Beiträge von Martin

    Ich habe ein Wild Oasis, damit war ich im Sommer in denn Pyrenäen- auch ausgesetzt und mit Gewittern.

    Ich war mit einem Tarp Tent Aeon Li auf dem Nordkalottleden im September. Ich denke das Wild Oasis hätte das auch gekonnt. War damit auch schon hier im Winter unterwegs.

    Mein Bonfus Middus 2p wäre aber bestimmt bequemer gewesen.

    Kurzum- für Schweden/Norwegen geht eine Menge. Und DCF funktioniert super. 100 Nächte habe ich schon in einem MYOG Hexamid verbracht. Das Wild Oasis habe ich auch schon seit 5 Jahren und auf mind.90 Nächten genutzt.

    Kurze Bemerkung am Rand: Eierlegende Wollmilchsau ist auch nicht so befriedigend. Ständig ist es nicht optimal.

    Für Winter Skandinavien ein eigenes Zelt zu haben und sich eher um 30 cm Schlafsackdicke und Schneedrift zu kümmern, als um Performance bei Regen, Steinkontakt oder so etwas, finde ich sinnvoll.

    Für Herbst (September) hat mir in Skandinavien ein einfaches UL Zelt gereicht. Das kann eher ein 450g Allrounder sein.

    Naja. Mein Cone schließt recht eng am Topf ab. Drehe ich ihn um habe ich 0.5 cm Spalt zwischen cone und Topf. Ich vermute, das sorgt für einen Kamineffekt, sodass mehr Sauerstoff zu verbrennen gesogen wird.

    Ich muss einfach mal einen neuen Cone basteln, aber weiß nicht mehr welches Titanblech ais Chemnitz na ich hatte.man erwischt zu schnell zu dickes.

    Ich war mitte September 23 da oben (takkotavare- abisko). Ich habe nur einmal ausgesetzt gecampet- das war an der Tarfala Fjellstation am Kebnekaise. Sonst gab es immer geschützte Spots für mein Aeon Li.

    Klamotten: bin die meiste Zeit in Kurzen Laufhosen+ packlite pants (regenhose mit Reißverschluss bis hüfthöhe) gelaufe. Meine lange Adidas Terrex hose war zu schwitzig und ist im Rucksack gelandet.

    Ich hatte im September keine Puffy mir, stattdessen einen 90 und einen 120g alpha Hoodies.

    Schuhe: wasserdichte Altra lone peak Mids. Würde ich nicht mehr machen. Kein Vorteil zu Trailrunnern. Es gab Flüsse zum Durchlaufen und ich habe mir am Gletscher bei der Tarfalla Station ein Loch in die Schuhe gestanzt- hatte also eh nasse Füße.

    Ich bin auf den Nordkottleden ausgewichen, auf dem Kungsleden waren mir zu viele lahme Großgruppen aus dem Fjellraven Fabrikverkauf. Dort war es dann einsamer.

    Mein Abschnitt war ne ziemliche Autobahn, ich hatte keine Probleme 35- 45 km Tage zu machen und musst mir Umwege ausdenken um nicht zu früh anzukommen.

    My packs usually have a big, non elastic front pocket out of mesh with an elastic cord on the top. I like that a lot better. It has more space, it's easier to put stuff in and its lighter. And when you look for something in the bottom of that pocket, you do not risk to pull something else out .

    Ich war am letzten Wochenende mit Micha auf dem Rheinhöhenweg unterwegs. Wir sind Samstagmittag in Boppard los und als wir dann nach 13 km Schutz vor Hagel und Schauer auf einem Hochstand gesucht haben fällt mir auf: mist, wo ist mein Handy?

    Naja, wir dachten uns "kann doch nur beim Regenjacke anziehen - Punkt raus gefallen sein" oder am Punkt, wo ich meine Wasserflasche aus der Seite gezogen hab.

    Naja, wir sind also 11km zurück gelaufen.

    Nix gefunden. Und diese Woche sollt es in den Urlaub nach Canada gehen, ohne geplante Route auf Roadtrip...

    Haben uns dann über Boppard die Schutzhütten zu eigen gemacht, das Feuerwerk des Stadtfestes geschaut und sind dann nächsten Morgen wieder los zum Hochstand....

    Nach so 7 km lag das Telefon einfach auf dem Gras- Mittelstreifen unseres Waldweges....

    Wir sind dann noch zum Bahnhof nach Hirzenach gelaufen und Heim gefahren.

    45 km gelaufen, davon 10km drei Mal. Kann man ja mal machen....

    Dafür hatten wir uns 6 Monate nicht gesehen und hatten viel zu quatschen.

    Hmmm, Ok. Bin ich wohl einfach zu faul für. Außerdem will ich doch raus kucken können;).

