Beiträge von Ruskaman

    Richtig, das muss nur per Formular nachgewiesen werden. Nicht immer kann sich der Händler dafür die Zeit nehmen.

    Yuki von Locus Gear war hier sehr serviceorientiert und hat mir die entsprechenden Dokumente beim ersten Mal nachträglich und bei späteren Bestellungen unaufgefordert erstellt.

    Meine eigene Netto-Arbeitszeit um das Widerspruchsverfahren zu führen schätze ich auf 6 Stunden beim ersten Import, bei späteren Bestellungen vielleicht nur noch 2 Stunden (Prozesskenntnis). Laufzeit des Prozesses jeweils ca. 6 Monate.

    Rückerstattung von falsch erhobenen Gebühren in meinen Fällen jeweils in der Größenordnung von 150-200 Euro.

    Für mich hat sich der Aufwand gelohnt. Die erhobene Einfuhrumsatzsteuer wurde wahrscheinlich durch mein Widerspruchsverfahren verbraucht.

    Knapp ein Euro pro Gramm. Geht doch! ;)

    (Natürlich ohne Zoll gerechnet)

    1,19€/g plus DHL Servicepauschale.

    Für in Japan produzierte* Produkte wird beim Import in die EU nur Einfuhrumsatzsteuer fällig. Allerdings musste ich das bisher immer nachträglich mit der deutschen Zollverwaltung klären, weil DHL die Zollanmeldung nicht korrekt vorgenommen hat.

    *produziert = das Handelsabkommen zwischen der EU und Japan enthält eine Reihe von Definitionen hierzu. Die Zelte von Locus Gear fallen unter diese Definition.

    Reines Silnylon eignet sich wohl nicht als VBL, eben weil es nicht dampfdicht ist.

    Auch der Rab VBL hat eine PU-Beschichtung, die Herstellerangabe findet man, wenn man auf „weitere Informationen“ klickt:

    Dampfdichter Kapuzen-Innenschlafsack
    Dieser ultraleichte Innenschlafsack verhindert, dass Körperschweiß in die Daunen des Schlafsacks eindringen kann. Perfekt für Expeditionen bei klirrender Kälte.
    rab.equipment

    Für MYOG-VBL-Kleidung also Stoffe mit PU-Beschichtung nehmen. Beim Preis der hier erwähnten Schutzkleidung würde ich aber nichts selber basteln.

    Coole Idee das selber zu machen. Eine Anregung hätte ich noch: die Ecken von Klebestreifen runde ich bei Reparaturen (oder auch beim Tapen von Blasen) gerne ab, zum Anzeichnen eignen sich 5 Cent Münzen.

    Abgerundete Ecken halten meiner Erfahrung nach besser.

    allerdings ist Becks einer der (wenigen?) hier, der sowohl mehr als ausreichend Erfahrung im Hochgebirge und das theoretische Wissen um die Gefahren des Hochgebirges sowie regelmäßig anspruchsvollere Touren durchführt.

    Ich habe wirklich lange überlegt, ob ich mich in diesem Faden zu Wort melden möchte, weil ich persönlich an den meisten Diskussionen mit dem genannten User gerade wegen des Umgangstons nicht teilnehmen möchte, um diese nicht auch noch unnötig am Leben zu erhalten. Meiner Erfahrung nach eskaliert eine entsprechende Unterhaltung früher oder später.

    Dieser Faden hier wurde als Resultat einer "nicht explizit angefragten Sicherheitsunterweisung" aus einem Reisebericht ausgegliedert. Hätte ich für meinen Reisebericht ein solches Feedback bekommen, wäre ich sicherlich gehemmt, die evtl. vorhandenen guten Inhalte überhaupt wahrzunehmen.

    Obwohl ich mehrjährige Skitourenerfahrung und eine Ausbildung als Trainer C in diesem Bereich verfüge (und dieser Satz fühlt sich richtig blöd an, mir geht es [an dieser Stelle ;)] in keinster Weise um Selbstdarstellung) will ich mich hier nicht an einer Diskussion beteiligen, die ich als unkonstruktiv empfinde und bei der ich persönlich Gefahr laufe öffentlich angefeindet zu werden. Das bietet mir keinen Mehrwert im Leben.

    vielleicht wäre für Dich auch ein iPhone ab Version 14 eine Alternative mit dem Satellitenempfang im Notfall

    Aktuell nutzt Apple dafür einen Satellitendienst, der im Gegensatz zum Iridium-Satellitendienst (den Garmin für seine Inreach-Produkte nutzt) KEINE Netzabdeckung in hohen Breitengraden besitzt (z.B. Lappland und Alaska).

    Wäre für mich ein Argument für ein Inreach Produkt.

    German Tourist die von dir beschriebene „Customer-Support-Experience“ ist schade, insbesondere die ausgefallene Website. Die eingeschränkte oder sogar nicht vorhandene Empfangs- und Sendeleistung unter Bäumen ist aber technologiebedingt, das werden andere Hersteller auch nicht besser können bzw. das Inreach Mini 2 hätte in den von dir beschriebenen Situationen auch keinen Empfang gehabt.

    Die Mini-Zahnseide und der 20ml-Kunststofftiegel für den Hirschtalg fehlen auf dem Bild. Wenns in anspruchsvolles Terrain geht, dann ist noch eine kleine Rolle schmales Leukoplast dabei (Körperpflege und Erste Hilfe sind beide im formvollendeten DCF-Kulturbeutel, inkl. Öse für den Wandhaken in Hotels und Gemeinschaftsduschen).

    Ich habe sehr lange gebraucht, um zu checken dass die Denttabs und das Micropur(?) in einem Ziplock mit gelben Punkten drin stecken.

    Ich hab mich erst gefragt, ob du ernsthaft den Micropur-Blisterstreifen mit dem Locher bearbeitet hast ^^

    Du würdest also sagen, dass ein Satelliten-Messenger bei Wintertouren in Skandinavien auch "Pflicht" ist?

    Du machst deine Wintertour unter besonderen Bedingungen, nämlich ohne einen Teil der Standardausrüstung.

    Standard heißt aber doch nicht Pflicht.

    Alex Honnold klettert Free-Solo Routen die Standard-Menschen niemals ohne Sicherungsmittel begehen. Es sind besondere Bedingungen, das ist hervorzuheben, aber er verstößt gegen keinerlei Pflichten.