Korsika: GR20 Nord nicht in 6 Tagen

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  • Ursprünglich wollten wir ja in die Schweiz auf die Via Alta Vallemaggia. Da für Sonntag bis Dienstag aber doch ein gewisses Gewitterrisiko angesagt war, haben wir uns nach einer Alternative umgesehen. Im Gespräch war unter anderem auch ein Stück des Hexatrails zu laufen, aber so richtige Begeisterungsstürme hat das in unserer Vierergruppe nicht ausgelöst. Dann war Schottland im Gespräch, aber da fehlte es einer Person am gültigen Reisepass. Norwegen haben wir wegen der Temperaturen verworfen, auf Madeira waren die Trekkingplätze ausgebucht und schließlich habe ich einen vernünftigen Flug von Stuttgart nach Korsika gefunden.

    Das war dann auch der Rahmen, der die weitere Planung bestimmt hat. Hinflug sollte Samstagnachmittag stattfinden und Rückflug dann am darauffolgenden Samstagabend um 22 Uhr.

    Der ein oder andere hat vielleicht meinen Vorbereitungspost gelesen. Jedenfalls habe ich mich bei der Routenwahl inspirieren lassen und einfach einen fertigen Vorschlag adaptiert, der auf Komoot zu finden war. Die Tour sollte in 7 Etappen über den nördlichen Teil des GR20 führen.

    Auch wenn der Rückflug am Samstag spät abends gehen sollte, wollten wir gerne schon Freitag absteigen und hatten folglich sechs Tage Zeit.

    Wer in die Tour reinschauen möchte, findet sie hier: https://www.komoot.com/de-de/collecti…rden-in-7-tagen

    Um das ganze auf sechs Tage einzukürzen, wollten wir die Etappen 4 und 5 zusammenfassen. Das hat sich eh angeboten, da das Refuge Tighiettu am gewünschten Tag ausgebucht war.

    Tag 1 (Samstag, 21.08.26): 

    Los ging es um ca. 15Uhr mit dem Flieger ab Stuttgart und Landung dann gegen 16.30Uhr in Bastia, Korsika. Ursprünglich hatten wir uns ein AirBnB in der Nähe von Flughafen und Bahnlinie gebucht, aber das wurde uns noch kurz vor Abflug storniert. Ausweichoption war also ein Campingplatz in der „Nähe“ des Flughafens. Dazu sei gleich gesagt, dass öffentliche Verkehrsmittel auf Korsika jetzt nicht so supergut verfügbar sind. Es gibt den Zug und ein paar Busverbindungen, aber viele davon nur 1-2x am Tag und auch nicht wirklich aufeinander abgestimmt. Richtung Campingplatz gab es schon mal gar nichts.

    Ankunft in Bastia

    Vom Flughafen haben sich also zwei von uns per Anhalter auf den Weg zum Supermarkt gemacht, um Spiritus und Abendessen einzukaufen. Nach deren Rückkehr haben wir uns dann auf den 1,5h Marsch zum Campingplatz L’Esperanza gemacht. Wer die Google-Rezensionen liest, ist relativ gut vorbereitet, was einen am Campingplatz erwartet. Das ganze Gelände sieht ein bisschen verlassen und heruntergekommen aus und die Sanitäranlagen haben vermutlich seit Ewigkeiten keinen Putzlappen gesehen, aber immerhin sind die Besitzer sehr nett. Für unseren Track-Start wollten wir dann eigentlich ein Taxi zum Bahnhof buchen (ca. 8km vom Campingplatz). Davon haben uns die Campingplatzbetreiber aus Preisgründen stark abgeraten, eine Alternative hatten sie aber nicht wirklich und früh morgens noch 2h laufen wollten wir jetzt eigentlich nicht. Schlussendlich hat sich dann ein netter Nachbar auf dem Campingplatz bereit erklärt, uns morgens zum Bahnhof zu fahren.


    Tag 2: Mit dem Zug nach Tattone und Aufstieg zum Refuge Petra Piana

    Mit dem Zug ging es dann von der Station Luciana Olivella nach Tattone.

