Beiträge von Carsten K.

    DCF Pods / Packbeutel: Traditionell von sympathischen Cottages wie https://wildskygear.co.uk/ oder https://www.treadlitegear.co.uk/ oder weiteren europäischen Firmen gefertigt, würde ich doch dringend raten, dort zu kaufen und nicht von unbekannten Herstellern über AliExpress. Die Sachen sind ohnehin durch die Materialkosten ein Luxus - da kann man fair kaufen.

    Gerade HODR ist doch kein unbekannter Hersteller. Neben den Pods machen sie auch allerhand anderen Kleinkram und sehr leichte Carbonheringe.

    Bei treadlitegear gibt es zumindest keine Bedenken, das ist eine sehr kleine Firma, wenn nicht sogar nur 1 Person aus UK. Ich denke auch das der Preisunterschied nicht mehr entscheidend ist. So günstig finde ich die Sachen bei aliexpress gar nicht mehr. Der Unterschied zu einem Packbeutel aus Silnylon dürften wenige Gramm sein, wobei der Packbeutel aus Silnylon vermutlich sogar länger hält.

    Pertex Quantum habe ich bei meinem Cumulus Taiga. Ist einfach ein NICHT imprägnierter aber daunendichter Stoff. Wenn viel Kondens anfällt weicht die Tüte halt durch. Bei meinem LiteLine300, ebenfalls aus PQ, war auf dem Kungsleden bei einstelligen Temperaturen morgens oft das Fußteil von außen nass, ohne das ich nachts am Innenzelt angeditscht bin. Denke das ist aber keine Eigenschaft des PQ sonder ein physikalisches Problem.


    Ich würde sagen, dass ist der Schweiss der Füße der da kondensiert. Wenn du ne Kufa-Isolationsjacke hast, stülp sie über das Fußende, sofern du sie nicht als Kopfkissen brauchst.

    Da Florent alles mit seinen eigenen kleinen Händen (par mes petites mains) fertigt, scheint ihm die Sache reichlich über den Kopf gewachsen zu sein.

    Er ist nicht der erste, der vor dem Dilemma steht, Familie und Gesundheit aufs Spiel zu setzen oder die Kunden zu verärgern. Französische Arbeitskräfte einzustellen ist aufwendig und teuer. In der dritten Welt nähen zu lassen ist extrem aufwendig für ein Ein-Mann-Unternehmen und ethisch nicht für jeden vertretbar.
    So bleibt nur eines: sehr geduldig zu sein und zu hoffen, dass er seine kleine Firma nicht dichtmacht.

    Er kann das etwas entschärfen in dem er das mit dem E-Mail -Konto löst und realistische Lieferzeiten nennt.

    Das erspart ihm und den Kunden doppelt und dreifache Anfragen über Insta und Kontaktformular in denen es vermutlich oft nur um den Liefertermin geht.

    Über das Kontaktformular hat es wohl geklappt. Meine Hose soll Montag in den Versand gehen. Das wären dann 4 Monate und eine Woche ca.

    ich hab ihm das kürzlich erst geschrieben, dass irgendwas an seinem email system falsch ist, denn es fehlt ein "o" in der mailto Adresse, er meinte er schaut da mal rein.

    also statt contact.frenchlightoutdor@gmail.com

    wäre contact.frenchlightoutdoor@gmail.com die richtige Adresse und wenn du diese anschreibst, antwortet er eigentlich auch ziemlich flott. Er meinte zudem, er wolle den Informationsprozess künftig besser gestalten was Lieferverzögerungen etc angeht

    Ich habe auf seine Bestellbestätigung vom 14. Juli geantwortet. Demnach sollte die Adresse stimmen. Eigentlich. Die korrekte Schreibweise wäre allerdings mit einem "o" mehr. Wohin dieses "o" verschwindet, wenn man die Funktion "Antworten" benutzt?

    Ich habe jetzt noch mal das Kontaktformular versucht.

    Das aktuell an Bestellung 9880 bis 10701 gearbeitet wird steht dort schon seit geraumer Zeit. Angeblich haben Menschen auf ihren "Trabant 601" teilweise nicht so lange gewartet. 8o Spaß beiseite, man stelle sich vor, jemand möchte so etwas zu einem bestimmten Termin verschenken oder dergleichen. Mich wundert das es da keine Probleme mit PayPal und Co gibt?

    Nachdem jetzt viel Monate rum sind, wollte ich mal fragen, ob er wenigstens das Material schon bekommen hat. Antwort des Systems:


    This is the mail system at host mr4.vodafonemail.de.

    I'm sorry to have to inform you that your message could not
    be delivered to one or more recipients. It's attached below.

    For further assistance, please send mail to postmaster.

    If you do so, please include this problem report. You can
    delete your own text from the attached returned message.

