Ganz vergessen zu erwähnen.
Der einzig wirklich sinnvolle Einsatzzweck war aus meinen Erfahrungen, der als Signalfläche am Boden bei Helikopter-Rettung.
Mein grünes Zelt hätte niemand von der Luft aus gesehen.
Beiträge von wilbo
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Ich frage mich, wie man den Reflexions-Effekt einer Rettungsdecke auf Tour in praktischen Nutzen umsetzen kann.
Komme ich unterwegs in eine Notsituation und befürchte eine Unterkühlung, ist ein simpler Rettungs-Sack dem offenen System der Decke überlegen. Im Sack bleibt die feuchtwarme Luft weitgehend erhalten, während unter der Decke die Warmluft immer wieder entschwindet. Das wird in zunehmendem Maße schlimmer, je stärker der Wind weht.
Die Rettungsdecke zwischen die Kleidungsschichten zu fummeln, ist alleine auch nicht so einfach. Ganz abgesehen davon, dass Ausziehen, wenn einem kalt ist, mir irgendwie kontraproduktiv vorkommt.

Als Reflexions-Fläche auf dem Boden?
Ich habe gerade eben im Kühlhaus eine kurze Sitzprobe bei Minus 16 Grad gemacht. Da hatte ich nicht im Geringsten das Gefühl, dass durch die Rettungsdecke am Hintern irgendwas warm wurde. Ganz im Gegensatz zu zwei lumpigen Lagen simpler Bubbel-Folie. Da fühlte ich sofort einen positiven Effekt.VG. -wilbo-
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Wachs in ein Einmachglas mit Klappdeckel geben (Gummi vorher abnehmen) und das ins Kochtopf-Wasserbad auf dem Herd.
Sobald das Wachs flüssig ist, hole ich das Glas aus dem Topf und tauche Watte-Pads zu 2/3 ins Wachs.
Die Pads werden auf Backpapier ausgelegt und kommen dann in kleine Ziplock-Beutel.Zur Verwendung, das Pad auf der Watteseite ein Stück auseinanderziehen und anzünden. Funzt auch mit Feuerstahl.
Das Einmachglas kann ich dann wegräumen und bei Gelegenheit Wachsreste gleich darin sammeln. -
Und ich hatte solche aus Wollfilz auch noch nicht. Wie verhält es sich mit denen, wenn die nass werden?
Dann ist die Isolierfähigkeit im Sack.

Im Winter verwende ich gerne komplette Wollfilz-Innenschuhe. Mit VBL ist das kein Problem.
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Kriegt man damit auch nach ordentlich Regen sein Abendbrot zuverlässig warm? Braucht es dazu stundenlanges Stöbern nach den letzten verbleibenden trockenen Hölzern? Oder artet das in eine einstündige Zündelei aus, die am Ende den inneren Feuerteufel befriedigt aber das Wasser nur mit viel Zuspruch auf 50 °C erwämt?
Gerade gestern war ich den ganzen mit einem Freund zum Filmen draußen im Wald. Am Ende vom Tag sollte es zwei warme Mahlzeiten auf dem Hobo geben. Trotz Sonnenschein übern gesamten Tag, war fast alles im Wald durchgehend feucht.
Ich habe ungefähr ein 3/4 Stunde nach trockenem Holz gesucht und das sogar noch gespalten, um auf entsprechende Oberflächen zu kommen.
(Ich wollte halt ein „gutes“ Feuer)Ohne Säge und Spaltwerkzeug hätte das wahrscheinlich mit dem Pico-239 mit viel Rauch auch noch irgendwie geklappt. Aber schön wäre anders.
Nur mit den kleinen trocken Anzündhölzchen hätte man wahrscheinlich mit der Zeit auch einen halben Liter zum Kochen gebracht. Aber es funktioniert nicht mal eben von alleine.Für eine Fjelltour kommt es vermutlich wegen Brennstoff-Knappheit ohnehin weniger in Frage(?)
Ich habe einmal im September, mit dem wenigen Totholz, was dort oben zu finden ist, einen Liter Wasser zum Kochen gebracht. Der Lagerfeuer-Spaß hat annähernd eine Stunde gedauert und ich habe permanent für Luftzufuhr sorgen müssen. (#3 kind of fun)
Als Backup ist so ein Pico-239 mit eingebautem Gasbrenner schon ganz praktisch, nur leicht ist leider anders.

