Beiträge von lampenschirm

    Die Gebühr für den Zugang zu den Nationalparks erhöht sich 2026.

    "Wer aber in einem Bus reise oder zu Fuß ankomme, müsse auf jeden Fall die 100 Dollar zahlen."

    Hab's ebenfalls gerade gelesen und gesehen, dass hierzu an dieser Stelle schon gepostet wurde. Am PCT bin ich nie durch eine Bezahlstelle marschiert und habe nie was bezahlt (auch wenn damals natürlich schon die üblichen Parkgebühren für "normale" Touristen inkl. US-Amerikanern galten). Weiß jemand wie das am CDT ist? Bin gerade in der Vorbereitung und 3 NPs die am CDT liegen, sind ebenfalls auf dieser Liste. Passiert man am CDT regulär eine oder mehrere Bezahlstelleb oder wandert man ohnehin unter dem Radar? Am PCT hat man ja den Vorteil des Permits, was es am CDT so ja nicht gibt.

    für Glacier und Yellowstone brauchst du Permits für die Back countryry campsites. Für Glacier bekommst du die entweder per online Lotterie im März, oder du fährst hin und gehst zu nem Rangerbüro, oder du findest z.B. bei Luna jemanden, der eine hat. Kosten waren bisher einmalig 10USD und dann 7USD pro Person pro Nacht (es können bis zu 4 Leute auf eine Permit).

    Bei Yellowstone rufst du ein paar Tage vorher im Rangerbüro an, die weisen dir dann Zeltplätze zu, dieses Jahr hatten sie ein paar Campsites für CDTler reserviert und da dann (fast) alle reingestopft. Wird dann auch über deinen Account auf recreation.gov gebucht (den brauchst du für beide). Kostet ebenfalls einmalig 10USD, aber nur 5USD pro Nacht.

    Könnte mir vorstellen, dass bei der Buchung das dann entsprechend abkassiert wird.

    RMNP zeltest du entweder an der Parkgrenze und läufst dann die ca. 26 Meilen Loop bis Grand Lake an einem Tag, oder du läufst die Cutoff und sparst dir ca. 20 Meilen.

    ja, da gabs wohl am Anfang widersprüchliche Aussagen vom Militär und irgendwie ist die CDTC da nicht hinyerher gekommen. Außerdem sind die in der ganzen Sache recht vorsichtig gewesen, was ja auch verständlich ist, weil die keine Ausländer in irgendwas reinreiten (und dann evtl. verklagt werden, sind ja die USA:D) wollen. War aber weder bei mir ein Problem, noch bei allen anderen Ausländern, von denen ich weiß.

    das ist so nicht korrekt. Die Permit ist auch für Ausländer zu bekommen, bei mir hats ca. 12h gedauert zwischen Antrag und Zusendung, über Nacht. Ich weiß von "Extremfällen" , wo es eine Woche gedauert hat, normal waren etwa 2 Tage. Vorraussetzung ist, dass ein DoD ID Inhaber als sog. "government sponsor" in dem Antrag eingetragen wird. Streng genommen muss dieser in der NDA dann immer dabei sein. Kontrollen haben aber bisher keine stattgefunden, von Militär war weit und breit nichts zu sehen. Den Government Sponsor zu finden ist kein Problem, einfach Tim fragen, der holt sowieso einen Großteil aller Wanderer ab.

    WonderBär

    Es ist schon etwas Anderes, ob die Hoteliers eine Übernachtung melden, oder ob man, egal wo man schläft, verpflichtet ist, das melden zu müssen.

    Ich möchte auch gar nicht wissen, was in China für Strafen aufgerufen werden, wenn man dagegen verstößt!

    Sind schon Äpfel und Birnen…

    passiert gar nix. War die letzten Jahre mehrfach in China, habe regelmäßig bei Privatpersonen, sowohl Chinesen als auch Ausländern gepennt, niemand hat irgendwas gemeldet, passiert gar nix.

