Beiträge von PositivDenken

    Auf La Palma an einer Stätte mit Petroglyphen vorbeikommen, die samt und sonders überkratzt wurden. Nicht zuletzt mit irgendwelchen Logos oder Namen von Fußballclubs. Auch deutschen. Die Stätte wurde jetzt eingezäunt, aber halt auch schon zu spät. Nicht dasselbe, aber es geht in dieselbe Richtung. Man könnte es auch Normalisierung nennen. Hier ein Sticker, da ein Sticker, warum nicht da auch einer usw…

    XMPP ist ein offener Standard nach IETF, der von mir eingerichtete Kanal auf meinem Server sind teil des XMPP-Netzwerkes, welches dezentral und föderiert ist. Man kann das mit dem WWW vergleichen, wo jeder, der will, einen eigenen Webserver (zB mit einer Forensoftware) betreiben kann und jeder, der einen Webbrowser hat, diesen ansteuern kann. Dabei ist man frei in der Wahl des Webbrowsers. Und so kannst du auch bei XMPP den Client benutzen, der dir am meisten zusagt. Ferner brauchst du keinen Account auf meinem Server, sondern nur einen irgendwo auf einem Server im föderierten XMPP-Netzwerk. Das kann auch Dein eigener sein!

    Ich klaue jetzt mal eine Analogie, die erst heute jemand auf Mastodon gepostet hat: Telegram ist, als ob sich nur Leute miteinander unterhalten können, die alle dasselbe Kopfwaschshampoo verwenden.

    Nochmal zur Klarstellung - hätte ich wohl direkt im ersten Post schreiben sollen -, der Kanal ist nicht in erste Linie ein ergänzender der Chat zu diesem Forum, sondern eine Anlaufstelle im XMPP-Netzwerk für UL-Begeisterte und -Interessierte.

    Ich hab mal nen Chatroom erstellt, wo man sich einfach so ungezwungen austauschen kann. Klickst du hier: https://xmpp.link/#ultralight@chat.jwchat.org%3Fjoin

    PS: Es handelt sich dabei um einen XMPP (Jabber) basierten Chat, heisst u.U. müsst ihr erstmal eine Software installieren und einen Account einrichten. Account könnt ihr auch von mir bekommen, so ihr (wirklich) wollt. Einen XMPP Account zu haben ist generell eine gute Idee! 8o
    PPS: Sprache sollte eigentlich Englisch sein, aber da dort eh noch so gut wie niemand ist, wäre es wohl erstmal egal.

    Ich wollte schon immer mal gern wissen, ob es wirklich Strom spart, wenn man das Telefon ausschaltet.

    Kommt meiner Erfahrung nach ganz auf die Umstände an, konkret ob das Handy warm oder kalt gelagert wird (heisst auch, ob es überhaupt kalt ist). Ist es sehr kalt und lagere ich es nicht warm, dann ist es besser es auszuschalten und es aufzuwärmen vor dem hochfahren. Wird es warm gelagert oder ist es eh warm, macht es im Prinzip keinen Unterschied sofern Stromsparmodus und Flugmodus angeschaltet sind.

    Ich hab mir einen ”hiking” fokus erstellt und eine Automation, die auf Flugmodus schaltet, Batteriesparmodus aktiviert, den Bildschirm abdunkelt und dann die Einstellungen öffnet und zu dem Menüpunkt navigiert, wo man „touch to wake“ deaktivieren kann. Leider muss man das aber noch manuell machen. Dadurch passiert dieses automatische aktivieren von Sachen nicht mehr, während es in der Tasche ist.

    Zum Wecker kann ich nix sagen, ich bin kein Weckermensch.

    Über langsames Laden hab ich mir auch noch nie Gedanken gemacht bis jetzt. Guter Gedanke aber. Ich hab noch ne alte NB, da kann man auf langsam schalten durch Doppelklick (nicht getestet, werde ich jetzt aber, danke!).

    Hiking on

    Noch eine, so passiert auf dem Vita Band (Skitour - schon woanders erzählt, aber egal). Den Kungsleden bin ich abwechselnd mit zwei Freunden unterwegs, die ich auf dem VB kennengelernt habe. Wie das so ist, man beobachtet sich (gegenseitig?) um Ausrüstung zu schnüffeln (was haben die, was machen die besser?). Mir fällt auf, die haben beide nicht wie ich nur einen Kocher dabei, sondern neben ausgedruckter Anleitung, Reparaturset und Ersatzteilen sogar noch einen Ersatzkocher, der mit einem anderen Brennstoff läuft. Redundanz und so. Ich habe nichts davon. Nur die Reparaturanleitung auf dem Handy. Denke ich. Bei einem Ruhetag erzähle ich einem anderen Freund davon und wir geraten in eine „was-wäre-wenn“ Diskussion. Er sieht das alles nicht so tragisch: „dann hast du halt mal einen Tag kein Wasser“. „Warum nur einen Tag und überhaupt“, denke ich und belasse es dabei.

