Beiträge von Mia im Zelt

    Soweit ich mich erinnere, ist das ein 20 D Material beim Stratospire gewesen. Da gibt es mit der Fadenstärke von 40 D schon Unterschiede in der Festigkeit. Mia im Zelt (War der Abspannpunkt am Saum eigentlich als solcher vorgesehen?)

    20D Silpoly ist richtig. Es sind am Stratospire am Saum 6 Schlaufen (ich glaube aus Gurtband) angebracht. Zumindest wüsste ich nicht, welchen Zweck die sonst haben sollten.

    Ich bin bereits 3600km+ vom SI gelaufen, aber leider noch nicht den Teil in den Alpen. Aktuell erkunde ich den Sentiero della Pace (überschneidet sich bissl mit dem SI, hab aber nicht recherchiert wie sehr) und bevorzuge es ebenfalls im Zelt zu schlafen. Meiner bescheidenen Erfahrung nach geht es zumindest leichter als in den bayerischen Alpen, da es doch ruhiger zugeht und auch mehr flache Stellen ohne Infrastruktur vorhanden sind. Allerdings habe ich mir alle Hütten am Weg samt Telefonnummern aufgeschrieben, um dort ggf. spontan eine Übernachtung zu reservieren. Schon alleine weil es so häufig gewittert.

    Also in einer Hütte mit bekanntem Bettwanzenproblem würde ich niemals freiwillig übernachten. Ich überlege gerade, ob ich nicht lieber auf jegliche Hüttenübernachtung verzichten sollte. Das Thema macht mir Angst...

    caficon Ich weiß nicht, welche Decken die dort verwenden, vermutlich Wolldecken. Weiß auch nicht, wie oft ich in den Hütten übernachten werde, vermutlich nur so 2 oder 3mal. Abgesehen davon benutze ich das Seideninlett nicht.

    Uaahhh Bettwanzen sind mein Horror - auch deshalb meide ich Hütten eher und schlafe lieber im Zelt.

    Überlege gerade, ob ich meinen Quilt noch mit einem 2. Zipper versehen sollte, damit ich ihn komplett schließen und wie einen Schlafsack benutzen könnte.

    Ich möchte demnächst ein paar Etappen vom Sentiero della Pace in Italien gehen. Hier die aktuelle Packliste:

    https://lighterpack.com/r/zaace5

    Meine Frage dazu: Ich möchte meinen neuen superleichten MYOG-Quilt mitnehmen, aber da der hinten offen ist, bräuchte ich für Übernachtungen in den Rifugios theoretisch einen Hüttenschlafsack. Ich hab einen selbstgenähten aus Seide, der nur 71g (edit: Waage zeigt doch 96g =O - keine Ahnung, warum ich das so viel anders in meiner Liste hatte) wiegt, aber halt unnötige 96g. Wie macht ihr das wenn ich in den Alpen wandert und auch ab und zu in Hütten übernachtet?

    Als double use könnte ich den Hüttenschlafsack immerhin auch als Handtuch und Kühltuch tagsüber benutzen und stattdessen das "Tuch für alles" (Kategorie Hygiene) weglassen. Aber es sind trotzdem rund 70g und etwas Volumen mehr...

    Ein paar Impressionen von meiner 2 1/2 tägigen Tour mit 57km und ca. 2700hm um den Walchensee:

    Der erste Tag war recht langweilig, da es überwiegend über Forstwege durch den Wald ging.

    Dafür wurde es an Tag 2 umso schöner:

    Der Lagerplatz hat mir sehr gefallen. Zum zweiten Mal habe ich nun das Tarp nach dem Schnittmuster von Capere ausprobiert. Die Form gefällt mir. Jedoch ist mir aufgefallen, dass es doch sehr schwer ist ein Lager ohne Ameisen zu finden. Mücken gab es leider auch ein paar. Daher möchte ich das Tarp doch mit einem festen Moskitonetzeingang versehen.

    Am nächsten Morgen wurde noch ein Gipfel bestiegen, bevor es zurück in die Zivilisation ging.

    Welches Gewicht hast Du denn getragen, um die Anmerkungen zum Tragekomfort einordnen zu können?

    Ich muss gestehen, ihn gar nicht gewogen zu haben. Schätze es waren bis zu 7kg mit Wasser und Nahrung.

    Hast Du mal mit dem Winkel der Schultergurt Befestigung unten experimentiert - sowie mit der Tragehöhe?

    Nein, noch nicht. Der obere Brustgurt war mir nämlich ein paar cm zu kurz um ihn schließen zu können. An die weibliche Anatomie hat der Hersteller offensichtlich nicht wirklich gedacht... Den habe ich inzwischen verlängert und kann dann hoffentlich bei der nächsten Tour experimentieren.

