Beiträge von Kay

    WonderBär Wie alle Kunstfaser Teile in einem Guppy friends Beutel. 40 Grad normale Wäsche mit normalen Waschmittel ist kein Problem. Meine Pullis sind von 2021 und 23, also schon häufig gewaschen.

    Ich denke das Fusseln ist Chargen abhängig. Einer fusselt immer leicht auf dem Untershirt. Die anderen haben nach ein paar Wäschen damit aufgehört.

    wilbo nein, das ist mir noch nicht in dem Ausmaß passiert. Hattest du auch Längenunterschiede der einzelnen Lagen. Vermutlich nicht, sonst hättest du wahrscheinlich erwähnt, dass du auch mit dem Differentialtransport gespielt hast.

    Ich habe mal kurz meine Alpha Vorräte getestet, in dem ich 10 cm maximal gedehnt habe.

    Im Dez 25 gekauft und noch nicht verarbeitet:

    80g: von 10 auf 15, zurück auf 12 und auch nur ganz langsam. Sieht Minuten später noch etwas ausgeleiert aus :rolleyes:

    210g: von 10 zu 15 und zackig zurück auf 10

    80g aus 2021 und 130g aus 2023, beide zu Hoodies mit der Ovi verarbeitet: von 10 auf 14 und zackig zurück auf 11, nach kurzer Zeit auf 10 zurück

    Sundance Hier wurde das Thema schon mal diskutiert:

    Kay
    22. November 2024 um 16:11

    Super, vielen Dank für deine Eindrücke! Ich bin auch erst noch in der Planungsphase, die Bestellung wird noch etwas dauern. Also keine Eile wegen den Stöffchen von extex.

    Mein EE Daunenquillt ist knapp 160cm breit an der Schulter. Das hatte ich gerne wieder so. Daher ist meine aktuelle Überlegung die ersten beiden Lagen versetzt zu legen, so dass es jeweils an der Seite (handbreit?) einlagig ist. Die dritte Lage überlegen ich nur in den unteren 3/4 oder 4/5 zu verwenden. Obenrum ist mir häufig zu warm, und klappe dann den Quilt nach unten weg während mein Unterkörper ab der Hüfte oft stundenlang eiskalt ist. Trotz Apexhose und Nalgene Wärmflasche.

    Jetzt überlege ich, ob ich meinen geplanten Kufa-Quilt vielleicht doch mit Primaloft Gold nähe. Das geringer Packmaß ist für mich sehr attraktiv. Bisher hatte ich geplant 2 Lagen Apex 167 zu verwenden. Ich möchte in etwa die Wärmeleistung meines Daunenquilts erreichen. Der Daunenquilt hat einen Loft von 6cm (einfach gelegt) und zwei Lagen Apex 167 sind in etwa 6 cm hoch (laut Extex). Primaloft Gold 100 hat einen Loft von 2 cm, d.h. ich müsste drei Lagen verwenden.

    Schwarzwaldine Du hast zwei Lagen Primaloft 100 verwendet (also in etwa 4 cm Loft) und die waren für dich etwas wärmer als dein Apex 167 Quilt (mit vermutlich 3cm Loft)? Habe ich das richtig verstanden? Und welche Stoffe hast du als Innen- und Außenmaterial verwendet?

    Ich würd's genau so machen wie Schwarzwaldine schreibt. Versäubern halte ich auch für sehr wichtig. Die Schnittkante fusselt stark.

    Noch ein Tipp: Alpha ist in einer Richtung elastischer als in die andere. Für guten Tragekomfort hilft es, das beim Zuschnitt zu beachten.

    Abhängig von deiner Risikobereitschaft und der Tiefe deines Geldbeutel halte ich MadCyborg Tipp eines Probeteils für sinnvoll. Du könntest auch einen günstigen Jersey kaufen und dir eine gemütliche Jacke für Zuhause schneidern. Beim Probeteil würde ich auch auf eine ähnliche Elastizität wie beim Alpha achten.

    Hello, unter den weiblichen Mitgliedern hier zufällig jmd Erfahrung mit den Größen des OR-Echo-Hoodies? Fallen die eher groß oder klein aus?

    Ich verwende das Herren Modell, da mir die Oberkörper- und Ärmellänge bei den Damen zu kurz war. Das ist jedoch bei fast allen Herstellern so bei mir. Daher würde ich diesbezüglich normal ausfallend sagen. Den sonstigen Sitz würde ich als amerikanisch-locker bezeichnen, aber nicht übermäßig weit ausfallend. Ich finde das etwas lockere sehr angenehm bei Wärme wegen der guten Durchlüftung in Bewegung.

