Beiträge von DasLottchen

    Was ist der Unterschied zwischen einem Männer- und Frauenschuh derselben Größe?
    Ich stehe manchmal vor Frauenschuhen im Sale, wo es dieselbe Größe im Männerbereich nicht mehr gibt.
    Kann ich die Unterschiede, wenn es welche geben sollte, durch eine andere Größe ausgleichen?

    Akt. Schuh: Altra Lone Peak 42,5 , meistens in älteren Versionen

    Ich habe aktuell diverse Altras durchgetestet und konnte zwischen Männer und Frauenvarianten keine Unterschied spüren. Er mag da sein, war aber durch die Schnürung zumindest bei mir nicht relevant.

    Ich bin inzwischen auch bei Altra Lone Peak gelandet. Vor 3 Wochen wollte ich mal den oft so hoch gelobten Trail Runner MT3 von Decathlon ausprobieren (als Laufschuh schon länger genutzt) und ich musste sehr schmerzlich erfahren, dass der (für mich) viel zu eng ist. vor allem die Zehenkappe vorne war sehr steif. In meinem Leben hatte ich noch nie so schmerzhafte Blasen, musste die Tour abbrechen.
    Jetzt habe ich mir nochmal Lone Peaks geholt (inzwischen eine Nummer größer als in meinen Standardschuhen), als nächstes werde ich Olympus ausprobieren (aber erst nach den Touren in diesem Sommer).
    Da ich krankheitsbedingt reichlich Probleme mit Sehen und generell schmerzenden Gelenken habe, nehme ich für die Altras für den Notfall kleine Einlagen für die Fersen mit. Falls sich Schmerzen in der Archillessehne einstellen, kann ich so ggf. sogar im Wechsel wieder etwas Sprengung im Schuh haben. Vielleicht auch eine Methode, um sich langsam an das Thema 0-Sprengung heranzutasten/trainieren.

    Für mich ist es der andere Zugang zur Natur, die langsame Bewegung und die Möglichkeit den Kopf völlig abzuschalten. Wir sind sehr viel mit den Rädern unterwegs, da liebe ich die Geschwindigkeit, zu sehen wie die Landschaft sich verändert und vor allem den Kontakt zu den Menschen, ich sehe mehr vom Land. Ich habe aber das Eintauchen in die Natur sehr vermisst, so wie ich es von früher auch vom Paddeln her kenne. Einfach mal meditativ nur unterwegs sein, Kopf frei machen (keine gute Idee auf dem Rad, da muss ich viel fokussierter bleiben).

    Ich gehöre auch zu denen, der man die Erkrankung nicht ansieht. Ich habe Colitis Ulcerosa, eine chronisch entzündliche Darmerkrankung. Da variiert es teils sehr stark, wie sehr mich das einschränkt. Aktuell bin ich in Remission und nehme keine Medis, muss mir aber trotzdem sicher mehr Gedanken über Toilettengänge und Hygiene machen, habe daher auch immer etwas mehr Gewicht dabei. Ich kann das alles derzeit gut über die Ernährung kontrollieren, daher schleppe ich mehr Essen, mache meine Nahrung z.t. selbst usw. Je nach akuter Ausprägung kommen aber noch Probleme mit Gelenkschmerzen, Hautprobleme und auch Fatigue u.ä. dazu. Heißt weniger Belastbar sein.

    Und ich möchte auch eine Lanze brechen für die unsichtbaren psychischen Erkrankungen, ich hab da meine Battles mit Depressionen und Angstzuständen. Und so sehr das draußen sein hier Therapie (für mich) ist, so schwierig kann es sein auch loszukommen und/oder Wege weiterzugehen.


    (Edit: Rechtschreibung)