Gut dass es dann doch noch geklappt hat! Accounts gäbe es auch bei mir. Schreibt mir eine PM für den Fall.
Beiträge von PositivDenken
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Wenn du auf den Link klickst, bekommst du eine Liste mit Empfehlungen. Ich benutze Monal (iOS). Für Android wäre es Conversations, mit Abstand der beste Client generell. Wer es eh nur mal probieren will oder allgemeinen einen webbasierten Client sucht: https://movim.eu
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Ich hab mal nen Chatroom erstellt, wo man sich einfach so ungezwungen austauschen kann. Klickst du hier: https://xmpp.link/#ultralight@chat.jwchat.org%3Fjoin
PS: Es handelt sich dabei um einen XMPP (Jabber) basierten Chat, heisst u.U. müsst ihr erstmal eine Software installieren und einen Account einrichten. Account könnt ihr auch von mir bekommen, so ihr (wirklich) wollt. Einen XMPP Account zu haben ist generell eine gute Idee!

PPS: Sprache sollte eigentlich Englisch sein, aber da dort eh noch so gut wie niemand ist, wäre es wohl erstmal egal. -
Ich wollte schon immer mal gern wissen, ob es wirklich Strom spart, wenn man das Telefon ausschaltet.
Kommt meiner Erfahrung nach ganz auf die Umstände an, konkret ob das Handy warm oder kalt gelagert wird (heisst auch, ob es überhaupt kalt ist). Ist es sehr kalt und lagere ich es nicht warm, dann ist es besser es auszuschalten und es aufzuwärmen vor dem hochfahren. Wird es warm gelagert oder ist es eh warm, macht es im Prinzip keinen Unterschied sofern Stromsparmodus und Flugmodus angeschaltet sind.
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Ich hab mir einen ”hiking” fokus erstellt und eine Automation, die auf Flugmodus schaltet, Batteriesparmodus aktiviert, den Bildschirm abdunkelt und dann die Einstellungen öffnet und zu dem Menüpunkt navigiert, wo man „touch to wake“ deaktivieren kann. Leider muss man das aber noch manuell machen. Dadurch passiert dieses automatische aktivieren von Sachen nicht mehr, während es in der Tasche ist.
Zum Wecker kann ich nix sagen, ich bin kein Weckermensch.
Über langsames Laden hab ich mir auch noch nie Gedanken gemacht bis jetzt. Guter Gedanke aber. Ich hab noch ne alte NB, da kann man auf langsam schalten durch Doppelklick (nicht getestet, werde ich jetzt aber, danke!). -
ein Schniepel ist abgefallen und ich habe keinen blassen Schimmer, wie man die wieder richtig zusammenbaut
Wenn es sich um einen MSR Whisperlite handelt, wüsste ich jetzt schon gerne was der Schniepel ist 😄
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Noch eine, so passiert auf dem Vita Band (Skitour - schon woanders erzählt, aber egal). Den Kungsleden bin ich abwechselnd mit zwei Freunden unterwegs, die ich auf dem VB kennengelernt habe. Wie das so ist, man beobachtet sich (gegenseitig?) um Ausrüstung zu schnüffeln (was haben die, was machen die besser?). Mir fällt auf, die haben beide nicht wie ich nur einen Kocher dabei, sondern neben ausgedruckter Anleitung, Reparaturset und Ersatzteilen sogar noch einen Ersatzkocher, der mit einem anderen Brennstoff läuft. Redundanz und so. Ich habe nichts davon. Nur die Reparaturanleitung auf dem Handy. Denke ich. Bei einem Ruhetag erzähle ich einem anderen Freund davon und wir geraten in eine „was-wäre-wenn“ Diskussion. Er sieht das alles nicht so tragisch: „dann hast du halt mal einen Tag kein Wasser“. „Warum nur einen Tag und überhaupt“, denke ich und belasse es dabei.
