Habe eben meinen VBL Hotsac hier bestellt:
Tentes4Saisons - Spécialiste du matériel de bivouac
Die Preise waren gut, und der Kontakt sehr freundlich
Habe eben meinen VBL Hotsac hier bestellt:
Tentes4Saisons - Spécialiste du matériel de bivouac
Die Preise waren gut, und der Kontakt sehr freundlich
Ich komme bei seiner Logik nicht mehr mit, wahrscheinlich hat er UL grundsätzlich auf dem Kicker.
Um seine Erfahrung zu illustrieren, zählt er auf, wie häufig er schon den Rettungsdienst rufen musste und wieviele seiner Kollegen leider verstorben sind. Becks war aber auch schon in einem Steinschlag, Jahrzehnte an Erfahrung und Wissen zum Trotz.
Das stimmt, und der Stil ist schon teilweise recht krass und vielleicht auf Provokation ausgelegt, auch wenn ich inhaltlich häufig einverstanden bin.
Und gerade deshalb kommt meiner Meinung nach der Inhalt häufig nicht richtig an, was schade ist: Da er andere Touren macht als die meisten hier, entsteht oft der Eindruck, dass er sich anderen Risiken aussetzt. Bei einer Wintertour eingeschneit zu werden, oder starkem Wind ausgesetzt zu werden, kann aber bei einem "Flachlandspaziergang" im Skandinavischen Fjell genauso geschehen wie auf einer technisch anspruchsvolleren kombinierten Bergtour in den Alpen über 3500 m.
Wenn hier noch jemand zu anderen Aspekten meiner Listen Anmerkungen hat oder vielleicht sogar seine eigene posten möchte, würde mich das freuen.
Ich nehme an, du bist der JanF aus dem anderen Forum... Dort hat "mawi" ja eine Wintertour in den Sarek geplant und dann ausführlich darüber berichtet. Ich habe da mal nachgesehen, und auch Einträge von dir dort gefunden. Ich fand die Planung und den Bericht aufschlussreich. Vielleicht lohnt es sich, da nochmals reinzusehen (aber wahrscheinlich hast du das eh schon gemacht).
Wenn ich deine Packliste anschaue, wäre mir da zuwenig warme Kleidung mit dabei. Und auf die Driducks als Regenjacke würde ich mich im Winter nicht verlassen wollen. Aber vielleicht trägst du ja wärmere und robustere Kleidung, die nicht auf der Packliste steht?
Hier ein Bild ein TNF Mountain-25 auf skandinavischer Wintertour. Das Zelt ist etwas älter und hat insgesamt 5 Gestängebögen.
Ich nehme an, das ist dasselbe wie das VE-25? Das VE-25 kenne ich von Wintertouren, die Version mit den Schlaucheingängen.
Beim Bild frage ich mich schon, ob es wirklich korrekt abgespannt wurde (bzw. ob es überhaupt abgespannt wurde). Wenn das Zelt gut im Schnee eingegraben ist (wenn der Schnee tief genug ist), und wenn es gut abgespannt ist (z.B. an Ski, der quer im Schnee eingegraben ist), dann ist das VE-25 wirklich ein Bunker.
Herr Nordeutsches Bier macht eben auch andere Dinge, als die meisten hier.
Ich weiss, wie diese Diskussionen ins endlose gehen können und manchmal entgleisen, das war im anderen Forum bereits so, und ist sicher teilweise auch eine Stilfrage.
Ein Punkt, der meiner Meinung nach aber wirklich vor vielen unterschätzt wird, und den Becks hier richtig hervorhebt, ist, dass Kälte (=Winter) ein extremer Killer ist. Wo eine Situation im Sommer (und auch da wird es häufig nachts empfindlich kalt in den Bergen) noch relativ viel Zeit und Puffer für Fehler lässt, hat man im Winter, wenn man draussen eine Nacht steckenbleibt, wirklich fast Null Spielraum.
Auch ich bin im Sommer und Herbst leicht unterwegs, und benutze Trailrunnern z.B. in den Alpen oder in Lappland.
Im Winter bin ich sehr viel auf Skitouren in den Alpen unterwegs gewesen, fast immer ohne Bergführer, und teilweise auch im Hochwinter mit Zelt. Ich weiss aus dieser Erfahrung, wie schnell eine Situation extrem fordernd werden kann, wenn etwas schiefgeht (z.B. wenn jemand mit einem Beinbruch bei schlechten Bedingungen evakuiert werden muss - habe ich selbst erlebt).
Ein Bergführer, den ich aus der Ausbildung kenne und der viele Rettungseinsätze erlebt hat, betonte immer wieder, dass sich Leute, wenn sie z.B. langsamer vorwärts kommen als gedacht, oder den Weg nicht mehr finden, meist viel zu spät oder gar nicht "eingraben" (=biwakieren), vielleicht aus Angst, dass dies einem Aufgeben gleichkommt oder dass sie dann bereits "unter dem Boden" sind. Viele kostet das dann das Leben.
Wenn man sich rechtzeitig eingräbt, und nicht total vollschwitzt, wie wilbo betont hat, und einen wasserdichten Biwaksack mit dabei hat und einige warme Kleider, und was zu Essen und idealerweise auch eine Kocher, hat man eine recht gute Chance, die Nacht einigermassen heil zu überstehen, auch ohne Schlafsack. Wenn man nicht alleine unterwegs ist, sollte man auch unbedingt einer 2P-Biwaksack mitnehmen -- das macht einen Riesenunterschied. Voraussetzung ist natürlich, dass eine gute Schaufel Teil der Ausrüstung ist, und sich eine gute Stelle zum Eingraben finden lässt.
Und solche Notfälle können durchaus auch auf einfachen Touren auftreten. Den Hinweis darauf, dass Becks hier immer wieder Photos seiner Touren postet, die recht anders sind als was die meisten hier tun, finde ich deshalb irreführend.
Ich habe noch eine Nitecore T360, welche seit Jahren sehr zuverlässig läuft:
Ganz praktisch finde ich die Schwenkmöglichkeit...
Mit dem InReach mini bin ich eigentlich sehr zufrieden. Das Problem, dass manchmal länger kein GPS-Empfang Zustande kommt, wenn das mini komplett still steht, hatte ich aber auch schon.
Normalerweise stelle ich es beim Campaufbau irgendwo hin, wo der Blick zum Himmel einigermassen frei ist, z.B. auf einen Baumstamm. Iridium-Empfang hat es normalerweise sehr schnell, aber der GPS-Fix dauert manchmal gefühlt ewig (auch wenn ich es am Abend zuvor benutzt habe). Sobald ich es dann in die Hand nehme und ein wenig bewege, ist das Signal plötzlich da.
Zur Benutzeroberfläche: so viel kann man da ja nicht machen, ich habe mich da schnell daran gewöhnt. Bei mir geht es ja vor allem darum, die presets zu versenden, und zu sehen, ob eine Nachricht auf mich wartet. Es ich schade finde ist, dass gewisse Koordinatensysteme nicht existieren, z.B. SWEREF.
Für alles andere (Nachrichten schreiben, Karte) verwende ich die Earthmate-App per Bluetooth.