ich habe eine Frage zur Kombination von Schlafsäcken und der resultierenden Komforttemperatur. Ich besitze:
einen Sea to Summit Spark 2 mit einer Komforttemperatur von 4°C (Komfort-Limit: -2°C),
und einen älteren Aegismax Wind Hard Tiny mit einer Komforttemperatur von 7°C.
Wenn ich beide Schlafsäcke bzw. den Quilt zusammen nutze (einen im anderen oder kombiniert als Layer), wie würdet ihr die resultierende Komforttemperatur einschätzen? Hat jemand Erfahrungen mit derartigen Kombinationen? Wie stark beeinflusst die zusätzliche Isolierung in der Praxis die Temperaturgrenze?
Hi! Erstmal vielen Dank für all eure Antworten! Bei meiner weiteren Recherche habe ich herausgefunden, dass Rockgeist wohl das Material "Hypalon" verwendet. Tatsächlich habe ich das auch bei Extremtextil gefunden. Ich werde die Tage eine Bestellung tätigen und dann versuchen, den "Armadillo" nachzubauen. Ich bin gespannt, ob es klappt und werde berichten!
schwyzi Danke für deinen Input! Genau, es soll einmal den Drybag vor dem Durchscheuern + Dreck schützen (auch mich -> dient als Schutzblech). Das grüne Schneidebrett von IKEA kenne ich. Das habe ich sogar hier. Empfinde ich aber als zu dick. Ich schau aber gerne nochmal bei Tedi. Die haben zufälligerweise hier um die Ecke eine neue Filiale eröffnet.
ich bin vor kurzem auf den "Armadillo Dry Bag Protector" (das Teil, welches den Drybag hält) gestoßen und finde das Konzept echt spannend. Allerdings habe ich leider keinen Shop in der EU gefunden, der diesen Protector anbietet. Beim genaueren Hinsehen ist mir aufgefallen, dass die Konstruktion relativ simpel erscheint und es wahrscheinlich nicht allzu schwer wäre, so etwas selbst zu bauen.
Nun die Frage an die Community: Welches Material würdet ihr für den DIY-Protector nutzen, um eine ähnliche Robustheit und Flexibilität zu erreichen? Es sollte natürlich möglichst leicht sein!
Außerdem: Habt ihr vielleicht eine Empfehlung, wo ich entsprechendes Material beziehen könnte (gerne innerhalb von DE)?
ich selber fahre aktuell den Vittoria Mezcal in 29x2.2.5 (tubeless). Damit war ich im Sommer 4 Wochen mit insgesamt 1400 Kilometer und 30000 Höhenmeter unterwegs (TransAlp -Adria). Untergründe waren teilweise schon ziemlich krass, sodass ich mir manchmal was "stolligeres" wie z.B. den Vittoria Barzo vorne gewünscht habe.
Insgesamt war ich aber extrem zufrieden. Ich hatte in 4 Wochen kein einzigen Puncture, obwohl es wie gesagt stellenweise extrem war. Kann also den Mezcal bedenkenlos weiterempfehlen.
Sil Poly dehnt sich weniger als Nylon. Nimmt dadurch so gut wie kaum Wasser auf im Vergleich zu Nylon. Das wiederum führt zum durchhängen der Wände. Musst ggf. dann örterst nachspannen. Außerdem trocknet das Sil Poly schneller, was bei Mehr-Tages-Touren sicherlich ein weiterer Vorteil ist.
Ich habe mir vergangenes Jahr eine größere Lenker-Barrel von Witslingers aus Leipzig nähen lassen. Da passt Isomatte (Uberlite), Kochzeugs und Kleinkram wie z.B. Beinlinge, Hygiene-Beutel und Elektrokram rein. In der Arschrakete von Restrap (Race Edition) sind Schlafsack (StS Spark II), Bivy (BoraGear), Bodenplane (Polycro), Regenjacke (Odlo Aegis 2.5), lange Hose (Patagonia Terrabone) und Pullover (Patagonia Capilene Thermal Neckzip) verstaut.
In der Oberrohrtasche - ebenfalls von Restrap, sind Snacks und Tools drin. Mit diesem Setup, fahre ich gerne Hütten-Touren für 1-3 Tage.
Für weniger MTB lastige Strecken nutze ich dann mein Gravelbike.