"Wasserdicht" ist für mich anhaltender Dauerregen. Und da reicht es nicht, wenn nur das Material kein Wasser aufnimmt.
Somit sollte er mit Rolltop o. ä. verschließbar sein. Und wasserdicht, selbst wenn er in einer Pfütze steht. Wie eben die wasserdichten Packsäcke von StS oder Ortlieb und Co.
wilbo
Danke für das Angebot. Ich denke darüber nach. Die Seekoutside interessieren mich schon länger. Allerdings sind die wohl auch nicht wasserdicht. In Schweden hatte jemand einen dabei. Er hat versucht ihn mit Aquasure abzudichten. Wasserdicht ist dort wohl auch nur das Material.
Ich kenne, anders als bei Zelten, keine verschweißten Rucksäcke, nur genähte, und die Nähte kann man dann eben - wie bei den meisten Zelten - mit flüssigen Seam Sealer oder Tape abdichten. Da der Rucksack stärker beansprucht wird als ein Zelt, hält diese Abdichtung halt weniger gut/lange. Lass sie weg (Gewicht), pack den Schlafsack und Kleidung noch in so einen Liner von StS oder anderem, und dann kannst Du auch bei Dauerregen und in der Pfütze beruhigt sein.
Eine SO Divide habe ich auch, noch die Version mit X-Pac-Material, heute ist das wie fast überall Ultra. Ultra kann man tapen, X-Pac nur flüssig dichten. Der Divide war früher mit 4500, heute 4800 cubic inch (74 bzw. 78 l) angegeben, im realen Einsatz würde ich 65 l schätzen, jedenfalls weniger als ein 70-l-SWD-Wolverine. Dafür ist das Tragesystem wirklich top, aber er ist deutlich schwerer. Da ich versuche, nie über 20 kg zu tragen, ist der Wolverine für mich die bessere Wahl.
Rolltop, vernünftig zugängliche große Seitentaschen (beim SWD je drei 1-l-Flaschen, beim SO je zwei) und Netzvordertasche haben beide.