In Nepal habe ich einen Wanderer aus Litauen getroffen, der von seiner Tour im Pamir in Kirgisistan im vergangenen Sommer erzählt hat, die er in einer größeren Gruppe selbstorganisiert für ca. 3 Wochen unternommen hatte.
Zwei Tage vor dem Ziel hatte sich einer der Teilnehmer am Sprunggelenk so verletzt, dass er nicht mehr weiterlaufen konnte/wollte. Alles kein Problem? - inReach-SOS, die Situation geschildert, Versicherung hatten sie auch. - Ergebnis: der örtliche Helikopterbetreiber hat sich geweigert, den Rettungsauftrag zu übernehmen, wenn nicht jemand vorab Cash auf den Tisch bezahlt. Punkt. - Sie haben den Verletzten dann irgendwie aus den Bergen rausgetragen bekommen. Glück im Unglück, dass es relativ nah am Ziel war und nicht eine Woche früher.
Was in entwickelten Ländern und solchen mit hohem Touristenaufkommen problemlos funktioniert, darf man nicht überall erwarten. In Nepal wäre das kein Problem. In den -stans offenbar schon.