    Wenn ich ab April länger frei hätte, würde ich einen JOGLE anfangen. Ein UK Thru Hike von Nord (John O'Groats) nach Süd (Lands End). https://pilgrimsprogress.blog/2023/12/29/lej…ning-the-route/ Läuft man von Süd nach Nord, wird es als LEJOG bezeichnet.

    April und Mai bieten exzellentes Wanderwetter in Schottland, wenn es kein Thru sein soll, kann man sich auch selber etwas zusammenstellen. Es gibt sehr viele längere Trails, die man auch ohne größeren Planungsaufwand starten kann. Hier gibt's einen ersten Überblick https://www.walkhighlands.co.uk/long-distance-routes.shtml

    ch würde mich über eine Empfehlung von einem Sonnenstick aus der Apotheke freuen.

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    Hat meine Mutter nach ihren ersten Hautkrebs Episoden im Gesicht empfohlen bekommen und versorgt seitdem die ganze Familie damit. Tut was es soll. Leicht zu verteilen, auch im Winter.

    Wiegt 28g. Inhalt 8g.

    Adlerauge Das steht in dem Waschzettel. Allerdings gibt es meines Wissens nur wenige Hersteller die Polypropylen verwenden. Mit Brynje und Liod habe ich schon die zwei großen erwähnt. Mammut soll im letzten Jahr ein Alpha Gillet aus PP herausgebracht haben, zu den Mammut typischen Preisen. Irgendein Radtrikot Hersteller hat wohl auch was. Ich denke eine Forumssuche nach Polypropylen kann dir weiterhelfen. Wird hier ja häufig besprochen.

    Zu den Lagen, ja beide übereinander. Tipp: zwei Lagen Liod Propylene übereinander kletten arg. Der Stoff von denen ist leicht aufgerauht. Verrenkungskünstler mit gut beweglichen Schultern kommen wohl klar. Normalos Ü40 wie ich sind danach schweißgebadet. Zumindest wenn man es in einem 1P Zelt versucht. ^^ Netzshirt von Brynje und Liod gleiten hervorragend übereinander. Sehr angenehm zu tragen.

    Adlerauge Ich würde das dünnste nehmen, da du in Bewegung bist. Für Lagerleben abends im Winter eher das dickere.

    Du schreibst dass alles nass geschwitzt und klamm ist. Ich schwitze am Berg auch viel am Rücken. Daher bevorzuge ich stark hydrophobe Lagen aus Polypropylen für den Aufstieg für die körpernahen Schichten. Merino vermeide ich, da ich es als unangenehm klamm empfinde. Am Körper trage einen Sport BH (Polyester, Elasthan). Brynje Polypropylen Netzshirt (Kurzarm bis -5C, Langarm nur bei langanhaltend kälteren Temperatur.) Liod Langarmshirt (das mit Zip und Kragen aus dem dickeren Material). Je nach Wetter und Empfinden kommen dann weitere Lagen hinzu. Hier ist mir das Material eher egal, weil ich ja am Körper zwei warme und trockene Schichten habe. Windjacke nur bei Wind oder extremer Kälte. Weil die verhindert auch das Verdampfen vom Schweiß. Für den Rückweg, Pause oder Wetterstürze habe ich einen myog Hoody aus Alpha 80, eine Daunenjacke und Hardshell Jacke dabei. Wird über den Polypropylen Lagen getragen. Vielleicht ist da ja eine Anregung für dich dabei. Viel Spaß am Berg!

    Mich erwischt es regelmässig. Leider sind bei mir Erkältungen auch sehr hartnäckig. Ich brauche 7-10 Tage um wieder richtig belastbar zu werden. Ich habs vor kurzem in meinem Hebridenbericht geschrieben, dass mich eine Erkältung kurz vor Schluss erwischt hat. Bin mit dem Bus in die nächste Stadt, dort 4 Tage ausruhen, dann 3 Tage FeWo an einer schönen Stelle, bevor ich mich getraut habe wieder weiterzuwandern.

    Vor zwei Jahren hat es mich in den Vogesen drei Tage vor Ende ein Magen-Darm-Infekt erwischt. Glücklicherweise war ich gerade in einer gebuchten FeWo angekommen und konnte um zwei Tage verlängern. Dann mit dem Bus, ich habs kaum die 100m zur Haltestelle geschafft, nach Colmar geschafft. Eine Nacht im Hotel und am nächsten Tag habe ich es nach Hause geschafft. Ich hab erst drei Wochen später einen 8km Spaziergang im Flachen geschafft, so sehr hat mir der Infekt zugesetzt.

