Beiträge von Kay

    Auch irgendeine alte Küchenwaage und so eine Kofferwaage.

    Mich hat der Unterschied auch genervt. Für meine erste UL Tour hatte ich alles einzeln gewogen, in einer Liste notiert, beim einpacken abgehakt und dann waren da 300g Unterschied! || Alles ausgepackt, dabei wieder abgehakt, wieder eingepackt, wieder mehrere hundert Gramm Unterschied! Aber nicht die 300g. Mysteriös. Alles ausgepackt. Neu gewogen. Fast jedes Ding wog 1-2 g mehr/ weniger. ...wieder eine Abweichung. Nächster Versuch: packsackweise Abwiegen ... auch hier schon wieder Unterschiede und dass mit der gleichen Waage. Aaargh! Es war dann schon 1-2h nach Mitternacht als ich frustriert aufhörte zu wiegen. Es blieben dann nur noch 2-3h unruhiger Schlaf und meine Anreise war greislig, weil ich so übermüdet war. Der halbe Wandertag war ich zusätzlich mit Kopfschmerzen geplagt, hab schlechte Entscheidungen getroffen. Wie nutzlose Umwege oder an schönen Dingen achtlos vorbei gegangen. Hab daraus gelernt mit dem Grammjagen am Abend vor der Tour aufzuhören.

    Ich habe nur noch Listen für vergleichbare Teile mit Gewicht und Anwendungserfahrung (Tour, Wetter, Tauglichkeit...) Daraus entsteht dann eine tourspezifische Packliste und wenn der Rucksack gepackt ist, werfe ich manchmal noch einen neugierigen Blick auf die Kofferwaage.

    Ich hab schon mehrere Wanderungen wegen Hitze oder zu viel Sonnenexposition abgebrochen. Und wenn ich eine Hitzewarnung lese, meide ich das Gebiet, bzw. ich plane schon bei der Auswahl einer Tour sehr konservativ, was mögliche warme Temperaturen angeht. Ich liebe kühle, regnerische Tage zum Wandern. Allerdings suche ich mir dann doch häufig eine Unterkunft oder zumindest Unterschlupf. Denn wenn alles mal so nass oder klamm ist, hört bei mir die Freude schnell auf. Bin inzwischen eher Genusswanderer und weniger am Grenzen ausloten interessiert. Konkretes Beispiel: Diesen April habe ich spontan eine extra Nacht am Startort gebucht, weil 24h Schneeregen mit Schnee in den höheren Lagen angesagt war und habe den ersten Tag umgeplant mit Übernachtungsmöglichkeit in einer Schutzhütte anstatt im Zelt in einem eher dem Wetter ausgesetzten Gebiet. Meine Ausrüstung ist immer so geplant, dass ich so ein worst case Wetter durchstehen kann. Aber ich bevorzuge es halt anders. Find's auch nicht so entspannend über Stunden mit eingezogenen Kopf, gerade mal die eigenen Füsse sehend durch die Gegend zu stapfen, nur weil der Schneeregen einem waagrecht entgegen kommt. Ich will ja was von der Landschaft sehen. Und Pausen, in denen ich die Landschaft, Tiere, Pflanzen begucken kann, mag ich eben auch sehr gerne.

    Also ich habe selbst bei krassester, mehrtägiger Sonneneinstrahlung im Hochgebirge keinen Sonnenbrand mit dem Echo bekommen. Scheint eine konservative Einschätzung durch OR zu sein. Vielleicht hat das rechtliche Gründe.

    Kann mich dem glücklicherweise nur Anschließen. :)

    Ich auch. Nicht den Hauch von Rötung nach 1Oh über 2000m im Gebirge im Juli. Und meine Haut reagiert im allgemeinen sehr schnell auf Sonne.

    Die Bretagne steht schon länger auf meiner Verdachtsliste für gute Wanderungen an der Küste. Was ich als Bergbewohner mit Seefahrergenen liebe! Vielen Dank für den Bericht, die Reisetipps ohne Flug und die vielen Fotos. Die zeigen eine echte Genusswanderung. So würde ich mir auch meinen Trip vorstellen, minus der schmerzenden Achillessehne. Und das mit dem Heimweh kenne ich auch. Ist doch schön, wenn man sich Zuhause so wohl fühlt.

    Over 1 Million Anker Power Banks Recalled Amid Reports of "Fires and Explosions" - The Trek
    emember the exploding Samsung Galaxy 7 fiasco of 2016? A similar problem now appears to be plaguing some older Anker power banks. The portable charge units…
    thetrek.co

    Ich les das so, dass nur US Kunden betroffen sind. Aber manche kaufen ihre Powerbank vielleicht auch während eines US Aufenthaltes. Zitat aus dem verlinkten Artikel:

    Anker has issued a recall for over a million of its PowerCore 10000 mAh power banks sold between 2016 and 2022 following about 19 reports of fires and explosions, according to the US Consumer Product Safety Commission. The incidents reportedly resulted in two minor burns and property damage totaling over $60,700 collectively.

