Da schaut man mal einen halben Tag nicht ins Forum... 
Wichtiges Thema hier, auch wenn es scheinbar allen hier schwerfällt, auch wirklich beim Thema zu bleiben 
Dazu:
Ich verstehe jeden, der irgendwo nicht hin reist weil er/sie wirklich um seine Sicherheit fürchtet, egal ob nach Berlin oder ins Erzgebirge. Das sollte nicht sein müssen.
Ich verstehe auch, wenn man beim Wandern einfach mal nicht mit Sachen und Themen konfrontiert sein will, die einen triggern oder bei denen man sich unwohl fühlt. Geht mir genauso. Man macht sich ja jeden Tag schon seine Gedanken über den Wahnsinn in der Welt, da will man dann ja wenigstens beim Wandern ne Auszeit und sich nicht aufregen oder positionieren oder verteidigen müssen.
Gleichzeitig ärger ich mich dann aber auch über mich selbst. Erstens, weil ich mir so ja selber schon Schranken auferlege und in interessante Ecken nicht reise. Zweitens, weil ich genau weiß, dass mir dort auch nette Begegnungen entgehen. Drittens, weil ich ja tief drin schon weiß, dass man am meisten lernt, wenn man mit anderen Meinungen konfrontiert wird.... Aber will ich das beim Wandern und Reisen?