    Meine Einreise gestern in Seattle war problemlos, aber die wollten echt viel sehen. Sie haben sich die Übersichtskarte genau angeschaut und sogar meine Euro-Kontostände in Dollar umgerechnet :D und sehr viele Nachfragen zur Finanzierung/Arbeit/Familie gestellt. Ich hatte tatsächlich alles (sogar eine Liste mit Stellenangeboten für danach) als Ausdruck dabei, weil ich mir unsicher war wie es so wird. Jetzt ist die Beamtin auf jeden Fall top über den CDT informiert ^^

    sitze gerade im Zug nach East Glacier. Wann gehts bei dir los?

    bin drinnen. Besonders freundlich war der Beamte nicht, eher misstrauisch, aber er hat alle Antworten ohne nennenswerte Nachfragen akzeptiert, und diese waren meistens eher wegen Missverständnissen.

    Erst wollte er wissen, warum mein ESTA abgelehnt wurde (man beachte die Formulierung…), hat zwei Nachfragen gebraucht, bis mir klar wurde, wie sein Gedankengang war. Als ich dann gesagt habe, dass ich 5-6 Monate bleiben will, hat er gefragt warum, habe ihm was.von Wanderung und Kanada bis Mexiko erzählt, das reichte ihm. Wichtig war ihm noch, wie ich das finanziere, da war er recht misstrauisch. Ich hatte einen aktuellen Kontoauszug dabei, das hat er dann akzeptiert.

    Alles in allem nicht angenehm, aber man kann damit arbeiten.

    bin auch schon beide Varianten gelaufen. Mir hat die Lange Rhön etwas besser gefallen, irgendwie hatte ich mehr das Gefühl, ab vom Schuss zu sein. Die.Rhön mag ich ohnehin sehr gerne. Den Milseburgweg kann ich auch empfehlen.

    Dagegen hast du hier in Europa zwar die Wanderinfrastruktur, aber abgesehen vielleicht von Teilen Skandinaviens ist das alles deutlich zivilisationsnäher.

    Was viele bei diesem Zitat vergessen ist, das Europa tatsächlich bis zum Ural geht....

    stimmt, daher schrieb ich ja auch oben explizit, dass die USA doppelt so groß wie die EU sind. Aber davom ab: eine Wamderinfrastruktur amalog zunden Triple Crown Trails o.ä. gibt es auch dort nicht, soweit ich weiß. Das meinte ich eben mit der Balance zwischen Wanderinfrastruktur und Wildnis.

    Abgesehen davon gibt es ja leider grade erhebliche praktische Probleme, dort wandern zu gehen

    hat aus meiner Sicht generelle und konkrete Gründe.

    Die kulturelle Hegemonie der USA ist (ziemlich weltweit) ungebrochen, das macht sich dann natürlich auch beim Thema Outdoor bemerkbar. Nach wie vor stelle ich immer wieder fest, dass selbst in meiner Generation (Mitte 30) die USA für viele noch eine Art Sehnsuchtsort sind, den man gerne bereisen will, wenn auch sicher weniger als in meiner Elterngeneration. Alternativ wird sich an den USA abgearbeitet, politisch wie gesellschaftlich, aber in beiden Fällen spielen die USA eine große Rolle im Denken.

    Zudem ist das Land vergleichsweise unkompliziert zu bereisen, es gibt zahlreiche und halbwegs bezahlbare Flüge überall ins Land, es ist (vergleichsweise) sicher, die meisten können sich recht problemlos verständigen, man kennt das Essen und die Kultur (mehr oder weniger, aber besser als z.B. China oder Kenia).

