Beiträge von Simons Lufthaken

    Was soll praktisch anders gelaufen sein?

    Der Innendruck im Boot mit wenigen Millibar ist um Größenordnungen kleiner als was es bräuchte die Oberflächenspannung am Ende benetzter Mikrorisse zu brechen.


    Bei einer Kappilare bzw. einem Loch mit 0,01 mm (ein Haar ist bei 0,08mm) braucht es bereits 1,4 m Eintauchtiefe um Blasen zu produzieren. Man sieht keine Risse ergo sind wir kleiner.

    Beim Untertauchen sind alle Mikrorisse bedeckt -> Kappilareffekt wirkt, Innendruck zu gering, nichts strömt aus, keine Blasen sichtbar.

    Bei Benutzung des Boots-> Oberfläche trocknet, kein Wasser mehr in den Mikrorissen und die Luft entweicht durch jetzt offen liegende Mikrorisse.

    Ja, leider. Dass im klaren Wasser nicht mal ein Microbläschen zu erkennen war, ist für mich ein physikalisches Rätsel.

    Physikalisch ist das durch den Kapillareffekt erklärbar.

    Im Mikroriss muss erst die Oberflächenspannung überwunden werden, bevor das Druckgefälle Gas durchströmen lässt. Den gleichen Effekt kann man bei Wasserfiltern beobachten. Trocken kann man problemlos durchpusten, nass hingegen hat man keine Chance (es sei denn der Filter ist defekt).

    Viele Gründe nicht zwingend in der Reihenfolge. Zu Fuß gehen macht Spaß, Natur oder sagen wir in unseren Gefielden eher “das Grüne & Draußen sein” ist wunderbar, die Annehmlichkeiten der Zivilisation, wie ein ein weiches Bett und warmes Wasser wieder wertschätzen, der Fokus auf die “Kleinigkeiten” wie Nahrung und Unterkunft, Austesten meiner Grenzen, neue Dinge sehen, weg aus dem Alltäglichen, Spaß am Equipment, Geräusche im Wald (vor allem Nachts), Begegnungen mit Mensch und Tier, Ruhe vor Menschen/Zeit mit mir, das Licht am Morgen, Nebelfetzen an Hängen, der Geruch von Regen, Trail Magic,

    Gedankenexperiment ... ist es nicht komplett irrelevant, ob eine UL-Lösung für ein normales Fahrrad oder ein E-Bike ist? Oder für ein Motorrad? Einen Minicamper? Wohnmobil? Daheim fest installiert? (bitte nicht zu ernst nehmen)

    Willst Du etwa andeuten, man könne ein UL-Setup unabhängig vom Schuhwerk mit sich führen, z. B. mit Motoradstiefeln oder Rollerblades?🫨


    Warte mal ab, bis ich den Teer mit dem X-Boil aufgewärmt und die losen Daunen aus dem Packsack aufgesammelt hab. 😉

    Das zuviel Trinken bei Marathonveranstaltungen, wo man alle drei Meter mit Wasser beworfen wird ist, ist ein bekanntes Phänomen, aber schon etwas anders gelagert als bei Wandertouren.

    Vielleicht könnte es für einige interessant sein, auszuprobieren, wie lange sie unter Anstrengung wirklich ohne Wasser auskommen?

    Ich bin auf einer Tour, wo ich zu wenig Proviant und Wasser dabei hatte mal ohnmächtig geworden inkl. Rettungswageneinsatz und geschockter Partnerin. Nix was man unbedingt erlebt haben muss.

    Aus dem Grund hab ich eigentlich immer gerne einen halben Liter Reserve für Unvorhergesehenes. (Hab ich mir auch vorsorglich im IFSS Platz für geschaffen.;))

    Ist am Ende wie mit erste Hilfe Sets oder dem Fahrradhelm. Man weiß erst hinterher, ob es nötig gewesen wäre. Die meisten überleben 8o

    Wenn Stöcke, dann zwei. Die gerne mit Leki Handschuh Clip System, so dass man sie nicht greifen muss, wenn man sich reinhängt und mit den Fingern nur “lenkt”.

    Warum? Dadurch wird der Bewegungsapparat gleichmäßiger belastet. Man kann regelrecht anschieben und dabei die Beine schonen. Sprünge über Bäche etc. werden wesentlich besser kontrollierbar, da man im Flug die Richtung ändern und die Landung dämpfen kann.

    Der Rücken dankt es mir auch, dass das Gewicht nicht nur von der Wirbelsäule getragen wird. Die Knie bei Abstiegen werden auch entlastet.

    Genau so sieht es auch aus. Die Modelle sehen halt wirklich aus wie Saguaro. Dann muss ich mich wieder umschauen. Wie schaut's aus bei Xero und Zaqq? Zaqq benutze ich als Alltagsschuhe im Sommer. Aber keine Ahnung wie die sich auf dem Trail schlagen.

    Ich hatte bzw. habe die Expeq von Zaqq. Das sind gute Lederstiefel mit Membran, wo man die Einlegensohle für "noch mehr barfuß" entnehmen kann (was ich auch getan habe, sollte man sich aber vor der Größenwahl überlegen). Nach nicht allzulanger Zeit, waren mir allerdings die umlaufenden Nähte an den Sohlen von Geröll etc. durchgescheuert (Norwegenurlaub). Das hat mein Schutster nachgenäht, aber dabei natürlich die Membran penetriert.

    Mittlerweile bin ich aus verschiedenen Gründen bei Trailrunnern mit Sealskinz gelandet. Aber die Expeq sind vom Laufen her echt Top, mit Einschränkungen wie alle Lederschuhe/Membranschuhe. Einmal nass, dauert es einen guten halben Tag sie trocken zu laufen.

    Polypropylen erzeugt wohl auch ordentlich Mikroplastik, zumindest in den Meeren.

    Das liegt daran, dass es das Standardmaterial u. a. für viele Verpackungen ist, also schlicht sehr weit verbreitet. Einmal in der Umwelt zerbröselt es immer weiter. Es ist nicht so, dass PP sich da besonders von anderen Kunststoffen unterscheidet.

    Bei KuFa-Textilien hat man grundsätzlich das Thema Mikroplastik, weil Fasern abbrechen beim Tragen und Waschen. Auch hier hat das nichts im speziellen mit PP zu tun.

    Hier ist ein Anbieter für Apex UQ zur Orientierung für Temperaturen bei Apexstärke. (Yes funny units 😜)

    Trail Winder UQ
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    Ich habe einen 133er und der taugt mir bis ca. 10° C.


    Weitere Möglichkeiten für kalten Arsch:

    - Hohlraum zwischen UQ und HM (liegt nicht sauber an)

    - UQ verrutscht/zu schmal/ schlecht eingestellt