Ich würde da nicht mutmaßen - ja, sowas um 500 ml herum, bei eher höheren Außentemperaturen - aber da sind im realen Einsatz zu viele Unbekannte im Gegensatz zu einem kontrollierten Test, dass ich darauf basierend keine Vergleiche anstellen wollte.
Beiträge von whr
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Nein, es geht mir um Effizienz, so eilig habe ich es nicht; immer mit kleiner Flamme. Ich war dieses Jahr 9 Wochen damit unterwegs, davon natürlich eine ganze Reihe Tage abgezogen ("Ruhe"tage), und habe drei kleine Gaskartuschen verwendet, zweimal 3,9 oz und einmal 3,5 oz; die letzten beiden waren noch deutlich von leer entfernt. - Start am 13. 6. nachmittags, in Ashland am 8. 7. morgens angekommen, das sind 25 Abende dazwischen. Min. 4 Abende habe ich nicht gekocht (Old Station, BMGR, Etna, Seiad Valley); das wäre dann 21 mal abends Wasser warm machen; natürlich nicht präzise abgemessen. Danach war die 3,9-oz-Kartusche so gut wie leer.
Falls ich zum Wintertreffen komme, kann ich mich gerne an einem "Wettkochen" beteiligen.
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Soto Windmaster und Fire Maple-217.
Der FMC-217 hat eine sinnvolle Füllhöhe von 600 ml und wiegt mit Titan Deckel gut 180 g.
(Hier mit 500 ml gezeigt)Weshalb den Soto nicht mit Triflex?
Ich denke, viel effizienter kann man das Verbrennungsgas nicht führen - die Flamme brennt komplett innerhalb des Wärmetauschers des G2.
Dazu die Gaskartusche, ein kleiner ZipLoc für den zerlegten Windmaster, und ggf. ein Mini-BIC für den Notfall. Beutel braucht es nicht, der Griff sichert den Deckel, und es passt alles in den Topf (und bei mir ist dann noch ein Opinel #4 mit dabei).
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Wie hakelig ist denn das Aufsetzen des Topfes auf den Brenner. Ich könnte mir vorstellen, dass man „blind“ die Schlitze nur schwer trifft?
Geht so, aber man muss schon ein bischen probieren. Mit dem Windmaster drunter nicht so dramatisch, erst alles zusammenbauen, dann Wasser, dann Gas und Piezozünder.
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Ah ok, danke für die Klärung! Die Website der CDTC erwähnt diese Möglichkeit zwar, aber da liest sich das eher wie eine nur theoretische Möglichkeit: "CDTC is aware of possible exceptions to this, where an escort with DOD identification may be identified on an application to accompany a hiker through the NDA."
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Ich habe gerade mitbekommen, dass der Zugang zum Southern Terminus seit Mai beschränkt ist, nur mit einem Permit der US Army, der wiederum nur an US-Staatsbürger vergeben wird. Bedeutet eigentlich, dass echte CDT-Thruhikes für den Rest der Welt nicht mehr möglich sind. Es betrifft allerdings nur 1,1 Meilen.
Information for the National Defense Area & CDT Southern Terminus - Continental Divide Trail CoalitionIn April of 2025, the US Department of the Interior transferred control of over 100,000 acres of land along the US-Mexico border in New Mexico to the US Army…cdtcoalition.org -
Man muss Wartezeiten halt vernünftig kommunizieren und einhalten; ist bei Cottages an sich ja nichts ungewöhnliches.
z. B. https://www.swdbackpacks.com/lead-time - 5 Monate Warteschlange derzeit (vor 2 Jahren waren es noch 12 Wochen - klingt nicht nach Misserfolg)
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Kleine Korrektur: die Verlängerung betrifft "nur" den AT, und da gibt es keine Grenze nach Mexiko. Sondern den Golf ("golfo del gringo loco"?) und die Karibik; Kuba ist dort das nächste Land. Die Landgrenze nach Mexiko haben nur die beiden weiter westlich gelegenen Trails. - Aber in der Tat: unvorstellbar. Die wenigen, die den ECT (dann noch mit Kanada bis zum Cap Gaspé) gewandert sind, haben alleine dafür einen großen Teil des Jahres gebraucht!
