Ich hab meistens auch mit Vaseline eingeriebene Baumwollbällchen als Feuerstarter dabei. Die lassen sich im Gegensatz zu Esbit auch mit einem Feuerstahl anzünden. Brennen aber sich längst nicht so lange, bislang aber gut genug für den Fall, dass es mit der Birkenrinde nicht klappt.
Beiträge von PositivDenken
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In die Hütte kacken ist mir auch schon mal untergekommen. Das war entweder in den italienischen Alpen oder den Pyrenäen. Spielt im Grunde keine Rolle. Nett war es nicht, denn eigentlich wollten wir da pennen.
Auch so ein pet peeve vor mir: Essen(-sreste) hinterlassen. Das ist manchmal wohl sogar noch gut gemeint. Diesen Sommer lagen Kekse und angefangene Müsliriegel in einer Hütte auf dem Tisch und ein Zettel auf dem Stand, man soll es sich schmecken lassen. Unklar ob die Krümel oder die schwarzen Mäusekügelchen gemeint waren.
Oder die Tüte mit mehreren verschimmelten Wurst- und Käsesemmeln an einem entlegenen Ort in Lappland.
Ich denke, da fehlt es einfach an Problembewusstsein. Redet man mit Leuten drüber kommt dann meist sowas wie: das sind die Deutschen, Schweden machen sowas nicht! 😒 -
In Skandinavien hat man mit Vandalismus in Hütten vielleicht kein Problem? Vermute ich mal.
Gerade erst vor ein paar Wochen in einem Windschutz auf dem Sörmlandsleden übernachtet, wo vor Jahren ein paar Spezialisten ein etwa 1 qm großes Loch in den Boden gesägt haben, vermutlich weil sie Feuerholz benötigten. Das Loch ist mittlerweile zu. Dafür lag der halb verbrannte Holzhackklotz über der Feuerstelle.
Mit gewisser Stetigkeit brennen auch hie und da mal ganze Hütten nieder. Ob Unachtsamkeit oder Vandalismus lässt sich im Allgemeinen schwer feststellen.
Zählt Müll hinterlassen als Vandalismus? -
Es geht mir ja nicht darum zu sagen, dass das vorgestellte System schlecht ist. Für jemand, der gerne kocht, ist es sicher prima einen etwas größeren Topf zu haben, der sicher steht und nicht rutscht etc etc
Aber wir sind hier nun mal in einem UL Forum und nicht im Kochstudio.
Und wenn dann fälschlich behauptet wird, ein Wärmetauschersystem würde gewichtstechnisch von Vorteil sein, dann muss man dem eben entgegentreten, weil es im Allgemeinen so einfach nicht stimmt.
Ärgerlich wird es dann wenn wieder und wieder das Gegenteil behauptet wird, und anstatt das fundiert zu belegen mit Geschwurbel argumentiert wird.Ein Wäremtauschersystem ist wesentlich schwerer (unabhängig von der jeweiligen Grösse des gewählten Topfes), weil erstens der Tauscher selbst Gewicht hat und zweitens Alutöpfe schwerer als Titan sind. Diesen Unterschied gilt es durch Einsparung im Verbrauch wieder wettzumachen. Jetzt liegt die Effizienzsteigerung aber eben nur bei ca 25% (zumindest unter „Sommerbedingungen“ - von Winter reden wir hier nicht, Stichwort Äpfel und Birnen). Da Gas nur in quasi Quanteneinheiten vorkommt (es sei denn, man befüllt die Container selbst), ergibt sich ein Vorteil nur in solchen Situationen, wo ich mit einem herkömmlichen System entweder zwei oder die jeweils nächst größere Kartusche nehmen muss, es mit Wärmetauscher für die kleinere aber gerade noch so reicht. Rechnet man wie gear sceptic im Video, so kommt man mit einer 100g Gaskartusche auf ca 9 Tage (2 „boils“ pro Tag) respektive 11 für ein System mit Wärmetauscher. Liegen die Parameter der Touren im Schnitt nicht genau in diesem Fenster, ist das Wärmetauschersystem im Schnitt schwerer.
Will oder muss ich unterwegs nachkaufen, gilt zusätzlich, dass ich mit Bestimmtheit auch die kleinere Kartuschengrösse bekomme. Meiner Erfahrung nach ergibt sich hier für ein Wärmetauschersystem kein Vorteil. Und erstens hab ich relativ viel Erfahrung und zweitens habe ich mir viele Jahre genau zu dem Thema Gedanken gemacht. Sich dann hinzustellen und mir das in Abrede zu stellen, ist gelinde gesagt einfach sehr ärgerlich.
Also versteht mich nicht falsch. Ich besitze sogar eine hangeschmiedete „kolbottenpanna“, mit so ca 600g eher nicht UL. Auf der gab es letztens smash burger über offenem Feuer, aber auch schon Pizza und eben kolbotten. Ist aber halt OT hier. -
Da hattest du Glück bei deinen Touren. Und wenn du quasi nicht kochst, was bei deiner Tassengröße wahrscheinlich ist, dann ist es ein Vergleich von "Äpfeln und Birnen".
Na dann hatte ich wohl Glück auf den letzen 15.000 Kilometern. Wenn du das so sagst, musst es ja wissen! Und ja, ertappt, ich esse insgeheim eigentlich nichts. *rolleyes*
In Frankreich war ich allerdings kaum. Ist das dann dort so, dass man zwar nicht nach 8 aber dann stetig nach genau 10 Tage Gas findet? Und dann aber auf jeden Fall die kleinen Kartuschen? Interessant, interessant. Ansonsten macht dein Argument nämlich keinen Sinn.
