Beispielsweise ein Nordisk Svalbard 1 SI:
Nylon-Innenzelt, nur am Fussende und oben über dem Kopfende zwei Lüfter mit Moskitonetz und wahlweise Moskitonetz an der gesamten Tür. Wird als Drei-Jahreszeiten-Zelt beworben - da gehört ja der Sommer auch mit dazu.
Ist sowas in einem deutschen Sommer brauchbar? Ist die Grösse der Moskitonetzfläche der alleinige Massstab für "Luftigkeit" oder geht das auch mit Nylon-Innenzelt und eben einer gut funktionierenden Belüftung?
Auf der Herstellerseite gibts keine aussagekräftigen Bilder, deshalb der Link hierhin:
Du fragst im UL-Forum nach der Einschätzung zu einem Zelt für den Sommergebrauch, das fast 2 Kilo wiegt - was erwartest du denn jetzt für Antworten?
Ich bitte in Zukunft um eine Triggerwarnung wie Achtung! - sehr schweres Zelt in 3...2..1... ![]()
Konkret auf deine Frage: Ein DW-Zelt mit solid inner wird in einer warmen Sommernacht immer stickiger sein, als ein Tarp oder luftiges Singlewallshelter oder luftiges Doppelwandzelt mit Meshinner.
Wenn wirklich Wetter ist, ist mehr Schutz immer gut. Aber zwischen einem minimalistischen Flattarp und einem Svalbard liegen ja noch ein paar Welten, bzw. Tarptents/Singlewall-Shelter mit 360° Schutz, tiefgezogenem Fly, Bathtub Floor und Meshtür, ggf. auch mit solid-Anteil. Die liegen dann so bei 400-700g.
Niels Rabe hat auf den 11.000 Km des Great Western Loops z.B. ein Tarptent Notch Li dabei gehabt. Zitat: The tent performed great, even in severe storms.
Oder ein Beispiel aus Deutschland: Soulboy hat dem Thruhike des NST auf 3620Km Länge ein Zpacks Pockettarp (170g) mit Serenity Nettent (300g) dabei gehabt.
In extremeren Wetterlagen, die sich in der Regel ankündigen, würde ICH dann in D immer eine Hütte oder sonstige feste Unterkunft ansteuern.