Beiträge von Mr.Tidy

    Also mit den selben Ansprüchen wie du und bei eigener Körpergröße von 186 cm kommt auch von mir eine recht unexotische Empfehlung zum Durston X-Mid Pro 1.

    Ich selbst habe die "alte" Version mit Sil-Nylon Boden (DCF Boden gabs damals nicht). Meine Version ist also etwas schwerer.

    Auch wenn das Shelter nicht perfekt ist, macht es sehr vieles richtig. Vor allem aber ist es ein Palast was den Platz für größere Personen anbelangt. Das gepaart mit dem niedrigen Gewicht macht es schon hervorragend. Das Packmaß (mir eigentlich ebenso wichtig wie das reine Gewicht) ist für ein Single Wall Zelt auch sehr gut (keine Ahnung wie stark da die Version mit DCF-Floor von meiner Version abweicht).

    Im Grunde ist es das Shelter in dem ich mich in Summe die letzten Jahre am wohlsten gefühlt habe. Einzig mein altes GG The One (Sil-Nylon) blieb mir ähnlich gut in Erinnerung. Auch das war für mich sehr komfortabel vom Platz her, recht günstig zu haben, sehr leicht und vom Packmaß sogar noch besser als das X-Mid Pro 1. Es war allerdings kondensationsanfälliger und aufgrund des dünnen Sil-Nylons fragiler als das Durston. Ob und wie sich die Maße vom aktuellen GG The One zum Alten unterscheiden ist mir ad hoc nicht bekannt. Die DCF-Version des The One ist meines Wissens nach jedenfalls kleiner geschnitten.

    Was Krafttraining, Body Weight Training, Ausdauersport, etc. angeht habe ich eine vieljährige Transformation bzw. viele verschiedene Phasen hinter mir.

    Anfang 20 habe ich mit Body Weight und einfachen Gewichten in Form von Kurzhanteln angefangen zu trainieren (zu Hause, NULL Kardio). Das hatte damals mehr mit dem Anspruch der Ästhetik zu tun.

    Nach einigen Jahren habe ich mich dann in eine Mucki Bude getraut. Da bin ich dann einige Jahre recht intensiv gewesen. 4-5 x die Woche Krafttraining. NULL Kardio.

    Nach einem Bandscheibenvorfall in der HWS bin ich dann zwangsläufig davon abgekommen. Ausdauersport in Form von zuerst Wandern, dann Laufen kam immer mehr ins Spiel.

    Dann bin ich die letzten Jahre in den reinen Ausdauersport verfallen. Wandern, Weitwandern aber vor allem Trailrunning. Bei einem Vollzeitjob und einem durchgängig hohen Trainingsvolumen fehlte mit ständig die Zeit/Energie für Krafttraining. Mit Ausnahme einiger periodischer Einheiten in Form von Body Weight war da nichts. Trotzdem hatte ich das Gefühl noch immer von den Entwicklungen in meiner jüngeren Erwachsenenzeit zu profitieren, als ich doch recht muskulös war.

    Bis dahin habe ich also immer sehr isoliert (und meist auch sehr intensiv) trainiert: Kraft ODER Ausdauer

    Meine Krebserkrankung Ende 2022 und die Folgen haben dann doch einiges geändert bzw. die verbliebene Kraft/Muskulatur und die Ausdauer komplett zerstört. Nach meiner Chemo habe ich direkt versucht wieder mit dem Programm Ausdauer anzufangen. Das hat bis heute mehr oder weniger gut funktioniert. Ich habe aber insbesondere auch die fehlende Muskulatur gespürt. Rückenprobleme die ich jahrelang im Griff hatte, Haltung, aber auch das Aussehen haben sich negativ bemerkbar gemacht.

    Darauf hin habe ich nun vor rund 8 Wochen die Entscheidung getroffen zukünftig hybrider unterwegs zu sein. D.h. vor 8 Wochen Beginn Krafttraining zu Hause mit Body Weight, Lang- und Kurzhantel. Min. jeden 2 Tag im Wechsel Core - Upper Body (ab und zu etwas Beine dazu aber die werden auch durch die Ausdauer sonst mehr belastet). Nach nur 4 Wochen habe ich deutliche Verbesserungen gespürt und gesehen. Ich bin mir sehr sicher, dass diese Gains auch meinen Ausdauersport positiv beeinflussen werden. 4 mal die Woche Ausdauer und 4 mal die Woche Kraft möchte ich jetzt eigentlich weiter durchziehen und mich selbst davon überzeugen.

    Im Grunde war mir die positive Kombination von Kraft, Ausdauer und auch Mobilität immer bewusst. Die Ausführung scheiterte allerdings immer an Zeit und anderen Faktoren. Bei mir spielt auch immer die Tatsache eine Rolle, dass ich meist in Extreme verfalle. Wenn ich etwas mache, dann "richtig". D.h. im Falle von Ausdauersport eben im Grunde fast jeden Tag laufen... Das dies trainingsmethodisch nicht klug ist, muss nicht zur Debatte gestellt werden.

    Aktuell nutze ich übrigens diverse YT-Videos zu Body Weight Training, Calisthenics, etc. Eben das was gerade gefällt oder zum Trainingsziel pass. Nicht dass ich die Übungen nicht kennen würde, mir hilft es eher dabei einen fixen Raster im Ablauf zu haben (z.B. 30 min, vorgegebene Reihenfolge/Splits, Intervalle bzw. Sätze getimt, usw...).

    *schiebt die Dringlichkeit Fisherman's Trail nach oben in der To-Do-Liste*

    Dito. Danke für den Bericht!

    Würde gerne noch spontan heuer auf den Trail gehen. Jetzt muss ich mich nur noch um die An-/Abreise kümmern und herausfinden wie es sich am leichtesten/schnellsten auf den Trail starten bzw. enden lässt.... Lissabon oder Faro als An-/Abreise etc.