Beiträge von GirlOnTrail

    Jou, weiß ich, sozusagen aus erster Hand. ;)

    800m, jetzt überlege ich gerade, wo es da noch Gebäude gibt in der Ecke. ;) Das ist schon hoch.

    Im nächsten Leben werde ich Wirtin auf der Hanskühnenburg.

    Ja, wenn man da mal dringlich weg muss im Winter, kann es herausfordernd werden. Ich fahre regelmäßig die B4 über Torfhaus, habe einen Saisonstellplatz in Braunlage. Wenn es irgendwo ganz schnell wettern kann, dann da oben zwischen Oderteich, Königskrug, Torfhaus, Wolfswarte und umzu.

    Danke für Deine Ergänzungen und Informationen! Das finde ich sehr schön, wenn hier echte Fachleute sich einbringen.

    Ich bin in erster Linie „Nutzer“ und wandere durch das hindurch, was da war, wird und sich wandelt.

    Ja, man muss auch irgendwie positiv sein, sonst fällt es schwer, manche doch sehr krassen Veränderungen zu „verkraften“. (Die Gegend rund um Hasselfelde gehört leider wirklich zur Abteilung „Apokalypse“) Meine Prägung war der „dunkle Tann‘“ meiner Kindheit in den 1980ern. Doch es ist wirklich so, es sprießt überall nach und geht doch vielerorts viel schneller, als man sich das ausgemalt hätte. Ich hoffe, dass es auch den Touristen zunehmend gelingt, den Blick von den grauen Gerippen abzuwenden und das Neue zu sehen und als etwas Schönes anzunehmen.

    „The magnetic door toggle / door tie-back is awesome! I wish all tents had it!“ 😁

    Ich sage mal so, hier konnte man aus anderer Leute Schmerzen lernen 😁 und hat hoffentlich gleich stärkere Magnete, Version 2.0, verbaut.

    Naja, das Rad wird derzeit nicht neu erfunden, die Strukturen und Ideen liegen „auf dem Tisch“, und jeder interpretiert das Modell etwas anders. Von Gewichten habe ich noch nichts gelesen und nehme an, das heiße Geheimnis wird auch erst beim Launch gelüftet.

    Sleipnir Danke, ich habe alles, was ich brauche! ( 😬 )

    Das Zelt sieht sehr ansprechend aus. Fügt sich auch toll in die Natur ein auf den Bildern. Ich finde technical cotton sehr angenehm als Material. Für 3,5kg müsste ich aber noch etwas Spinat essen. Das scheint mir eher für kürzere Ausflüge an einen schönen Platz angemessen.

    (Bei manchen Zelten, nicht diesem, frage ich mich wirklich, wer die Zielgruppe ist. Beispielsweise die von mir verlinkte, 90cm niedrige und ja wirklich winzige Dackelgarage . Niemand schleppt achteinhalb Kilo. Wer aber ohnehin mit dem Auto fährt, kann sich doch wirklich etwas großzügiger dimensioniertes mitnehmen…)

    Um hier mal den (unfreiwilligen) Staub etwas wegzupusten…

    Es muss nicht immer Schweden sein! ;) (Auch für garstig windiges Regenwetter nicht)

    Den Herbst im Harz liebe ich besonders. Manche Gegenden sind gerade richtig märchenhaft. Heute war ich, wie immer „barfuß“, im Bereich des südlichen Rappbodestauseesystems unterwegs. Hier hat der Wald in den vergangenen Jahren ausgesprochen stark gelitten, was auch an der sehr Wind-exponierten Hochebenen-Lage dieser zentralen oberharzer Region liegt. Was hier einmal schwächelt, wird bald umgeworfen. Es wächst aber schon viel Neues nach.

    Man sieht in diesem Jahr, dass es den Bäumen gut ging und sie genug Wasser hatten. Anders als in den Vorjahren, in denen oft noch grünes Blattkleid abgeworfen wurde, schaffen sie es, gesund durchzufärben, wie es der liebe Gott für sie vorgesehen hat. ;)

    Das Wetter war heute Grau in Grau, sehr diesig, der Himmel eintönig, aber gerade das hatte auch irgendwie etwas.

