Beiträge von exULgäuer

    Leider taten mir trotz Ergon GA3 Griffen und Sqlabs Inner Barents die Hände ab 40km ziemlich weh. Ich hatte einfach zu viel Druck auf meinen Händen.

    Griffe verhindern nichts. Sie unterstützen bestenfalls. Auch der Sattel ist nur Nebensache bzw. die Bauform allein macht es nicht. Es kommt darauf an, wie man auf dem Sattel sitzt und wie man den Körper generell so auf dem Rad hält. Sattel durchprobieren allein hilft also nicht.

    Radfahren ist in mehrerlei Hinsicht ein Balanceakt. Die Sattelposition im Raum muss zu den Pedalen passen, also nicht nur die Höhe, sondern auch Versatz nach vorne oder hinten (fore/aft nennt man das). Die Länge der Kurbeln spielt auch mit rein.

    Wenn das alles passt, kann man nach vorne hin viele Einstellungsfehler im Cockpit ertragen. Passt es nicht, kannst am Cockpit einstellen, was Du magst, und es hilft nichts.

    Wenn Du zu viel Druck auf den Händen hast, würde ich Sattel mal tiefer nehmen, ruhig gleich 2cm oder so UND ein paar Millimeter nach hinten. Dann ausgiebig ausprobieren, also nicht nur mal hin und her rollen sondern schon ein Stück fahren damit! Ich kann mittlerweile spüren, ob zu hoch oder zu tief. Bei zu tief geht die Belastung eher in den Po bzw. die Beinbeuger. Bei zu hoch mehr in die Beinstrecker. Ideal wäre eine gleichmäßige Verteilung.

    Das Fore/Aft vom Sattel kann man nach dem Knielot (einfach mal googlen) ausrichten. Ist ne gute Verhandlungsbasis, aber kein Gesetz. Hier wird vielleicht auch deutlich, wie die Kurbellänge mit rein spielt. Solltest Du mal die Kurbeln zu einer anderen Länge wechseln, musste auch die Sattelposition anpassen.

    Ich überlege mir, Aerobars zuzulegen, für die längere Gravel-/Asphaltpassage, um mal mehr auf die Ellbogen zu bringen Mehr Spacer im Vorbau geht ja nicht so einfach, ohne grad den Gabelschaft zu ändern.

    Aerobars sind toll, aber nicht um Bikefit-Probleme zu lösen! Sie lieber zu, dass Du zuerst ordentlich auf dem Bock sitzt. Dann die Aerobars. Nimm welche mit Spacern! Die sollten nicht zu niedrig montiert werden, sonst geht das nur in Nacken.

    meine Euro-Kontostände in Dollar umgerechnet

    Make Amerikanische Bildung Great Irgendwann!

    Hab mal in einem Laden was gekauft und bar bezahlt, die Kasse war aber ausgefallen oder irgendwie defekt. Die gute Verkäuferin war hilflos in der Berechnung des Wechselgeldes, hat nen Zettel rausgezogen und versucht es schriftlich zu subtrahieren, was mir dann zu fremdschäm war und ich hab ihr einfach den korrekten Betrag genannt, was sie dankbar angenommen hat.

    Eine Flucht ist ein Weglaufen vor etwas. Eine Suche ist ein Hinlaufen zu etwas. Was davon jetzt besser auf einen zutrifft, hängt stark von der eigenen Betrachtungsweise ab.

    Unabhängig davon wird die Ursache schwächer, je angenehmer man sich seine alltägliche Lebensumgebung gestaltet. Ein Drang bzw. Bedürfnis zu etwas wird meistens ausgelöst durch einen Mangel.

    Habe nie verstanden wozu man diesen ganzen Communitykram braucht, wenn man in der schönen Natur unterwegs sein will. Ich nutze fürs Radfahren bikerouter.de. Man muss schon etwas mitdenken und selbst Hand anlegen. Es gibt keine Software, die einem automatisch die schönen Strecken ausspuckt. Die ganzen Pleiten und Pannen von Komoot bei der Streckenplanung kann man sich in jedem zweiten Bikepackingvideo bei YT ansehen.

    Man kann Komoot auch eigenbrötlerisch nutzen und, wie Du schon selbst schön erkannt hast, Fehler in der Streckenplanung liegen in der Verantwortung des Benutzers.

    Strassen haben den Vorteil, dass man darauf gut voran kommt

    Soviel zum Thema:

    Wo habe ich denn gesagt, es sei toll auf Asphalt zu laufen?

    :/

    Er hat gesagt, dass man auf Straßen gut vorankommt, nicht dass es Spaß macht. Seine Aussage ist wahr. Man kommt schneller voran auf Straßen und guten Wegen. Das ist ja schließlich auch deren Sinn und Zweck.

    @alle
    Bitte macht nicht den Standardfehler in Forendiskussionen und interpretiert unliebsame Aussagen Andersdenkender übermäßig negativ, weil sie halt für Euch unliebsam sind!

    Persönliche Angriffe kann man sich auch sparen. Sind nicht notwendig, wenn auch verführerisch.

    Hier soll es anders zugehen, als sonst in so Foren. Das erfordert, dass sich die Benutzer entsprechend verhalten.

    Unliebsame gegenläufige Meinungen sind wichtig! Selbst so richtig dumme Argumente sind nützlich. Sie helfen einem, die eigenen Argumente und Sichtweisen zu schärfen.

    Warst Du mal auf einem der grossen Trails in den USA?