    “We are initiating a recall program out of an abundance of caution,” Anker says on its recall webpage. “We urge all US customers … to check if their unit is included in this recall.” The recall only applies to banks of model number A1263 sold during this time, and only for certain serial numbers.

    Ich war letztes Jahr Ende August/Anfang September auf Skye und fand es unfassbar überfüllt. Das ist natürlich Ansichtssache, was man als überfüllt empfindet. Nach fast vier Wochen auf den Hebriden war es mir zu wuselig. Als ich spontan eine Nacht in einer Unterkunft gesucht habe, habe ich über die diversen Portale nur eine Unterkunft für 400€ gefunden. Dann halt doch nicht :D. Der Campingplatz in Portree war so voll, dass man auch als walk-in hiker aus Platzmangel abgewiesen wurde. Daher meine Empfehlung, bucht rechtzeitig etwas vor, fals ihr nicht 9-10 Tage wildcampen wollt. Der Busverkehr ist ganz in Ordnung, man kann dann mit etwas zeitlicher Orga zum gebuchten Quartier vor- oder zurückspringen (ich nehme einfach Mal an, dass ihr den Skye Trail wandern möchtet)

    Proviant: ich habe mir in Google die Supermärkte anzeigen lassen. In Portree gibt es einen Outdoorladen, der zb Trekkingmahlzeiten und Gaskartuschen verkauft.

    Vielleicht klingt das alles sehr negativ, so war es in dem Moment auch für mich. Die Natur empfand ich als wunderschön und alle Einheimischen waren super freundlich und hilfsbereit. Ich möchte gerne nochmal im April nach Skye und dann weniger spontan, sondern mit 1-2 festen Buchungen. Wenn ich direkt aus Deutschland anreise, wirkt der Tourirummel vielleicht auch nicht so extrem, wie nach wochenlanger Insel Einsamkeit. Ebenso würde ich mir gerne Zeit einplanen für die Inselteile, de nicht vom Skye Trail berührt werden.

    PS: Schamlose Werbeeinblendung, ich habe vor einiger Zeit hier im Marktplatz eine Harvey Map vom Skye Trail und den Cicerone Wanderführer angeboten. Wollte keiner haben, bei Interesse gerne PM schreiben.

    Ich verwende auch seit Jahren die Wolkenseiten Deos. Da gibt es bei der veganen Serie eins ohne Duftstoffe, das ist unser Favorit. Ich wende es auch unter den Brüsten an, seitdem habe ich kein stinkendes Unterbrustband mehr am Sport BH. Das ist noch eine viel größere Wohltat als frische Achseln ^^

    mars_hikes

    Vielleicht langt ja ein breiteres Gummiband, das du über deinem Shirt auf Rippenhöhe trägst bei Bedarf. Und im Shirt das Wasser transportieren. Jacke und ggf Brustgurt des Rucksack geben wahrscheinlich ausreichend Stabilität beim wandern. Man kann darin auch gut die kleineren Gaskanister vorwärmen. Wer wenig Brust hat, vermutlich auch die größeren. Und der Wasserfilter mags auch warm. Geschäftsidee für die fleissigen Näher hier: Statt bum bag einen boobie bag. Der kleine Ruckssack für vorne herum.

    Vielen Dank für euren Input. Ich habe mich für den Polar H10 Gurt entscheiden und bin so weit sehr zufrieden. Macht realitätsnahe Messungen und die Daten in der App sind ausreichend für meinen Bedarf.

    Zopiclon sehr interessant! Ob man dann bald auch in-ear Kopfhörer hat, die Gesundheitsdaten tracken? (Wäre aber auch nichts für mich, hab beim Sport draussen ungern was im Ohr.)

    mars_hikes Ich stimme dir in allem zu und deine Beschreibung des Gurts ist weitgehenst zutreffend. Als massiv würde ich den Gurt jedoch nicht bezeichnen. Es ist vergleichbar mit einem typischen Unterbrustband eines Sport BHs, den ich vom impact level her auch zum wandern in den Bergen trage. Aber das ist vermutlich nicht deine Perspektive. 8) Über einen ganzen Tag möchte ich den Gurt wirklich nicht tragen, da stimme ich dir zu. Egal ob mit oder ohne Rucksack. Mich nervt ja schon der BH am Ende des Tages. :rolleyes:

    So richtig fernab ist das Gebiet ja nicht. Immer talwärts folgen kommt man wieder in die Zivilisation. Daher habe ich dort keinen Sicherheitsbedarf für ein Backup in Papierform. Allerdings bewege ich mich auch defensiv und bleibe lieber einen Tag an Ort und Stelle oder bleibe in Talnähe anstatt in einen Whiteout zu geraten und bei Schneegestöber waagrecht durch kniehohe Wechten zu stapfen. Desweiteren habe ich keinen Kompass dabei auf solchen Trips, der die sinnvolle Benutzung einer Karte zur Navigation in weglosen Gelände erst ermöglicht.

