Beiträge von RaulDuke

    Zweiter Tag!

    Morgengrauen vom Balkon…

    Ja, so kann es auch kommen. Ich hatte ein billiges Zimmer mitten im Ort gebucht, bekam aber kurz bevor ich ankam, einen Anruf, ob ich ein kostenloses Upgrade haben wolle… auf ein Zimmer in einem recht noblen Hotel mit Blick auf die Flußmündung. In dem Haus, wo ich einZimmer gebucht hatte, wäre ich der einzige Gast, weshalb man das Haus gerne verschlossen ließe… Ich habedankend angenommen!

    Pfad mit Korkeiche…

    Ay ay ay, Tequila!!

    Wege mit recht festem Untergrund…

    Wege durch Gestrüpp…

    Wege mit losem Untergrund…

    Mit den schwülstigen Worten, eines lyrisch veranlagten Deutschen versehener Pfahl, mit der Weg Markierung des Fischerenstrail!

    Strand kurz vor Almograve…

    Strand kurz vor Almograve…

    Genusswanderer Olé!

    Sandwege über Sandwege…

    „Middaaaach!“

    Die besten gegrillten Tintenfische meines bisherigen Lebens…

    Moin Moin!

    Ich habe hier einen alten Post aus einem anderen Forum herüber kopiert und ein wenig angepasst!

    FISHERMENS TRAIL JANUAR 2023

    Vor weg, ich bin nur 5 der 10 Tage gewandert, die ich eigentlich vor hatte, da ich mir die Scheißerei eingefangen hatte und als die vorbei war, war das Wetter für ein paar Tage Total Kacke!

    SCHEIẞE!

    Hihihi!

    Im Netz kursieren ja die unterschiedlichsten Informationenüber, über die Länge des Fischermens Trail. An dieser Stelle kann ich mal den offiziellen Link hier einfügen…

    Fischerpfad - Aljezur » Arrifana
    Sie führt uns in eine Gegend, die durch die Kraft der Legenden und die Zeit der Eroberung Portugals durch die Mauren inspiriert, uns auf eine wahre Zeitreise…
    rotavicentina.com

    Offiziell sind es 13 Etappen. Die beiden letzten sind allerdings erstens so kurz, das man die zusammen legenkann und zweitens in so touristisch verseuchtem Gebiet, das man sie auch unter den Tisch fallen lassen kann.

    Die erste ist mit 10Km zwar eigentlich zum Einwandern, bzw falls man am Anreise Tag schon laufen möchte, ganz schön, aber man würde die meiste Zeit in hörweite einer Straße laufen, was auch nicht so schön ist.

    Verbleiben also 10 Etappen, von Porto Covo nach Salema!

    Ich bin von Porto Covo bis nach Aljezur gelaufen und denn nochmal von Sagres bis kurz vor Salema!

    Kurz gesagt, es war wunderschön! Tolle Strecke, tolle Landschaft, total geile, teilweise stundenlange Ausblicke auf unterschiedlichste Arten von Steilküste, nicht zu vergessen, nette Menschen, die mittlerweile fast alle Englisch sprechen und der geile Fisch, Fisch, Fisch auf dem Teller!

    Da es natürlich schon auf einer gewissen Art und Weise „immer das Gleiche“ war, denke ich mir, brauche ich hier nicht jeden einzelnen Tag revue passieren zu lassen, aber ich kann nochmal auf die für Euch wichtigsten Dinge eingehen.

    Wildcampen ist auf der gesamten Strecke verboten, aber machbar, vor allem jetzt im Januar, Februar und März! Erstens habe ich mehrere Leute getroffen, die mit dem Zelt unterwegs waren, die keine Probleme hatten und zweitens kann ich mir auch nicht vorstellen, das dort jeden Abend oder Morgen, tatsächlich jemand die gesamte Strecke abläuft um nach Wildcampern zu suche, die jetzt im Winter auch noch in verschwindend geringer Zahl unterwegs sind. Im Frühling oder Herbst sieht das uU anders aus. Im Sommer Wandern da nur Masochisten, wegen der Menge an Touristen und vor allem wegen der Hitze.

