Beiträge von Jan234

    Gar keine so abwegige Idee, RaulDuke und Schwarzwaldine, das mit dem Keimen!

    Watte wär gar nicht notwendig, die können ja in alle Richtungen wachsen und durchgeschüttelt werden. Sprich, ein einfaches dichtes Plastikbehältnis würde reichen, und auf jeden Fall einmal am Tag durchspülen.

    Da könnte man auch alle möglichen Mischungen zusammenstellen...

    Ich glaub, das teste ich mal!

    Ich bin inzwischen ohne Wanderstöcke unterwegs, und das funktioniert sehr gut für mich. Fürs Zelt/Mid hab ich eine leichte Zeltstange dabei.

    Jetzt würde ich mich gerne mehr mit flachen Tarps beschäftigen. Neben der möglichen Gewichtseinsparung und der Einfachheit gefällt mir die Flexibilität: Ich kann Bäume, Mauern, Felsen etc. mitnutzen und brauche keine komplett ebene Fläche.

    Der Haken aber: Zumindest für die Hauptvariante im Aufbau, den A-Frame, brauche ich ja zwei Stöcke. Bei anderen Aufbau-Varianten verliere ich deutlich an Nutzfläche bei meiner Körpergröße.

    Bei den allermeisten Touren bis jetzt hätte ich, glaube ich, immer Bäume, Stöcke aus dem Wald oder andere Strukturen nutzen können. Aber wenn ich mal im Notfall schnell aufbauen müsste (Gewitter naht) und grade nichts zur Hand ist (oder ich grade nicht direkt unter nem großen Baum sein will), wär das schon blöd.

    Ist jemand mit flat tarp und nur einem Stock, oder sogar komplett ohne, unterwegs? Wie handhabt ihr das?

    Auf die Zubereitung achten: Anti-Nährstoffe!

    Du meinst vermutlich Lektine und Phytat/Phytinsäure? Hülsenfrüchte muss man natürlich grundsätzlich kochen (Erbsen und Erdnüsse sind die Ausnahme), dann werden die allermeisten Lektine zerstört. Lektine in kleinen Mengen sind dagegen wohl sogar gesund, ähnliches gilt für Phytate. Da hab ich in letzter Zeit auch dazugelernt.

    Wovon man wirklich nicht zu viel essen sollte, ist Oxalsäure (Spinat, Mangold, Bete), die bindet Calcium, ansonsten werden die "Anti-Nährstoffe" aber immer weniger.

    Mehr zu Lektinen (Videos zu Phytat darin weiter unten verlinkt):

    Are Lectins in Food Good or Bad for You? | NutritionFacts.org
    Might lectins help explain why those who eat more beans and whole grains have less cancer?
    nutritionfacts.org

    Ich versuche inzwischen, jeden Tag eine ordentliche Portion Hülsenfrüchte einzubauen – da ist einfach so viel mehr drin als nur Proteine. Ich verwerte auch das Kochwasser aus Konserven (hier in Schweden gibt es Bohnen und Co. lustigerweise in Tetrapaks und nicht in Dosen, wahrscheinlich besser weil keine Bisphenole).

    Mehr Hülsenfrüchte auf Tour, da arbeite ich noch dran, siehe oben. Da muss mir wohl mal meine beans selber dehydraten! Gerichte mit Linsen und Kichererbsen-Couscous sind aber ja schon mal ganz gut.

    Ich lebe seit kurzem in Schweden und starte komplett neu mit Schwedisch. Problem hier: Alle sind super nett, sprechen extrem gut Englisch, und auch auf der Arbeit käme ich mit Englisch aus, wenn ich partout keine Lust auf Lernen hätte... Da war in Frankreich der Ansporn größer :rolleyes:^^

    Will es jetzt längerfristig, zusätzlich zum Sprachkurs, mit einem Tandempartner versuchen (also jemand mit Schwedisch als Muttersprache, der/die Deutsch lernen möchte) – hat jemand damit Erfahrungen?