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Für die, die's wirklich wissen wollen: hier, der Klassiker, der Happy-Hiker Brennstoffrechner als XLS. Eigentlich dafür gedacht, Spiritus mit Gas zu vergleichen. Lässt sich aber genauso gut zum Vergleich beliebig anderer Systeme verwenden.
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Das sehe ich komplett anders. Die Effizienz ist wesentlich besser.
Das kommt ja sehr darauf an, was man als wesentlich erachtet. Beworben werden diese Systeme mit einer Effizienzsteigerung von 40-45%. Gear sceptic kommt auf knapp 24%. Das deckt sich auch mehr mit meiner eigenen Erfahrung.
Es macht einen Unterschied, ob ich für 10 Tage eine 100-Gramm oder eine 230-Gramm-Kartusche einpacken muss.
Für einen ganz konkreten Fall mag das sicher stimmen. Im Durchschnitt und im Allgemein lässt sich so eine Aussage aber eben nicht so einfach treffen. Für einen Thruhike, der Monate dauert aber häufige Resupplymöglichkeiten bietet, trifft deine Annahme schon mal nur ganz selten zu.
Ich könnte jetzt den Fall auch anders skizzieren: Mir reicht eine kleine Kartusche im Sommer idR 8 Tage. Meistens kann ich alle 8 Tage einen Resupply machen. Demnach bringt mir hier eine Effizienzsteigerung nichts ausser Nachteile im Gewicht.
Das sind sehr gut investierte 10 - 20 Gramm!
Mein Titantopf wiegt 65g, der hier beschriebene so 180g.
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Der erste ist mir nach drei Jahren an den Falten eingerissen, da ging nix mehr mit kleben. Bei dem neuen, den ich jetzt erst ein Jahr lang hab, ist der Ring oben abgegangen. Den hab ich mit so nem speziellen Gummikleber geklebt. Schätze dass so ein Silikon-Seamsealer auch gehen würde. Vielleicht besser wäre. Aber der normale Gummekleber scheint halbwegs zu halten. Ein bisschen was ist schon wieder lose...
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Ich mag meinen StS Cup sehr. Leider sieht es mit der Haltbarkeit nicht so rosig aus. Hab schon den zweiten und der lebt auch nur, weil ich ihn schon geklebt habe. Auf den Kocher kannst du den Cup nicht stellen, dafür ist der nicht gedacht.
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ultra robust
Nee, das stimmt so nicht. Im Gegenteil. Wenn man jetzt wieder das Vita Band als Maßstab nimmt, ersetzen die meisten ihre Paris Pulka auf halber Strecke (weil durchgescheuert etc.).
Der Vorteil beim Pullpac ist, dass Du halt ein Gesamtpaket bekommst. Die Paris Pulka kostet ja auch so gute 100€. Beim Pullpac ist dann noch das Geschirr, die Gurte und Seil dabei. Hast du das schon daheim liegen, gut. Ansonsten kein allzu schlechter Deal.Ich hab den zweiten Pullpac einzeln bekommen, ohne Gurte etc. und dann auch „nur“ 100€ bezahlt. Viel Geld für ein bisschen Plastik, aber das ließe sich jetzt so gut wie über all unsere Ausrüstung sagen.
Außerdem kann man den Pullpac zusammenrollen. -
Kann man machen, muss man aber nicht
Ich hätte nicht so viel labern sollen, denn jetzt hast du mir meine eigentliche Frage ja gar nicht beantwortet: warum muss es shockcord sein?
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Sehe Ich genauso. Wieso muss es hinten geschlossen sein? Der Pullpac ist hinten auch offen. Ich befestige oben auf dem Rucksack eine CCF, die quasi dann im Schlitten den Abschluss bildet.
Der Rucksack muss ja sowieso mit Shockcord befestigt werden.
Wieso denn Shockcord? Mach ich nicht. Der Rucksack wird mit Riemen gehalten. Dann geht ein Seil durch die Front der Pulka und wird mittels Karabiner am Rucksack befestigt.
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als Anzündhilfe beim Bushbuddy gerne einen halben Esbitwürfel
Das ist das Schöne am BB Mini, der ist unten offen. Ich nehme da ein Stück Birkenrinde, zünde es an und stelle den BB oben drauf. Das funktioniert immer. Bislang jedenfalls. Egal welches Wetter.
War gerade auf einem Overnighter, nachdem es eine ganze Woche geregnet hatte. Und selbst da hat es dann die ganze Nacht geregnet. Da man so wenig Feuerholz benötigt, findet man eigentlich trotzdem immer irgendwas trockenes. Oder was das halt trocken genug ist. Hängt natürlich vom Wald ab.
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Und vor allem, wenn es bergauf geht, dann geht es unausweichlich auch irgendwann wieder bergab.
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wieso hast du deine innerhalb von 4 wochen geschrottet, was is passiert?
Ein Mal zu oft im Steilhang gegen einen Baum krachen lassen. Aus einem Sprung wurde ein immer größerer Riss, der nicht nur gebremst hat sondern auch noch Schnee in die Pulks geschaufelt hat. Anschließend musste ich noch ca 10-15km über einen großen See, der zu großen Teilen nur aus blankem, schroffem Eis bestand, was mir zusätzlich noch zwei Löcher in die Unterseite geschliffen hat.
Es gab noch eine weitere Person, die 2024 das Vita Band mit einem Pullpac gemacht hat und auch die hatte wie ich erst die dünnere Variante und musste sie unterwegs ersetzen.Kurzum, wenn, dann nimm die dickere!