    Stellen, sein Zelt aufzubauen, gibt es in endloser Menge und auf jeder Etappe! Teilweise mit direktem Blick auf das Meer, inklusive dem donnernden Sound der Wellen, aber auch häufig in Pinienwäldchen hunderte Meter hinter den Stränden, denn teilweise weht an der portugiesischen Westküste eine sehr steife Brise! Ich hatte allerdings an fast allen Wandertagen eine sehr angenehme Windstille, so das sich die 18 Grad auch wie 18 Grad anfühlten. Nachts war es übrigens zwischen 5 und 9 Grad. Es kann aber im Januar durchaus auch mal ein, zwei Nächte mit um die Null Grad geben, wie mir Einheimische versicherten.

    Ich selber bin allerdings ohne Zelt gelaufen, da es in Portugal in der Nebensaison einfach wirklich billig ist, eine Unterkunft zu mieten. Und man findet immer etwas.

    Ich habe über die bekannten Portale im Internet immer einen Tag im voraus gebucht, es wäre aber auch möglich gewesen direkt durch die Dörfer zu gehen und sich etwas zu suchen.

    Als Preisbeispiele sollen mal zwei Unterkünfte herhalten:

    In Almograve hatte ich ein komplettes Reihenhaus zu meiner verfügung, für 35€ die Nacht. Der Housekeeper sagte mir, wenn ich länger bliebe, und direkt bei ihm buche, würde ich es für 30€ pro Tag bekommen. Wohlgemerkt, der Preis ist pro Haus, nicht pro Person!!

    In Zambujeira do Mar hatte ich mir den Luxus eines Häuschens, das direkt auf einer Klippe tront, mit direktemMeerblick gegönnt. 60€ die Nacht.

    An sonsten habe ich aber auch mal im Dormitory inHostals geschlafen, für 20€!

    Die Preise in Portugal für Kaffee sind auch derart billig,das meine Entscheidung, den Kocher zu hause zu lassen, die richtige war. Zum Frühstück einen Gallao, das portugiesische äquivalent zum Latte Macciato o.ä. kostet 1,30€ und das für mich täglich unvermeidliche Toasta Mixta, (gesprochen „Toschta Mischda“) in den meisten Fällen bestehend aus zwei großen Scheiben Graubrot, mit ordentlich Schinken/Käse belegt, dann im Kontaktgrill getoastet und nachträglich noch mit Butter bestrichen, kostet lumpige 2,30€!

    Da lohnt es sich nichtmal, etwas im Supermarkt zu kaufen!

    Mittags, wenn man nicht gleich richtig Essen geht, gibt es fast überall Bifana. Das ist das gleiche wie ein Toasta Mixta, nur das es mit 2-3 Schweineschnitzeln belegt ist. Großartig! Kostenpunkt: 2,30-2,60€

    Man kommt teilweise genau zur Mittagszeit durch Dörfer. Für die Tage ohne Einkehrmöglickeit habe ich Müsliriegel dabei gehabt.

    Mittags oder Abends Fisch essen gehen kostet in dieser Jahreszeit von 12€ aufwärts. In der Sardinen Saison sicherlich noch mal 2€ weniger.

    Des Weiteren sei zum Untergrund, auf dem gelaufen wird gesagt, 50/50 steiniger oder anderweitige art von festem Boden und sandigem Boden. Straßen außerhalb von Ortschaften extrem wenig, Schotter oder Sandpisten, und bestimmt 50% Singletrails.

    Am Strand selber wird nur auf ganz kurzen Strecken gelaufen, dafür sind aber auch oben, auf der Steilküste häufig mehrere Kilometer durch recht losen Sand zu bewältigen. Das kann den Einen oder Anderen aus dem Tritt bringen, ich bin das aber gewohnt, da ich mehrmals die Woche mit meinen beiden Hunden am und auf den Weserstränden „vor meiner Haustür“ spazieren gehe.

    Ansonsten noch wichtig zu wissen: Ihr braucht keine Karte, keinen Führer oder ähnliches, denn der Weg ist der am besten markierte Weg, den ich je gelaufen bin. In 90% der Fälle, seht ihr schon den nächsten Pfahl, wenn ihr gerade an einem vorbei gekommen seid!

