Beiträge von Bachstelze

    Wäre nett wenn mir jemand seine Erfahrungen mitteilen würde. Ich hab beim schablone machen einfach mal aus Gefühl due fronttasche von 52 auf 42cm reduziert. Die Frontseite hat 32 cm. Alle Angaben inkl. Nahtzugaben.

    Ich würde die Tasche auch schmaler machen. Aber vor allem ziehe ich inzwischen in alle Außentaschen ein elastisches Band in den Saum ein, ggf sogar mit Tanka zum stramm ziehen. Bei extex gibt es ein extra starkes Band ("Elastische Kordel, rund, 3mm, starker Zug") mit rundem Querschnitt, was sich gut eignet. Dann ist es gar nicht mehr sooo relevant, wieviel Stoff du verbrätst, weil die Tasche nach oben hin immer gut anliegt. Spätestens dann, wenn du mit teuren Materialien arbeitest und ggf elastisches Dyneema verwendest, wird das interessant. Das Zeug hat eine Dynamik wie eine Jogginghose, da geht auch nix ohne Gummiband im Saum...

    Und nicht vergessen: Je nachdem, wie fest dein Rucksack am Ende gepackt ist, wird die Tasche auch noch mal größer, weil die Sachen in den Rucksack "hineinbeulen" oder kleiner, weil die Tasche sich am prall gepackten Rucksack stramm zieht.

    Ösen in klein

    Obacht bei den (wirklich) kleinen Ösen: Es gibt welche, die nur einseitig verbaut werden (die haben dann kein Gegenstück auf der anderen Seite). Die sind für dünne Stoffe nicht ideal. Besser funktionieren die, die am der Gegenseite eine Scheibe haben (nennt sich dann "Ösen mit Scheiben"), bei den kleinen ist die manchmal aus Kunststoff - die klemmen den Stoff schön fest.

    Und wenn du öfter sowas brauchst, dann besorg dir am besten eine Zange zum Befestigen, das schont die Nerven. 😉

    Ich würde nicht unbedingt unter 2 gehen mit der Stichweite, sonst sind die Löcher am Ende zu nah zusammen. Bisher habe ich meist 2,5 genommen - und durch die französische Nacht oder sogar die Kappnaht wird die Verbindung ja sowieso schön stabil. Bei robusten, steiferen Stoffen (zb Ultra) nehme ich immer 3.

    Ui, der ist aber toll! 👍

    Für die Schultergurttaschen lohnt es sich vielleicht, ihnen noch mal mit unterschiedlichen Flaschen eine Chance zu geben. Die 400ml Flaschen von Fuze Tea zb haben eine "Taille" und sitzen gut in Schultergurttaschen (zumindest bei mir) .

    Hallo an alle Portugalwanderer,

    Wir wollen ab Mitte März auf den Fischerpfad (mit Zelt) und so langsam konkretisiert sich die Packliste.

    Ratlos bin ich, was die wärmenden Klamotten für obenrum angeht. Ich habe momentan zur Auswahl:

    - ein Longsleeve aus 260er Merino

    - ein etwas leichteres Longsleeve aus Merino und Seide

    - eine dünne Daunenjacke

    - einen Alpha-Hoodie

    - eine winddichte Weste, die mit Alpha gefüttert ist.

    Meine Tendenz ist: Daunenjacke + 260er Merino zu Hause lassen, Rest mitnehmen.

    Abends kuschel ich mich eher früh als spät in den Quilt, so dass ich eigentlich nichts brauche, um noch ewig draußen zu sitzen. Ich bin aber manchmal schon eine ganz schöne Frostbeule... 🙄

    Als Regenjacke habe ich die Versalite, die den Wind natürlich auch super abhält.

    Was meint ihr?

    Also 3D Netzgewebe mit Ultra und dann noch 1-2 Lagen Gurtband sind schon ein ganz schöner Härtetest, kommen aber beim Rucksackbau schon mal vor... dann vielleicht bei dem von dir angepeilten Volumen bzw Gewicht vielleicht auch noch Material zur Verstärkung des Hüftgurtes oder Evazote zum Polstern.

    Ich habe eine Pfaff 1212, die bisher alles brav mitmacht, bei der ich aber wegen der Höhe zb beim Hüftgurt auch an die Grenzen gestoßen bin. Trotzdem ein top Gerät, wie ich finde!

    Sinnvoll finde ich für fast alle MYOG-Projekte einen Obertransport. Und generell schön finde ich immer die Sachen, bei denen man im Zweifel möglichst viel selber reparieren kann - das stelle ich mir bei den moderneren Maschinen schwierig vor. Für die Pfaff 1212 und ähnliche gibt es Ersatzteile und Reparaturinfos im Netz.