    Ja, das war natürlich absolut warm genug, es ist ja auch noch nicht kalt.

    (Hatte allerdings heute Nacht die Kondensation aus der Hölle, inkl. Innenzelt - tagelang vollgeregnetes Gras & Moosboden!…)

    Zur Matte:

    • Wärme: Ja, kann durchaus sein, dass sich das Luftvolumen erst aufwärmen muss. War bei diesem völlig unkritischen Camping-Setting, irgendwas um vielleicht 7 Grad & mit EVA absolut problemlos. Mein direkter Vergleich ist mit der (meistgenutzten) EXPED ULTRA 7R eine ausgesprochene Wintermatte, die irgendwas verbaut hat, das die eigene Körperwärme zurück zu reflektieren scheint, diese Matte fühlt sich für mich an wie ein aktives Heizkissen, sie fühlt sich niemals kühl an. Daher vielleicht der Unterschied beim ersten Liegen. (Ausserdem hat die Exped ringsum den weichen Stoff, die Neoloft hat unten das normale, crinkly „Glattplastik“, was kühler wirkt).
    • Bequemlichkeit: Die Höhe ist erst mal ungewohnt, und in Verbindung mit den Querrillen ist es schon „wobbly“ (mir fällt kein passendes deutsches Wort ein). Nachdem ich schlussendlich sehr beherzt Luft abgelassen hatte, hat es dann für mich gepasst und wurde sehr bequem. Auch bei nur mäßiger Befüllung ist dann noch genug Luft unter der Hüfte, um die Isolierung zu gewährleisten. Man kann seitlich schön einsinken, ohne auf den Boden zu stoßen - das geht eben nur mit Schaum oder solcher Höhe. Top! Auch auf dem Rücken lag ich ausgesprochen bequem.
    • Den Pumpsack an das Ventil anzuschliessen geht schwer, irgendwie auch alles nicht so intuitiv wie bei anderen Matten. Ich hatte noch nie das Bedürfnis, mir ein Youtube-Video anzuschauen über die korrekte Bedienung des Ventiles und Befüllung einer Matte. Kann auch an mir gelegen haben. Habe den Einlass jedenfalls gleich mal fast gecrashed. 🤔
    • Im X-Mid-1 (und vermutlich in vergleichbar aufgebauten Zelten) führt die Höhe dazu, dass ich in allen Himmelsrichtungen Kontakt mit dem IZ hatte. Sollte man sich überlegen, ob man den Raum nach oben noch hat. Gab heute einen oberflächlich feuchten Schlafsack.
    • Sehr schnell aufgepumpt trotz des Volumens. Was mir sehr gefällt: Supereasy und schnell leer! Ohne groß Rollen & Drücken. Rollt sich sehr flach & kompakt.
    • Habe auf irgendwas daran mit Augen & Nase reagiert, allergieartig. War dann heute aber ok. Will gar nicht wissen, womit die Teile so oberflächenbehandelt werden.  

    Fazit: Eine tolle, sehr bequeme Matte, die Seitenschlafenden Freude macht, deren Höhe aber zum Zelt passen muss (Noch mit Eierkarton drunter, da wird‘s sicher in vielen Fällen kritisch) und die ihr Gewicht hat.

    Haltbarkeit muss sich jetzt noch zeigen.

    MarciOnTrail , warst Du eigentlich für Dich fündig geworden?

    Jetzt musste ich das Ding doch mal spontan zum Probe-Beschlafen ausführen. Liege gerade drauf. Ganz schön „wobbly“ und spürbar kälter als meine Exped 7R, gemäß Definition nicht überraschend. Runterrollfaktor gegeben, aber breit genug ist sie ja. Mal sehen, wie die Seitenschläfer-Nacht wird auf dem orangenen Boot. #oberharz

    Hm, hoffentlich keine Verschlimmbesserung. Ich liebe die 7R in allen Bestandteilen, wie sie ist. Die einzige Matte, bei der ich ernsthaft erwogen habe, mir ein Backup zu kaufen und auf Halde zu legen.