Drei Tage später, mitten im Nirgendwo, drei Tage in beide Richtungen bis zur Zivilisation, geht meine Benzinpumpe kaputt. So ein Schniepel ist abgefallen und ich habe keinen blassen Schimmer, wie man die wieder richtig zusammenbaut. Anders als gedacht, findet sich auch keine Anleitung auf meinem Handy. Wenn schon Kacke, dann aber richtig. Zum Glück kann ich aber meinen Kumpel via InReach erreichen, er ist nur 1-2 Stunden hinter mir. Ich schau mir anhand seiner Pumpe an, wie die richtig zusammengebaut sein muss. Vorsichtshalber lässt er mir aber auch einen Ersatzschniepel da. Puh! -
unbedienten DNT-Hütte übernachten. Parken das Auto, ich sage noch zu meinem Mann, dass ich den DNT-Schlüssel nicht vergessen darf
Ist uns letzten Sommer passiert. Neben so einer Hütte gecamped. Bekannte fragt, ob sie sich den Schlüssel leihen kann, weil sie in die Hütte wollte. Dann kamen andere Leute, die in der Hütte übernachtet haben. Und so blieb letztlich mein Schlüssel im Schloss der Hütte, während wir schon wieder 20km die nächste öffnen wollten. Allerdings gehen diese Schlösser halt auch mit einem Zahnstocher (bzw. rostiger Nagel) auf und wieder zu. Wieder 20g gespart!

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Wenn ich da auf der Seite so rumklicke fällt mir spontan auf, dass das ziemlich genau der Unterschied zwischen 850fp und 950fp Daune ist. Welche Maße hast du denn bestellt und welche Komoforttemperatur? Für -6° kämen ja ohnehin ganz andere Werte raus.
PS: irgendwas scheint da ohnehin nicht zu funktionieren bei den angegebenen Gewichten. In „Wide|6“ ist der 950er schwerer als der 850er und generell ist er in 6“ schwerer als mit 6“5.
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Sexy!
Das ist ja von gestalterischer Qualität so gut wie die neuen BW-Zelte.
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Irgendwie muss ich da spontan an das HumancentiPad von Southpark denken
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Zugetragen auf dem Kungsleden als Teil meines Gröna Bandet. Die letzte Nacht hatte ich kurz vor Ammarnäs verbracht, dort einen Boxenstop am Supermarkt eingelegt (USB Ladestation mit Tisch und Bänken) und Bier und Burger im Guidecenter genossen. Da war die Welt noch in Ordnung. Als ich losziehe, merke ich schon, der Wind wird immer stärker. Spätestestens als es nach dem Vindelälven bergauf geht, bläst es reell. Der Wind begleitet mich über die Hochebene, vorbei am Láddiebákttie bis zu den großen Seen. Plötzlich lässt er nach. Es wird langsam Abend. Ich bin total verschwitzt, speziell meine Füße sind vom Schweiß getränkt. Ich brauche wirklich dringend ein Bad. Ich bemühe mein InReach für eine aktuelle Vorhersage: der Wind soll weniger und weniger werden über Nacht. „Perfekt!“, denke ich. Leider sind die wirklich guten Plätze zum Zelten schon vergeben und zu aufdringlich wollte ich ja auch nicht sein. Also suche ich mir eine einigermaßen flache Stelle ein paar hundert Meter entfernt aber nah genug am Seeufer. Leider aber hat es dort diesen Boden, Heringe gehen schwer rein aber leicht wieder raus. Diese fiese Mischung aus kleinen Steinen, die nur durch ein bisschen Dreck aneinandergeklebt sind. „Für eine Nacht wird es schon reichen, der Wind ist ja weg!“, denke ich mir. Also nix wie ab ins Wasser!
Natürlich kommt es, wie es kommen musste. Statt weniger wird der Wind immer mehr und mehr. Und ich mitten wie am Präsentierteller, während meine Heringe kaum Halt finden. Als ich das dritte Mal raus muss, weil der eine Heringe an der pitch lock corner meines TT Notch Li flog, stampfe ich voller Wut drauf, weil er einfach nicht reingehen will, verfehle ihn aber im Halbschlaf, treffe stattdessen die Abspannleine und breche dadurch den lineloc. Toll! „Geschieht mir recht!“, denke ich noch als eine weitere Böe mein Zelt aufschaukelt und einen Trekkingpole aus dem grommit reißt. Er macht sich sodann direkt daran mein schönes DCF Aussenzelt zu zerlöchern. Fassungslos stehe ich da. Alles was ich denken kann ist „ein Glück, dass es nicht regnet!“. Es ist schon halb Morgen. Ich packe meine Sachen und verlasse den Ort der Demütigung. Ein paar Meter weiter steht ein Nemo Hornet oder sowas, das nicht das geringste Problem mit dem Sturm zu haben scheint. Über meinem Kopf steigen virtuell Dampfwolken auf. Eigentlich wollte ich jetzt einfach weiterlaufen, aber nach weniger als fünf Minute finde ich zwischen kleinen Hügeln eine perfekt windgeschützte Stelle. „Ein bisschen richtiger Schlaf könnte nicht schaden“, also baue ich mein Zelt wieder auf. Repariere notdürftig den gebrochenen lineloc und klebe die Löcher im Aussenzelt. Lege mich hin und erinnere mich, dass ja nur ein kleines Stück weiter eine Schutzhütte gewesen wäre. Nun denn. Es ist wie‘s ist. Und so schlafe ich ein.
