Beiträge von Zopiclon

    muss ich beim Quilt jetzt noch extra Klamotten dazu packen die ich beim Schlafsack nicht brauche dass ich überhaupt auf das Rating komme? (Mütze, lange U-Hose, Liner, Daunenjacke??)

    Die Norm Angaben beim Schlafsack sind auch mit langer Unterwäsche ermittelt.

    angeblich gibt es beim Quilt noch andere Funktionale Vorteile wie "mehr Bewegungsfreiheit", "bessere Drehbarkeit", aber rein vom Gewicht macht es bei den beiden jetzt keinen Sinn auf einen Quilt umzusteigen, oder

    Ein ausreichend großer Schlafsack bot mir bisher immer genügend Bewegungsfreiheit und Drehbarkeit. Ein Sack für kaltes Wetter bis Null Grad ,mit über 2m Innenlänge, wiegt auch nur bis 800g und ich muss mir keine Sorgen um etwas machen. Kann ich als Decke , im wärmeren, nutzen und noch was warmes zu an ziehen, um tiefere Temperaturen zu erreichen. Und erreiche damit immer noch die UL Gewichtsgrenzen mit hervorragenden Packmass.

    Ja, an kalten Tagen trage ich gerne ein Alpha Tank Top als erste Lage, darüber dann ein nicht eng anliegendes longsleeve, Baselayer eine bis zwei Nummern größer, oder im richtig kalten auch ein Pullover. Als Alternative zu Polypropylen/ Liod bietet sich für mich auch was aus Primaloft an,zb:

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    Bei Magen Darm Problemen einen Tag langsam angehen lassen und nicht mehr essen bis es wieder gut ist. Auf Tour mit dem Fahrrad bedeutet das für mich Abbruch. Beim Wandern in Mittelgebirge oder ähnlichen Orten einfach weiter laufen. Dafür trainiert man den Fettstoffwechsel.

    Bei Influenza und ähnlichen reagiert mein Körper direkt mit Fieber seit COVID. Da ist dann auch Abbruch angesagt oder mindestens drei Tage+ Pause im Bettchen und viel Essen .

    Bei Erkältungen die Nährstoffzufuhr erhöhen und wenig sonstige Nahrungsaufnahme. Da kam ich dann wie bei Magen Darm Problemen weiter laufen.

    Kleine Blessuren klebe ich ab, dann geht's weiter. Orthopädische Einschränkungen sind schwierig, einerseits verschwinden diese bei mehr Training mit wenig Last, andererseits sind Überbelastungen ein Zeichen für Pause.

    Insgesamt lässt sich gegen das meiste Vorbeugen. Zumindest kann man es versuchen: Training, Ernährung, Stressmanagement, Ruhezeiten, soziale Unterstützung.

    Toray würde schon einige Gramm einsparen. Allerdings mache ich mir Sorgen, wie robust und daunendicht das dann dauerhaft ist.

    Ich hab auch einen Sack aus dem dünnen Toray Zeug. Von Langzeit Erfahrung möchte ich noch nicht reden. Aber besonders vorsichtig muss man damit nicht umgehen. Daumen kamen auch noch nicht raus. Von einem 11 jährigen , der plötzlich in seinen eigenen Sack nicht mehr rein passte, wurde er auch schon ein langes Wochenende im Zelt gequält und der Schlafsack hat es unbeschadet überlebt.

    Der Körper speichert etwa 300-500g in den Muskeln und 80-150g in der Leber.

    Leberglykogen wird nachts abgebaut und muss durch eine leichte kohlenhydratreiche Mahlzeit am Morgen, oder/und 2,5-3 Stunden vor der Belastung, wieder aufgefüllt werden.

    Strategien umfassen die Erhöhung der Kohlenhydratzufuhr in den Tagen vor der Anstrengung, kombiniert mit reduziertem Training (Tapering), um die Speicher über das normale Maß hinaus zu füllen (Superkompensation). Siehe auch Saltin-Diät.

    Die Leberglykogenspeicher können sich innerhalb von 6 Stunden nach Kohlenhydratzufuhr erholen, Muskelglykogen braucht oft bis zu 24 Stunden.

    "Sportgetränke" bei der Belastungen ab 90 Minuten, um die (Kohlenhydrat) Speicher aufrechtzuerhalten. Unter Wettkampf Bedingungen im Ausdauer Sport sind nach max 90 Minuten die Speicher leer.

    Die höchstmögliche Kohlen­hydratoxidation findet bei etwa 50 bis 60 Prozent der maximalen Sauerstoffaufnahme (VO₂max) statt.

