Beiträge von WonderBär

    e nach Trail kommen dann noch 5 - 10 Kilo für Wasser, Essen und Brennstpff dazu nehme ich an, und schon sind die 5 Kilo wieder "für die Katz"?

    Naja, was heisst für die Katz? Was ist denn die Alternative? Auf 15kg Baseweight 5kg Essen und Wasser drauf packen und mit 20kg los starten?

    Es ist schon so, dass man dank Gewichtsreduktion einfach bessere andere Sachen mit nehmen kann. ZB Wasser und Essen.

    Nochmal, das Ziel sind nicht die 5kg, sondern die bessere Realisierung deines Wandervorhabens indem du das Gewicht reduzierst.

    Naja, was ist denn das Gegenteil von Ultralight? Stupid Light! Wenn du Nächte lang nicht schlafen kannst weil dein Schlafsetup 💩 ist, dann ist das wohl nicht UL, sondern.....?

    Und sich mit "selbstoptimierten" Packlisten im Internet zu profilieren, ist doch weniger ein UL, als ein generelles menschliches Problem?

    Was du für sinnvoll hältst mit zu nehmen ist eine absolut persönliche Entscheidung die dir keiner ab nehmen kann

    Nimm diese Diskussionen nicht zu ernst. Das ist keine Religion. Hier gehts im Kern um Freude am (maximal leichten) Weitwandern. Was auch immer das für dich ist. Bettchen selber basteln mit Heu und Laub? Why not? HYOH!

    Ich bin völlig Deiner Meinung. Eine Fixierung auf 5kg kann aufgrund der oben genannten Gründe grundsätzlich kaum Sinn machen.

    Auf der anderen Seite spricht man bei Ultra-Leicht natürlich meistens von/über Gewicht. Und so kommt wohl zwangsläufig die Frage: " wie schwer ist denn nun eigentlich ultra leicht?"

    Wenn du mich frägst wo die 5kg her kommen, je weiter man mit dem Gewicht runter geht, desto schwieriger und zäher werden weitere Einsparungen. Ab einem bestimmten Gewicht wird die Frage nach dem Sinn des ganzen über den Selbstzweck UL hinaus meiner Meinung nach auch zunehmen immer relevanter. Und da bist du wohl bei der klassischen 3 Jahreszeiten Tour irgendwo bei grob 5kg, denke ich.

    Für mich persönliche ist dass kein muss, sonder eine Zielmarke, wie der Pace den ich mir zu Beginn meines Trainings vor genommen habe irgewann zu laufen. Ein Wert der hilft sich zu "disziplinieren" und den geplanten Weg weiter zu gehen. Ich breche sicher nicht in Tränen aus, wenn ich aufgrund des zu erwartenden tagelangen miserablen Wetters dann doch die 200g schwerere Regenjacke mit nehme, und nochmal 200g Regenhose hinterherschmeiße. Der Epic fail ist nicht über 5kg zu haben, sondern die Tour aufgrund unzureichendem Equipment abrechen zu müssen.

    Was nun jeweils "unzureichend" ist, hat dann sicher viel mit Erfahrung und persönlichen Vorlieben zu tun

    Der Nachfolger ist wohl die Berghaus Pertex Pacslite Hose auch mit Reißverschluss.

    Da ist mir allerdings nicht klar, wie hoch der geht und ob man ihn auch oben öffnen kann zwecks Belüftung.

    Sh Hompage Berghaus:

    Zitat

    ¾-lange Seitenreißverschlüsse mit doppelten Druckknöpfen für zusätzliche Sicherheit und Schutz. Sie sorgen für Belüftung, während du auf den Trails aktiv bist.

    Also wie beim Vorgänger geht der Zipper nicht ganz hoch

    Quelle: https://de.berghaus.com/pertex-pacsmar…z/15797146.html

    Aber nimm doch die Pacelite, die gäbe es grad recht günstig? Die hauen grad noch Restposten raus...

    Um nochmal Feedback zu geben - bei mir ist es jetzt der Cumulus the Quilt 300 geworden, und zwar das "von der Stange Modell", da es meiner Meinung nach keinen Sinn macht sich etwas zu personalisieren, von dem man kaum Ahnung hat und nicht weiß, ob man das so überhaupt verwenden will/kann/muss.