    Drei Tage später, mitten im Nirgendwo, drei Tage in beide Richtungen bis zur Zivilisation, geht meine Benzinpumpe kaputt. So ein Schniepel ist abgefallen und ich habe keinen blassen Schimmer, wie man die wieder richtig zusammenbaut. Anders als gedacht, findet sich auch keine Anleitung auf meinem Handy. Wenn schon Kacke, dann aber richtig. Zum Glück kann ich aber meinen Kumpel via InReach erreichen, er ist nur 1-2 Stunden hinter mir. Ich schau mir anhand seiner Pumpe an, wie die richtig zusammengebaut sein muss. Vorsichtshalber lässt er mir aber auch einen Ersatzschniepel da. Puh!

    unbedienten DNT-Hütte übernachten. Parken das Auto, ich sage noch zu meinem Mann, dass ich den DNT-Schlüssel nicht vergessen darf

    Ist uns letzten Sommer passiert. Neben so einer Hütte gecamped. Bekannte fragt, ob sie sich den Schlüssel leihen kann, weil sie in die Hütte wollte. Dann kamen andere Leute, die in der Hütte übernachtet haben. Und so blieb letztlich mein Schlüssel im Schloss der Hütte, während wir schon wieder 20km die nächste öffnen wollten. Allerdings gehen diese Schlösser halt auch mit einem Zahnstocher (bzw. rostiger Nagel) auf und wieder zu. Wieder 20g gespart! 8o

    Wenn ich da auf der Seite so rumklicke fällt mir spontan auf, dass das ziemlich genau der Unterschied zwischen 850fp und 950fp Daune ist. Welche Maße hast du denn bestellt und welche Komoforttemperatur? Für -6° kämen ja ohnehin ganz andere Werte raus.

    PS: irgendwas scheint da ohnehin nicht zu funktionieren bei den angegebenen Gewichten. In „Wide|6“ ist der 950er schwerer als der 850er und generell ist er in 6“ schwerer als mit 6“5.

    Zugetragen auf dem Kungsleden als Teil meines Gröna Bandet. Die letzte Nacht hatte ich kurz vor Ammarnäs verbracht, dort einen Boxenstop am Supermarkt eingelegt (USB Ladestation mit Tisch und Bänken) und Bier und Burger im Guidecenter genossen. Da war die Welt noch in Ordnung. Als ich losziehe, merke ich schon, der Wind wird immer stärker. Spätestestens als es nach dem Vindelälven bergauf geht, bläst es reell. Der Wind begleitet mich über die Hochebene, vorbei am Láddiebákttie bis zu den großen Seen. Plötzlich lässt er nach. Es wird langsam Abend. Ich bin total verschwitzt, speziell meine Füße sind vom Schweiß getränkt. Ich brauche wirklich dringend ein Bad. Ich bemühe mein InReach für eine aktuelle Vorhersage: der Wind soll weniger und weniger werden über Nacht. „Perfekt!“, denke ich. Leider sind die wirklich guten Plätze zum Zelten schon vergeben und zu aufdringlich wollte ich ja auch nicht sein. Also suche ich mir eine einigermaßen flache Stelle ein paar hundert Meter entfernt aber nah genug am Seeufer. Leider aber hat es dort diesen Boden, Heringe gehen schwer rein aber leicht wieder raus. Diese fiese Mischung aus kleinen Steinen, die nur durch ein bisschen Dreck aneinandergeklebt sind. „Für eine Nacht wird es schon reichen, der Wind ist ja weg!“, denke ich mir. Also nix wie ab ins Wasser!

    Natürlich kommt es, wie es kommen musste. Statt weniger wird der Wind immer mehr und mehr. Und ich mitten wie am Präsentierteller, während meine Heringe kaum Halt finden. Als ich das dritte Mal raus muss, weil der eine Heringe an der pitch lock corner meines TT Notch Li flog, stampfe ich voller Wut drauf, weil er einfach nicht reingehen will, verfehle ihn aber im Halbschlaf, treffe stattdessen die Abspannleine und breche dadurch den lineloc. Toll! „Geschieht mir recht!“, denke ich noch als eine weitere Böe mein Zelt aufschaukelt und einen Trekkingpole aus dem grommit reißt. Er macht sich sodann direkt daran mein schönes DCF Aussenzelt zu zerlöchern. Fassungslos stehe ich da. Alles was ich denken kann ist „ein Glück, dass es nicht regnet!“. Es ist schon halb Morgen. Ich packe meine Sachen und verlasse den Ort der Demütigung. Ein paar Meter weiter steht ein Nemo Hornet oder sowas, das nicht das geringste Problem mit dem Sturm zu haben scheint. Über meinem Kopf steigen virtuell Dampfwolken auf. Eigentlich wollte ich jetzt einfach weiterlaufen, aber nach weniger als fünf Minute finde ich zwischen kleinen Hügeln eine perfekt windgeschützte Stelle. „Ein bisschen richtiger Schlaf könnte nicht schaden“, also baue ich mein Zelt wieder auf. Repariere notdürftig den gebrochenen lineloc und klebe die Löcher im Aussenzelt. Lege mich hin und erinnere mich, dass ja nur ein kleines Stück weiter eine Schutzhütte gewesen wäre. Nun denn. Es ist wie‘s ist. Und so schlafe ich ein.

    Später am Tag treffe ich auf ein paar weitere Wanderer, die ich auch schon in Ammarnäs vorm Supermarkt gesehen hatte. Sie erzählen mir von der Hütte. Dass dort über 20 Leute Zuflucht gesucht hätten und weil nicht mehr genug Platz war, viele dann trotzdem davor zelten mussten und bei so einigen auch das Zelt gebrochen war. Naja.

    Bin es leid ein Vermögen für Socken auszugeben, deshalb Bundeswehrsocken und absolut zufrieden damit. Im hohen Norden mit Linersocks von Woolpower.

    Ein zweites Paar im oder am Rucksack zum Wechseln und Schlafen.


    Sealskinz habe ich im nördlichen Skandinavien seit neuestem auch noch dabei. Ganz nett aber offensichtlich kein Muss.