    The mail system

    <contact.frenchlightoutdor@gmail.com>: host
    gmail-smtp-in.l.google.com[142.251.31.26] said: 550-5.1.1 The email account
    that you tried to reach does not exist. Please try 550-5.1.1
    double-checking the recipient's email address for typos or 550-5.1.1
    unnecessary spaces. For more information, go to 550 5.1.1
        Unzustellbare oder abgelehnte E-Mails - Gmail-Hilfe
    4fb4d7f45d1cf-6433a51a959si3830861a12.348 - gsmtp (in reply to RCPT TO
    command)


    Hatte jemand kürzlich Kontakt? Es gab ja scheinbar immer wieder Probleme mit seiner E-Mail.

    Danke.

    Hast du denn mal die Titannägel gewogen??? ;) Da fallen einige in Ohnmacht, vermute ich. Und für weichen Grund taugen sie dann wiederum eher schlecht. Die leichteren mit der "runden Öse" (mir fällt keine bessere Bezeichung ein) sind mir beim Einschlagen schon in der Öse abgebrochen und daher raus aus dem Sortiment.


    Prozentuale Aussagen empfinde ich immer etwas ungenau, wenn man die Ausgangslage nicht kennt. Wenn das Zeug 10-Mal so stark "fusselt" wie andere Fasern, bringen die "BIS ZU 80 Prozent" auch nicht viel. Ich denke, da wird oft bewusst und gezielt in die Irre geführt.

    Die Haltbarkeit von Alpha schätze ich nicht als allzu hoch ein. Man wird sehen wie sich das entwickelt. Ob in ein paar Jahren noch bereitwillig über 100 Euro für so einen "Hoodie" bezahlt werden, werden wir sehen. Ich sehe da zwei Möglichkeiten: Entweder wird es günstiger oder eben die Haltbarkeit stimmt. Letzteres sehe ich allerdings nicht so, daher kaufe ich eher Teijin Octa alias Airmesh.

    Mikroplastik wird in der 4. Stufe des Klärwerks ausgefiltert. Ich denke das ist effektiver als irgendwelche Heimlösungen. Das Klärwerk verwendet dabei Sand- und Tuchfilter, Festbett und Reaktoren mit Aktivkohle. Vermeidung ist natürlich immer besser.

    Ich freue mich daher euch in Zukunft zünftig in Wolle, Leder und Loden auf dem Trail zu treffen. <38o

    https://www.umweltbundesamt.de/themen/neue-eu…g-verabschiedet

    "Bisher werden Werbeaussagen zu Umweltvorteilen von Produkten, wie „öko“, „nachhaltig“, „klimaneutral“ oder „recycelbar“, sowie Umweltlabel kaum reguliert. Mit einer neuen Richtlinie zur Änderung des Wettbewerbs- und des Verbraucherrechts will die EU vielfach verbreitetes Greenwashing in der Werbung bekämpfen und verlässliche Umweltinformationen fördern."

    Bis 2026 soll das von den Mitgliedsländern umgesetzt werden.

    Nur noch wenige Jahre, dann arbeiten überall nur noch Zertifizierer. ;) Ohne Kontrolle ist das alles aber nicht viel Wert. Ich denke nicht, dass sich etwas ändert.

    Wer Auto fährt, sollte sich um Kleidungsabrieb keine Sorgen machen. Autolos ist quasi nicht zu toppen.

    Danke. Autofahren ist was für Stinos & Plebs.

    Autofahren ist total geil. Aber bleiben wir beim Plastik. 😉

    In den Kläranlagen wird das Mikroplastik rausgefiltert. Klärschlamm darf nicht mehr ausgebracht werden und muss ab 2029 verbrannt werden, so die Kurzfassung.

    Bleibt die "Kontamination" während des Tragens. Für mich dann eher ein konstruiertes Problem. Der Regen spült es dann vermutlich ins Erdreich, wo es die Menschheit überdauert oder eben vorher zerfällt.

    Kunstfaser ist halt nicht nur leichter, sondern trocknet auch schneller. Gut verarbeitete Sachen halten ja auch ein paar Jahre.

    Irgendwas ist immer!

    Bei der Rückkehr zur Natur quietscht kurz darauf ein Tierfreund.

    Baumwolle ist ja quasi unbrauchbar. (Misch) gewebe werden nicht recycled. Recycling von Bekleidung ist in der Regel "Downcycling", d. h. "wir verbrennen es und machen mit der Energie was Neues".

    Bei Mischgeweben bleibt die Mikroplastik - Problematik erhalten.

    Die Alternative zum Alpha-Pulli wäre eine Strickjacke.

    Ich kaufe viele Sachen bei trigema, Attiq, tilak, epesa usw., also europäischen Herstellern. Die haben auch tolle Ansätze, wie z B Attiq (PL). Letzte reparieren kostenlos, statt "Black Friday".