    Grund: Cumulus hat beim Verhältnis Gewicht Daune vs Gesammtgewicht ziemlich am besten abgeschnitten (in Europa) und scheint hier ähnliche Werte zu haben wie Western Mountaneering, die anscheinend einen guten Ruf haben. In Summe haben die sehr seriös auf mich gewirkt. Ja, klar, ist subjektiv....

    Ich fand den Kontakt mit Cumulus super und sehr zuvorkommend. Da ich eine breitere Matte habe, als für die Quilts gedacht, haben sie mir auf Anfrage einen zweiten, größeren Satz Mattenbefestigung als Serviceleitung umsonst dazu gelegt. :love:<3:love:

    Loft gemessen, war grob 5,5 - 6cm etwa eine halbe Stunde nach dem Auspacken. Cumulus hatte das auf Anfrage per Mail mit 8,5cm angegeben.
    (Nachtrag: 2h später sind wir bei 7,5cm)

    Die Farbe ist in Wirklichkeit gar nicht so grell wie auf den Fotos. Eher ein herbstblattfarbenes Gold-Orange. Fast schon eher ein Ocker. Gefällt mir gut!

    Ich habe den Quilt gestern Nacht mal im Raum als Bettdecke verwendet - für seine Dicke echt warm, aber da ich es bei 20°C ohne groß zu schwitzen im Bett überlebt habe, bin ich jetzt zugegeben schon skeptisch wie/ob der wirklich bei 5°C noch erträglich ist.... :/

    Ich habe nach Deiner Anleitung mit einem heißen Lineal die Matte nur einmal in Längs- und einmal in Quer-Richtung gefalzt. Mein 60 cm Alulineal passt in der Raum-Diagonalen noch gut in unseren Backofen, sodass ein gleichmäßiges Erhitzen kein Problem war.

    Kannst du da noch einen Ticken mehr darauf eingehen wie du das machst? Auf wie viel Grad erwärmst du das Metal, und wie lange drückst du das rein?

    16 cm breiter Topf & Tomshoo Brenner, 4:45 Min. bei 16 g Verbrauch.
    Gesamtgewicht Kochset (mit Deckel aber ohne Pfanne), 255 g.
    Der Fire-Pit als Windschutz wiegt, 70 g

    9,5 cm Becher Topf & X-Boil, 9:15 Min. bei 14 g Verbrauch.
    Gesamtgewicht Kochset, 175 g. Also stattliche 150 g weniger!

    Wobei der Geschwindigkeitsgewinn dann doch eher am Kocher lag, oder? Wenn du den 16cm Topf auf den Xboil stellst, sollte es ewig lang dauern, würde ich vermuten... Ich dachte die "Düsen-Kocher" seien bekannt dafür schneller zu sein, aber mehr zu verbrauchen. Wobei weniger als die Hälfte schon krass ist.

    Danke fürs messen :thumbup:

    Liebste Ultralighties,

    Brot ist ja an sich nur Mehl, Wasser, Salz und ggf eine Treibmittel wie zB Trockenhefe. Das lässt sich ja super lagern und transportieren?

    Habt ihr Erfahrungen und Rezepte?

    Zubereitungsarten wie zB Stockbrot? Wie knetet ihr den Teig? Im Topf? Könnte mir vorstellen das es in der Bushcraft Szene da auch coole Tricks gäbe die man sich als Ultralightie am ende ausleihen könnte, besonders wenn's ums Lagerfeuer geht.

    Brauchts da Feuer oder Gaskocher oder bekommt man das auch mit nem Alkoholkocher hin?

    Und vom Brot alleine wird man ja nie satt, was isst man UL denn dann so dazu?

    Wäre um jeden Tipp/Link dankbar :*

    Olav wobei die Frage nicht unberechtigt ist, warum du unbedingt Trekingnahrung futtern willst, wenn du eh 200km durch die Gegend kommst. Hats da keinen Supermarkt, Imbissbude oder Restaurant unterwegs? Der Fraß macht tatsächlich nur Sinn, wenn man viel Futter aufgrund weniger Versorgungsstops mitnehmen muss. Wegen dem Genuß oder dem Preis macht das wahrscheinlich keiner...