    Auf der GTA in Italien war ich zwei Tage in Entraque in einem AirBnB weil mich Periodenkrämpfe außer Gefecht gesetzt haben.

    Ich rechne einfach damit und kalkuliere etwas mehr Budget ein für Unterkünfte. Bisher hatte ich immer das nötige Quentchen Glück eine Unterklunft zu finden. Richtig Remote Wildnisgebiete, Länder mit weniger Transport /Hotel-Infrastruktur oder dort wo man nicht mit Englisch weiterkommt, würde ich daher nicht bereisen wollen.

    Mein Mindset ist, dass jeder Tag zählt und nicht das Ergebnis (Thru Hike beendet, Gipfel erreicht...). D.h. ich plane Reisen schon so, dass sie von Anfang an ansprechend sind. Ich muss kein bestimmtes Ziel erreichen sondern habe ab Tag 1 eine gute Zeit draußen. Ich kenne Exit Routen und habe die entsprechenden Mobilitäts- und Buchungsapps installiert.

    Ich esse unterwegs gerne kleine Salzbrezeln oder Mini Grissini. Immer mal wieder 3-4 davon in den Mund. Die chalkbag Idee gefällt mir gut! Wenn ich im Anstieg einen ganzen Riegel verputze, habe ich gefühlt Steine im Magen über die nächsten Stunden, daher snacke ich fleißig unterwegs. Hier meine beiden Lieblingssnacks, glutenfrei, weil das mein Ding ist. Sollten auch fruktosefrei sein und so Dinger gibt es natürlich auch mit Gluten.

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    Hier noch ein paar Infos zu den Routen.

    Cairngorms

    Anreise:

    Direkt am Flughafen Edinburgh in den Fernbus. Man muss ggf. einmal an einer Fernbus-Drehscheibe nördlich von Edinburgh umsteigen. Von dort verkehrt eine Schnellbus nach Inverness, der in Aviemore hält.

    Route:

    Die Route habe ich mir selber zusammengestellt. Walkhighlands und YouTube sind meine meistgenutzten Anregungen. Ich sammel, wo es schön aussieht und dann klicke ich mir selber eine Route in Locus Map zusammen. Ich wollte unbedingt mal in einer Bothy übernachten und habe dazu die Seite der Mountain Bothies Association zur Planung genutzt.

    walkhighlands

    The Mountain Bothies Association
    We are an organisation who maintain simple shelters in remote country for the use & benefit of all who love wild & lonely places.
    www.mountainbothies.org.uk

    Ich empfehle sehr sich die Informationen auf Walkhighlands zur geplanten Route, sowie vorhanden Trip Reports gut durchzulesen. Die Cairngorms sind ein Gebirge, das nicht zu unterschätzen ist. Das gilt vor allem, wenn man nicht geübt ist mit topografischen Karten umzugehen, auch wenn man wie ich auf „viel begangenen“ Moderouten unterwegs ist (teilweise den ganzen Tag niemanden unterwegs gesehen). Man sollte im Gebirge immer und ins besonders in der Nebensaison einen ausreichenden Puffer an Kalorien, wärmender und schützender Kleidung dabei haben. Es kann schnell zu Wetterwechseln kommen, die ein Weiterkommen behindern. Beachtet auch, dass die Wege in den Cairngorms nicht mit viel begangenen Hüttentouren-Wegen in den Alpen zu vergleichen sind. Es gibt nur über wenige Bäche Brücken und nach Regenfällen können Bäche für ein paar Stunden oder Tage unpassierbar sein. Sumpfige und weglose Abschnitte brauchen viel mehr Zeit als die Wegplanungsapp berechnet. Damit muss man umgehen können: mentale Flexibilität zur Anpassung der Route, körperliche Fitness und das Lesen & Verstehen von topografischen Karten sollten vorhanden sein. Nicht zu Letzt auch die entsprechenden weiträumigen Karten sollten offline oder physisch verfügbar sein.


    Moray Coastal Trail

    Hin & Weg

    Forres ist mit Bahn und Bus gut angebunden. Ich bin über Inverness angereist, da ich vorher in den Cairngorms unterwegs war. Abgereist bin ich per Bus nach Aberdeen und Bahn nach Edinburgh

    Zelten

    Sicherlich jede Nacht möglich. Es kommt wohl darauf an, wie hoch das Bedürfnis ist fernab von der Zivilisation zu zelten oder ungesehen zu bleiben ist. Ich kann mich nachts nicht gut entspannen, wenn man mich schon den ganzen Abend in der Gegend gesehen hat. Und die Küste ist abschnittsweise dicht besiedelt.

    Es gibt teilweise weniger Plätze, als man nach einem kurzen Blick auf die Karte denkt. Zum einen gibt es sehr viel Golfplätze, an manchen Stellen reihen sie sich hintereinander. Häufig ist das Land bis nah an die Küste landwirtschaftlich bewirtschaftet. Und dann macht der stachelige Ginster an vielen Stellen einen Strich durch die Rechnung. Eine gute Option sind die vielen Coves, die häufig groß genug sind für ein Stück Wiese auf Meereshöhe. Dazu muss man einen mehr oder weniger steilen Pfad durch den Ginster hinabsteigen. Tipp: erst einmal die gesamte Cove auf dem Trail oberhalb umrunden, anstatt die erste Lücke im Ginster zu nützen. Meist gibt es einen sehr gut ausgetretenen, freigeschnittenen Pfad.

    Drinnen übernachten:

    Im Sommer, ins besonders an Wochenenden mit Badewetter, ist wohl Voraus buchen ratsam. Im April hatte ich keine Probleme etwas spontan zu buchen, auch wenn die Auswahl nicht groß war. Ich habe ein älteres Paar getroffen, die sich eine Ferienwohnung in Elgin gemietet haben und dann mit Hilfe der Öffis (Busse) den Weg abschnittsweise gegangen sind.

    Wegfindung

    Im Großen und Ganzen ist der Weg ausgeschildert, allerdings ist das Ganze schon etwas in die Jahre gekommen. Ich habe mir einen gpx Track heruntergeladen damit ich nicht die schönen Stellen und Wege verpasse. Aber im Grunde genommen folgt man immer der Küste und kann sich nicht wirklich verirren, schlimmstenfalls erhöht man die Asphaltquote oder den Anteil an langweiliger Agrarlandschaft. An einigen Stellen stimmen Track und Weg auch nicht überein, da es an der Küste zu Wegabbrüchen kommen kann. Also nicht blindlings dem Track folgen, sondern auch auf die lokale Ausschilderung achten.

    Wer den Trail in 2026 gehen möchte, sollte die Speybrücke im Blick behalten: https://www.bbc.com/news/articles/c4g45p10z3wo

    Ausrüstung

    Die Moray Coast ist in Schottland für ihr mildes, warmes, sonniges und trockenes Klima bekannt. Eigentlich ein UL-Trail per excellence. Man braucht nicht viel an Ausrüstung. Ich habe keinerlei Tarperfahrung, aber das wäre ein Trail, an dem ich mir ein Tarp-Test zutrauen würde. Dazu eine Evazote oder Eierkartonmatte (wegen dem Ginster keine Luftmatte) und schon kann man sich in die kleinsten Lücken quetschen. Viele kleine Küstenorte mit Versorgungsmöglichkeiten. Im April war allerdings noch viel Gastro geschlossen oder hatte sehr eingeschränkte Öffnungszeiten. Man könnte also mit etwas Planung und zeitliche Flexibilität auch auf den Kocher verzichten.

    Trailverlängerung

    Im Westen schließt der Dava Way an und nach 2/3 des Weges trifft man auf den Speyside Way. Beide Wege führen grob in Richtung Süden in die Cairngorms Region. Es biete sich auch an den Weg auf eigene Faust entlang der Küste zu verlängern, im TGOC Blog gibt es ein paar Tipps dazu: https://www.tgochallenge.com/2024/11/21/the-moray-firth-coast/

    Links

    https://www.walkhighlands.co.uk/moray/moray-coast-trail.shtml

    https://www.goingthewholehogg.com/moray-coast-trail-guide/ und ihr YouTube Film https://www.youtube.com/watch?v=gEACNRP3nYk


    Mein Fazit zur Kombination dieser beiden Wege

    An sich genommen, ging mein Plan auf das Beste aus Gebirge und Küste zu verbinden. Ich habe jedoch an der Küste viel Wärmekapazität umsonst mitgeschleppt. Klüger wäre es gewesen einen Teil mit der Post vorauszuschicken, zu meinem letzten Stopp. Allerdings konnte ich mir in Aviemore noch nicht vorstellen, dass es so warm werden wird. Also, der Wetterbericht hat das schon so gesagt. Aber ich habe im Frühling immer das Problem, dass ich mir nicht vorstellen kann, was ich wohl bei 12 Grad und Sonne anstatt bei Null Grad mit Tendenz zu Niederschlägen anziehen werden möchte. Und wie wird es nachts, wenn es kalt vom Meer reinzieht? Also, man hätte es smarter regeln können. Ich nicht. ^^