Meine Faustformel ist 1l/10km. Wird dann nach Wetter, Tagesform und Höhenmetern grob angepasst. Zusätzliche Leitlinie ist: Lieber 5km mit etwas Durst als zu viel geschleppt. Wenn ich mit Wasser zur nächsten Wasserstelle komme, ärgert mich das.
Nächste Wasserstelle ist auf machen Trails sehr komfortabel über FarOut oder Wanderfreund zu sehen, ansonsten halt mit OSMand und Optimismus dass der Bach Wasser hat.
Wenn ich in einer Gegend mit vielen Wasserstellen bin (mehr als eine alle zwei Stunden), trage ich kein Wasser (außer auf den letzten Metern zum Camp). Wenn gefiltert werden muss, dann habe ich eine 0,75l Flasche mit Sawyer drauf und trinke durch den Sawyer, der Rest wird dann weggekippt. Ansonsten nur den Coldsoak Jar griffbreit zum Dipp in die Quelle und Trinken beim Gehen.
Wenn es weniger Stellen gibt, gehe ich nach der o.g. Faustformel und Camel-Up. Dann filter ich an der Wasserstelle mit CNOC Vecto 2l Beutel, der ist dann auch die Extra-Drycamp-Kapazität. Wie viele Liter an Flaschen ich trage, entscheide ich jeweils beim Resupply Einkauf. In der Wüste in New Mexico waren das auch schon mal 6l extra für 30 Meilen in der Knallehitze zwischen Silver City und Lordsburg. Mehr habe ich noch nicht geschleppt. Da war ich dankbar für meinen Hüftgurt.