Beiträge von DL1JPH

    micha90 Das Problem ist halt, dass das extrem von der Verfügbarkeit von Quellen und ähnlichem abhängt. Hier im Nordschwarzwald braucht gerade im Frühjahr niemand mehr als eine 0,5l-Flasche voll zu tragen - es gibt mehr als genug saubere Quellen und Bäche, dass alle Stunde auffüllen kein Problem sein sollte. Im Spätsommer im Pfälzerwald muss ich ggf einen Großteil meines Tagesbedarfs mitnehmen - da gibt's wesentlich weniger Optionen. Daher ist es eben nicht unerheblich, erstmal zu wissen, wie viel Wasser man braucht - denn daraus ergibt sich letztlich, wir viel man zwischen den Quellen mitnehmen muss. Natürlich spielt auch die Verlässlichkeit der Quellen eine Rolle, das lässt sich im Vorfeld aber üblicherweise gut einschätzen. Damit bleibt als einzige Variable der eigene Bedarf.

    Beispielrechnung: Es ist 18:00. Ich weiß, dass mein Wasser über Nacht und für ca. zwei Stunden am nächsten Morgen reichen muss. Meinen Tagesbedarf habe ich großteils gedeckt, einen halben Liter möchte ich als Reserve für Fehlplanungen. Für die Nacht/Hygiene ca 2l. Für den Morgen reicht mir nochmal 0,5l. Macht insgesamt 3l. Wenn es sehr heiß ist, können daraus aber problemlos auch 5l werden...

    hmpf Das ist mein Alltagsrad und ich liebe es... Macht übrigens auch einen tauglichen Bootswagen, wenn ich mit dem Packraft unterwegs bin. Gefaltet passt es aufs Heck vom Boot, das aufgerollte Boot passt auf den Gepäckträger.

    +1 für Rad und Bahn. So komme ich als (nahezu) nicht PKW-Fahrtauglicher praktisch überall hin, oft genug für ein paar Münzen mit dem Deutschlandticket. Es braucht etwas Übung und Planung, aber trotzdem ist es gut machbar.

    Bzgl. Gravelbikes ist ja alles wichtige schon von anderen geschrieben worden... Das Decathlon-Rad in diesem Post wäre durchaus eine sehr gute Wahl.

    Was ich dir aber als Denkanstoß noch empfehlen kann, wäre dieses Faltrad, auch wenn es deutlich über deinem genannten Budget liegt. Mit etwas gutem Willen und wenig Gepäck geht es auch ohne Fahrrad-Ticket im ICE mit, die Komponenten sind top und das Rad ist in seiner Geomtrie ein sehr angenehm zu fahrendes Trekking-Rad mit vielen Befestigungsoptionen für Gepäck (Tipp: Gepäckträger, Luggage Truss und ggf einen stabilen Ständer gleich mit bestellen). Einzig die mitgelieferten Schwalbe Kojak-Reifen sind eine Katastrophe - ich habe noch nie derart rutschige Reifen gehabt. Meines hat Continental Gatorskins drauf, die sind schmaler, Rollen besser, haben mehr Bodenhaftung und auch nicht mehr Verschleiß.

    Ich plane für mich bei normalem Wetter mit ca 3l Wasser über den Tag und 2l für die Nacht/Hygiene. Bei starker Hitzebelastung ggf bis zu 10l pro Tag, nachts bleibt gleich. Alles, was über die 3+2l Basisbedrf hinaus geht, bekommt Elektrolyt-Tabletten dazu.

    Wichtig dazu ist, dass ich normalerweise wenig bis kein Wasser über die Nahrung aufnehme, da ich üblicherweise nur Knäckebrot und Kekse dabei habe. Andere bekommen auf diesem Weg problemlos 1-1,5l am Tag zusammen und müssen folglich weniger trinken.

    robin_the_hood Ja, OsmAnd ist schwer zu schlagen wenn's um Funktionalität geht. Ich verwende es deswegen auch sehr gerne. Die etwas unübersichtliche Menüstruktur macht's mir aber manchmal schwer, das Tool für Anfänger zu empfehlen...