    Die Idee von dem Milchreis hat mich nicht mehr los gelassen, und da ich neulich im Asia-Laden um die Ecke war:

    Kokos Milchreis mit Mango

    • 600ml Wasser
    • 80g Reis (Basmati)
    • 1 Pck Kokosnuss Milch Pulver (60g - für 160-200ml Wasser)
    • 1 Pck Vanillezucker (8g)
    • getrocknete Mango geschnippselt nach belieben (1 Hand voll?)
    • 1 TL Mandelsplitter
    • 1TL Zucker
    • 20 ml Spiritus
    • Salz & Zimt

    Kokospulver ins Wasser rühren, mit Reis zum kochen bringen, restliche Zutaten (bis auf den Zimt) dazu. Köcheln bis Flamme aus. 30min in den Schlafsackkocher. Umrühren. Zimt drauf. Krass lecker!

    Der 900ml Toaks D130 ist wie man sieht recht voll. Von der Menge her fast schon was für 2 Personen, oder?

    Nachtrag: Ich habe 40min gewartet, das ist jetzt recht pampig, 30min sollten reichen. Und habe den Tl Zucker erst nachher dazu. Wer es richtig süß mag kann gerne einen EL nehmen. Schmeckt echt gut! Die Erkenntnis ist, dass man bei der Kochmethode deutlich mehr Wasser braucht als beim Originalrezept zB Milch

    Dieses Beispiel ist von Durston, aber nur eines von vielen – und es ist bezeichnend, das selbst hochpreisige Hersteller das nicht mal als problematisch erachten, sondern selbst mit solchen Fotos werben.

    Ich sehe gerade: Dein Bild stammt vom Wapta 30. Ja, find ich auch doof.

    Hm, würde es nicht reichen einfach den Schultergurt etwas lockerer zu machen und das Teil würde sich "um die Schulter schmiegen"?

    Oder umgekehrt - wie soll man das bei straffen Schultergurten hin bekommen - ohne Load Lifter und somit ohne Rahmen?

    Alles sehr ähnlich von den Nährwerten.

    Yes, nur hast du in dem Fall wieder eine sehr viel längere Kochzeit, sprich mehr Gas-Spiritus-Verbrauch. Das wollte ich vorhin eigentlich noch hinzufügen zu dem "Dreieck", Wasser aufkochen & ziehen lassen ist halt von Zeit & Verbrauch her schwer zu schlagen bei warmer Nahrung.

    Hmnja, 5min Terrine ist auch nur Wasser drauf und warten... Das ist schon das selbe mit anderer Zielgruppe. Von den 5min Terrinen bräuchte man halt zwei. Was da jetzt im Detail besser schmeckt ist wahrscheinlich eher individuell

    Gear Review

    Fjällräven Abisko Sun-hoodie (182g) - habe ich jetzt zum dritten mal dabei und ist ein Standard Ausrüstungsteil geworden. Schützt gegen Sonne, wenn es heiß ist, und wenn es etwas frischer wird, hilft die Kapuze und die langen Ärmel durchaus auch gegen etwas Wind und Schatten. Leider kein UPF angegeben. Stinkt gern nach wenigen Stunden. Ist Mückenfest!!

    Nalehko Alpha Hoody 60 (107g) - ich habe es kaum verwendet, da Sun Hoody und Windjacke ggf mit Windhose (Skinfitt VENTO Vita - 135g) meist ausreichend waren. Ist aber sicher kuschelig. Mit Hoody kann man sich ggf die Hose sparen.

    Regenjacke Altus Tahoe (90g) - sie hält dicht! (man ist halt naß vom Schweiß, aber warm). Ich fand sie perfekt für die Zwecke. An sich bin ich immer ohne gelaufen, aber man hat was wenns dann doch hart auf hart kommt, was in Summe wohl keine 8h auf 3 Tage war. Sie ist echt filigran und der Reißverschluss taugt wenig, ich hatte dann obendrauf noch die Windjacke dabei

    Windjacke Patagonia Men's Houdini Jacket (105g) - sicher eines meiner Lieblingsausrüstungsteile. Wiegt nix. Hält so krass warm. Kaum Packmaß. Macht einen ziemlich stabilen Eindruck, besonders im Verhältnis zur Tahoe. Und ist grün. Und ziemlich atmungsaktiv.

    Trekkingschuhe Quechua Wanderschuhe Herren leicht - MH500 Light grau (680g das Paar) - Zusammenfassung hier: KLICK. Es gab Passagen, da hätte ich mir deutlich mehr Profil gewünscht, besonders bei Bergig + Schlammig + Steil + Abgründig

    Tidy Gear Tidy Trail Gaiters Gamaschen (36g) - bei dem klebrigen Boden war es sicher sinnvoll, welche dabei zu haben. Die von Davido beschriebenen Szenen mit getrockneten Disteln war so kaum am Trail im März, das Getreide pickst zu Teilen tatsächlich.