    Bahnhof Tattone - Tourstart

    Der Einstieg von Tattone entspricht nicht ganz genau dem GR20, deshalb mussten wir am Anfang häufiger auf die Karte schauen, aber ab der Flussquerung über den Ruisseau de Manganello befindet man sich auf dem Hauptweg und der ist sehr gut ausgeschildert.

    Bachüberquerung

    Der Manganello eignet sich übrigens hervorragend für eine Badepause und so haben wir auch mehrere eingelegt.

    Badepause

    Nach der Flussquerung kommt schon sehr bald die Bergerie de Tolla. Hier haben wir eine Verpflegungspause eingelegt und frischen Granatapfelsaft getrunken (Oli würde vermutlich schwören, dass es Rote Beete war) und unser Wasser aufgefüllt. Am Campingplatz gab es das nämlich nur gechlort, bäh.

    Pause an der Bergerie

    Von der Bergerie folgt man noch einer Weile dem Fluss das Tal hoch und dann geht es steil Richtung Ziel: das Refuge Petra Piana liegt auf knapp 1800m und bietet einen tollen Ausblick in die Weite. Weil wir hier immerhin in Frankreich sind, haben wir uns zum Abendessen einen Rotwein gegönnt. Sehr lecker. Auch wenn es unten im Tal aufgrund der hohen Temperaturen kaum auszuhalten war, hat sich die Höhe in der Nacht bemerkbar gemacht. Es war empfindlich kalt und ich war froh über meinen warmen Schlafsack. Ich habe zusätzlich sogar noch meine Alpha-Hose getragen.

    Abendessen am Camp beim Refuge Petra Piana


    Tag 3: Vom Refuge Petra Piana zum Refuge Manganu

    Am zweiten Tag ging es erstmal mit einem Aufstieg bis auf fast 2200m los, dann folgt man dem Weg knapp unter dem Kamm der Bergkette.

    Der Steig ist hier immer mal ausgesetzt und bietet abwechselnd Blicke in die Täler. Zwischendrin kommt eine etwas steilere Kletterstelle mit Kette, die schon die ersten Entgegenkommenden vor Herausforderungen gestellt hat. Ein bisschen Armkraft sollte man also haben.

    Kletterstelle kurz nach dem Refuge Manganu

    Schließlich steigt man ab zum Refuge Manganu. Mit knapp 10km und nur 700hm ist der Tag einer der entspanntesten. Unterwegs und an der Hütte haben wir uns heute mit einigen Entgegenkommenden unterhalten und alle haben uns bisher davon abgeraten, die Doppeletappe vom Refuge de Ciottulu bis zum Ascu Stagnu zu machen, weil sie so schwer und lang sei. Darüber müssen wir nachdenken.

    Ausblick auf den Grand lac de Rinoso

    Abendessen am Refuge Manganu


    Tag 4: Vom Refuge Manganu zum Castillo die Vergio

    Der dritte Tag beginnt für uns mit einem Abstieg in die Ebene bis auf knapp 1500m. Hier gibt es tatsächlich auch mal wieder etwas Vegetation. Es scheint hier aber kürzlich gebrannt zu haben, denn es wir haben ein Feld voll mit verkohlten Sträuchern gesehen. Wir hatten schon im Voraus zu Tour gelesen, dass es vor Allem im Süden immer noch Sperrgebiete gibt, in denen man sich nicht aufhalten soll. In der Ebene geht es noch eine ganze Weile weiter an einem großen See vorbei, bevor der Weg wieder nach oben führt.

    Ebene unterhalb des Refuge Manganu

    Über den Kamm Richtung Castillo di Vergio

    Wenn man bis zum Refuge de Ciottulu geht, sollen es 1100hm sein, davon aber 800 allein zwischen dem Castillo und dem Refuge. Für uns geht es also nur ca. 400hm über den Hügel und dann nach unten zum Castillo.

