Beiträge von Bohnenbub

    Der Pressetext ist da finde ich sehr explizit. Es bleibt dabei, dass die Matten mit Synthetik gefüllt sind. Es kommt einfach nur Reflektionsfolie hinzu. Was mag die wiegen? Ob sie die paar Gramm nun durch ein paar Gramm weniger Isolationsmaterial oder durch leichteres Isolationsmaterial kompensieren sei mal dahin gestellt.

    Zitat

    Diese Kombination aus der reflektierenden Aluminiumfolie, (...) und dem verbesserten Isolationsmaterial (...)

    Mein Rucksack hat so um die 55 Liter und der Plan is, damit wieder nach Norwegen.

    Hallo Mucki, bei so einem kleinen Rucksack und entsprechend geringem Gewicht, in Kombination mit dem Wunsch der Anreise mit Flugzeug, würde ich den Rucksack einfach auf dem Rücken tragen.

    Edit: Eine kurze AI Anfrage hat für Sperrgepäck 270-300cm (L+B+H) im Schnitt der Airlines ergeben. Das gilt es natürlich zu verifizieren. Wenn das so ist, wäre es tatsächlich kein Problem einfach die Standardpulka schlechthin, den Paris Sled, als Sportausrüstung mitzunehmen. Rucksack drauf schnallen und am Flughafen mit Folie einwickeln lassen (vorher checken, ob es das bei deinem Abflughafen gibt, ansonsten kann man sich das Material auch selber auf der Rolle kaufen und zu Hause machen, würde die Anreise mit öffentlichen nur etwas verkomplizieren).

    da ich mit Schneeschuhen unterwegs sein will.

    Urgs 🙃 Gibt es dafür besondere Gründe? Terrain? Keine Ski-Ausrüstung bzw. Erfahrung? Magst du verraten, wo du unterwegs sein möchtest?

    Ich hab mir die grüne Wildwanne bei Frankonia als Pulka gekauft.

    Interessehalber: Warum ist es die geworden und nicht die Standardpulka für Ski-Touren schlechthin, der Paris Sled, welcher universell von Grönland bis Svalbard und Südpol für gefühlt fast alles eingesetzt wird?

    towndawg Ohne jetzt auf die individuellen Gegenstände einzugehen: Hast du den 35L Rucksack schon mal mit aller Ausrüstung und Klamotten gepackt? Wirst du dich nahezu komplett bei den Hütten mit Proviant eindecken? Mir scheint, 35 L Volumen könnte in ordentlich Tetris ausarten.

    Nach meinem Verständnis entlädt Kälte einen Akku nicht, sondern verlangsamt einfach die chemischen Prozesse, sodass weniger Spannung anliegt, was ein Batterie-Management-System dann wiederum als Entladung interpretieren könnte. Sobald es wieder warm ist, ist aber alles wie zuvor.

    Die Mühe ein modernes Telefon auszuschalten, würde ich mir nicht machen. Ein auf Batterie-Spar-Modus (lässt sich mit einem Swipe und einem Click aktivieren) und Flugmodus (ein weiterer Click) gestelltes iPhone mit halbwegs gesundem Akku ohne Apps, die im Hintergrund rödeln, verbraucht nach meinem Empfinden über Nacht nicht merkbar Strom. Und auch sonst habe ich noch nie GPS an oder abgeschaltet.

    Ich nutze die Kombination aus 0.5 L PET zum Schöpfen/Befüllen und Direktzugriff zum Trinken und je nach Klima 1-3x 2 L Platypus für Camp bzw. Wassertransport. Die Platypus alleine ist mir viel zu nervig zu befüllen, solange es sich nicht um Fließgewässer handelt.

    Das wird jetzt, auf die ursprüngliche Fragestellung bezogen OT, aber den Nervfaktor beim Befüllen kenne ich auch. Bei PET-Flaschen mag ich den Plastikgeschmack nicht, weshalb ich mir für den Direktzugriff fürs Trinken unterwegs und Abfüllen den Luxus einer Titanflasche erlaube, je nach Setting als Double-Use (auslaufsichere Wärm- und Trinkflasche) oder Triple-Use (Topfersatz, Wärm- und Trinkflasche). Spätestens mit dem Triple-Use ist das Gewicht wieder drin.