    Und - weißt Du zufällig, was Du beim raustrennen der Telefon Tasche gespart hast?

    Es waren 5g.

    Wenn Du das Shockcord aus den Seitentaschen entfernt hast, haben die dich kaum noch Spannung auf dem Saum?

    Keine Ahnung. Ich hatte nicht den Eindruck, dass diese sehr dünnen Shockcords irgendeine reale Spannung erzeugen können. Falls es doch so sein sollte, fädle ich halt neue ein. Mich haben die Schnüre da jedenfalls genervt, wenn ich Gegenstände in die Seitentaschen stecken wollte.

    Btw. Der FJ2522 ist nach meiner Beschwerde bei AliExpress nun wenigstens überall als nicht mehr lieferbar markiert, scheint also tatsächlich nur auf Papier zu existieren derzeit.

    Schade! Der Rucki klang auf dem Papier spannend. Hoffentlich veröffentlichen sie bald ein sehr ähnliches Modell mit Mesh-Tasche am Rücken.

    Ich möchte nun ebenfalls vom Aonijie C9111 berichten:

    Die Verarbeitung wirkt tadellos und die Ausstattung ist auf den ersten Blick sehr gut.

    Beim ersten Overnighter habe ich ihn nicht mitgenommen, da die Plastikteile, mit denen der Hüftriemen befestigt ist, schmerzhaft ins Fleisch piekst.

    Hier musste ich erst kleine Hüftflossen annähen, um ihn bei der zweiten Tour mit zwei Nächten zu nutzen. Unterwegs ist mir dann aufgefallen, dass ich diese blöd angenäht hatte und das Gurtband zu kurz bemessen war und anfing auszufransen. Der Tragekomfort war aber ganz i.O., obwohl ich bis zu 3 Liter Wasser getragen habe.

    Das Volumen hat gereicht für einen 550g Daunenquilt, eine Torsomatte und ein DCF-Tarp sowie Kleidung und Verpflegung für 1,5 Tage. Es wäre noch Platz für weitere Ausrüstung vorhanden gewesen, das Volumen schätze ich daher als ideal für Wochenendtouren oder Sommertouren mit regelmäßigen Einkaufsmöglichkeiten ein.

    Manche von den vielen Täschchen an den Schulterträgern empfand ich als sehr nützlich, andere weniger. In die größte Tasche passen problemlos 750ml Flaschen. Die linke obere Tasche aus Elastikmaterial mit RV stellte sich als sehr praktisch heraus, es passen z.B. mehrere Riegel hinein. Die winzige Tasche mit Klettverschluss auf der rechten Seite finde ich unnütz und zudem stören mich die harten Nahtkanten des Materials. Es passten zwar zwei kleine Tropfflaschen für Wasserdesinfektion hinein, aber durch das starre Material drücken diese auf die Schultern. Habe ich komplett entfernt. Die dehnbaren Taschen unterhalb der Flaschenhalter sind ebenfalls praktisch, es passen in beide Seite je mehr als 2 Snickers rein. Auch Müll lässt sich dort schnell reinstopfen. An der linken Seite sind aber zwei übereinander, was ich als sinnlos empfand und diese entfernt habe. Rechts befindet sich unterhalb der Flaschentasche ein Fach fürs Smartphone. Das passt zwar sogar hinein, aber dann drückt das Phone, wenn ich meine Arme bewege. Hier habe ich den Aufwand betrieben und die Tasche komplett entfernt.

    Die Schultergurte sind für meine Zwecke zu wenig gepolstert - irgendwie gar nicht. Während der stundenlangen Tragezeit haben die Träger am Schultergelenk unangenehm gedrückt. Ich habe daher die Nähte aufgetrennt und jeweils 3mm Evazote untergelegt.

    Die hintere Reißverschlusstasche finde ich praktisch für Kleinkram und Wertsachen. Das große Fach innen kann evtl. weg, ich bin mir aber noch nicht sicher. Den seitlichen Reißverschluss brauche ich nicht, aber das Entfernen ist mir zu aufwändig.

    Die Shockcords an den Seiten habe ich an den Stellen entfernt, wo sie in der Seitentasche verschwindet. Die Mesh-Taschen an den Seiten und am Rücken finde ich gut gelöst. Mir reichte das Volumen.

    Zum Schluss hat der Rucki noch verbesserte Hüftflossen mit dehnbaren Hüftgurttaschen bekommen. Ich bin nun schon auf die nächste Tour mit ihm gespannt.