Sebastian bin ich bei den PCT Days begegnet (ohne ihn zu kennen), Liz habe ich knapp verpasst.
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Ich lese Deine Berichte sehr gerne. Du läufst den Hume & Howell Track komplett?
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Na denn.
https://www.amazon.de/INIU-20000mAh-…l/dp/B0CB1DF4JQ - da schreibt einer in den Kommentaren, 406 g.
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Das schnellere Laden bezahlst Du halt mit ca. 75 g mehr Gewicht.
Klar, "one fits all" gibt es nicht.
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Ich habe meinen G2 etwas getuned:
Titandeckel (ist eine Kleinigkeit zu groß) und ein neuer Halter aus 3 mm Titandraht mit Schrumpfschlauch im Griffbereich, der mit dem neuen Deckel wieder den Topf verschließt.
Mit Soto Windmaster Triflex eine wirklich effiziente Kombination. Mir genügen pro Tag einmal 500 ml Wasser bis zum Kochen, und damit langt mir die 100/110-g-Kartusche für min. 3 Wochen. Und alles passt in den Topf.
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Habe ich das behauptet?
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Und was hier aber erneut komplett außer acht gelassen wurde, ist die Verminderung der Konvektion innerhalb der Matte durch die Folien.
Ich wüsste nicht, das außer Acht gelassen zu haben.
Du hast drei parallel existierende Mechanismen des Wärmetransports (Wärmeverlusts in Deinem Versuchsaufbau):
- Wärmeleitung, vor allem bei Festkörper und Flüssigkeiten
- Wärmetransport durch Stofftransport (Konvektion - ohne die obige Diskussion darüber neu eröffnen zu wollen), vor allem bei Flüssigkeiten und Gasen
- Wärmestrahlung durch IR-transparente Medien, insbesondere die Atmosphäre (oder Vakuum)
Zum durchaus berechtigten Einwand von WonderBär: ja, wir betrachten die Isomatten von außen als reinen Wärmeleiter mit einem bestimmten Wärmewiderstand, auch wenn innen verschiedene Transportmechanismen eine Rolle spielen - bei einer Schaummatte wohl tatsächlich hauptsächlich Wärmeleitung, bei einer isolierten Luftmatte irgendeine Kombination aus Wärmeleitung und Konvektion, da die Strahlung durch innere Alufolie(n) unterdrückt wird. So wird dann auch gemessen: mit beidseitigem Kontakt zu einem guten Wärmeleiter.
Natürlich hast Du Recht, dass eine Membran, aus welchem Material auch immer, Wärmetransport per Luftbewegung durch die Membran verhindert und eine zusätzliche vertikale Kammerung ergibt. Von Konvektion verstehe ich aber noch weniger als von Wärmestrahlung und kann dazu nichts schätzen.
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Ok, aber wenn ich mit einem Reflexionsmechanismus wie einer Rettungsdecke dafür sorge, dass die Strahlung zB meines Hinterns zurück reflektiert wird, und die Rettungsdecke nun dazu noch ein Eigenstrahlung hat müsste sich doch ein positiver Effekt ergeben?
Absorptions- und Emissionskoeffizient sind gleich groß. Reflexion ist das Komplement dazu. 99% Reflexion bedeutet 1% Absorption/Emission, die Aluseite der Rettungsdecke strahlt deshalb so gut wie nicht. Die Mylar-(PET-)Seite wird ein bischen mehr (aber offenbar sehr wenig) absorbieren/emittieren, dann sind es vielleicht 97% / 3% (bitte die Zahlen nicht zu genau nehmen).
Hat die Rettungsdecke die selbe Temperatur wie ich, kommt von ihr genausoviel Strahlung wie von mir, und es wäre egal, welcher Anteil davon Reflexion und welcher Emission ist. Ist sie kälter, kommt minimal weniger zurück; 99% aber immer noch entsprechend meiner Temperatur, dazu 1% entsprechend der Temperatur der Rettungsdecke.