    Dazu hat man m.E. nirgends sonst diese Balance aus guter Wanderinfrastruktur und Wildnis bzw. weg von der Zivilisation. Sicher hast du in Teilen Südamerikas, Nordasiens oder Afrikas deutlich wildere und abgelegenere Gebiete, diese weisen allerdings keine vergleichbare Wanderinfrastruktur auf. Dagegen hast du hier in Europa zwar die Wanderinfrastruktur, aber abgesehen vielleicht von Teilen Skandinaviens ist das alles deutlich zivilisationsnäher. Dazu kommt noch eine relativ große landschaftliche Vielfalt Hochgebirge, Wüsten, Waldgebiete, sowie einfach auch viel Fläche mit vielen Wandergebieten. Die USA sind immerhin rd. doppelt so groß wie die EU.

    Oder anders formuliert: nirgendwo anders gibt es Wanderwege, die in dieser Länge (ideal geeignet für eine Wandersaison, die E-Wege sind ja dafür zu lang) so viel landschaftliche Vielfalt in (relativer) Zivilisationsferne mit recht unkomplizierter Logistik bieten.

    Die Campsites in Glacier NP öffnen offiziell erst am 15.6., und auch nicht immer alle, je nachdem, wieviel Schnee noch liegt. Davor gibts die Möglichkeit, walkup Permits zu bekommen, das hängt aber sehr davon ab, wieviel Schnee liegt, außerdem sind da die Kapazitäten reduziert. Für den PNT musst du ja in Ost-West Richtung durch, d.h., es gibt nicht die Möglichkeit, wie beim CDT auf eine niedrigere Route auszuweichen, was das Startdatum eher nach hinten verschieben dürfte, außer, du nimmst halt Pickel und Steigeisen / Grödel mit und kannst damit umgehen.


    Zum Zelt: Den CDT gehe ich mit Flat Tarp an. Der hat ja ähnliche Bedingungen, hoch, bergig und oft oberhalb der Baumgrenze. Sehe da trotzdem kein Problem, bin ja nicht der erste, der das macht. Allerdimgs ist der PNT soweit ich weiß nässer und v.a. hats wohl mehr Mücken, insofern wäre ein Zelt vllt. trotzdem sinnvoll. Nichtsdestotrotz würde ich mich nicht auf freistehend beschränken, und auch die 1kg Marke würde ich mir nochmal überlegen, das ist schon nicht wenig, gibt ja auch erheblich leichteres.

    Mein Tip wäre: such mal auf r/ultralight und sonst im Internet Packlisten von ULern, die den schon gelaufen sind und schau dir deren Zeltwahl an.

    M.w. gibt es kein Zelt, das inkl. Leinen und Heringe (nennenswert) unter 500g wiegt.

    Den Vergleich inklusive der Heringe finde ich immer schwierig, da hier eine breite Gewichtsbandbreite je nach gewähltem Hering möglich ist. Die Anzahl der Heringe finde ich jedoch wichtig für einen Vergleich, Das kann sich je nach Konzept zwischen 4 und 10 unterscheiden.

    BTW: Ein relativ robustes, windstabiles 1P semi-doublewall Zelt ist übrigens heutzutage um die 450g möglich, hatte ich auch per MYOG mal ausprobiert: Klick!

    sehe ich grundsätzlich auch so. Habe hier die Heringe mal miteingerechnet, um das Trailgewicht darzustellen. Da der prozentuale Gewichtsanteil der Heringe am Gesamtsetup beim Tarp (bzw. beim leichteren Teil) immer höher ist, schmilzt der Gewichtsvorteil dann etwas.

    WonderBär :.wie biker2hiker sagt, das StS Nano Netz

    s.o.: "inkl. Leinen und Heringe (nennenswert)". Wobei ich wie gesagt das Plex Solo nicht kenne. 450g Zelte gibts ja ein paar, aber spätestens mit Heringen knacken die so gut wie alle die 500g


    edit: sonst müsste ichs ja mit dem reinen Tarpgewicht von 168g / 195g vergleichen oder von mir aus noch mit Leinen, da kommen die Zelte ja noch schlechter weg.