    Thermarest NeoAir® XLite™ NXT Regular/Wide (450g) - Nachdem ich mit der 52cm breiten Regular überhaupt nicht klar gekommen bin, bin ich auf die R/W gewechselt. Man glaubt kaum wie viel Komfort links & rechts 5cm bringen können. Eine unedliche Fläche aus gemütlichem Schlaf! Die bleibt!

    YAMA Mountain Gear 1P Cirriform Tarp - SilPoly (332g) - ich komme an sich aus der DoubleWall Ecke und hatte mir das Yama angeschafft, weil ich was leichtes suchte, das von allen Seiten geschlossen werden kann und dennoch gut belüftbar ist. Das ist so sicher absolut gegeben. Ich finde die Yama Zelte auch durchaus gut durchdacht. Auf der negativen Seite, ich habe mich noch immer nicht ans Aufbauen gewöhnen können und brauche ewig. Man braucht 6 Heringe, besser 8, was bei dem harten Boden in Spanien nicht einfach ist. Die Bodenfläche die das Zelt braucht ist erstaunlich groß dafür, dass es eine solche Dackelgarage ist. Das liegt am knackigen Catcut und den ausufernden Leinen. Die hintere Stange außen zu befestigen schafft sicher Innenraum, finde ich jetzt aber so naja. Man kann kaum drinnen sitzen, ist also kein Zelt zum auswettern. Es hat den Ruf, mit Wind gut klar zu kommen, was ich zumindest bei Seitenwind nicht bestätigen kann. Die Wände werden rein gedrückt und es wird noch enger im Zelt. Gerade bei Regen, Nebel und matschigem Boden braucht es schon Überwindung das so aufzubauen. Da hätte ich lieber mein TT Notch dabei gehabt. Ich gebe zu, kaum Tarp Erfahrung zu haben und wäre dankbar von langjährigen Benutzern über eine zweite Meinung. Es ist schon echt leicht!! :love: An sich mein "Schönwetterzelt", wobei da dann ein Poncho Tarp wohl auch reichen würde...

    Playa de Santiago - San Sebastian

    Ich fülle mein Wasservorrat wieder auf über 3 Liter auf - das nächste gibt es laut Karte erst wieder in El Cabrito, so die Besitzer wollen. El Cabrito (das Geißlein) befindet sich in Privatbesitz und das Netz ist nicht nur begeistert davon, mal sehen. Todo estará bien. Ab jetzt beginnt der trockenste Teil meiner Reise, vor allem landschaftlich. Es dauert etwas bis ich final aus dem Ort draußen bin. Es geht durch Hotelanlagen und Golfplätze. Bananenanbau mit Hahn, einer Henne und ihren Küken. Tageswanderer begleiten mich noch erstaunlich lange durch die Hitze. Es geht steil runter ins Tal. Steil raus aus dem Tal. Und nochmal das ganze im nächsten Tal. Es ist heiß.


    (Wo ist die Henne mit den Kücken?)

    Vielleicht hätte ich mehr Wasser mitnehmen sollen. Normalerweise bin ich nicht zimperlich mit dem Trinken von ungefilterten Wasser, aber ich fürchte, dass wenn es nicht viel geregnet hat, der ganze Dreck wohl mit geschwemmt wird. Vielleicht koche ich eins ab. Aber es ist deutlich trockener hier, und so schnell das Wasser kommt, so schnell verschwindet es hier auch wieder. Nachdem ich aus dem Barranco de Chinguaime aufgestiegen bin, geht es zwar gemächlicher, aber immer noch bergauf. Terrassenanlagen. Soweit das Auge reicht. Verlassen & verfallen. Ich denke an all die Arbeit in der Hitze die erforderlich war, um all das zu bauen. Die Jahrzehnte, Jahrhunderte. Und heute würde man ein solches Land, oder zumindest die damit verbundene Arbeit, nicht geschenkt haben wollen. "Das gute alte Leben". Viel zu anstrengend. Salzige Haut? Wasch Dich Du stinkst.

    Der Barranco de la Vasca an dem ich vorbeikomme führt kaum noch Wasser. Bei dem verfallenden Gehöft Contreras mache ich eine Pause und koche mir ein Käffchen. Ein paar Mehrtageswanderer kommen vorbei. So viele wie sonst am ganzen Tag!? Ein Ultralighty ist auch dabei. Seeervus!

