Team: Free the Hips! 😂
Ich habe keinen mehr, seit 2019. Habe mich aber auch erst herangestastet. Weil beides noch nicht gegeben, was die voraussetzung ist: reduziertes und leichtes gear und mein kopf.
Genauso wenig wie ich mir einen rucksack ohne gestell und rückenventilation vorstellen konnte, konnte ich mir nicht vorstellen, dass das ohne hüftgurt überhaupt möglich ist.
Mein erster klassischer UL pack war 2017 ein hyberg attila, bw, so. 4.2ish glaub ich. Ich habe auf overnightern, tagestouren, sowie auf eibem eifelsteig thru mit dem hüftgurt rumgespielt. Fakt war, der rucki war meist so leicht, dass ich ihn nicht gebraucht habe, und wenn ich ihn, weil schwerer beladen, nutzte, sich meine hüfte beschwert hat. Zudem stellte sich der attila als zu gross in meiner weiteren entwicklung heraus...
Also als nextes den bandit auch von hyberg. Kleinerer und leichterer pack. Das bw nochmal auf ca. 3.6ish im. Mittel reduziert. Den hüft"gurt" dickes gurtband, das me nix gestützt, nur stabilisiert hat. Ich habs mal, weil mit wasseroverload den pack auf 11kg gelastet und den gurt dazugenommen, das hat nicht zu entlastung geführt, sondern eingeschnitten. Also habe ich nach der Tour den hüftgurt abgeschnitten.
Ab 2019 hab laufe ich komplett ohne hüftgurt, mein bw pendelt zw 3.2und 3.8 und vermittelt planung istbdas gesamtgewicht meist bei 6-8 kilo, was so meinem wohlfühlgewicht entspricht. Sub 7 ist topp!
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Aus UL perspektive entsteht für mich aktuell kein grund für einen hüftgurt, weil alle touren, die auf meiner bucketlist stehen mit einem durchschnittlichen gesamtgewicht von 6-8kg bewältigbar sind (das mal der pack auch 9ish wiegt - max wasser und frisch resupped ist - kommt vor und ist handlebar).
Das ist kein plädoyer für oder gegen, sondern nur eine darstellung wie ich vom hipbelt weg bin.
Ich habe jedoch die erfahrung gemacht, dass ab einem gewissen gewicht er nicht mehr notwendig ist. Planungsfehler und Unsicherheiten sowie mangelnde Erfahrung haben jedoch gerade am anfang da für gesorgt, dass ich oberhalb meines wohlfühlgewichts gelaufen bin, was zwangsläufig zu schmerzenden/ überlasteten schultern geführt hat. Daraus hat sich für mich jedoch nicht die notwendigkeit nach einem gurt ergeben, sondern an den unsicherheiten zu arbeiten (verhungerungsangst), resupp-/wasser-planungen besser machen, verzicht lernen und üben (keine panik ohne abendessen; dehydrieren ist nicht verdursten) welche immer wieder zu einem zu hohen gesamtgewicht geführt haben.
Wenn sich diese obergrenzen nicht vermeiden liesen, dann:
Und wenn es an dieser Obergrenze über längere Zeit langsam unbequem wird, hilft variieren. Rucksack mal stramm weiter oben, mal sackig lang tragen, wahlweise in Kombination mit minimal-Brustgurt schließen und darauf etwas Last ableiten. Oder auch Arme hinter dem Rücken verschränken und wie Obelix den Hinkelstein den Rucksack darauf etwas ablasten
Heute nutze ich das um überlastung zu vermeiden, und zur rücken venti 