    Nein. Ich habe aber paar Jahre mal in New Mexico gelebt. Schon ne Zeit lang her und weit bevor ich mich für so Outdoorzeugs interessiert habe. Aber ich weiß halt, wie es dort wirklich ist, und habe auch Hinterhöfe gesehen. Am Ende bin ich gerne wieder zurück nach Deutschland mit der Erkenntnis, dass wir es schon verdammt gut haben hier, so insgesamt.

    So wie ich es sehe meiden alle diese Trails eher die Zivilisation, man kommt so gut wie nie durch Ortschaften.

    Dieser Eindrück trügt offenbar. Zumindest was den AT angeht, führt der wohl teilweise direkt an anderer Leute Garten vorbei und ähnliches. Die Szene tut aber so, als wäre das mitten im Amazonas. Wenn wer aufzeigt, dass das alles nicht gar so einsam ist, wie es sich viele wünschen, wird man dafür angegriffen, weil das darf ja nicht sein, dass es hier nicht perfekt ist...so zumindest mal geschildert von Evan.

    Nun, weiter weg von der Zivilisation als in Mitteleuropa wird man allemal kommen. Hier ist es ja schwierig überhaupt noch so etwas wie alleinige Einsamkeit zu finden. Einsamkeit mit anderen findet man dagegen leicht in der Großstadt.

    Seit ich die Landschaften dort sehen durfte, verstehe ich, warum man von "God's own country" spricht. Letztes Jahr durfte ich ziemlich demütig vor "General Sherman" stehen (leider ohne längeren Aufenthalt). Ich kann jedenfalls sehr gut nachvollziehen, warum man ins Träumen gerät.

    Das Land/der Kontinent hat schon geografische Highlights. Ich bin aber auch der Meinung, dass wir davon in Europa auch einige haben, aber das Gras ist halt immer grüner auf der anderen Seite. Die Amis träumen vom Urlaub in Europa, wir wollen in das Land aus dem Fernsehen. In beiden Fällen spukt eine Idealfantasie im Kopf, der die Realität oft nicht ganz gerecht werden kann, zumindest wenn man nüchtern betrachtet.

    Woher kommt bei Trekkern im UL - Bereich eigentlich diese enorme Fixierung auf die USA?

    Weil das quasi das Heimatland des UL-Weitwandern und dieser modernen Thru-Hiking-Kultur ist. Ich hab davon auch über entsprechende Youtube-Influencer erfahren. Manche werden davon mehr geprägt als andere. Die Amis haben auch ein besonderes Talent alles mit besonderem Firlefanz zu ritualisieren und zu kodifizieren. Das gefällt vielen. So reden wir alle von "thru hike" und ein Soulboy markiert in Mitteleuropa einen "half way point" und so Kram. Die Nachahmung hier ist bei weitem nicht ausreichend, um den Wunsch nach dem Original befriedigen zu können.

    Ich habe diverse Hüte aus diversen Arten von Stroh, aber knautschen möchte ich keinen davon. Mein liebster war ein Stetson aus irgend einem Stroh für damals so 70,- Euro. Ich glaub das Modell entsprach dem Stetson Toyo Traveller am Ehesten. Der hat erstklassig gepasst, hatte eine tolle Form und war praktisch regendicht. Leider haben die Reste eines Taifun mir den auf einen vietnamesischen See geblasen. Als Ersatz habe ich mir ein gut doppelt so teures Modell aus wirklich echtem Palmstroh gegönnt, der aber leider nicht regendicht ist und irgendwie auch nicht an die Form herankommt. Mein wichtigster Hut ist ein sehr breitkrempiger, nicht so teurer Strohhut, der schon fast als Cowboyhut durchgehen würde. Den trage ich zum Sonnenschutz bei der Gartenarbeit und da funktioniert der erstklassig. Kann ich nur empfehlen. Für Damen gibt es Strohhüte, deren Krempe im Nacken schmaler ist. Wäre für Rucksackträger sehr praktisch eigentlich, wenn man sich nicht um Geschlechterstereotype schert. Für unterwegs nehm ich aber lieber Hüte aus Stoff, weil man die tatsächlich bedenkenlos falten und irgendwann auch waschen kann.

    Egal welche Bauweise von Hut, am Stirnband schwitzt man. Wenn es heiß ist, schwitzt man. Selbst damit schwitzt man. Halt an der Brust. Am besten wäre ein Sonnenschirmträger und vielleicht noch ein Gepäckkamel, weil selber tragen nervt.

    Ein Shemag ist wie ein Sunhoody auch nicht wirklich kühl und leider politisch aufgeladen.

    Alles doof.

    wenn ich mutiger wäre.....

    einen z.b. vietnamsischen stroh-hut.

    Die spitzen Strohhüte tragen nur Frauen. Vietnamesische Männer tragen Tropenhelm. Beides gleich schlecht faltbar und gleich nicht leicht.

    So sieht meiner aktuell aus

    Nix gegen Deinen Hut, aber die Krempe ist nicht breit.

    Ich hab so einen: https://www.fjallraven.com/de/de-de/damen…abisko-sun-hat/

    Leicht, faltbar und breitkrempig. Bin zufrieden.

    Davor hatte ich einen 08/15 Boonie Hat für 15,- Euro oder so. Hat auch funktioniert, aber Sonnenschutz ist mir mittlerweile sehr wichtig und da muss die Krempe wirklich breit sein!

    Jeder Hut ist schwitzig. Mindestens am inneren Rand. Da führt kein Weg dran vorbei, außer einen Sonnenschirm zu verwenden oder nocturn zu werden.