    Für Bikepacker könnte noch bikerouter.de interessant sein. Das schlägt alle anderen Fahrrad-Routenplaner um Größenordnungen, soweit das OSM Kartenmaterial in der Gegend ordentlich gepflegt wurde. Sie Möglichkeit, die Routing-Engine dahinter auch offline mit OsmAnd zu nutzen, hatte ich ja an anderer Stelle schon beschrieben.

    questor | hangloose Na klar, sogar auf zwei Arten je nach Komplexität. Entweder kannst du beim Posten unten auf das Balkendiagramm klicken - damit kannst du einfache Single und Multiple Choice Fragen im Post einbetten. Alternativ gehst du oben im Menü auf Formulare - dort kannst du komplexe Umfragen mit verschiedenen Fragen und Abhängigkeiten erstellen, wie sie beispielsweise für Treffen-Anmeldungen hilfreich sein könnten.

    Hier im grünen Forum steht z.B. nicht explizit, dass das Nutzungsrecht auch über die Accountlöschung hinaus Bestand hat.

    Doch, unter "Inhalte und Gestaltung" Absatz 6, erster Satz.

    Ist das, was ULgäuer nachfolgend geschrieben hat, also gar nicht korrekt?

    Nicht ganz. Im Vertragsrecht gibt es viele Stellen, an denen die Regelungen explizit vorbehaltlich anderer Regelungen zwischen den Vertragsparteien gelten. AGB sind Teil des Vertrags. Es gibt im BGB einige zusätzliche Einschränkungen bzgl der Regelungen, die in AGB stehen dürfen, aber ein dauerhaftes Nutzungsrecht für die Inhalte ohne Recht zur Weiterverwertung dürfte vor Gericht wohl kaum anfechtbar sein. Rechte, die durch einen gültigen Vertrag abgegeben wurden, sind im Sinne des Datenschutzes erstmal überhaupt nicht relevant.

    Die Vermutung von micha90 stimmt. Der grüne Punkt wird dann angezeigt, wenn ein User angemeldet und nicht unsichtbar ist und einen aktiven Browser-Tab mit dem Forum offen hat. Sollte der User Desktop-Benachrichtigungen aktiv haben, würde der Browser diese also anzeigen, sobald eine Benachrichtigung eingeht.

    Je nach Situation... Für Strecke ein Look 765 Gravel. Das ist eigentlich ein Cyclocross-Rad aber mit GRX-Komponenten. In meinem Fall sind vorne 34-52 und hinten 11-34 verbaut (2x11). Am Lenker und am Sattel sind jeweils 15l-Taschen, dazu eine Snack-Tasche auf dem Oberrohr und eine Werkzeugtasche am Unterrohr. Je nach Bedarf kommt noch ein 25l Rucksack mit, der ist dann aber sehr leicht beladen.

    Für's Packraft ein Tern Eclipse X22 - das ist ein 26" Faltrad mit Ultegra/XT-Komponenten. 34-52 vorne, 11-32 hinten. Da sind dann aber auch mehr Taschen dran...

    ... Und dann gibt's noch das Rennrad, ein Decthlon EDR CF Disc mit Ultegra-Komponenten. Das habe ich noch nicht ganz so lange und bisher keine Bilder gemacht. Gepackt wird's aber ähnlich wie das Gravel. Es ist mit 36-52 vorne und 11-28 (2x11) ziemlich lang übersetzt, wiegt aber auch gut 4kg weniger.

    Ich bevorzuge für längere Strecken eines meiner leichteren Räder (Gravel- oder Rennrad), aber auf dem MTB fahre ich die Racing Ralph/Racing Ray Kombination. Das funktioniert auch relativ gut. Für Langstrecke wäre mir da aber auch der Rollwiderstand deutlich zu hoch. Dafür haben sie mehr als reichlich Bodenhaftung, wenn's mal etwas lose wird. Wirklich tiefen Matsch gibt's hier im Schwarzwald eher nicht. Was du beschreibst ist aber eigentlich das perfekte Gelände für Gravelbikes... Und auch mit 32mm Slicks vollkommen problemlos/sicher fahrbar. Das wäre auch absolut meine Wahl dafür (Continental Gatorskin).

    Ich habe mal vorsichtig angefangen, die Seite bei den üblichen Verdächtigen Suchmaschinen bekannt zu machen. Mal schauen, wie es sich auswirkt... Google hat das Forum ja schon länger und relativ weit oben. Bing sollte es auch demnächst haben. Die ganzen Meta-Suchmaschinen greifen so oder so auf mindestens eine der beiden zurück. Wir werden sehen, was passiert. Macht gerne weiter Werbung und verlinkt auf das Forum, wenn ihr Informationen von hier an anderer Stelle verwendet. Das bringt letztendlich am meisten.

    Dann schreib' ich auch mal was dazu, auch wenn ich auf den ersten Blick eher zu den "jungen dynamischen Vollsportlern" gehöre. Allein - der Schein trügt etwas.

