Ich habe jetzt nochmal etwas recherchiert und mir gedacht, dass es als Seitenschläfer insgesamt sinnvoller wäre auf einen Quilt umzusteigen. Daher überlege ich mir den SIMPLE QUILT APEX 10D (170) zuzulegen und für die Wintermonate mit einem sehr leichten Daunenschlafsack wie dem Grüezi Bag BIOPOD DOWNWOOL EXTREME LIGHT und dem Sea-to-Summit Reactor Liner nachzuhelfen. Ich habe mit Quilts absolut keine Erfahrung aber da ich gerne auf der Seite Schlafe und mir auch extra eine weitere Isomatte gekauft habe denke ich, das macht mehr Sinn. Für den Quilt ist eine Komforttemperatur von 1 Grad angegeben und für den Schlafsack 12 Grad, damit sollte ich doch mit einem Inlett bis ca. -10 Grad kommen oder zumindest mit weiterer Kopfbedeckung und Merinounterwäsche? Und hat jemand Erfahrungen mit dem Downwool Konzept von Grüezie Bag ? Es soll ja grade bei feuchterem Klima sehr sinnvoll sein.
Wenn du die Sachen schon hast, probiers aus. Ich bin wegen der Poncho-Funktion eher Team Liteway "Sleeper-Quilt", aber das habe ich ja schon erwähnt glaube ich.
Würde ich diesen Grüezi-Bag kaufen? Eher nicht. Ein kurzer Auszug aus der Beschreibung bei Globtrotter:
Details
- Sehr komfortabel geschnittener Schlafsack mit Daunen-Wolle-Füllung
- Durchgesteppte Konstruktion
- 650+ cuin Bauschkraft
- 90/10 Entendaune mit 30% Wolle
Durchgesteppt ist grundsätzlich erstmal leichter zu realisieren, bedeutet aber auch an jeder Naht eine Kältebrücke zu haben.
Insgesamt ist das natürlich eine ziemlich flexible, aber auch schwere Lösung für angenommene minus 10 Grad Celsius.
Grundsätzlich wäre mir der Grüezi Bag wohl auch im Sommer viel zu kalt ohne lange, dicke Bekleidung. Nicht mal 200 Gramm Füllung in 650 Cuin ist für mich zu wenig. Ich habe den Cumulus LiteLine mit 200 Gramm Daune (850 cuin) und der ist mir im Sommer oft schon zu kühl. Ich wünschte ich hätte damals den 300 genommen. Wenn der 200-er mal zur Reinigung geht, werden 100 Gramm nachgefüllt, was dann mit ca. 100 Euro zu Buche schlägt (Reinigung und Überfüllung).