    Am Castillo de Vergio angekommen heißt es, eine Entscheidung zu treffen. Die Etappe heute geht eigentlich noch weiter bis zum Refuge de Ciottulu, aber wenn wir einen Teil überspringen wollen, dann geht es eher von hier aus, weil es hier eine Straßenanbindung gibt. Die nächsten zwei Tage sollen jeweils knapp 1500hm Auf- und Abstieg haben und nach der Erfahrung der letzten Tage sind wir uns nicht ganz sicher, ob wir das alle schaffen. Es gibt für uns also drei Möglichkeiten: weiterlaufen, komplett abbrechen oder versuchen eine Transportmöglichkeit vom Castillo zu unserem nächsten Refuge, dem Ascu Stagnu zu finden. Es gibt auch tatsächlich Busse, die sind aber überhaupt nicht aufeinander abgestimmt. Vom Castillo gibt es EINEN Bus ins Tal nach Corte, der fährt aber morgens um 10, also für heute schon weg. Dort verpasst er geradeso den Zug in den Norden nach Ponte Leccia. Und der Bus von Ponte Leccia zum Refuge Ascu Stagnu startet natürlich morgens um 7. Zu viert trampen ist halt auch nicht so richtig toll. Wir müssten uns in Zweiergruppen aufteilen und können uns unterwegs nur schlecht verständigen. Wir sind also schon kurz davor die Tour komplett abzubrechen, weil uns leider auch der Campingplatzbetreiber nicht weiterhelfen kann. Aaaaber es gibt hier ja noch ein Hotel. Die Dame am Empfang ist richtig hilfsbereit, spricht gut Englisch und ruft für uns das Taxiunternehmen an, um zu fragen, was es kostet und wann uns jemand transportieren kann. Und tatsächlich kann uns am nächsten Morgen um 9 Uhr jemand abholen und nach Haut Asco zum nächsten Refuge fahren. Kosten soll es ca. 220€. Wir hatten zwar vorher in der Gruppe unsere Preisgrenze auf 200€ festgelegt, aber das ist so nah dran, dass wir uns entschließen das Angebot anzunehmen. Also bleiben wir für heute auf dem Campingplatz. Hier gibt es tatsächlich eine warme Dusche (!!) und weil wir so früh da sind, können wir mal alles so richtig auslüften oder sogar waschen und trocknen.

    Abendessen am Castillo


    Tag 5: Taxi nach Haut Asco und Tagestour zur Punta Culaghia

    Wir haben uns entschlossen die Doppeletappe über das Refuge Tighiettu bis zum Refuge Ascu Stagnu zu überspringen und ein Taxi zu nehmen, insbesondere vor dem Hintergrund dass die nächste Etappe zum Refuge d’Ortu di o Piobbu auch nicht ohne ist. Unser Fahrer ist ein älterer Korse, der mit einem Tesla vorfährt. Der Kofferraum ist schon bei Anfahrt voll mit Taschen und ich habe keine Ahnung wie wir da zu viert mit unseren Rucksäcken reinpassen sollen. Aber irgendwie passt es mit viel quetschen alles rein und ich ziehe als Kürzeste das Los für den Mittelsitz, yeah. Unser Taxifahrer fährt aber super gut und statt 2h dauert es eher nur 1,5h Stunden bis zum Ziel. Obwohl das Taximeter bei Ankunft schon knapp über 235€ anzeigt, knüpft uns der Fahrer nur 200€ ab. Ob das jetzt an der telefonischen Absprache liegt oder er sich das eh in die eigene Tasche steckt, kann ich nicht sagen. Diskutieren wollten wir auf jeden Fall nicht, kostet ja weniger als gedacht.

    Es ist ja noch früh am Tag und drei von uns finden den Pausentag eigentlich ein bisschen unnötig. Anne bleibt mit Buch und Schokokuchen an der Hütte, während wir uns zu dritt an den Aufstieg zur Punta Culaghia machen. Hier macht sich jetzt doch das Mehrtagesgepäck bemerkbar, das unten am Zelt geblieben ist. Ratzfatz sind wir oben auf dem Gipfel und können den Ausblick zurück zum Refuge genießen. Nach einer ausgiebigen Käse+Baguette-Pause machen wir uns an den Abstieg, der morgen unser Aufstieg sein wird.

