Beiträge von Jan234

    Es gibt aber auch Möglichkeiten für kollektives Handeln. Da sehe ich besonders die Internet-Orte (beim CDT FarOut, Facebook- und Reddit-Gruppe) als wichtig.

    Das ist vielleicht ein guter Ansatzpunkt. Ich persönlich bin ja eher gerne für mich und offline beim Wandern. Aber ich sehe jetzt schon eher den Vorteil einer Online-Community, gerade auf langen Wegen. Man ist eben nicht allein. Wenn sich wirklich jemand unsicher fühlt, kann man kann sich helfen. Für den EB gibt's das ja wohl auch ein bisschen, wenn ich mich richtig an das Buch von Rebecca Salentin erinnere?

    Welche Message senden wir mit unserem Trip - auch ungewollt? Klar unterstützen wir auf Touren meistens vor Allem lokale Geschäfte in entlegenen Regionen. Aber ist es OK, den Lykischen Weg in der Türkei Erdogans zu wandern? Oder in den USA unter Trump? Oder den EB durch Orbans Ungarn?

    Das hat mich auch schon beschäftigt. Wie schon gesagt, im Zweifel um die eigene Sicherheit würde ich kein Risiko eingehen. Aber überall gibt es eben auch die Leute, die offen und tolerant sind, und für diese Begegnungen, denke ich, lohnt es sich. Etwas mehr Verantwortung hat man vielleicht, wenn man auf sozialen Medien unterwegs ist und auch Reichweite hat. Da sollte man sich schon überlegen, welche Dinge man wie kommentiert, finde ich - und vielleicht eben auch nicht nur die tollen Erlebnisse teilen, sondern auch die befremdlichen. Gerade auch wenn man merkt, dass man selber da einfach durch gewisse Privilegien gut durchkommt.

    Da schaut man mal einen halben Tag nicht ins Forum... ^^

    Wichtiges Thema hier, auch wenn es scheinbar allen hier schwerfällt, auch wirklich beim Thema zu bleiben ;)

    Dazu:

    Ich verstehe jeden, der irgendwo nicht hin reist weil er/sie wirklich um seine Sicherheit fürchtet, egal ob nach Berlin oder ins Erzgebirge. Das sollte nicht sein müssen.

    Ich verstehe auch, wenn man beim Wandern einfach mal nicht mit Sachen und Themen konfrontiert sein will, die einen triggern oder bei denen man sich unwohl fühlt. Geht mir genauso. Man macht sich ja jeden Tag schon seine Gedanken über den Wahnsinn in der Welt, da will man dann ja wenigstens beim Wandern ne Auszeit und sich nicht aufregen oder positionieren oder verteidigen müssen.

    Gleichzeitig ärger ich mich dann aber auch über mich selbst. Erstens, weil ich mir so ja selber schon Schranken auferlege und in interessante Ecken nicht reise. Zweitens, weil ich genau weiß, dass mir dort auch nette Begegnungen entgehen. Drittens, weil ich ja tief drin schon weiß, dass man am meisten lernt, wenn man mit anderen Meinungen konfrontiert wird.... Aber will ich das beim Wandern und Reisen?

    Möchte mal einen Faden zu "Schwimmwandern" starten, also: Schwimmen mit Gepäck. In Flüssen, in Seen, mit Übernachtung oder als Tagestour, mit Flossen und Schnorchel oder ohne, Neopren oder nicht, nur Schwimmen oder in Kombi mit Wandern, Rad, etc. Gerne UL.

    Wer hat Erfahrungen damit? Was habt ihr für Ausrüstung, Tipps und Tricks? Nette Links, Berichte etc. gerne auch hier posten :)

    Ich hab mir diesen Sommer eine Schwimmboje gekauft und bin damit ein bisschen hier in der Ostsee am Ufer entlanggeplanscht. Nur kurze Strecken bis jetzt. Schon sehr nett, all sein Zeug dabei zu haben und gleichzeitig noch eine Schwimmhilfe für den Notfall sowie Warnmarkierung für Bootfahrer.