    Naja, bietet immerhin jetzt und in der kommenden Zeit dann wohl die Chance, sehr gute Matten zum deutlich reduzierten Preis zu erwerben. (Immer noch irre Preise für effektiv eine LuMa… Möchte gar nicht wissen, welchen Riß die darauf haben.)

    Das ist jetzt wirklich ot, lieber @PositivDenken , und nicht UL, sorry, liebe Mods, aber aufgrund der Vielen Fragezeichen ;) mag ich‘s kurz beantworten: Gemeint ist die Zeltart mit aufblasbaren Luftschläuchen statt Gestänge. (Wobei, wäre vielleicht durchaus mal eine Anregung für die UL-Industrie, in extrem abgespeckter und verkleinerter Variante! Ich glaube, ich habe da gerade eine Geschäftsidee! ;) Nix mehr broken carbon tent poles, Herr Durston!)

    Ohne Gestänge bricht da eben auch nichts, und das Zelt steht wie ein Bunker. Die prall gefüllten „Airbeams“ drücken sich höchstens mal minimal weg im Wind, aber stellen sich dann eben wieder auf. Ist in Verbindung mit Technical Cotton meine Wahl für den längeren, stationären Campingplatzaufenthalt. Wo alles andere wegfliegt, die Luftschlauchzelte stehen unbeeindruckt.

    P.S., Edit: Ha! ;) Wobei mir die Luftschläuche hier nichtmal optimal befüllt scheinen (zu wenig steif), und das Ganze ist auch noch Plastik. Mit einem technischen Baumwollstoff drumherum stehen die Airbeams wie Beton. (insbesondere auch bei noch mehr Umfang, habe ein Dometic).

    Back to UL, da täte sich die mitgeführte Flextail endlich mal richtig lohnen! ;)

    Das Samaya ist ja explizit für Hochgebirgstouren und alpine Bedingungen beworben. Also trockene Klimaten. Ich weiß ja nicht, wo „wir“ so rumlaufen ;) , ich spaziere hier jedenfalls nicht mit einem X-Mid Pro durch den Harz. Hat eben alles seinen Einsatzzweck.

    (UH on) Ich hätte ja gerne mal mein aufblasbares, stationäres Car-Camping-Baumwollzelt in den Turbulenzen gesehen. Das halte ich für bomb proof. (/UH off)

    Der Verrückte wieder! 😅 Ich warte auf den Tag, an dem er die Teile auf ´ne Rakete oder auf Flugzeugflügel schnallt.

    Das Samaya beeindruckt!

    Man kann ja von diesem Youtube halten, was man will, aber in Sachen „Überprüfung von Werbeversprechen“ hat es etwas gnadenlos Demokratisches und radikal Transparentes.

    Heutzutage müssen sich alle Hersteller warm anziehen und, neben bezahlten Schmeicheleien, mit schier allem rechnen.

    (Ja, die Standardisierung der Einzelversuche ist zu hinterfragen. #aufbauskills #heringe etc. pp.)

    Das arme Nallo tat mir leid, es hatte so ein richtig verzogenes Sturmgesicht mit der Hand vor den Augen… („Duuuude, mach‘ meine Lüfterklappe zu!…“)

    Das pack‘ ich leider nicht mehr, nur Faltmatte, auch mit der Caficon‘schen Technik nicht. Als Teenie konnte ich das irgendwie auch noch, was da so alles ging… Habe auch einen recht deutlichen Unterschied von Taille zu Hüfte zu Schulterbreite, das in Seitenlage „level“ zu bekommen auf Hartschaum gelingt mir einfach nicht.

    Über die Liebe sprechen wir nochmal, wenn ich das Teil das erste Mal geschleppt habe…