    Ansonsten schließen mich mich dem an, was hier schon einige erwähnt hatten: Auf Reisen sind ein paar Floskeln Zeichen des guten Willens und könne einen Riesen-Unterschied machen. Die letzten paar Male hab ich mir persönliche Spickzettel mit ein paar wanderspezifischen Phrasen gebastelt ("Entschuldigung, ist das Wasser hier trinkbar?"), das ging ganz gut!

    Erste zaghafte Ausflüge in der neuen Heimat :S – nach viel um die Ohren mit Start auf der Arbeit, Wohnungssuche, Skatteverket etc...

    Bogesundslandet, Halbinsel nordöstlich von Stockholm, gut zu erreichen. Nette Trails im Wald und am Wasser. Im Sommer ist da vermutlich viel los!

    Danke für den Faden! Das Thema treibt mich auch um. Bis vor einer Weile dachte ich immer, Hauptsache genug Kalorien, und eventuell dann noch etwas auf die Proteine achten. Aber inzwischen glaube ich, dass Ballaststoffe, Mineralien und Phytonährstoffe wie Antioxiantien ziemlich wichtig für die Regeneration sind, und das beste Gesamtpaket kriegt man halt nur mit Obst und Gemüse. Vitamintabletten können da nicht mithalten.

    Esse jetzt deutlich mehr Trockenobst, auch im Alltag als Snack. Diverses getrocknetes Gemüse will auch auch noch ausprobieren, eventuell auch selber trocknen. Suppengrün wurde ja schon erwähnt.

    Auf amerikanischen Seiten lese ich oft von dehydrated beans, aber die scheinen hier in Europa nicht so einfach zu bekommen zu sein? Allgemein scheinen mir Hülsenfrüchte ne ziemlich gute Grundlage zu sein: viele Kohlenhydrate und Eiweiß wie in Getreide, aber auch jede Menge Mineralien und sekundäre Pflanzenstoffe. Da muss ich mich vielleicht doch mal ans Selbertrocknen wagen!

    Frisch ist natürlich immer am besten. Beim Resupply kaufe ich jetzt immer ordentlich Obst und Gemüse zum Direktfuttern und zum Tragen für einen Tag (das Wasser müsste ich ja so oder so tragen).

    Blattgemüse finde ich am schwierigsten: Super nährstoffreich, aber nicht sehr praktisch unterwegs (Salat, Spinat, Grünkohl etc.). Wild gepflückter Bärlauch, Löwenzahn, Schaumkresse, Knoblauchskraut etc. sind super, aber das klappt nicht zu jeder Jahreszeit so gut. Will jetzt mal mehr getrockneten Schnittlauch und Petersilie mitnehmen, bei Gefriertrocknung müssten ja die meisten guten Inhaltsstoffe erhalten bleiben?

    Was mir auch inzwischen bewusster wird, sind die Unterschiede zwischen Früchten: Bananen etwa sind ziemlich mau, was Antioxidantien angeht, alle möglichen Beeren und Mangos z.B. haben relativ viele. Dazu sind das ja ganz unterschiedliche Stoffe, am besten ist es also, möglichst viele Arten (und Farben) zu kombinieren. Bei DM gibt's gefriergetrocknete Heidelbeeren und Erdbeeren, gut fürs Müsli!

    Getrocknetes Obst, Datteln etc. betrachte ich als Süßigkeiten- nicht als "gesunden Snack".

    Das dachte ich auch lange, aber stimmt wohl nicht. Klar, frisch ist immer am besten, aber der Zucker in Trockenobst wird durch die Ballaststoffe viel langsamer freigesetzt als freier Zucker in Süßkram, und dazu kriegt man eben noch die ganzen andere guten Stoffe. Scheinen auch nicht so schlecht für die Zähne zu sein, zumindest für Rosinen wurde das gezeigt:

    Do Raisins Cause Cavities? | NutritionFacts.org
    Dried fruit has long been thought to contribute to tooth decay, but what does the science say?
    nutritionfacts.org

    Verwandte Frage: Wie oft knotet ihr zwei Leinen zusammen (z.B. mit einem Schotstek), um eine längere zu kriegen?

    Jeder Knoten verringert ja die Zugfestigkeit, aber spielt das bei Zeltleinen aus Dyneema wirklich eine Rolle (sprich, ist es wahrscheinlich, dass eine Leine reißt, bevor die Heringe nachgeben?).