    Ich mag Karten sehr gerne und kaufe häufig welche wenn es passende gibt. Sehe ich für mich als Luxusitem, zum Vergnügen. Ich kann mich stundenlang mit einer guten Karte zu einem für mich interessanten Gebiet beschäftigen. Wenn ich Karten benutze, kaufe ich die vor Ort und schicke die jeweils benutze nach Hause. Das ist vom Gewicht sogar günstiger als ein E-Book Reader oder ein Buch.

    Ich finde die OS maps von der Darstellung nicht ganz so gelungen fürs wandern. Das ist ja auch nicht ihr Zweck. Die Harvey Maps wiederum finde ich sehr gut gelungen.

    Unterwegs benutze ich die Locus App eigenen OSM basierten Karten zur Planung, Navigation und Tracking. Das war für mich in Schottland ausreichend. Die ganzen bekannten Weitwanderwege sind auch noch mal farblich und namentlich hervorgehoben. Da muss man sich nicht mal einen Track vorab herunterladen. Daneben habe ich noch die OS App und Hiikr aktiv, weil ich Karten so gerne mag. Nötig war das bisher nicht. Die Locus eigenen Karten hatten bisher in Schottland immer die höchste Genauigkeit.

    Wie das so manchmal ist auf Tour, verlangte der Darm ziemlich ungeplant, dass ich JETZT austreten solle. Problem, ich war in einem sehr einsichtigen und gleichzeitig unzugänglichen Gelände. Auf einem steilen Damm, der zu einer langen Brücke führte, mit einem langen steilen Damm am anderen Ende. Gut benutzter Radlweg. Ca. 800m unpassendes Gelände in beide Richtungen. Also Turbo einlegen, zünden wäre gerade das falsche Wort. Runter vom Damm, ein Feldweg hurra! Nein, mehrere Autos in beide Richtungen, wie unglücklich (Angler mit Angeln an Magnethalter auf der Motorhaube) die auch noch unglaublich langsam fuhren. Da vorne Auwald! Meine Rettung naht. Auf einmal ein sehr breiter und steiler Entwässerungsgraben neben mir. Links Graben, rechts Wiese und Bauernhof. Endlich ein Übergang. Nichts wie rein den sehr lichten Auwald (Bäume hatten noch keine Blätter). Runter vom Anglerpfad (?), da drüben ein stattlicher Baum. Endlich Erleichterung! Nachdem alles verscharrt ist und ich meinen Rucksack aufsetzen will, sehe ich dass ich direkt unter einer Gedenktafel gekackt habe, die an einem Baum angebracht war. Mit frischen Blumen und einem sehr kürzlichen Todesdatum. =O

    Das ist mir weiterhin als sehr unangenehm in Erinnerung. Ich hoffe, es gab danach bald ausreichend Regen, der die Vegetation übrig sprießen liess und mein Platzerl etwas weniger auffällig gemacht hat. Seitdem schaue ich die Bäume neben denen ich mich erleichtere sehr genau an.

    Überlege schon, wie man sowas als bekennender Nählegastheniker aus vorhandenen Teilen gemodded bekommt...

    Ich habe mir einen aus vorhandenen Windjacken & neu erstellten Regenhüllen-Schnittmuster genäht. Etwas tüftelig fand ich die Platzierung vom Ärmelloch, weil der Gummizug um den Rucksack den Stoff ordentlich rafft und nach hinten zieht. Und die Nachtversiegelung hat sehr viel Zeit in Anspruch genommen, weil ich das Ding nicht wie ein Zelt auf Spannung bringen konnte, sondern Stück für Stück bearbeiten musste. Will den hier auch mal vorstellen, sobald ich Fotos in action habe. Hatte ihn in Schottland dabei und fand's super praktisch. Aber eine Bewährungsprobe in 8h Starkregen steht noch aus. Hatte nur zwei Tage Nieselregen waagrecht. Und für 10 min in der Dusche war's auch dicht genug.

    Ich bekomme in meinen Bergstiefeln schneller kalte Füße. Ich erkläre mir das mit einer schlechteren Durchblutung, verursacht durch den engeren Sitz. Im Alltag und zum Wandern trage ich Altras. Die mir wiederum als normalwarm erscheinen, da es meine Alltagsschuhe sind. Allerdings trage ich auch dünnere Socken (dünne Injinjis oder Wrightsocks) als in den Stiefeln. In den Stiefeln trage ich auch diverse Falke TK je nach Außentemperatur. In den Altras wäre mir das viel zu warm und auch zu dick. Vielleicht helfen dir meine Beobachtungen irgendwie weiter.

    Ach und noch ein anderes Phänomen. Im Hochsommer vermeide ich schwarze oder dunkle Altras. Ich finde die Sonne wärmt die so auf. In Winter ist das ganz angenehm wenn die Sonne die Füße wärmt. Ist zwar noch nicht Hochsommer, aber ich weiß ja auch nicht wo bzw in welchen Konditionen du getestet hast.

    Team Zelt, weil ich gerne in Gegenden mit feuchten, kühleren, windigen Wetter unterwegs bin. Und es dort teilweise sehr viele Zecken gibt. Und ich mag es mich am Tagesende räumlich von der Umgebung abzutrennen, den visuellen Input in mein Hirn zu reduzieren und zur Ruhe zu kommen.