Später am Tag treffe ich auf ein paar weitere Wanderer, die ich auch schon in Ammarnäs vorm Supermarkt gesehen hatte. Sie erzählen mir von der Hütte. Dass dort über 20 Leute Zuflucht gesucht hätten und weil nicht mehr genug Platz war, viele dann trotzdem davor zelten mussten und bei so einigen auch das Zelt gebrochen war. Naja. -
Übrigens ist mir gerade aufgefallen, es gibt bereits einen "gear failures"-Thread - möchte der /die Themeneröffner beider Threads, oder der Stammtisch Köln, dass beide Threads zusammengeführt werden? Oder geht es einmal um falsche Entscheidungen und das andere explizit um falsches Material?
Kann man ruhig kombinieren, die Schnittmenge ist sicher sehr groß.
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Bin es leid ein Vermögen für Socken auszugeben, deshalb Bundeswehrsocken und absolut zufrieden damit. Im hohen Norden mit Linersocks von Woolpower.
Ein zweites Paar im oder am Rucksack zum Wechseln und Schlafen.
Sealskinz habe ich im nördlichen Skandinavien seit neuestem auch noch dabei. Ganz nett aber offensichtlich kein Muss. -
Charterflüge mit freien Plätzen).
Gibst Du den Tipp weiter, wo man sowas findet?

Na bei TUI! Auf deren Webseite auf „Flüge“ gehen. Das sind Flüge, die dir auf den gängigen Flugsuchdiensten nicht angezeigt werden, direkt und preiswert.
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Noch ein paar Worte zum Organisatorischen. Während meine Bekannten sich am Cicerone Guide orientiert haben, habe ich mir eigentlich wie immer einfach die Trails auf Waymarked Trails heruntergeladen und online ein paar Weblogeinträge gefunden. Dank eines Tipps von einem Freund einen recht günstigen Flug von TUI gefunden (Charterflüge mit freien Plätzen).
Eine Packliste gibt es natürlich auch. War im Großen und Ganzen sehr zufrieden mit meiner Ausrüstung. Ein Kissen wäre vielleicht doch ganz nett gewesen. Und ein oder zwei Heringe mehr hätten auch nicht geschadet. Handschuhe und Windjacke hätten mir an ein oder zwei Gelegenheiten das Leben versüßt aber es ging auch ohne. Das Leben ist schließlich kein Ponyhof!
Ungewöhnlich war für mich die Wassersituation. Es gibt gerade auf den östlichen Insel nirgends natürlich vorkommendes Wasser. Später höchstens mal Regenwassertanks. Deshalb ist man entweder auf Supermärkte angewiesen oder vereinzelt auch Brunnen bzw Wasserhähne. Ich hatte mir offline die entsprechenden Karten von OpenStreetMap bzw OpenTopoMap geladen, welche einem solche Dinge auch anzeigen. Allerdings kam es mehr als einmal vor, dass die eingezeichneten Wasserhähne abgestellt waren. In größeren Ortschaften findet man manchmal auch öffentliche Toiletten mit einem Wasserhahn. Aber auch diese waren oft verschlossen. Die CNOC water blader hätte ich mir jedenfalls sparen können. Gefiltert haben wir nur hie und da auf La Palma und da hatten wir sowieso genügend PET Flaschen dabei. -
Wir bestimmen kollektiv, dass wir El Hierro auslassen und so ist La Palma die letzte Insel auf unserer Tour. In Santa Cruz de La Palma angekommen verstehen wir sofort: das ist schon mal das hübscheste aller Hauptstädte bisher. Hier sitzen die Einheimischen in Ruhe am Marktplatz und genießen ihren Lebensabend. Mit dem Bus geht es nach Fuencaliente, wo wir auf unseren Wanderweg treffen. Der steile Weg nach oben lässt mich das üppige Frühstück schnell bereuen. Aber schon bald überkommt mich ein überwältigendes Glücksgefühl. Sobald wir über die Wolkendecke steigen öffnet sich eine wunderschöne Landschaft geprägt von Lava, Sand und meist einzelstehenden Pinien (oder Kiefern?). Die Aussicht ist einfach gigantisch. Es ist kalt aber die Sonne scheint. Schon bald sehen wir den neuen Vulkan, der beim Ausbruch 2021 entstanden ist. Einfach umwerfend. Während meine Freunde irgendwo in einem Wäldchen Unterschlupf suchen, gehe ich weiter bis El Pilar, mein Wasser ist alle. Den Ridgewalk entlang der Caldera am folgenden Tag kann ich mit Worten kaum beschreiben. Links und rechts geht es über 2000m steil nach unten, der Atlantik ringsum zu sehen. Wir schaffen es kurz bis vor die Observatorien, zelten noch einmal um uns dann am nächsten Tag an den 2400m Abstieg zu machen.