Mehr käme nur, wenn die Rettungsdecke wärmer wäre als ich.
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Ich gebe zu, das war ein allgemeiner Disclaimer und nicht auf diese spezielle Situation bezogen. Die Temperatur der Aluplatte kann ich so praktisch gar nicht messen, sie absorbiert und strahlt ja so gut wie nicht - sondern wirkt eben als Spiegel. Wenn ich daran eine Messung machen wollte, z. B. die Oberflächentemperatur einer technischen Baugruppe im Betrieb mit einer Aluminiumoberfläche, muss ich die vorher mit einem geeigneten Material beschichten. - Viele Materialien sind aber nicht so weit von einem schwarzen Strahler weg, sowohl meine Hand als auch die Zimmerdecke, so dass die Temperaturangabe mit dem Default-Wert des Emissionskoeffizienten (0,97) einigermaßen passt.
Es gibt ja einige Textilien, die für bestimmte Wellenlängen der IR-Strahlung durchlässig sind. (Sonst würden Luftkammer-Matten mit Silberfolie ja nicht funktionieren).
Ich bin nicht sicher, ob ich den letzten Satz richtig verstanden habe; habe aber den Eindruck, dass Du da eine falsche Vorstellung hast. Es ist nicht erforderlich, dass eine isolierte Luftkammermatte IR-transparent ist - angesichts der Dicke des Gewebes würde ich das nicht erwarten.
Funktion: Du liegst auf der Oberseite, und per Wärmeleitung heizt Du das Gewebe der Matte auf, so dass dieses nahezu die gleiche Temperatur erreicht wie Du. Dann strahlt die Oberseite der Matte durch die IR-transparente Luft Wärme nach unten ab. Das gleiche passiert auf der Unterseite mit dem Boden, der Wärme nach oben abstrahlt (denn 0° C sind immer noch 273 K); aber eben weniger. Die Differenz macht den unerwünschten Wärmetransport von oben nach unten aus. 20°C Differenz bei üblichen Temperaturen um 300 K bedeutet etwa 1/4 Unterschied in der Wärmestrahlung, 1- (T_kalt/T_warm)^4. Den Absolutwert kannst Du mit dem Stefan-Boltzmann-Gesetz berechnen, 300 K Oberflächentemperatur ergeben etwa 460 W/m^2, Du verlierst bei 20° Temperaturdifferenz zur nächsten IR-absorbierenden Fläche also gut 100 W/m^2 durch Wärmestrahlung - Mit der Alufolie irgendwo dazwischen im Luftraum kannst Du den Strahlungsaustausch blockieren, die Wärmestrahlung wird in den jeweiligen Teilraum reflektiert.
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Und hier das Ergebnis des kurzen Versuchs.
Aufbau: Alublech (weil glatt) auf dem Boden eines Raumes mit ca. 19°C Raumtemperatur; zur Hälfte mit Polsterfolie bedeckt; und meine Hand:
So sieht das bei sichtbarem Licht aus. - Und so im Wärmebild:
Das ist natürlich nur qualitativ, für eine präzise Messung von Temperaturen müssten die Emissionskoeffizienten der verschiedenen Materialien verwendet werden.
Was man sehen kann: Erwartungsgemäß reflektiert die Aluplatte die Wärme meiner Hand sehr gut. Außerhalb meiner Hand und deren Spiegelbild sieht man die ca. 19°C der reflektierten Decke des Raumes. Da, wo die Polsterfolie (die selbst 19° Umgebungstemperatur hat) darüberliegt, wird sehr viel weniger reflektiert, weil beim zweimaligen Durchgang durch die Polsterfolie der größere Teil der Wärmestrahlung absorbiert wird. Aber es gibt einen klaren Effekt, der Wärmeverlust durch Strahlung dürfte sich um etwa 1/3 reduzieren.
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Ich versuche gerade, mein Halbwissen über die FIR-Transmissionseigenschaften diverser Kunststoffe aufzubessern, und muss feststellen, dass es doch komplizierter ist als ursprünglich gedacht.