    Mit mehreren kürzeren Leinen wäre man so flexibler als mit wenigeren langen.

    Frage zur Weiternutzung von nicht verbrauchtem Spiritus bei Filzkochern, konkret dem xboil.

    Bei meinem alten DIY-Kocher ohne Filz hab ich nicht verbrauchten Spiritus nach dem Abkühlen einfach zurück in die Flasche gegossen.

    Beim xboil – mit dem ich im Übrigen hochzufrieden bin – hab ich bis jetzt immer brav den Warnhinweis befolgt, der auf der Dose klebt, und Reste vor dem Einpacken abgefackelt.

    Es wurmt mich aber schon, den Brennstoff so zu verschwenden, und ich frage ich: Ist das wirklich nötig, oder will da nur der Hersteller 100% auf der rechtlich sicheren Seite sein?

    Was kann denn konkret passieren, wenn ich den xboil mit Spiritusresten zuschraube und einpacke? Auslaufen sollte ja nichts aus dem Filz, und die Dose schließt schon ziemlich dicht. Da scheint mir meine PET-Flasche mit dem Spiritusvorrat gefährlicher.

    Wie handhaben andere Nutzer*innen von Filz-Sprituskochern, konkret solchen zuschraubbaren wie dem xboil, das?

    Danke auch von mir für das neue Forum!

    Hier gab es für mich – schon etwas im Voraus – einen Rucksack von Bonfus: den Iterus 38 l, 380 g :love: Trägt sich bis jetzt sehr gut; Test auf Mehrtagestour steht noch aus.

    Wie leichtgängig gleitet denn das verstellbare Segment bei euren Z-Flicks?

    Bei mir – im Fast-Neuzustand – sehr leichtgängig. Vielleicht ändert sich das mit Feuchtigkeit, Schmitz etc.

    Ich frage mich jetzt, wie ich die Stange auch für ein flaches Tarp nutzbar machen kann. Sprich, wie bekomme ich eine Befestigung dran, um eine Abspannleine oben gegen Verrutschen zu sichern. Gibt es da eine fertige Lösung, irgendwas zum Draufstülpen? Oder könnte man so eine Gumminoppe, wie von @Wanderrentner erwähnt, modifizieren?

    Ich habe inzwischen den Durston Z-Flick bekommen und am Wochenende testen können.

    Die Spitze oben zum Einfädeln ist tatsächlich auffallend kurz. Fürs Gatewood Cape funktioniert es, aber Schrägstellen fällt jedenfalls aus – dann würde es nicht mehr richtig halten. Damit hat sich dann die Frage, ob die Stange dann noch stabil genug wäre, eh erledigt.

    Ansonsten finde ich das Gestänge zum Einpacken unproblematisch, bis jetzt lässt sich das problemlos zusammenlegen.

    Wiegt bei mir 92 g, finde ich schon gut.

    Trinolho  @Wanderrentner, wieviel wiegt denn die Ruta-Locura-Stange, und welche Längenspanne hat die?

    Ich dachte bis vor kurzem, alle Einweg-PET-Flaschen seien mehr oder weniger gleich und war mit Adelholzener-Sprudelflaschen unterwegs, 37 g für 1L.

    Jetzt hab ich festgestellt, dass da noch was rauszuholen ist, sowohl bei Gewicht als auch Design: neue 1L-Flasche ist von Pfanner (Roter Früchtetee) und wiegt nur 27 g (ohne den Sicherungsring)! Außerdem ist sie breiter, kürzer und hat eine Wespentaille: bedeutet, dass sie viel besser in der Seitentasche sitzt und eine ganz gute "Sicherung" gegen Rausrutschen beim Nach-vorne-Beugen hat. Lässt sich durch die Taille auch sehr gut greifen!

    Links Adelholzener, rechts Pfanner.

    Jetzt ist die Frage: Geht da noch was? Kann jemand weniger als 27 g oder ein besseres Design aufbieten?