    Aber irgendwann ist es für mich gut, denn zuletzt kommt ja eh jemand wegen 12,37 Gramm.

    Die meisten Wäschetrockner sind wohl keine Ablufttrockner mehr.

    Und Klärschlamm wird auch nicht mehr ausgebracht soviel mir bekannt ist.

    Ja, tut der Funktion sicher keinen Abbruch. Was mich Pingel allerdings wirklich nervt, ist der schrappende, hakelig-kratzige Griff, Metall knirscht auf Metall, und dann sitzt das klapperig - nicht machbar für mich, Abteilung dezente Neurodivergenz lässt grüßen.

    Zumal ich jetzt meinen so smoothen, vorbildlich aus- und einklappenden Ramen-Pott liebgewonnen habe. Die breitere Form ist ohnehin günstiger, und der Gewichtsunterschied beträgt auf meiner Waage ganze 7g. Hatte etwas gehofft, dass der G2-Pott auch bei mir evtl. leichter sei als angegeben, eine Nutzerin hat einen mit 176g. Vielleicht aus der smooth ausklappenden, aber dünnwandigeren Charge. ;)

    Den „Ramen“ samt Kocher habe ich am Wochenende übrigens im „Echteinsatz“ ausgeführt, es ist einfach irre, wie schnell die Kombi kocht. Bin auch „outdoor“ echt beeindruckt. Hätte nie gedacht, dass man mich mal für so einen „schweren“ Topf begeistern kann.


    Wenns quietscht und knarzt, einfach mal zärtlich mit einer Schweineschwarte streicheln oder einfach nicht so oft spülen. 😂

    Das 750 ml - 125 Gramm MYOG hatte ich glaube ich schon gepostet.?

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    Da ich mich hier so angetan geäußert habe, will ich nun auch nicht verhehlen, mit einem Firemaple-Produkt unzufrieden zu sein:

    Ich hatte mir ergänzend noch den (im Vergleich zum Ramen-Pott) etwas kleineren Topf „G2“ mit dem Plastikdeckel (bei Amazon) bestellt, um evtl. doch noch ein paar Gramm zu sparen. Dieses (mir gelieferte, einzelne) Modell ist nicht schön gefertigt. Die Wärmetauscher-Unterseite ist schief, und der Griff ist nicht wirklich fest, wenn man ihn ausklappt, hat zuviel Spiel, plus ist das Handling unangenehm, da der Griff nicht so gut in dem Mechanismus sitzt und die Enden am Topf unangenehm scharfkantig sind. Geht retour.

    Dass die Dinger irgendwo in China für ganz kleines Geld zusammengeklötert werden (auch, wenn FM sagt - eigene Fertigungsstätte, hohe Standards für die Mitarbeitenden etc. pp.), und wir hier wahrscheinlich bornierte Luxusmecker teilen, ist mir bewusst. Wollt‘s dennoch gesagt haben zur Abrundung des Bildes.

    Vielleicht versuche ich es mit einem Austausch, denn der Topf an sich gefiele mir gut. Wiegt inkl. Deckel bei mir 187,1g (und ist damit allerdings wirklich so nah am Ramen-Pott, dass man wirklich den größeren nehmen kann).

    Da haben wir vielleicht die gleiche Charge. Bei mir sitzt der Wärmetauscher auch nicht richtig zentriert. Tut der Funktion keinen Abbruch.

    Am Topf gefällt mir halt, dass die 230 Gramm Kartusche rein passt.

    Ich habe die zwei "Higher State" gerade mal durchgewaschen.

    Wie würdest du das Material einschätzen? Ich würde sagen, irgendwo zwischen dem 90 und 120-er?

    Also ich bin wirklich damit zufrieden. Die Kapuze fällt groß aus, ich trage ihn aber auch leger in XL. In Verbindung mit einer Windjacke oder Schirmmütze ist die große Kapuze kein Thema mehr.

    Wer es sich nicht komplett anschauen will: Die beschriebene Situation beginnt bei 31:31 in dem Video.

    Carsten K.

    Was macht dich eigentlich so sicher dass die nicht die Polizei gerufen haben wegen dem Holz bzw er sagt ja selber die ganze Gruppe (~15 Personen) hat entschieden ein Feuer zu machen. Und jemanden als Schaufensterpuppe zu bezeichnen ist auch keine Kritik die sich jemand stellen muss

    Ich bin mir nicht ganz sicher, ob es erst bei min 31:31 beginnt ...

    Der Begriff stammte nicht von mir. Aber ich fand ihn lustig. Für mich ist er eher ein Affiliate-Geschäftsmann, wie übrigens viele andere auch, obwohl sie sich "unabhängig" geben.