    Irgendwie kann ich mich nur an Herbst/Wintertouren erinnern. Ist schöner wenn man zu dritt zusammen in der Hütte auf der Isomatte sitzt, im Quilt eingepackt und Glühwein auf dem Bushbuddy oder Gaskocher warm macht. Wir haben sonst jeder unser eigenes Tarp, das ist nicht so gemütlich, auch wenn wir im Kreis (oder zu zweit Gegenüber ) aufbauen.

    Ich kenne das so, das man in die Hütten geht, damit man nicht aufbauen oder abbauen muss. Hab noch nicht dran gedacht ein Zelt darin aufzubauen.

    Im Sommer nehm ich gern ein Pyramidenetz mit, um die Mücken abzuhalten.

    Aufpassen mit den Wasserhähnen. Micha hat sich da letztes Jahr mit seiner Frau Durchfall und Erbrechen geholt. Weiß aber nicht mehr genau welcher es war.

    Wir sind letztes Wochenende auf dem Rhein-Burgen- Weg zwischen 14 Uhr und 19.30 etwa 25 km weit gekommen. 20-25km würde ich auch auf dem Soonwald-Steig planen. Wenn du bei bingen startest ist das kurz hinter Rheinböllen (da kann man mit kleiner detour auch etwas einkaufen). Vielleicht am Aussichtsturm auf dem Hochsteinchen. Bei OSM sind in der Gegend auch 2 hütten eingezeichnet

    Ich habe den Soonwald-Steig 2 Mal in der Nebensaison gemacht. Wir haben entweder in den unbewirtschafteten Schutzhütten geschlafen, oder einfach etwas abseits ein Zelt aufgebaut. Es wird früh dunkel, es sind wenig Leute unterwegs.

    Tagesplanung mache ich bei solchen weekendern auch nicht. Irrndwo kommt man Abends schon an, die Schutzhütten sieht man auf der Karte, Wasser ist im Winter überreichlich vorhanden.

    Wir sind 2023 am 1.10 in Creto losgelaufen, waren am 5.10 am Passo de Bratello und am Mittag des 11.10 in Pracchia am Bahnhof.

    Meine Mitwananderin ist mit einem Tag essen auf den Trail , weil sie keine Zeit für Planung hatte. Dann haben wir meist in Berggasthöfen gegessen oder Baguettes oder Focaccia irgendwo eingekauft und mitgenommen.

    Das Wetter war bei uns die ganze Zeit genial, wir haben meist auf den Köhlerplätzen cowboy camping gemacht , mit Lagerfeuer und Sterne schauen. Nur 2 Mal haben wir die Tarps aufgebaut (SMD Deshutes Plus und ein MYOG Hex Tarp).

    Und wie bei dir war es warm genug für Sommerschlafsack - ich hatte meinen Cumulus Taiga 150 mit. Erst im 2. Teil, als wir ausgesetzt beim Col dei Laghi auf fast 1700 m übernachtet haben, hatten wir pech. In der Nacht ist mein Wasser gefroren und ich hab mir den Arsch abgefroren.

    Dieser Teil war aber auch super schön, ich habe es sehr genossen über der Baumgrenze zu laufen.

    Irgendwann komme ich zurück und laufen weiter...

    Bei April/Mai und September/Oktober nehme ich meinen Tar Vesper 20 mit 340 g Daunen mit. Bei Cumulus komme ich gut mit den limit-werten klar.

    Bei meinen gewohnten eng geschnittenen Quilts würde ich 250-300g Füllung nehmen.

    Der Semi Rect wird aus meiner Sicht auf keinen Fall funktioniert.

    Das Volumen von Kunstfaser ist unterirdisch, so 2-3 fache von Daune. Das macht also auch gar keinen Sinn.

    Also am ehesten einen Lite line 300, evtl in large. Einen Vesper 20 oder Vesper 32 large (die Temp Ratings sind total über trieben.

    Oska

    Ich bin den PCT zwar nicht gewandert, aber nach allem, was man darüber liest und sieht (YT und Insta) würde das für dich mittlerweile ausscheiden.

    Ist wohl mittlerweile total überlaufen, teilweise haben die alten Trailangels schon aufgegeben, wegen der vielen „Partywanderern“ auf dem Trail.

    Das ist Humbug. Ich war 2019 nobo in SoCal unterwegs und 2022 sobo die andere Hälfte.

    Partywandern habe ich gar nicht erlebt. Nobo war schon mehr los, aber auch da, nix im Vergleich zu Kungsleden oder WHW. Oder die Massen auf dem Jakobsweg, dir ich in den Pyrenäen überholen musste.

    Sobo war einsam. Ich habe insgesamt vielleicht 5 SoBo Hiker kennengelernt in den 2 Monaten. Ich bin 2 Wochen durch Washington gelaufen, ohne Fußspuren cor mir im Schnee zu sehen. Man sieht dann später in 3 Wochen lang jeden Tag NoBos aber auch nicht so viele.

    Vielleicht einfach mal nichts sagen, wenn man keine Erfahrung hat.