    Das Schwimmen so im Wanderrhythmus gefällt mir schon sehr gut, und ich dachte mir, wäre eigentlich nett, das mit gehend wandern und draußen schlafen zu verbinden. Hier in Stockholm gibt es mit den Schären und dem SAT ja reichlich Möglichkeiten dazu :S

    Mit 28L Packvolumen in der Boje müsste ich im Sommer für einen Overnighter hinkommen. Problem wären die Schuhe, aber mit Barfußsandalen oder Merrell Vapor Gloves könnte alles reinpassen.

    Ein simples Tragesystem aus Gurten müsste ich mir basteln, damit ich die Boje als Rucksack tragen kann. Müsste bei geringem Gewicht ja ausreichen?

    Wer kombiniert hier zwei Quilts, zwei Schlafsäcke, oder Quilt und Schlafsack?

    Irgendjemand hatte hier mal diesen Podcast geteilt, der eine wirklich gute Intro zum Thema ist:

    Episode 71 | Sleeping Bag Layering Systems - Backpacking Light
    In this episode of the BPL Podcast, we're talk about using multi-layered sleep systems to stay warmer on multi-day trips in cold weather.
    backpackinglight.com

    Hauptgründe fürs Kombinieren:

    • Zwei dünnere Lagen sind schneller separat zu trocknen. Hat insbesondere Vorteile, wenn die äußere Schicht relativ dünn und aus Synthetik ist und eventuelle Kondensation (Stichwort Taupunkt) auffängt.
    • Man ist flexibler und kann mit den 2 Quilts einzeln oder als Kombi möglicherweise alle Temperaturbereiche im Jahr abdecken.

    Das klingt zumindest in der Theorie super. Was sind eure Erfahrungen? Unter welchen Bedingungen macht Kombinieren Sinn? Worauf sollte man achten? Was funktioniert nicht?

    Ich sehe eher nichts was gegen gegen stürmischen Wind spricht.

    Da sollte man vielleicht andere Zelte in der Gewichtsklasse vergleichen, die auch noch Trekkingstöcke brauchen.

    Ich sehe in den Videos keinerlei Schwächen beim Lofoten.

    Hm, man sieht aber doch schon, dass man die zwei langen Seiten einfach nicht so gut gespannt kriegt, wie von Gernstl erwähnt. Das ist dann schon ein Schwachpunkt bei Wind. Ob die geringe Höhe das dann wieder wettmacht ist halt die Frage!

    Ich habe mir black friday ein refurbished Kindle gegönnt. 63€, 155g und man muss sich auch nicht an Amazon binden (adbreak+koreader)

    Kannst Du das ein bisschen ausführen? Sind das extra Apps, die man sich drauf laden kann, um e-books außerhalb vom Amazon-Store zu lesen? 155 g wär ja leichter als mein Smartphone!

    Moderatoren , die e-reader-Diskussion kann gerne auch ausgelagert werden. Gibt, glaube ich, noch keinen Faden dazu.

    Im Rahmen des Möglichen hab ich wohl noch ein relativ leichtes Modell, irgendeinen alten Tolino.

    Weißt Du zufällig, wie leicht genau? :PPlane demnächst eine eReader-Anschaffung und ein Referenzrahmen wär super. Wäre auch gerne unabhängig von Amazon.

    Das würde dann auch mein Luxusgegenstand werden, wobei ich noch nicht weiß, wie viel ich den auf Touren vs. zivilisationsnäheren Reisen mitnehmen würde.

    Ach ja, und mein Sitzkissen (butt pad/princess pad)! 50 Gramm, glaube ich.

    Hier in Schweden wird wohl auch etwas mehr Ausstattung zum Feuermachen dazukommen. Gibt einfach so viele nette Feuerstellen.

    Man muss echt aufpassen, dass man als ULer nicht auf die schiefe Bahn gerät und zum Bushcrafter wird... Mit einem etwas größeren Taschenmesser fängt's an 8|