    Welche hast du da und was wiegt die? Je weniger Plastik, desto lieber ist es mir.

    Irgendwie hat sich beim Trinkwasser bei mir nie eine Routine eingestellt. 0,5 l PET, 1,5 l PET, 2 l Hydrapack, 0,6 l Befreebeutel, Befreefilter (ohnehin erst nach 30 Jahren damit begonnen), Micropur Forte ... alles in wechselnden Kombinationen. Wiederholter Nerv bei der Befüllung müsste mich jetzt eigentlich zum 2 l CNOC 42 mm greifen lassen. Aber da traue ich dem Verschluss nur so mittelmäßig und der Beutel ist recht schwer und teuer.

    Ich nutze die Kombination aus 0.5 L PET zum Schöpfen/Befüllen und Direktzugriff zum Trinken und je nach Klima 1-3x 2 L Platypus für Camp bzw. Wassertransport. Die Platypus alleine ist mir viel zu nervig zu befüllen, solange es sich nicht um Fließgewässer handelt.

    derray Meine Aussage bezieht sich auf die Flexmat Plus, die eine stark ausgeprägte Eierkarton-Struktur hat, was sie in Kombination mit einer 4mm EVA Matte oben drüber für mich vergleichsweise bequem macht. Diese Struktur fällt leider relativ schnell zusammen. Dann bleibt immer noch die Isolation des Schaumstoffs (und etwas Struktur) aber der Komfort verringert sich nach ein paar Wochen merklich.

    Eine strukturlose EVA Matte hält gefühlt ewig, da gebe ich dir Recht! Und eine Ridgerest ist im Vergleich zwischen diesen Extremen auch eher ab Werk auf der strukturlosen Seite des Spektrums und hält gefühlt länger (dafür mit weniger Komfort zu Beginn).

    Ich bin auch komplett auf Feststoffmatten unterwegs seit einiger Zeit. Ich mag die Einfachheit. Das sich nicht drum kümmern müssen. Die vielfältige Nutzungsmöglichkeit. In Norwegen zuletzt mit einer gekürzten Exped Flexmat Plus LW und einer angepassten Doublemat in ganzer Länge. Das funktioniert ok. Wärme reicht mir. Komfort reicht bei den meisten Untergründen. Nur wenn kein ebenes Fleckchen zu finden ist wird es unangenehm.

    Leider nicht ganz zu vernachlässigen: Nach ein paar Wochen ist so eine Eierkarton-Matte durch und 500g Schaum gehen in den Müll. Unschön.

    Für den jetzigen skandinavischen Winter werde ich vermutlich mal eine Exped Dura 9 (Nachfolger der Downmat 9) mitnehmen. Einfach weil im Schlitten das Mehrgewicht kaum auffällt und ich mir dadurch etwas mehr Komfort und Wärme erhoffe, als rein auf der 19mm EVA. Die 19er kommt trotzdem als Ausfallschutz mit. Damit fungiert die Luftmatte rein zum Komfort.

    Ich habe auch teilweise den Eindruck, die Kälte kommt von der Seite.

    Irgendwo hier oder bei .com hatten wilbo und ich schon mal über genau die Vermutung gesprochen. Da ging es darum, dass die R-Wert Angaben der neueren Folien-Matten in immer astronomischere Bereiche streben und es trotzdem immer wieder berichte von Kälte selbst bei vergleichsweise moderaten Einsätzen gibt. Diese R-Werte werden ja fast durch die Bank weg mit einer Erhöhung der horizontalen Folien erreicht. Damit wird der Wärmeverlust zu den (ebenfalls immer höher werdenden) Seiten nicht unterbunden.

    Extremfälle wie eine Exped Downmat sind da die Ausnahme.