    Das Frühstück in Porto Covo, in der Kneipe/Café, an der sich morgendlich die Malocher treffen um vor der Arbeit „Mata Bischos“ zu betreiben. Das bedeutet „kleine Viecher töten“, was wohl auf Zeiten zurück geht, als das Trinkwasser noch nicht so gut war in Portugal oder schlicht als Ausrede, sich morgens schon einen hinter die Binde zu kippen! „Mata Bischos“, einen Espresso und einen Brandy, Bagasso oder Medronho! Oder auch zwei oder drei!

    Es ist herrlich, da dort immer viel Betrieb ist und man hat Gesellschaft! Den Rest des Tages, unterwegs, bin ich nur zwei Mal anderen Wanderern begegnet.

    Nicht zu vergessen sind noch die „Pastel de Nata“, ein mit Pudding gefülltes Blätterteig Gebäck, das es wirklich überall in Portugal gibt. Schmeckt eigentlich zu jeder Tages- und Nachtzeit!

    So, jetzt gibt es erstmal was fürs Auge:

    Blick zurück auf Porto Covo…

    Unterwegs…

    Stadtstrand Vila Nova de Milfonts…

    Nördlich, mit zwar empfohlenem, aber leider geschlossenem Fischrestaurant…

    Südlich mit Blick auf die Flußmündung…

    Und Blick auf die viel zu Touristische Stadt, Vila Nova…

    Ohne Worte…

    Ich finde das Konzept auch prima.

    Ich benutze ja immer meine Luxe Outdoors Rain Chaps.

    Mal mit Poncho oder wenn eine Regenjacke zum Einsatz kommt, dann mit zusätzlichem Trashcraft Rainskirt von schwyzi .

    Die Chaps liebe ich, weil der Schritt nicht schwitzt und natürlich, weil Rock und Chaps immer noch leichter sind, als eine Hose!

    Bei dem Regenmantel würde es ja perfekt passen!

    Also ich kann wirklich die Silverlite Socken empfehlen.

    Aufgrund der eingewebten Silberfäden, fangen sie nicht so schnell an zu Stinken und brauchen höchstens alle 5 Tage eine Wäsche.

    Ich kann allerdings nur in Verbindung von Silverlite + Altra Lonepeak berichten. Strichpunkt hoher Meshanteil, gute Belüftung!

    In sämtlichen anderen Schuhen habe ich nämlich Schweißmauken. Ob die dann in anderen Tretern schneller Stinken, weiß ich nicht.

    ChristianS

    Also da wäre ich nie drauf gekommen. Wahrscheinlich auch niemand anderes. Die Farben sind andere (zum Glück), und überhaupt, hat das ganze keine Ähnlichkeit, mit Lighterpack.

    Wie schon geschrieben, zum Glück!

    Aber da ich das Logo ausgesprochen schick finde, höre ich jetzt auf, zu lamentieren und hoffe weiterhin, auf Batches und Sticker!

    Wenn man das Logo irgendwo runterladen könnte, in großer Auflösung, könnte ich mich mal versuchen, zu kümmern.

    Kann ja nicht so schwierig sein.

    Könnte die dann mit 1-2€ „Gewinn“ verkaufen und den „Gewinn“ dann dem Ferein spenden!

    Simplymad   Moderatoren

    Als Batch und auch als Sticker!

    Würde ich echt toll finden!

    Ich finde das Loge auch sehr gelungen!

    Allerdings würde ich gerne die Bedeutung der Farben im Logo erklärt bekommen!

    Ich kann das Logo mit dem Handy nicht mal vergrößern!

    Da steht ULT, was klar ist, in seiner Bedeutung.

    Aber die Farben?

    Silverlite Socken, alle paarvtage wechseln und waschen!

    Altra Lonepeaks, Trailrunner!

    Fußpflege betreibe ich mehr oder weniger gar nicht.

    Vor der Tour zur Fußpflege und dann beim Duschen, wenn es eine gibt, werden die Füße halt naß!

    Wenn die Tour länger dauert, habe ich eine Urea Creme gegen Hornhaut!

    Sonst nix!

    Nun ja, eine schöne Vorstellung, aber da wir hier im UL Trekking Forum sind, fehlt eine wichtige Information, wenn nicht gar die wichtigste.

    Wie viel wiegt das gesamte Schlafsetup, ohne Quilt?

    Ähh, da müssen wir beide zeitgleich gepostet haben.

    Nun kann man es sich ja selbst zusammen rechnen!