etwas rumgeduckduckgot und wirklich keine harten Daten gefunden. Das Internet scheint da eher noch schlechter geworden zu sein. Den Abschuß liefern wie so oft KI- generierte Webseiten. Seitenlanges Gelaber ohne Substanz, was sich aber so richtig gut anhört. Nachdem man halb durch ist merkt man das völlige Fehlen irgendwelcher belastbaren Fakten und das das Niveau wohl nicht besser werden wird. Grummel.
Besser wurde es dann schon bei Pubmed... Da steht leider nichts über die Methodik, aber zusammengefasst meinen die: Wärmeabstrahlung beim Menschen ist so gering, und die Reflexion der Folie ist eh nicht so prall, so dass es wohl egal sei. Wichtigste Effekte der Folien wären das Verhindern von Verdunstungskälte und Windchill - mein Reden seit Jahren.
In meiner Radtour-Anfangszeit habe ich auch auf so einem dünnen Alumatten-Faltding geschlafen.
Haha, das ist exakt auch mein Einstieg in das Thema Alumatte gewesen. Im Sommer in Norditalien war das eine brauchbare Schlafunterlage- Komfort Null, sonderlich kalt war es aber auch nicht, dazu noch spottbillig und leicht- ich glaube unter 200 gr. Für einen Teeny war das also perfekt. Das Ende der Fahnenstange war schnell erreicht bei einer Sarektour (Sommer). Trotz Ajungilak Tyin (2,5 kg) habe ich gefroren wie ein Schneider. Temperaturen oberhalb des Gefrierpunktes, aber nicht viel. Erst als ich zwischen Groundsheet und Alumatte meinen zusammengefalteten Fleecepulli gelegt hatte war es erträglich. Danach habe ich mir für den Sommer 5 mm und für den Herbst 10 mm Matten gekauft. Nach einigen Expeimenten mit selbstaufblasenden Matten kam im Alter dann noch eine Thermarest Luftmatratze dazu. Diese haben im Vergleich zu den uralt Lumas den Vorteil innen Zwischenböden aus Folie zu besitzen die den Wärmeverlust über die Luftbewegung (Konvektion) eindämmen. Bei Luftschichtdicken um die 1 cm wird die Konvektion praktisch gestoppt (siehe Isolierglasfenster).
Zur Wärmereflexion: Ich habe mal irgendwo gelesen, dass Wärmereflexion eine signifikante Rolle spielt wenn man geschmolzenes Metall am abkühlen hindern will (also bei hunderten von Celsiusgraden), aber es im Bereich von den Paar Grad über die wir hier reden kaum eine Rolle spielt. Das ist bei mir auch nur Hörensagen, belastbare Daten darüber sind IMHO kaum zu finden.
Hat schon einmal wer probiert doch wenigstens bei einem der Paneele die Naht entlang des Fadenverlaufs zu orientieren.
Ich hatte das zufälligerweise zumindest Mal auf der Vorderseite des Zeltes bei meiner "breiten" Pyramide. Die Türpanele sind da wie beim Duomid, aber der Stoff der von der Schmalseite kommt, ist im Fadenverlauf genau entlang der Naht. Versuch macht klug.
Andererseits steht mein Duomidklon aber auch so recht gut. Starken Wind hatte ich jetzt aber noch nicht damit, ich kann also nicht viel zur "Deformierungsfreudigkeit" sagen aufgrund des schrägen Fadenverlaufs in den Ecken.
Bisher habe ich aber auch noch nicht viele negative Berichte diesbezüglich gehört. Hm...
Gleichzeitig kann man, zumindest aktuell nicht mehr, Dan Durston unterstellen, er würde es noch als absolutes bomb-proof-Shelter verkaufen. In der Regel finde ich ihn in seiner Kommunikation sehr konkret.
Das ist finde ich zu tief gegriffen. Er hat ja anfangs bei stormworthiness definitiv mechanische Stabilität gemeint. Sonst hätte er sich ja nicht erlaubt die Wassersäcke auf das Zelt zu legen. Jetzt bekommt er da ordentlich Gegenwind (pun intented
) Und schon rudert er zurück. Das hat nix mit konkreter Kommunikation zu tun, sondern er wurde halt beim Schaumschlagen erwischt. Kann ja mal passieren, die Marketingtypen tun das ja alle.
Um mit dem Verkauf über die sozialen Medien erfolgreich zu sein braucht es schon eine besondere Persönlichkeit. Sympatisch ist mir diese nicht.
Sein Zelt scheint ein Bananenzelt zu (ich bediene mich mal bei der Softwarebranche) - reift beim Kunden. Aber sollte es auch irgendwann einmal die Kinderkrankheiten hinter sich gelassen haben, wird es niemals die versprochenen Fähigkeiten haben. Das mit den 4 Jahreszeitenfähigkeiten haben sie toll gemacht. Erstmal wird der Begriff verwässert und demontiert, dann wird gesagt das X- dome da ja somit quasi auch drunter falle. Soviel Eier muss man erstmal haben. Das reicht vielleicht für Kunden die keine Ahnung haben, aber nicht für irgendjemanden der schonmal wandern war.
Nun begab sich, dass ich dadurch feststellen konnte, dass sich im Laufe der Tour immer mehr Kondenswasser im Rucksack bildete
Wieviel war es denn, also igeschätzt in Millilitern.
Beim dritten Probeaufbau im Wohnzimmer ist es dann passiert: Beim Entfalten der Carbonstange ist das Ende eines Segments unbemerkt wohl nicht vollständig in die Aluhülse des anschließenden Segments gerutscht. Beim folgenden Biegen des Gestänges machte es Knack und das sich nicht vollständig in der Aluhülse befindliche Stangenende ist rausgerutscht und dabei aufgebrochen, bzw. war vom Ende längs eingerissen auf ca. 2-3 cm.
Das ist mir auch bei einer Alustange schon passiert. Ist also kein carbpnspezifisches Problem. Bei Alustangen gibt es dann aber die Möglichleit das betroffene Stück ans Ende des Stabes zu packen, die Bruchstücke wieder einzupassen, Bierdosenblech rum und mit Leukotape zu schienen. Hält so schon seit 10 Jahren.
Wenn ihr eh schon einen Topf dabei habt um Wasser zu erhitzem dann nehmt doch einfach einen in dem man das Essen dann auch gleich zubereiten kann. Wozu die Plastiktüte? Die Gewichtsersparnis ist, wenn überhaupt, minimal.
daher nutze ich in solchen Ländern zeitweise meine MYOG-Stofftasche, die sich als Rucksack umfunktionieren lässt und sich gut verschließen lässt.
Das Ausrüstungsteil würde mich brennend interessieren. Hast du Lust dieses Mal hier oder im MYOG Bereich vorzustellen?
Ansonsten finde ich deine Bagpacking- Idee richtig gut. Auch ich versuche meine Mitreisenden ab und an zu überraschen. Allerdings habe ich einen kleinen Handgepäcksrucksack in dem sich dann aber eine komplette Campingausrüstung verbirgt - eine der positiven Nebeneffekte der ultraleichten Ausrüstung ist das oft winzige Packmaß.
Das mit dem trapezförmigen Grundriss gab es doch schon mal bei einem Tarptent. Ich habe es bei meinen Recherchen zum "enclosed in three" wiedergefunden:
Dancing Light Gear Tacoma, gab es auch ohne Tür.
Die hatten damals ein Paar wirklich innovative Entwürfe. Auch ein früher Vorläufer des Duplex und des Gatewood Capes waren dabei.
Hier ist der Link zu ihrem damaligen shop.
Ein bisschen krankten die Tacomas daran das die Designerin nur gut 1,55 m groß war, aber das ist beim Ounce Design Bunni ja anscheinend auch nicht viel anders
.