Planänderung: ich habe ja eine Wärmebildkamera und gerade mal damit, mit Alufolie und Bubblefolie gespielt.
Also müsste eine Unterlage aus einer Schichtung, Silberfolie / Bubbel-Folie / Silberfolie den Hintern besser warm halten als reine Bubbel-Folie?
Ja, die Bubblefolie ist im fraglichen Wellenlängenbereich semitransparent, so dass die reflektierende Aluschicht drunter etwas bringt.
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Ich habe gerade eben im Kühlhaus eine kurze Sitzprobe bei Minus 16 Grad gemacht. Da hatte ich nicht im Geringsten das Gefühl, dass durch die Rettungsdecke am Hintern irgendwas warm wurde.
Natürlich nicht. Damit die Blockierung von Wärmestrahlung einen Einfluß auf den Wärmetransport hat, müssen die letzte IR-absorbierend/emittierende Schicht vor und die nächste nach der Rettungsdecke/Aluschicht (deutlich) unterschiedliche Temperatur haben. Was hier so gut wie nicht der Fall ist; wegen des nahe Null liegenden Wärmewiderstands (für Wärmeleitung) der Rettungsdecke werden der Boden, die Rettungsdecke und die Außenseite Deiner Hose nahezu die gleiche Temperatur haben. Zwischen Zeltboden und Isomatte wäre das nicht viel anders.
Zum durchaus berechtigten Einwand von WonderBär: ja, wir betrachten die Isomatten von außen als reinen Wärmeleiter mit einem bestimmten Wärmewiderstand, auch wenn innen verschiedene Transportmechanismen eine Rolle spielen - bei einer Schaummatte wohl tatsächlich hauptsächlich Wärmeleitung, bei einer isolierten Luftmatte irgendeine Kombination aus Wärmeleitung und Konvektion, da die Strahlung durch innere Alufolie(n) unterdrückt wird. So wird dann auch gemessen: mit beidseitigem Kontakt zu einem guten Wärmeleiter.
Das spiegelt allerdings die reale Situation nur teilweise wider; nehmen wir z. B. so eine Klymit-Skelettmatte, dann ist nicht gut definiert, was in den Kammern dazwischen passiert. Da könnte ich mir durchaus vorstellen, dass eine Rettungsdecke drunter (weil praktischer als drüber, für die Funktion egal) mit Aluschicht zur isolierenden Luft hin den Wärmeverlust reduziert. Obwohl der R-Wert der Rettungsdecke nahe Null ist und sie die Wärmeleitung vom Körper über die Luft in den Zeltboden nicht verändert; aber den Austausch von Wärmestrahlung. Bei den alu-beschichteten Schaummatten habe ich dagegen Zweifel; da liegen wir bzw. unsere Kleidung ziemlich formschlüssig drauf, so dass sich keine nennenswerte Temperaturdifferenz zwischen der Mattenoberfläche und der unserer Kleidung einstellt.
Nicht zuletzt kann eine Rettungsdecke in der Sonne vor Überhitzung schützen.
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Du hast drei parallel existierende Mechanismen des Wärmetransports (Wärmeverlusts in Deinem Versuchsaufbau):
- Wärmeleitung, vor allem bei Festkörper und Flüssigkeiten
- Wärmetransport durch Stofftransport (Konvektion - ohne die obige Diskussion darüber neu eröffnen zu wollen), vor allem bei Flüssigkeiten und Gasen
- Wärmestrahlung durch IR-transparente Medien, insbesondere die Atmosphäre (oder Vakuum)
Der "R-Wert" beschreibt eben nur den Widerstand gegen Wärmeleitung. Wenn ich Konvektion oder Strahlung durch eine Rettungsdecke blockiere, ändert sich an der Wärmeleitung nichts.
Natürlich wird der gesamte Wärmeverlust geringer, wenn Strahlung oder Konvektion eine Rolle spielen und ich eine Membran mit Reflexionsschicht (Rettungsdecke) anbringe. Aber eben nur dann. Und wieviel, hängt ganz individuell von der Situation ab.