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Der GR131 auf La Gomera führt praktischerweise direkt aus San Sebastian heraus. Folgt aber im Prinzip mehr oder weniger der Panoramastrasse. Tolle Aussicht, aber halt nicht mehr als man vom Auto aus auch sehen kann. Wenigstens stört der Verkehr nicht. Das Wetter ist eher schlecht geworden. Es ist überwiegend grau, windig und feuchtkalt. Oder zumindest kalt. Ja weiter man in den Norden kommt, umso grüner wird es. Trotz allem springt der Funke bei uns nicht so ganz über. Vielleicht liegt‘s am Wetter, vielleicht liegt‘s am GR131. Es gäbe auch einen Rundweg, einmal ganz um die Insel. Sieht beschwerlich aus, aber vermutlich würde man viel mehr so sehen bekommen. Die Busfahrt zurück nach San Sebastian gibt einen spektakulären Eindruck davon.
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Da müsste man anders rangehen.
Mit genügend Vorlauf kann man die Nacht im Refugio auf Höhe der Seilbahnstation buchen, von wo aus man es dann rechtzeitig zum Sonnenaufgang nach oben schafft - unvergesslich! Wer die Möglichkeit hat, so früh zu planen, ein absolutes Muss!
Das Refugio wird renoviert und ist geschlossen. Laut Rangern ist das Besteigen des Gipfels auch vor/zum Sonnenaufgang ohne Permit verboten. Es ist wohl nur so, dass die erst um 9 anfangen zu kontrollieren.
Playa de las Americas [...] Ein Fehler.
Jipp, der Süden ist übel! Kein Vergleich zum Norden! Aber auch hier on the upside, wenn auch nicht ganz so verzückend wie in Corralejo: Bei den Massen an Briten gibt es zumindest authentisches Pub food

Und viel zu lachen! (Besoffen mit den doppelsitzigen E-Rollatoren gegen den Baum fahren usw)
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Corralejo ist erstmal ein echter Kulturschock
War's für mich im Positiven!
Meinen Bekannten hat es dort auch sehr gefallen. Die hatten dort auch mehr Zeit und sind schick essengegangen. Ich war da ja nur für ne kurze Nacht. Die vielen Menschen haben mich halt abgeschreckt.
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Santa Cruz de Teneriffe gefällt uns sehr gut. Wir gehen nett essen, nehmen aber am nächsten Morgen direkt den Bus nach La Esperanza und laufen weiter. Erst durch dichten, feuchten Wald, dann aber durch Waldbrandgebiet, welches gerade abgeholzt wird. Bald schon ist der Teide in Sicht. Eine Besteigung haben wir uns abgeschminkt. Permits sind bis Ende Mai ausgebucht und logistisch wäre es ohnehin eine ziemliche Herausforderung angesichts der geplanten Route. Da müsste man anders rangehen. So sehen wir ihn nur aus der Ferne, aber immerhin auch aus über 2000m Höhe. Eine Nacht in einer Höhle kommt nicht bei allen gut an, mir hat es trotz der Moskitos gefallen. Bin faul und jede Gelegenheit, das „Zelt“ nicht aufzubauen ist mehr als willkommen. In Playa de las Americas haben wir für zwei Nächte eine Unterkunft. Ein Fehler. Die Partymusik ist so laut, dass man kaum zum Schlafen kommt, trotz Ohrstöpsel. Samstags ist erst um vier Uhr morgens Ruhe.