    Die Idee war mindestens bis Morales zu gehen, aber ich lasse mir Zeit. Ich schlendere durch die Terrassenanlagen quer Feld ein. Der Wind und die Erosion haben das Erdreich abgetragen. Schotter und Steine liegen auf den einstigen Feldern, wilde (?) Schafe grasen und werden panisch, wenn man vor sich hin pfeift. Es weht ein knackiger, ablandiger und böiger Wind. Ich koche mir was getrocknetes.

    Es geht weiter nach Morales. Ein verfallender Bauernhof. Dann immer weiter durch Terrassenanlagen immer weiter runter. Kurz vor El Cabrito wird es felsig, ein Eselsweg geht bergab. Dann El Cabrito. Eine “Privatbucht” mit Hotelanlage. Unter den Trailbeschreibungen eher berüchtigt.

    Es wundert mich nicht, dass sich Wanderer in der Hotelanlage verirren, was wohl der Stein des Anstoßes ist. Man wäre lieber unter sich. Wie immer in Ortschaften ist die Beschilderung eher naja. Ich halte mich rechts und komme beim Strand raus. Ein Spanier, offensichtlich ein Angestellter, in einem Golfwägelchen kommt mir entgegen. Wo ich Trinkwasser kaufen könnte, frage ich. Er grinst und winkt mir, ihm zu folgen. Bei einem Wasserhahn meint er, “bestes kaltes Trinkwasser”. Es schmeckt frisch & gut. Ich bedanke mich und fülle einen halben Liter ab, ich sollte eh bald in San Sebastian sein. Es geht nochmal einen Grat hoch und wieder runter - und dann gelingt es dem Weg bis San Sebastian quasi nochmal ein Küstenwanderweg zu werden. Ein schöner Ausklang. Das Barranco de la Guancha führt kaum noch Wasser und ist mit großen Steinen verblockt. Und völlig zugemüllt. Ich nehme ein Autofolie und ein paar Tüten mit, aber es ist völlig aussichtslos. Am Playa de la Guancha gehts dann nochmal hoch. Mit Blick auf Teneriffa und den verschneiten Teide geht es weiter. Ein Barranco will noch genommen werden. Und dann final der Blick auf San Sebastian. Es bläst ein wirklich knackiger Wind. Es geht runter. Am Heizkraftwerk vorbei, wieder Richtung Innenstadt, zurück zum Ausgangspunkt. Geschafft!

    Alajeró - Playa de Santiago

    An sich geht es nur gemütlich Bergab. Zunächst Asphalt, später wieder Trail. In einer Bäckerei gönne ich mir noch einen Café Solo und schaue dem Treiben zu. Jeder kennt jeden. Man lacht und ist freundlich. An sich nur Rentner. Landflucht, denke ich mir, und ziehe weiter. Nachdem man die letzten Häuser hinter sich gelassen hat, geht es wieder ewig durch Terrassenanlagen. Palmen. Ein paar Felsen. Je weiter ich runter komme, desto trockener wird es wieder. Die Tage haben meinen Kopf frei bekommen und ich lasse meine Gedanken treiben. “Wieso hat der Teufel eigentlich so einen schlechten Ruf”, denke ich mir, “er bestraft doch die Bösen?”.

    Nach 2-3h sehe den Strand und den Ort Playa Santiago. Vom Flughafen habe ich bisher in den letzten 24h nur eine Maschine mit bekommen, der scheint recht ruhig zu sein. Der Weg wird irgendwann breiter und befestigter, bis ich schließlich auf die Teerstraße komme und den Ort Playa de Santiago betrete. Ein touristischer Ort. Aber auch nett. Da es noch weit zu früh für spanische Essenszeiten ist, gönne ich mir einen Burger in einer Strandbar.

    Hab mal im Internet danach gesucht, nehme mal an Decathlon gehört hier eher zu den "Günstigen", oder ist das falsch? Gibt es hier "Geheimtipps", Ocassionen, Großpackungen mit Rabatten usw?

    Ja, Decathlon gehört sicher zu den günstigen. Wenn Du bei Travellunch direkt auf der Homepage kaufst sind sie auch günstiger. Huell wird noch öfter angeführt. Da kannst du das Eimerweise kaufen. Genauso wie noch bei ein paar Prepper-Shops

    Warum ist bei diesen Preisen bei so vielen diese Trekkingnahrung so beliebt? Reicht euch eine Spatzenportion? okay dann wäre es noch unter 10 Euro, aber immer noch teuer.