    Ich kann mir natürlich nicht sicher sein, dass er den Holzverbrauch nicht gemeldet hat. Aber ein Robert Klink hätte das sicher in seinem Video erwähnt. Aber du könntest ihn fragen. Oder die "15 Personen", die angeblich auch dafür waren. Oder vielleicht auch nur stillschweigend. Es wird keiner die Hütte verlassen, nur weil einer Feuer anmacht.

    Die "gute Infrastruktur" wird dann bei schlechtem Wetter über das vorgesehene Maß genutzt und vermutlich Freiwillige bringen das in ihrer Freizeit bringen das wieder ins Lot. Aber die 50 bzw. 60 Euro für die Übernachtung in den vorgesehenen Hütten wollen auch viele nicht zahlen. Diese Hütten sind Rast- und Notfallhütten, keine Übernachtungshütten. Und irgendwann wird das vermutlich Konsequenzen haben, für alle. Die Stugvarts haben allerlei "SUL-Geschichten" zu erzählen.

    Stimmt, die glitzert ja auch noch so schön :)

    Bei den dünneren Zeltböden hab ich auch eine selbst genähte Bodenplane. Da kann man sich auch mal sichtbar machen, drauf pausieren, als Regenumhang nutzen oder den Rucksack markieren, damit man ihn später wieder findet. Das kann die Rettungsdecke eigentlich auch.

    Ich frage mich, wie man den Reflexions-Effekt einer Rettungsdecke auf Tour in praktischen Nutzen umsetzen kann.

    Komme ich unterwegs in eine Notsituation und befürchte eine Unterkühlung, ist ein simpler Rettungs-Sack dem offenen System der Decke überlegen. Im Sack bleibt die feuchtwarme Luft weitgehend erhalten, während unter der Decke die Warmluft immer wieder entschwindet. Das wird in zunehmendem Maße schlimmer, je stärker der Wind weht.

    Die Rettungsdecke zwischen die Kleidungsschichten zu fummeln, ist alleine auch nicht so einfach. Ganz abgesehen davon, dass Ausziehen, wenn einem kalt ist, mir irgendwie kontraproduktiv vorkommt. ;)

    Als Reflexions-Fläche auf dem Boden?
    Ich habe gerade eben im Kühlhaus eine kurze Sitzprobe bei Minus 16 Grad gemacht. Da hatte ich nicht im Geringsten das Gefühl, dass durch die Rettungsdecke am Hintern irgendwas warm wurde. Ganz im Gegensatz zu zwei lumpigen Lagen simpler Bubbel-Folie. Da fühlte ich sofort einen positiven Effekt.

    VG. -wilbo-


    Eigentlich nur unter der Isomatte.

    Das größte Problem sehe ich darin, dass keine Feuchtigkeit entweichen kann. Dadurch durchfeuchtet die Oberbekleidung, die Wärmeleistung sinkt, speziell bei Daunen.

    Bei kürzeren Anwendungsdauern, wie nach einem Verkehrsunfall, wo unmittelbar Hilfe kommt schützt so eine Decke vor Wind, Regen und Auskühlung. Der Effekt der Durchfeuchtung rutscht in den Hintergrund für die vergleichsweise kurze Zeit.

    Alternativen wie z. B. der Salewa Rescue Bivy (Biwaksack, Sympatex, 226 Gramm) oder Lifesystems Ultralight Suvvival Shelter (Sitzzelt(?), Silnylon, 194 Gramm) sind halt deutlich schwerer und teurer.

    Kann so eine Folie z. B. ein Groundsheet ersetzen im Sinne von "Multi-Use"? Oder in Pausen einfach einen kurzen Schutz? Ich denke das kann man mal ausprobieren. Zumindest Rettungsdecken sind ja massig vorhanden, durch die ganzen Kfz-Verbandkästen die getauscht werden müssen.

    Ebenso kann ich mir die Verwendung als Sonnen-/ Hitzeschutz vorstellen. Oder eben als "Gletscherbrille" wie anfangs schon von jemand erwähnt. Aber alles im Rahmen eines Notfalls/Improvisation.

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    Wenn man die Rettungsdecke entlang der Wirbelsäule erstmal durchzieht, kriegt man das auch alleine hin. Einfach mal die 90 Cent für so ne Decke investieren und ausprobieren.

    Ich stell mich auf öfters auf Holzscheite etc, aber ist halt unbequem und hilft auch nur eher so naja. Lange Strümpfe etc hab ich natürlich auch. Die Idee war einfach noch zusätzlich von unten für bessere Isolierung zu sorgen. Dass ich dann gar keine kalten Füsse mehr bekommen werde, daran glaube ich auch nicht.

    Man versucht halt das Beste herauszuholen. :thumbup: