Beiträge von RaulDuke

    Das mit den Glofplätzen, Hotlburgen und Avocadoanbau, war schon, bis auf letzteres, vor 30 Jahren ein riesen Problem !

    Portugal lernt, zumindest im Süden der Algarve, leider extrem langsam, bis gar nicht, dazu!

    Die Westküste, im Alentejo ond der Algarve ist da ja wesentlich entspannter. Kaum Bettenburgen, mehr Individualtourismus und alles ist viel ursprünglicher.

    Im Vergleich, ich war vor zig Jahren einen Tag in Albufeira und in einer Strandbar arbeitete niemand, der portugiesisch sprach…

    Azes

    Man kann auch, wenn man Zeit hat, Alpha Klamotten gebraucht kaufen.

    Ansonsten sei noch die Mode Marke Zara zu erwähnen, die vor ca nem 1/2 Jahr einen Oranenen und nen Schwarzen Hoodie im Programm hatten (haben?).

    45€ das Stück, wenn ich mich richtig erinnere!

    Habe einen von denen gerade mit in Frankreich!

    Moin!

    Schön das der Fishermens Trail dir gefallen hat.

    Was ich nicht ganz verstehe, ist die Tatsache, das du in Portugal bei Lidl einkaufen gehst, oder Hamburger ist.

    Es gibt in quasi jedem Ort, Lagos und ähnliche Tourihotspots mal außen vor gelassen, die Gelegentlich, exzellent Fish essen zu gehen.

    Kostet Maximal 15€, häufig auch günstiger.

    Ich verstehe die ganze Aufregung nicht.

    Sollte der Trail tatsächlich Käse sein, wird ihn von „uns“ niemand laufen.

    Dann werden ihn nur Muggles in „Massen“ gehen.

    Dann ist es so wie mit Mallorca, Lloret de Mar und anderen Touri Hotspots…

    Schön wenn sich die Massen irgendwo sammeln, dann fahre ich irgendwo anders hin (die Welt ist ja voll, mit tollen Zielen) und bin froh, das ich da meine Ruhe habe!

    der_wanderer

    Die Dinger trägt man doch nur nachts, wenn mich nicht alles täuscht.

    Brechen sollen sie nicht, das ist klar.

    Also warum nicht einen Zipperbeutel o.ä. nehmen, die Knirscherschiene darein und dann beim morgendlichen Einpacken ind den Quilt einrollen?

    Dann bricht garantiert nix durch!

    Was die Empehlong von Kay angeht, Hüftgurte zu nutzen, wo die Polsterung auch den vorderen Hüftknochen mit abdecken, sei anzumerken, das mir all diese Rucksäcke, die solche Art von Hüftgurten verbaut haben, überhaupt nix für mich sind. Die sind nur etwas für schlanke Menschen.

    Ich weiß ja nicht, wie deine Frau/Freundin gebaut ist. Wenn sie einen Bauch hat, der braucht nicht mal so groß sein, wie meiner, dann drückt der vordere Teil, der Polsterung des Hüftgurts, die Plautze nach oben. Das empfinde ich als extrem unbequem!!

    Sollte sie schlank sein, vergiss einfach meinen Einwand!

    Ich würde meine Samlung an Topo Guides übrigens auch verleihen, so für ca 4 Wochen…

    Vorausgesetzt, man nimmt sie nicht mit auf Tour und ich bekomme sie wirklich nach spätestens 4 Wochen wieder…

    Eine Auflistung werde ich die Tage mal unter „Reisevorbereitungen“ Posten.

    crisensus

    Das ist der Topo Guide.

    Ich würde ihn nicht mitschleppen, aber zur Vorbereitung unschlagbar, wenn man in Frankreich zu Fuß unterwegs ist.

    Kilometer Angaben, etc… sind super!

    Die Tour der ersten Tage, bis Brantes, bin ich nach dieser Strecke gelaufen.

    Die Tour von Brantes nach Norden findest du unter GR9. Dem folgt man dann…

    Ich werde wahrscheinlich anfang Juni nochmal dahin fahren, aber es kommt auf die Temperaturen an.

    Wenn es zu heiß ist, kann ich mein Insulin nicht mehr kühlen…

    WonderBär

    Jein!

    In Naturschutzgebieten nicht, glaube ich, aber ansonsten wird in Frankreich das Bivakieren/Zelten für eine Nacht geduldet. Von Sonnenuntergang, bis Sonnenaufgang.

    Die Info habe ich derart oft gelesen, in beiden Foren, das sie wohl stimmen mag.

    Ein sehr kurzes Fazit zur Reise.

    Absolut empfehlenswerte Wanderegion.

    Zig gute Wildcampspots.

    Schöne Landschaft und schöne Ortschaften.

    Dem aufmerksamen Leser dürfte aufgefallen sein, das ich zwar ein Zelt am Rucksack befestigt habe, aber ständig in Unterkünften geschlafen habe.

    Ich bin echt ein Luxus Boy, im Gegensatz zu vielen hier, genieße ich zwar die Einsamkeit während des Wanderns, genieße aber sehr gerne gegen Abend die Anwesenheit von Menschen und der Zivilisation, mit all ihren Annehmlichkeiten.

    Es wäre fast etwas für den Thread, „was war euer größter Fail, auf einer Wanderschaft“, den es ja, imunter welchem Namen auch immer genau, hier im Forum gibt.

    Und zwar der Umstand, das ich eine Neoair, eine 4mm Foampad, einen 450er Cumulus Quilt, Ein Tarptent Protrail Li, und Heringe, durch die Gegend geschleppt habe und nicht einmal genutzt habe. Nicht ein einziges Mal!

    (Bei einem Basisgewicht von knapp über 4 Kilo, ist es ja nicht so schlimm, aber sonst wären es halt nur um die 2 Kilo gewesen…)

    Man sollte sich eigentlich selbst kennen…

    Allerdings dachte ich, das zumindest zwei bis drei Campingplätze aufhaben sollten… ich meine mich zu erinnern, das es in 5 Orten auf der Strecke einen gab. Einer hatte nur geöffnet. Ich weiß nicht mehr, welche Ausrede ich für mich gefunden habe, um nicht auf ihm zu übernachten. Irgend eine wird es wohl gewesen sein.

    Vielleicht sollte ich mir nur noch Ruten aussuchen, wo es immer Übernachtungsmöglichkeiten gibt und den ganzen Kram zu hause lassen… ist ja vollkommen behämmert, sonst.

    Mir hat die Wanderung ausgesprochen Spaß gemacht und ich werde auf jeden Fall in der Region noch einmal Wandern gehen.

    Insgesamt war ich 17 Tage in Frankreich, inklusive Hin- und Rückfahrt.

    Ich bin mit dem täglich fahrenden Direktzug, von Mannheim nach Marseille gefahren und dort 3 Tage geblieben.

    Am Schluss nochmal 4 Tage.

    Und zwei Tage in Carpentras.

    In den Calenques, bei Marseille, habe ich nur eine Tageswanderung unternommen.

    Da serde ich definitiv auch noch mal hinfahren.

    Tag 7 und letzter Tag der Wanderung.

    Der Tag hatte es noch mal in sich. Recht viele Höhenmeter, sehr schöne Ausblicke, felsige, karstige Landschaft und wieder fast 3/4 der Strecke Singletrails.

    Bin recht früh aufgestanden und losgelaufen.

    Aber zuerst Frühstück, mit hausgemachten Marmeladen, Wurst, Käse, Hausgebackenem Vollkornbrot und mehreren Petit Noir.

    Dann habe ich die Frau des Hauses gefragt, ob sie mich mit dem Auto zurück zum Trail fahren könnte. Sie tat es, mit einem Lächeln, ohne nach Geld zu fragen.

    Plaisians, oder zumindest das Hotel, liegt ca 3 Km ab vom Trail, komplett Teerstraßen und 400 Höhenmeter tiefer.

    Die hätte ich also, als Start in den Tag, erstmal vollkommen genussfrei, wieder bergauf latschen müssen! Das habe ich mir, oder sie mir, geschenkt.

    In der Ferne, immernoch der Mont Ventoux!

    Verfallene Hütte, mit flachen Steinen vor der Tür, die einen guten Rastplatz boten.

    Man beachte meinen nass geschwitzten Rücken, hahahahahaha!

    Weiter ging’s…

    Die Roches de Saint Julien, berühmte Kletterfelsen…

    und nochmal ganz aus der nähe, am schmalen Ende…

    Hier gibt es offenbar Schamanen und Heiler, die ein Labyrinth gelegt haben. Wer sich mit Labyrinthen beschäftigt hat, weiß ja, das das durchschreiten eins Labyrinths, sogar von Leiden wie Skorbut, Weißen Mäusen und eingewachsenen Fußnägeln befreien kann…

    8o

    Oberhalb von Buis les Baronnies… Ziel in Sicht!!

    Nochmal die Roches Saint Julien, von unterhalb…

    Am Ziel!

    Tag 6

    Es ging von Brantes nach Plaisians, nur 6Km, mit einem einzigen Spot, der eine schöne Aussicht bot, nämlch kurz vorm Ziel.

    Alles in allem war der Tag sehr entspannt aber wenig spektakulär!

    Hatte ein Hotel gebucht, was auch ein Restaurant beinhaltet. Opa hat selbst gekocht, es war lecker.

    Da geht es lang…

    Unten im Tal, mein Ziel!

    Genau an dieser Stelle, sah ich den einzigen Fäkalentsorgungshinweis, von Menschen, die von Leave no Trace noch nix gehört haben.

    Das hat mir sehr gefallen, in Frankreich!

    Warum die Ortsschilder in Plaisians alle (2 habe ich gesehen) verkehrt herum hingen, weiß der Teufel.

    Vielleicht, weil sie eben diesen anbeten?

    Liptoneistee Framboise, Himbeer!

    Nicht empfehlenswert, es schmeckt nach Pinkfarbenen Kantienenpudding!

    Auch die Beine müssen mal braun werden…

    Fazit des Tages war, das ich auch in einem Tag bis nach Buis les Baronnies (ziel des 7. Wandertages) hätte laufen können… allerdings wäre ich dann auf dem Zahnfleisch eingelaufen.

    crisensus

    Mach Mapy, oder die Navigationsapp deiner Wahl und suche den Ort Monieux.

    Dann werden dir diverse Wege angezeigt, je nachdem, welche du nutzt.

    Ich habe komplett mit Mapy navigiert.

    Ansonsten habe ich mir im Vorfeld den Topo Guide bei Amazon bestellt: Tour du Mont-Ventoux. Der enthält ebenfalls eine Tour durch die Dentelles de Montmireil. Ist auch wunderschön da.

    Topo Guides sind Französische Wanderführer, allerdings auf französisch!

    Leider gibt es die nur auf französisch!

    5. Tag

    Heute ging es mal wieder etwas weiter. 7 Kilometer bis nach Saint legere du Ventoux und auf der anderen Flusseite, am Fuße des Mont Ventoux zurück.

    Die Wanderung habe ich nur mit dem Daypack gemacht, da ich zwei Nächte in Brantes geblieben bin. Ich liebe diesen Ort.

    Erst mal den guten alten Blaek Kaffe zum Frühstück getrunken, bevor es Frühstück gab. Ich bin ein Frühaufsteher und bin eigentlich jeden Morgen um 6 Uhr wach.

    Der Baum rechts im Bild ist ein Mandelbaum, der voller unreifer Mandeln hing.

    Nach dem Frühstück ging es erstmal weiter bergauf, über verschlungene Pfade zum Col de Fontaube, dem höchsten Punkt meiner Tour an diesem Tag.

    Von da aus, ohne die Höhe zu verlassen, näherte man sich wieder dem Tal, mit dem majestätischen Mont Ventoux auf der gegenüberliegenden Seite und Brantes auf der hiesigen. Der Weg schlängelt sich über Kilometer, hoch oben, über dem Fluss, über Stock und Stein, alles Singletrails übrigens, an einer kleinen Höhle mit riesigem Eingang vorbei, irgendwann bergab zur Straße am Fluß, einen Kilometer vor Saint Legere du Ventoux.

    Der Mont Ventoux im Hintergrund. Auf den Fotos nicht zu erkennen, lag teilweise noch Schnee in einigen Senken, nahe des Gipfels.

    Mit dem Ausblick, ewig gesessen…

    Eidechsenbesuch hatte ich auch noch…

    Unten im Talgrund angekommen, ging es auf recht unspektakulären Wegen zurück…

    Bis zur alten Brücke, über den Toulourenc, direkt unterhalb von Brantes, meinem Ausgangspunkt!

    Super Badestelle da unten. Aber da es anfang Mai war, war das Wasser sehr sehr erfrischend.

    Ich habe mich zusammen gerissen und kein Nacktfoto von mir, hier eingestellt! Dafür hätte ich gerne ein Lob, hahahahahaha!

    Also, nackt war ich natürlich, aber nachdem ich aus dem kalten Wasser kam, wäre da eh nix mehr zu sehen gewesen…

    4. Tag

    An diesem Tag habe ich mich an Faulheit selbst übertroffen.

    Es ging von Savoillan nach Brantes, nur 6 Kilometer und das bis auf den steilen Anstieg nach Brantes, komplett (mehr oder weniger) am Ufer des Toulourenc entlang.

    Eigentlich hatte ich vor, über die Bergrücken, auf der dem Mont Ventoux gegenüber liegenden Flusseite zu wandern. Wären auch nur 10 Km gewesen, aber ein fauler, macht halt nur das nötigste, nachdem ich auf Mapy enteckt hatte, das da ein Weg am Fluss entlang geht. Es ging die ersten Kilometer ganz gut, aber die zweite Hälfte musste ich mich ganz gut durch die Büsche schlagen.

    Brantes

    Das Dorf meiner Wahl, wenn ich es mir aussuchen könnte. Hier hatten wir 2013, für eine Woche, ein Häuschen gemietet .

    Auf halber Höhe.

    Das Dorf ist Autofrei, da es von allen Seiten über Treppenstufen zu betreten ist. Erstklassig.

    Das ist der Gite d'Etappe, in dem ich alleine im Dormitory geschlafen habe. Sehr zu Empfehlen, da die Frau des Hauses, a sehr nett ist und b ganz hervorragend kocht! (muss man vorher am Telefon bestellen, damit sie einkaufen kann)

    Hier war ich natürlich auch schon sehr früh dran, aber oberhalb von Brantes, gibt es ein hervorragendes Restaurant, was nur am Wochenende geöffnet hat. Es war ein Wochenende! Also erstmal geschlemmt. Als Vorspeise hatte ich eine Pastete, die Entenstopfleber enthielt. Ich konnte nicht widerstehen, auch wenn mir dafür garantiert am Tag nach meiner Beerdigung die Hand aus dem Grab wächst!

    Den Rest des Tages bin ich auf und ab, die Gassen des Dorfes wieder entdecken gegangen und habe unterhalb des Rathauses, in einer am Abgrund klebenden Bar, wieder dem Pastis trinken nachgegangen. Bis zum Abendessen in der Herberge.