    "Beliebt" ist wahrscheinlich das falsche Wort. ^^

    Ich kaufe die hauptsächlich deswegen weil ich nicht das Spülwasser schleppen will, und ich eher ein schlechtes Gewissen habe das Abwasser einfach so wegzuschütten. Man kann die auch selber machen. Sh hier "Trekking Nahrung Rezepte". Ich nehms mir seit Jahren vor und ein paar Tage vor dem Urlaub steh ich im Laden und kaufe den Fraß. Ich habe noch nie mehr als eine Tüte auf einmal runter bekommen. Gerade experimentiere ich mit der Idee eines "Schlafsackkochers". Das Problem mit dem "experimentieren" ist halt, dass man das im Anschluss auch essen sollte. Bei limitierten Kochmethoden kommt es halt aber auch zu, sagen wir, "limitierten" Ergebnissen <X

    Der Kern des Trekkingfoods ist aber auch, dass man nur heißes Wasser rein schüttet und es dann ziehen lässt, was Brennstoff spart und einen super simpel leichtes Kochkit ermöglicht.

    Ist es das Löffeln aus der Tüte? (was ich persönlich ganz schrecklich finde, aber das stört wohl viele nicht)

    Man sieht weniger was man isst. Das hat Vorteile ;)

    Oder schmecken diese Sachen echt so super toll und um Welten besser als Maggi und Knorr? Ist es das Versprechen auf angeblich "gesundes Essen"?

    Nein, du kannst klar auch einfach Knorr und Konsorten mit nehmen was viele wohl auch machen. Das Essen ist sicher nicht "gesund", es wäre mir neu, dass das wer verspricht.

    Es gibt hier im Forum einen Faden der den Fraß verkostet. Es ist wirklich alles dabei, von "ich habs weggeschüttet" bis "wow, richtig gut". Ich persönlich tendiere zunehmend zu vegetarischen Sachen

    WonderBär
    14. März 2025 um 03:33

    Um nach der Tour jetzt auch meinen Senf für März 2026 dazu zu geben:

    1. Quelle zwischen San Sebastian & Hermigua
      -> nein, die Quelle ist verbaut. Es flies ein Bach parallel, ich würde aber nicht darauf vertrauen (bei mir hats so viel geregnet "wie nie zuvor")
    2. Öffentliches WC bei Playa de la Caleta de Hermigua - kann man da auch duschen?
      -> es fehlt der Duschkopf, das Wasser riecht metalisch, aber ja, es geht
    3. Wasserhan bei Playa de Vallehermoso - kann man da auch duschen?
      -> war ich nicht
    4. Wasserhan bei der Kapelle "Ermita de Santa Clara"
      -> war ich nicht
    5. Öffentliches WC bei "Playa del Cabrito"
      -> nein, da ist kein öffentliches WC. Das ist an sich ein Privatgelände eines Hotels und die Herrschaften wären gerne unter sich. Auf Anfrage konnte ich mein Wasser auffüllen, bis San Sebastian waren es aber nur noch grob 2-3h und ich habe es an sich nicht gebraucht.

    Der beiden coolsten Teile fand ich zwischen

    • El Mono und Aurure, bzw zwischen
    • Arguayoda und Alajeró, zumindest letzteres hatte viel mit dem vorhandenen Wasser und dem damit verbundenen grün zu tun

    ich fand nicht dass sich auf der Südseite der Insel die Nordseite wiederholt. Es mag sein dass es an der sich einschleichenden Routine lag, die den Kopf freier und Wahrnehmung schöner gemacht hat, aber ich fand die Südseite tatsächlich einen Ticken cooler (auch wenn der Teil zwischen Playa de Santiago und San Sebastian zunehmend trockener und je näher man San Sebastian kam tatsächlich öder wurde)

    Ich hab mir jetzt mal den Toaks 900ml Pot 130mm Diameter zu gelegt, um etwas mehr kochen zu können als nur Wasser. Da sind die Wände im Vergleich zu den Flächen schon arg dünn. Das wirklt ziemlich windig. Der Durchmesser verbiegt sich gern und dann passt der Deckel nicht mehr richtig drauf. Ist das bei euren auch so?

    Ich hatte bisher so den Toaks 550ml, bei der Größe fällt das überhaupt nicht auf wie dünn der ist, der macht einen recht stabilen Eindruck...