    Während der Probetour hatte ich das Rückenpolster drin und zwischendurch mal für eine Stunde entfernt. Ich konnte keinen Unterschied im Tragekomfort bemerken. Um Gewicht zu sparen, wäre es daher möglich das grobe Netz zu entfernen, welches das Rückenpolster hält. Bevor ich das tue, will ich ihn länger ohne Polster probetragen.

    Das Gewicht beträgt nun ohne Rückenpolster 511g.

    Die Magnetverschlüsse am Stratospire Ultra sind Mist. Ich habe sie abgeschnitten und durch toggles ersetzt. Dazu muss nicht genäht werden, aufkleben reicht.

    Die großen Flächen habe ich auch mit zusätzlichen Abspannpunkten versehen, die ich mit WovenDCF geklebt+genäht+getaped habe. Gedacht waren sie als kleine Unterstützung zum Erhalt der Form im Wind. Richtigen Sturm habe ich damit nicht erlebt, nur starken Wind. Da habe ich sie nicht gebraucht, das Stratospire stand auch so stabil. Allerdings habe ich mich zuvor sehr intensiv mit dem optimalen Aufbau beschäftigt. Mir hat es geholfen, die Stöcke 5cm länger zu stellen.

    Die Regenjacke von Rockbros ist angekommen. Der praktische Regentest folgt noch, jedoch kann ich sie nun zumindest mit der Decathlon Raincut vergleichen.

    Ist die Rockbros ähnlich der Raincat? Ja.

    Ist die Qualität besser? Teilweise ja. 

    Nun zu den Details:

    Gewicht der Rockbros in Größe S: 241g. Decathlon Raincut Full Zip: 235g. Bei der Rockbros kann man noch etwas Gewicht sparen, indem man die für Wanderer unnütze Rückentasche entfernt. Das werde ich definitiv machen, da ich diese mit Rucksack auf dem Rücken ohnehin nicht nutzen kann.

    Die Schnitt der Rockbros fällt für asiatische Hersteller ungewöhnlich groß und lang aus. Hätte es eine Nummer kleiner gegeben, würde die mir sicherlich auch noch passen.

    Schwächen der Raincut:

    - Nähte an den Ärmeln sind nicht abgedichtet. Rockbros: sind getaped.

    - Reißverschluss ist nicht wasserdicht. Rockbros: Reißverschluss wirkt optisch wasserdicht, da ich dort eine Art Gummischicht ertasten kann. Zudem ist der RV mit einer großen Abdeckleiste versehen. Aber: Bei beiden Jacken sind hier die Nähte nicht abgedichtet. Da sehe ich bei beiden eine Schwachstelle.

    - Die Ärmelbünchen lassen sich nicht verstellen. Rockbros: verstellbar mit Klett.

    - Taschen der Raincut sind offen und nicht abgedichtet. Rockbros: Taschen haben einen RV, aber bloß einen normalen. Zumindest die Naht, wo die Tasche angenäht ist, ist getaped. Bei der Raincut ist dies nicht der Fall.

    Schwächen der Rockbros: 

    - Am oberen Rücken gibt es Belüftungsöffnungen. Die Nähte dort sind nicht abgedichtet -> ganz klare Schwachstelle. Bei der Raincut sind diese Nähte getaped.

    - Der Reißverschluss endet unterhalb vom Kinn. Wenn ich die Kapuze ganz eng einstelle. wird die Öffnung zwar kleiner, aber ich sehe nichts mehr. Das stört mich wirklich - hat jemand einen Verbesserungsvorschlag? Zumindest bei der Raincut mit Full Zip ist dies viel besser gelöst. Bei der Half Zip ist ebenfalls eine solche Lücke vorhanden.

    - unter den Achseln gibt es an jeder Seite eine kleine Belüftungsöffnung mit je zwei Ösen. Sehe ich als mögliche Leckage bei starkem Regen an und trägt wenig zur Belüftung bei.

    Schwächen von beiden: 

    - Die Taschen sind weit unten angebracht und somit mit Hüftgurt nur eingeschränkt nutzbar.

    - Keine Belüftungsreißverschlüsse unter den Achseln

    - Die Kapuze hat keine Verstellmöglichkeit am Hinterkopf

    Ich habe auch noch eine interessante Jacke bei Aliexpress gefunden, die eine interessante Alternative zur Rain Cut sein könnte. Überlege gerade, sie zu bestellen.

    Hier der Link:

    ROCKBROS Radfahren Wasserdichte Jacke Männer Atmungs Reflektierende Mit Kapuze

    41,90€ | ROCKBROS Radfahren Wasserdichte Jacke Männer Atmungs Reflektierende Mit Kapuze Regenmantel Wasserdichte Outdoor Sport Windjacke Europäischen Größe
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    a.aliexpress.com

    Soll 260g wiegen.