Beiträge von windriver

    Wer aus meiner Aussage herausliest, ich würde „die Menschen im Osten verunglimpfen“, leidet entweder unter einer gehörigen Leseschwäche (verzeihbar, dann bitte nochmal langsam und ohne Voreingenommenheit lesen!) oder agiert bewusst mit diffamierenden, bösartigen Unterstellungen.

    Letzteres ebenfalls wieder eine zentrale Eigenschaft von Menschen, denen ich auf meinen Wanderungen nicht begegnen möchte.

    PS: Warum ich es sein soll, der die Spaltung der Gesellschaft vorantreibt, wenn ich als schwuler Mann nicht mit Nazis an einem Tisch sitzen will, bleibt dein Geheimnis. Man würde sich doch zu erst einmal fragen müssen, warum nicht diejenigen, die nicht müde werden zu betonen, wen sie alles loswerden wollen, sobald sie an der Macht sind, die sind, die die Gesellschaft spalten? Einfach mal im Handumdrehen die Dinge auf den Kopf stellen und dann seine empörte Haltung zelebrieren. Ich bin es leid!

    Ja das ist der Unterschied zum Beispiel zwischen uns beiden.

    Du bist jemand der mit Unterstellungen , eigentlich sogar mit Verleumdungen arbeitet, denn wo gibt es denn Menschen in Deutschland, die sich selber als "Nazis" bezeichnen oder die zumindest offen mit den historischen Nationalsozialisten sympathisieren?

    Ich weiss ja nicht wo du so lebst, aber hier in der Lausitz sehe ich sowas täglich. Kollegen die sich täglich (!) mit dem Hitlergruß begrüssen, tätowierte SA,SS und NS-Parolen, Autoaufkleber und -kennzeichen mit Bezug zum 3.Reich usw.. Da muss man schon ziehmlich ignorant sein, um das nicht zu sehen.

    In der Regel ist die ganze Campirerei ja in den Landeswaldgesetzen geregelt, und man könnte darüber streiten, ob ein Waldgesetz oberhalb der Baumgrenze gilt 😁.

    Nö, kann man nicht streiten. Ist im Artikel 2 eindeutig geregelt auf welchen Flächen das bayrische Waldgesetz gilt. Ausserdem finden sich Reglungen zum Campen auch gerne in Naturschutz- bzw. Jagdgesetzen.

    die hellgrünen triebe von nadelhölzern sind gut (außer eibe).

    Bitte vorsichtig mit solchen pauschalen Aussagen. Es stimmt zwar, das Eibe das einzige heimische (!) giftige Nadelholz ist, aber in unseren Wäldern und vor allem im urbanen Raum stehen nicht nur heimische Gehölze. Zumindest Tuja und Scheinzypresse sind imho auch giftig und ich kenne beides auch als kleine flächige Bestände in deutschen Wäldern. Vermutlich gibt es aber noch mehr Exoten, die irgendwann mal als forstliche Versuchsflanzung angepflanzt wurden.

    Hier mal der Hintergrund zu dem Bild.

    Fanny
    Eine Fanny bekommen, was ist das überhaupt? "Fanny" nennt man eine 13 : 0 Aufnahme! Ein jeder hat es schon gehört, aber einige „Neue“ wissen sicherlich noch…
    www.boule-wilhelmshaven.de

    Ob man das jetzt fotografieren muss und das dann auch noch weiterverbreiten, steht auf einem anderen Blatt. Zeigt eigentlich nur wessen Geistes Kind der Fotograf ist.

    Da hat sich einiges getan. Fahre aktuell ein Stahl Gravelbike und kann Stahl absolut empfehlen. Klar ist carbon nochmal eine Kante leichter, aber dank optimierter Rohre ist Stahl lange nicht mehr schwer wie früher und das trotz noch völlig ausreichender zulässiger Systemgewichte. Gute Stahlräder haben allerdings durchaus ihren Preis. Alu bekommt man meist 1-2 Stufen günstiger.

    Das war früher auch nicht anders. Ich finde ja die Auswirkung des Rahmenmateriels auf das Gesamtgewicht wird oft überschätzt. Wenn man gleiche Qualitätsklassen vergleicht liegt der Unterschied zw. den verschiedenen Materialien ja im Berich weniger hundert Gramm. Mann sollte halt nicht den einfachen Wasserrohr-Stahlrahmen mit einem hochwertigen Carbonrahmen vergleichen. Mein frontgefedertes Stevens-Hartail von 1997 wiegt mit Stahlrahmen RH 50 10,5 kg und ist nicht das Topmodell seiner Zeit. Mit leichteren Komponenten bekomme ich problemlos ein 9 vor dem Komma hin.


    Ich würde übrigens unseren Wald (der an Waldbrand etc. nicht wirklich angepasst ist!!), nicht mit den Wäldern in USA/Kanada/AUS vergleichen, die dortigen Wälder (auch da je nach Region) sind daran angepasst!

    So pauschal würde ich das nicht sagen. Es gibt ja in Deutschland nicht nur einen Waldtyp, und die Waldgesellschaften die z.B. in der brandenburgischen Streusandbüchse oder anderen trockenen und warmen Standorten wachsen, kommen zumindest mit Bodenfeuern gut klar. Einen Voll- oder Wipfelbrand verkraften Kiefern auch schlecht, aber Bodenbrände bei denen die Streuauflage und der Heidekrautunterwuchs abbrennt sind kein Problem. Die dicke Borke verhindert ein Überhitzen des Stamms und die tiefe Pfahlwurzel wird vom Feuer auch nicht erreicht. Kiefern profitieren sogar von Bodenfeuern, Konkurrenz verbrennt, der nackte Boden vereinfacht die Keimung der Samen und die Asche düngt die mageren Böden. Mittlerweile sind die Temperaturen in den Kiefernwäldern aber oft so hoch, das es zum Vollbrand kommt .

    Bei Eichen ist es ähnlich dicke Borke und ausgeprägte Neigung zum Johannistrieb, kommen deshalb mit den typischen Frühjahrsbränden besser klar als z.B. Buchen.

    Das es zwischen Bäumen Information- und Stoffaustaus gibt, ist mind. seit den 70er bekannt. Das dieser Austausch bewusst erfolgt, wie Wohlleben suggeriert, ist zumindest sehr umstritten und eine Minderheitenmeinung. Ich möchte das jetzt hier in deinem Bericht auch nicht ausufern lassen, wollte nur mal erwähnen das Wohlleben innerhalb der Baumpflege- und Forstszene meiner Erfahrung nach eigentlich fachlich keine Rolle spielt. Ich habe in den letzten 20 Jahren auch ausserhalb seiner Akademie und der FH Eberswalde ihn noch nie auf einer Weiterbildung oder Tagung gesehen.

    „Familiengesellschaft“ (sehr faszinierend, so eine Buchen-Kinderstube und die Interaktionen darin!).

    Mutterbäume, Buchenfamilien etc. sind aber mehr Esoterik als Wissenschaft. Da hat Wohlleben zu viel Mensch in die Bäume interpretiert. Wohlebens Arbeit ist auch mehr Populismus als Fachmeinung, ausserhalb seiner eigenen Blase ist er in der Fachwelt eigentlich nicht existent. Totholz ist auch nicht Totholz, luftgetrocknete Fichten und Kiefern brennen wie Zunder, dss Harz bleibt nämlich Jahrzehnte im Holz. Brandmindernd wirkt sich der natürliche Totholzanteil in einem gesunden Wald aus, der ist beschattet bzw. liegt auf der Erde und ist deshalb feucht.