    Also, ich versuch mal den Faden bis jetzt zusammenzufassen und für mich noch offene Fragen aufzulisten:

    - Gewicht: Die meisten scheinen sich zwischen 170 und 270 g zu bewegen, wenn ich das richtig sehe. Kann denn jemand 170 g unterbieten? Das iPhone SE wiegt scheinbar nur 144 g – was ist davon zu halten?

    - Akkulaufzeit: Gibt's da irgendwelche objektiven Parameter? Also ist die Akkuleistung allein aussagekräftig oder alles zu sehr abhängig von den Apps und was sonst so auf dem Handy läuft? Viele Hersteller geben ja "Stunden Videolaufzeit" an – ist das verlässlich/vergleichbar?

    - GPS-Empfang: Wurde nicht thematisiert – gibt's da mittlerweile einfach keine großen Unterschiede mehr?

    - Kamera: Was wäre denn der wichtigste Parameter für Sonntags-Fotografen wie mich – die Auflösung? Optischer Zoom?

    - Ladeleistung/-Dauer: 10-20W sind wohl Standard, Schnellladen 30-45W. Mehr bedeutet schwereres Ladegerät, 120W nur bei Xiaomi, aber Ladegerät wiegt >170 g. Schnellladen kann auch zu schnellerem Akku-Verschleiß führen.

    - Größe: Da gibt es Präferenzen sowohl für kleine als auch große Displays. Ich bin eher Team kleines Display.

    - Wasser- und staubdicht: IP68 gibt es bei vielen Modellen; IP69 sehe ich nur bei "Rugged"-Outdoor-Phones (alle nicht ultraleicht) und scheint mir Overkill; das iPhone SE z.B. hat nur IP67 (spritzwassergeschützt, 30 min untertauchen) – würde euch das auf Tour reichen? Bei Dauerregen oder Flussquerungen würde ich das Handy sowieso nochmal extra einpacken.

    Sonst genannt:
    - zweiter SIM-slot
    - eSIM-Fähigkeit – Also das geht nicht einfach mit jedem Smartphone? (hab keine Ahnung)
    - GPS SOS Funktion – hab ich nichts Nützliches zu gefunden, lande dann immer bei inReach etc. – hat jemand Genaueres?
    - lange Update-Unterstützung
    - OLED-Display verbraucht wohl weniger Strom als LCD
    - Performance bei niedrigen und hohen Temperaturen – Gibt's da deutliche Unterschiede? Sind nicht alle Akkus chemisch mehr oder weniger gleich?

    Ich benutze seit letztem Jahr die Petzl eLite. Vergangenes Wochenende auch mal 2 1/2 Stunden im Dunkeln durch den Wald damit gelaufen, hat gereicht. Im Hochgebirge würde ich damit nachts nicht laufen, aber da würde ich das sowieso vermeiden.

    Hab auch mal probiert, die Lampe in die Hand zu nehmen; hat tatsächlich seine Vorteile, um den Weg besser auszuleuchten. Mit dem Band lässt sich die Lampe ganz bequem um die Hand schlingen und ist durch das geringe Gewicht auch nicht unangenehm. Nach einer Weile war's mir aber dann zu kalt an den Händen, also Lampe wieder an die Stirn und Hand in die Hosentasche ^^

    Ansonsten im Zelt absolut ausreichend.

    Ich tendiere dazu, abends nicht zu viel Flüssigkeit zu mir zu nehmen, um nachts nicht den warmen Quilt verlassen zu müssen. Ich trinke dann eher morgens ausgiebig.

    Jetzt habe ich aber auch gelernt (wo weiß ich nicht mehr – gerne bestätigen/widerlegen), dass man deutlich kälteempfindlicher bis hin zu Hypothermie-gefährdet ist, wenn man etwas dehydriert ist. Hat sicher mit Blutdruck und Zirkulation zu tun.

    Das würde bedeuten, dass es da nachts einen Tradeoff beim Trinken gibt.

    Wie haltet ihr das mit Trinken abends?

    Würde etwas mehr Salz abends helfen, um das Wasser im Körper zu halten?

    Weiterer Tradeoff ist, dass das Wasser, wenn man es abends nicht trinkt, ja nachts weiter abkühlt, man also mehr Energie verbraucht, wenn man es morgens trinkt :/