    Sidequest von Haut Asco zur Punta Culaghia


    Tag 6: Vom Refuge Asco Stagnu zum Refuge d’Ortu di o Piobbiu

    Uns war ja bewusst, dass die nächste Etappe lang ist und ordentlich Höhenmeter hat, also haben wir uns einen frühen Wecker auf 5 Uhr gestellt mit dem Ziel möglichst zügig aufzubrechen. Und tatsächlich haben wir für uns einen neuen Zeitrekord aufgestellt und konnten schon um 6.20 Uhr starten!


    Sicher findet der ein oder andere das immer noch langsam, aber als nicht so gut eingespielte Gruppe mit vier Personen ist das für uns schon richtig gut. Die letzten Tage haben wir morgens eher 2h gebraucht. Beim Start brauchen wir also fast noch unsere Stirnlampen und starten den Anstieg, den zumindest drei von uns gestern schon mal runtergekommen sind. Ich gehe ja eh lieber hoch als runter und der Anstieg hat mit einigen Kletterpassagen auch wirklich Spaß gemacht.

    Für den späten Nachmittag sind evtl. Gewitter angesagt, deshalb wollen wir zügig Richtung Abstieg gehen.

    Hängebrücke kurz vor dem Refuge de Carrozu

    Auf halber Strecke kommen wir heute noch am Refuge de Carrozu vorbei. Ups, offensichtlich haben wir aus Versehen noch eine Doppeletappe geplant. Die offizielle Etappe würde hier heute enden, aber für uns geht es noch weiter. Das Refuge de Carrozu liegt vergleichsweise weit unten. Von hier ist auch ein Abstieg möglich. Am Refuge gibt es korsische Limonade und Kastanienkuchen. Schade, dass wir hier nicht übernachten, denn es sieht sehr gemütlich aus.

    Pause am Refuge

    Vom Refuge geht es jetzt wieder hoch auf den Grat entlang des Capu Ladroncellu und der Punta Pisciaghia. Dann steigen wir wieder eine Menge ab, um schließlich nach ein paar zähen Kilometern entlang der Bergflanke das Refuge zu erreichen.

    Die Uhr sagt, dass wir mittlerweile 11,5h unterwegs sind und so fühlen sich auch unsere Beine an. Statt der angesagten 1500hm sollen es auch je nachdem welcher Uhr man vertraut, eher 1800hm bis 2000hm gewesen sein. Heute gibt es also ein kalorienreiches Abendessen und einen weiteren leckeren Rotwein.


    Tag 7: Abstieg nach Calenzana

    Heute ist nur noch Abstieg nach Calenzana angesagt, aber weil Tim und ich noch einen "Termin" haben, klingelt der Wecker früh.

    Der Abstieg gestaltet sich tatsächlich seeehr entspannt. Vom Refuge geht es erstmal etwas hoch und runter entlang der Bergflanke, bevor man über den Rücken dann den tatsächlichen Abstieg beginnt. Obwohl knapp 1400hm Abstieg zu bewältigen sind, schlängelt sich der Abstieg in angenehmen Serpentinen den Berg runter. Unterwegs gibt es außerdem nochmal eine Quelle zum Wasser auffüllen.

    Von Calenzana gibt es einmal am Tag kurz nach Mittag einen Bus nach Calvi. Den wollten wir auch unbedingt erwischen, denn Tim und ich hatten für 15 Uhr noch einen Tauchgang gebucht. Bis zur Abfahrt war aber noch Zeit für ein Mittagessen. Der Bus fährt ab der Kirche und so haben wir direkt daneben im L’Ecclesia gegessen. Das war auch eine gute Entscheidung, denn es war sehr lecker. :) Mit dem Bus landet man dann nach ca. 20 Minuten in Calvi am Super U, geschafft! Und da die Tauchbasis noch bis 15 Uhr Mittagspause hatte, haben wir es sogar geschafft vorher noch kurz ins Meer zu springen.


    Tag 8: Rückweg nach Bastia

    Die letzte Nacht haben wir dann in Calvi auf dem Campingplatz geschlafen, bevor es am Samstagnachmittag mit dem Zug zurück nach Bastia ging. Endstation war für uns wieder Luciana Olivella und von dort noch eine knappe Stunde zu Fuß zum Flughafen. Unterwegs kommt man an der Casa Lya vorbei und es lohnt sich definitiv hier noch eine Pizza mitzunehmen. Unser Flug zurück nach Stuttgart hatte dann natürlich noch Verspätung und wir sind super knapp vor dem Nachtflugverbot gelandet. Eine Umleitung nach Köln oder Leipzig hätten wir jetzt wirklich gar nicht gebraucht.

    Abschlusssnack in Calvi


    Und zum Schluss noch ein kleines Gear-Feedback

    Zelt:

    Wir waren mit zwei Zelten unterwegs, die beide mein Partner getragen hat. Zum einen hatten wir unser Durston X-Mid 2 dabei und zum anderen ein Naturehike Tagar 2p. Ich habe mit im Tagar geschlafen und finde das als 2-Personenzelt eine absolute Katastrophe. Es ist stickig, hat nur eine Tür und man muss sich zu zweit schon sehr gern haben, weil man sich auf jeden Fall nahekommt. Theoretisch ist es innen zwar 1,25m breit, aber die Zeltwände sind dann schon sehr nah. Ich hab regelmäßig mit der Zeltwand gekuschelt. Mit 1,55kg ist es für ein einwandiges Zelt auch nicht mal besonders leicht, war aber von den verfügbaren Optionen in der Gruppe immer noch die leichteste. Ist für UL sicher eh zu schwer, aber falls mal jemand drüber nachdenkt, weil es so günstig ist: Noooooo

    Kleidung:

    Ich war mit meiner Kleidungsauswahl sehr zufrieden, würde aber beim nächsten Mal noch ein zweites Shirt mitnehmen. Insbesondere für die Zeit im Tal war eins definitiv zu wenig und vor allem der Flughafen ist mit komplett verschwitztem Shirt einfach sehr kalt. Ich dachte ursprünglich ich laufe konsequent alles mit dem Sun Hoody, aber es war sooooo warm. Als Regenkleidung hatten wir nur eine dünne, leichte Regenjacke dabei, aber es hat auch nur mal kurz genieselt. Dafür völlig ausreichend.

    edit: Womit ich super super zufrieden war, waren meine Altra Olympus 6. Die Vibram-Sohle hat sich im Geröll und auf den Felsen wirklich gut geschlagen. In der Kombi mit meinen Einlagen hab ich mir zwar seitlich am Fußballen Blasen gelaufen, aber das ist ein lösbares Problem.

    Hygiene:

    was mir nicht klar war, ist, dass es quasi an jedem Refuge ne Dusche gibt. Zwar kalt, aber i.d.R. kostenlos. Haben wir tatsächlich immer mal genutzt und entsprechend war zu zweit ein kleines Fläschchen DrBronners ein bisschen wenig.

    Kocher & Brennstoff:

    Es wurde hier vorher schon angesprochen, dass es auf den Refuges Gaskocher gibt. Das ist auch korrekt und es war auch immer einer frei. Tatsächlich wurde das zumindest jetzt Ende August auch nicht so viel genutzt. Wir haben am ersten Tag noch den eigenen Kocher genutzt und sind dann auf die Gaskocher umgestiegen. Neben den Kochern gibt es außerdem Töpfe und teilweise sogar Geschirr. Für unsere zwei Nächte im Tal haben wir den Kocher aber eh genutzt und er wiegt ja kaum was.

    Essen:

    Auf den Hütten gibt es abends ein festes Abendessen, das man aber bis glaube 17 Uhr vorbestellen muss. Abgesehen davon gibt es eine unterschiedlich große Auswahl an Snacks und teilweise auch Zutaten fürs Kochen zu kaufen. Wir hatten ja alles selbst dabei und waren damit auch sehr zufrieden. Ich esse vegetarisch und zumindest das Menü hätte für mich nicht immer gepasst. Empfehlenswert ist aber auf jeden Fall der Rotwein auf den Refuges. ^^


    Und final: Credits für alle schönen, qualitativ hochwertigen Fotos gehen an Oli.

    Toll, ein Anderer trägt's

    3 Mal editiert, zuletzt von Traveloors (30. September 2026 um 14:34)

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