VG. -wilbo-
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However, den Unterschied im Kochverhalten empfinde ich als so frappierend, dass ich gerne mal ausprobieren möchte, ob ich mit dem Mehrgewicht und dem Packmaß klarkomme.
Für mich ist inzwischen das beste Gear, mit dem ich wohlfühle und was zu meinen Schwerpunkten passt. Natürlich darf es gerne besonders leicht sein, muss es aber nicht zwingend.
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Bin irgendwie immer zu geizig, für direkte „Labortest-Vergleiche“ Gas zu verbrennen und mehrere Kartuschen anzustechen (damit es fair ist - jeder seine frische Kartusche!).
Gerade wenn die Kartusche fast am Ende ist, zeigt sich, was der Brenner noch leistet.
Meist mache ich einen Test ja nicht für großes Publikum, sondern für mich. Da ist die Vergleichbarkeit eh nur im kleinen Rahmen gegeben. -
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Tut er nicht. Jedenfalls nicht für typische Touren.
Das Wasser kocht schneller, aber die Brennstoffersparnis ist marginal. Bis man das Mehrgewicht von einem Wärmetauscher wieder raus hat, sollte man in jedem Fall länger als 14 Tage unterwegs sein.
Zum Brennstoffsparen hilft es den Brenner runter zu regeln. Aber dann kocht das Wasser halt nicht mehr so schnell ...Vielleicht rechnet sich ein Wärmetauscher schneller, wenn große Mengen an Schnee geschmolzen werden müssen.
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Jetzt muss sich die Outdoor-Praxis und Haltbarkeit beweisen.
Halte uns bitte auf dem Laufenden, wie sich der Brenner bei einstelligen Temperaturen macht.
Den Kovea Spider habe ich seiner Zeit wieder verkauft, weil er nur noch rumgesäuselt hat und die Leistung deutlich nach unten ging.
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Ich checke es trotzdem nicht. Liegt es an dem Typen?
Er testet leidenschaftlich gerne Zelte. Da sammelt sich mit Zeit halt einiges an.
Am Ende kann man ja nur in einem übernachten.
Der Verkäufer ist in jedem Fall seriös. Meistens sind seine Angebote echte Schnapper!
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die Temperaturbereiche lassen sich nicht einfach addieren, ...
In gewisser Weise schon.
Schlafsäcke: Komfort- und Limit-Temperatur - Ultraleicht-Trekking ForumKomfort-Temperatur = 23,5 Grad - (3,5 x cm Loft : 2) = ... Grad Celsius <br /> Limit-Temperatur = 17,5 Grad - (3,5 x cm Loft : 2) = ... Grad Celsiusultraleicht-trekking.de -
... ein älteres Hapi. In den letzten Jahren hatte ich immer die SilNyl-Variante mit. Frage mich jetzt gerade, ob das der erfolgreich verdrängte Grund dafür war:-)
Aus welchem Material war das Hapti denn gebaut, das 18 g/qm oder 26 g/qm DCF?
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... wegen der zwischen den Lagen entstehenden Luftkammern.
Die sich wie bilden?
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... liegt's wohl hauptsächlich an nörgelnden Kunden, die Customzelte zurück geben wollten.
Interessant.
Das Problem bei der Umsetzung von Kundenwünschen ist, dass man eigentlich ein Beratungshonorar gleich mit einberechnen müsste.
Wenn aber bei fixen Ideen keine Beratung stattfindet, hat man vielleicht am Ende ein verschlimmbessertes Produkt und einen unzufriedenen Kunden. (Habe ich selber als Kunde zweimal so empfunden)
Daher berate ich lieber einen Kunden tot, als irgendwas zu verkaufen.
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Wenn man die beiden Extreme bei der Verwendung von Rettungsfolie betrachtet, 1. wie eine Zeltfolie, 50cm über dem Körper glatt gespannt und dieselbe Folie verknittert und den Körper gewickelt wird der Unterschied intuitiv klar. Zudem ist im ersten Fall das beteiligte Luftvolumen ein mehrfaches gegenüber dem 2. Beispiel.
Zur Wärmewirkung als Unterlage - da wo sie im Kontakt mit Boden und Körper gleichzeitig ist ist ihre Wirkung nahe 0. Wenn sie zwar am Körper anliegt nicht jedoch am Boden ist die Wirkung gering, wenn sie (geknittert) mit Lufttaschen zwischen Körper und Bogen ohne direkten Kontakt zu diesen liegt ist ihre Wirkung am höchsten.
Danke, das deckt sich mit meinen bisherigen Erkenntnissen.
Schon öfter wurde hier und im blauen Forum ja diskutiert, ob eine Rettungsfolie etwas bringt, wenn man direkt da drauf liegt. Sowieso ist Rettungsfolie ein kleines Mysterium, da es (bedingt durch die Funktionsweise von Rettungsfolie) natürlich keine R-Werte dafür gibt.
Wenn ich mir anschaue, wie R-Werte ermittelt werden, peile ich mal einen Wert nahe null an.
Am Ende ist der R-Wert ja auch nur ein Konstrukt, was einem eine Schätzung der Isolierfähigkeit bieten soll.Ich verfolge interessiert, was sich hier noch an praxisrelevanten Erkenntnissen ergibt.

VG. -wilbo-
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Mit Schneeschuhen kannst du bei vielen Bedingungen mit Skifahrern mithalten.
Das kann ich so pauschal nicht bestätigen.
Vielleicht unterhalb der Baumgrenze im bewaldeten Bereich, wo man mit Ski eh nicht gut bedient ist.
Ein weiteres Szenario wäre beim Ziehen einer Pulka mit Skiern und Fellen. Wobei ich selbst dabei den Kalorienumsatz mit Ski für geringer halte.Nur mit Rucki bleibt, gerade im Fjäll, jeder Schneeschuhwanderer weit hinter einem Skifahrer zurück.
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Das "Pitch Pine" ...
... würde ich gerne einmal im DAC Windkanal sehen.

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wilbo hatte mehrfach von 1mm gelesen, daher hätte ich das genommen. und es sollte vorsllem auch gut Rollbar sein dann.