    Dass ich überhaupt noch halbwegs fit bin, ist wohl nicht zuletzt der Kunst einiger Ärzte zu verdanken. Sonst wäre mein Herz wohl an Sauerstoffmangel kaputt gegangen, und das ist bekanntlich nicht unbedingt gut für den restlichen Körper... Kurz - fünf Stents über alle drei Kranzgefäße verteilt, eine ordentliche Narbe in der linken Hinterwand und damit sind nur die gröbsten Probleme halbwegs behoben. Dazu kommt dann noch eine bei einem Sturz angerissene Sehne im Knie.

    Beides habe ich mit viel Geduld und gezieltem Training halbwegs im Griff, nur Joggen ist nicht. Anderer Ausdauersport funktioniert, aber ab einem gewissen Punkt ist ziemlich plötzlich Schluss mit Leistung.

    Ich habe auch sonst eine eher durchwachsene Historie mit der Gesundheit, aber das erzähle ich lieber offline...

    Wenn Konsens ist, das sowas Sinn macht, wäre das Wiki der sinnvollste Platz dafür - eventuell mit entsprechenden Verweisen in den einzelnen Kategorien. Das kann ich gerne machen, wenn die Wiki-Einträge da sind.

    Mir fällt zum Thema einiges ein, auch wenn ich mich teilweise schwer tue, alles in Worte zu fassen... Ich versuch's trotzdem. Nicht alles davon ist wirklich spezifisch für Touren, teilweise sind's auch einfach Lebensgrundsätze, die dazu passen.

    • Mein Ziel ist es nicht, das Gepäck so leicht wie möglich zu machen, sondern in der Natur zur Ruhe zu kommen.
    • Das schwerste Gepäck, das ich je zu tragen habe, ist die Alltagsmaske. Die bleibt zu Hause. Wenn mich manche andere Menschen dann nur noch schwer ertragen können, ist das in Ordnung.
    • Ich nehme grundsätzlich nur mit, was ich wirklich brauche - eine der Situation angemessene Sicherheitsreserve ist gut, alles darüber hinaus ist Ballast.
    • Ich nehme nur Ausrüstung mit, auf die ich mich verlassen kann. Deswegen benötige ich nur wenig Reserve. Nicht erprobte Ausrüstung wird zunächst in einer sicheren Umgebung getestet, bis ich ihre tatsächlichen Grenzen kenne.
    • Wenn ich eine Tour nicht vollauf genießen könnte, ohne ein bestimmtes Gepäckstück dabei zu haben, dann ist es notwendig.
    • Strecke machen macht Spaß, aber ich bin nicht auf der Flucht. Wenn der sicherste Weg zum Ziel über einen Ruhetag führt, dann ist das in Ordnung.
    • Begegnungen mit anderen Menschen führen oft zu interessanten Gesprächen. Deswegen plane ich meine Tagesziele so, dass ich solche Gelegenheiten wahrnehmen kann. Wenn das bedeutet, dass ich meine Streckenabschnitte kürzer planen muss, ist das kein Verlust.
    • Ich bereite mich auf jede Tour so vor, dass ich mich auf meine Planung verlassen kann. Wenn ich mit anderen unterwegs bin, schließt das auch deren Kenntnisse, Training und Ausrüstung ein.
    • Auch Möglichkeiten zum vorzeitigen Ausstieg aus der vorgesehenen Route gehören zu einer belastbaren Planung. Wenn es aus Sicherheitsgründen notwendig wird, diese Optionen zu nutzen, dann ist das in Ordnung.
    • Ein Plan, der im Notfall nicht abrufbar ist, ist nutzlos. Wesentliche Elemente müssen auf mehreren, unabhängigen Wegen abrufbar und allen bekannt sein.
    • Meine Planung ist allein meine Verantwortung. Ich verlasse mich nicht auf andere, solange ich das nicht mit ihnen abgestimmt habe - auch wenn ich deshalb zusätzliche Reserven einplanen muss.
    • Wenn andere mir eine Möglichkeit anbieten, meine Planung zu vereinfachen, nehme ich das jederzeit an, auch wenn ich es nicht unbedingt brauche.
    • Ich verlasse mich auf Absprachen und bin selbst verlässlich. Sollte es zu Misskommunikation oder anderweitig unerwarteten Situationen kommen, werden die daraus resultierenden Schwierigkeiten gemeinsam und ohne Schuldzuweisung gelöst.