    Rund 0,8 bis 1 Gramm Kohlenhydrate pro Kilogramm fettfreies Körpergewicht sind pro Stunde angemessen (fueling). Pro 100 Milliliter Getränk kann man etwa fünf bis sechs Gramm Kohlenhydrate­ aufnehmen.

    Galaktose, als Insulinunabhängige Energie, als Alternative zur Fruktose könnte man sich das mal anschauen.

    Hypotonische Getränke sind speziell formulierte Sportgetränke, deren Osmolalität niedriger ist als die des Blutplasmas. Das bedeutet, dass sie weniger gelöste Teilchen pro Liter enthalten als das Blut. Diese Getränke sind besonders nützlich im Sport, da sie schneller vom Körper aufgenommen werden können als isotonische oder hypertonische Getränke. Dies führt zu einer effizienteren Rehydratation und Energieversorgung während intensiver körperlicher Aktivitäten.

    Je intensiver du dich belastest, desto schlechter können Kohlenhydrate aufgenommen werden. Gleiches gilt jedoch auch für eine sehr niedrige Intensität, beispielsweise bei Ultradistanzen. Ebenso kann sich die Aufnahmefähigkeit im Laufe der Belastung reduzieren.

    Salz und Proteine ( Idee Trinkjoghurt) nicht vergessen.

    Gries oder Haferbrei, Smoothies , Shakes etc lassen sich gut konsumieren, siehe auch Quetschie-Rezepte

    Weißt du noch von welchem Hersteller der war? Oder ob man den Stoff vielleicht auch irgendwo zum MYOG bekommt?

    Weiß ich nicht mehr, das ist lange her. Das war so Militär Zeug.

    Schau mal dort: https://discoveryfabrics.com/collections/base-layer-fabrics

    Und zu Polartec Powerwool - Zopiclon : ist das das gleiche wie Alpha mit Wolle?

    Das ist wie Polartec Powerstretch oder Pontetorto Technostretch, nur halt innen mit Wolle anstatt Kunstfaser. Da war nix lose

    Mag sein. Aber dann hat man halt ein Kcal-Defizit. Wenn man abnehmen will, dann ist das ja schön und gut. Will ich aber nicht, weil ich das gegenteilige Problem habe

    Ja, verstehe ich. Habe auch so ein Problemchen.

    Allerdings nimmt man nicht wirklich ab, wenn man mal ein paar Stunden unterkalorisch unterwegs ist. Denn das ist ja eher üblich bei den regulären drei Mahlzeiten am Tag, um die Kalorien zu decken. 😉

    Aber genau wenn man gut Gewicht abbauen kann läuft der Körper hervorragend auf Fett als Energiespender.


    sorry wenn ich über das Ziel hinaus geschossen bin ;)

    Finde ich gut 😎

    deshalb denke ich nicht, dass es möglich ist, bei höherer Leistung sehr fettlastig unterwegs zu sein...

    Drei Stunden beim Klettern. In welcher Belastungszone bewegt man sich da dauerhaft? Wie viel Kohlenhydrate braucht man da tatsächlich und wie viel Zucker hat der Körper gespeichert. Und wie nah ist man schon an einer Insulin Resistenz?

    Es gibt Ultra Läufer die essen hat nichts während dem Wettkampf. Denen reicht die Energie aus dem Fett. Aber ja, das sind genetische Besonderheiten, um so gewinnen zu können. Einige Ironman Athleten sind auch Ketogen unterwegs. Zur Weltspitze reicht's damit wohl nicht. Aber haben wir es hier mit einem Elite Klettersportler zu tun ....

    Pasta Party ist ja aus dem vergangenen Jahrtausend. Realistisch sind 50 Gramm Kohlenhydrate pro Stunde in der Zone zwei. Das sind etwa 100ml Orangensaft, 100g Schoko Riegel oder ein halber Liter Cola. Alles kein großes Hindernis, oder?

    Die eingangs erwähnten 8h beziehen sich aufs Klettern + ca 1h Zustieg + ca 1h Abstieg = 10h Tourdauer. Ich habe für eine 5h Tour gut 2000 kcal mit der Sportuhr gemessen (1h Zustieg, 3h Klettern, 1h Abstieg). Wenn ich Messungen von Klettern heranziehe und auf 8h berechne + eine vergleichbare Wanderung addiere komme ich auf ca 3500 kcal.

    Welche Mengen dieser Berechnungen können denn wegen der Fettverbrennung vom Kalorien Bedarf abgezogen werden, zum sich besser den benötigten Kohlenhydraten zu nähern?