Beiträge von Martin

    Zitat

    Ich habe das Teil letzte Woche bei feuchten -6 Grad getestet. Ich bin super zufrieden, auch wenn ich noch einen zusätzlich dünnen Sommerquilt überlegen musst.

    Was soll das heißen?

    A) Es gibt keine feuchten -6 Grad.

    Die Luftfeuchtigkeit reift bei der Temperatur aus, es bild sich kein Tau. Davon abgesehen enthält die Luft sehr viel weniger Wasserdampf.

    B) was ist dein dünner Sommerquilt?

    Meiner wiegt 340g, hat 150g Daune und würde meinen Winterquilt natürlich erheblich puschen. Auch im Gewicht.

    Aus deinem "Test" kann ich nicht schließen, ob der Quilt mit meine TAR Vesper 20 vergleichbar ist oder nicht. Ich sehe nur das er weniger warm ist, als mein Cumulus 450 quilt (der aber auch 650g wiegt)

    GTA: vor allem der Zentrale Teil ist sehr schön. Ich hatte aber keinen Tag unter 1000hm, viele um 1400-1500hm. Hab mir nach 3 Wochen bei einem Abstieg eine Überlastung im Knie geholt und konnte 2 Wochen nicht ohne Schmerzen laufen. Rückfahrt ab Toulouse war dann aber easy.

    Hinkommen per Bahn geht gut, dauert aber.

    Gr34 (Zöllnerpfad an der Küste lang) in der Bretagne, wenn ihr auf schöne Strände und alte Pfade steht. Gutes Essen überall. Anstiege an der Steilküste können fies sein sorgen aber für Aussicht. Reise: mit dem Zug bis Saint-brieuc. Von Lannion dann zurück.

    Oder durch die Vogesen auf dem GR53. Vor allem der Süden der Vogesen ist sehr schön. Die Kriegsdenkmäler aus dem Ersten und Zweiten Weltkrieg und das Konzentrationslager Natzweiler sollte sich jeder mal angesehen haben. Es hat mir deutlich gezeigt, wo wir nicht wieder landen wollen.

    Das essen den den Berggasthöfen ist auch klasse.

    Frankreich ist immer schön.

    Mit Flug:

    Spayside way+ east highland way. Von der Spey Mündung nach Fort William. Schottland ist einfach schön, die Strecke ist aber angenehm zu wandern.

    Ich war mit Baselayer, 2 Farpoint Alpha Cruiser ( 60 und 90), Regenjacke (OMM Halo) , auf dem Kungsleden Mitte September. Keine Puffy, keine Windjacke.

    Ich bin im Baselayer+60er Cruiser +Regenjacke gelaufen. Feuchteregulierung über Reißverschluss... Der Wind transportiert das ab. Ich bin auch die meiste Zeit in meiner Packlite Pants gelaufen.

    Meine Softshell Hose (Addidas Terrex) war zu schwitzig, die hab ich im Rucksack durch die Gegend getragen.

    Ich war mit dem Setup zufrieden. Den 90er Alpha Hoody hab ich in Pausen drüber gezogen, dann die Regenjacke wieder drüber.

    Abends kannst du so natürlich nicht rumsitzen, da war ich zügig im Quilt.

    Eine 300 Euro teure Puffy/ 300g schwer durch einen zweiten Hoody mit 120g zu ersetzen jat sich für mich bewährt.

    Ich habe das vorher hier im Herbst/Winter getestet- auch dafür geht das, wenn die Planung ist vom Dunkeln bis ins Dunkel zu laufen und danach im Schlafsack zu chillen.

    Will man noch Karten spielen oder eine Runde am Lagerfeuer sitzen, dann doch lieber eine Puffy und eine Alpha longjohn mitnehmen.

    Ja. Ich hab 30-42 km Tage von Vakkotavare über Kebnekaise/Tarfala- nordkalatrutta -e1 - Abisko gehabt und war nen Tag zu früh da, trotz Umwegen.

    Die 9-12 km zwischen 2 Hütten da oben mache ich zwischen aufstehen und 2. Frühstück. Es gibt ja nichtmal Anstiege... Aber deshalb komme ich natürlich auch immer an geschützten Plätzen vorbei. Ich laufe meist bis on den Sonnenuntergang.

    Der SI war sehr viel anstrengender und es gab auch deutlich weniger Wanderer. Zwischen den beiden Touren lagen gerade mal 2 Wochen, ich war auf dem SI eigentlich fitter. Auf dem SI hatte ich einen 25 km Schnitt.

    Mir sind schon ein paar Poles gebrochen beim laufen und da war ich immer froh ein single pole Tarp zu haben. Demnächst werd ich wohl mehr mit Tarpstange und ohne Poles unterwegs sein, aber ein Trekkingstock ist schon stabiler.

    Ansonsten - soweit ich mich erinnere hat man am Kungsleden immer geschützte Möglichkeiten.

    In den nördlichen 140 km bin ich am Tag an 3-4 Hütten vorbeigelaufen. Das is mehr nen Freizeitpark als ne Wildnis

    Ich habe ein Wild Oasis, damit war ich im Sommer in denn Pyrenäen- auch ausgesetzt und mit Gewittern.

    Ich war mit einem Tarp Tent Aeon Li auf dem Nordkalottleden im September. Ich denke das Wild Oasis hätte das auch gekonnt. War damit auch schon hier im Winter unterwegs.

    Mein Bonfus Middus 2p wäre aber bestimmt bequemer gewesen.

    Kurzum- für Schweden/Norwegen geht eine Menge. Und DCF funktioniert super. 100 Nächte habe ich schon in einem MYOG Hexamid verbracht. Das Wild Oasis habe ich auch schon seit 5 Jahren und auf mind.90 Nächten genutzt.

    Kurze Bemerkung am Rand: Eierlegende Wollmilchsau ist auch nicht so befriedigend. Ständig ist es nicht optimal.

    Für Winter Skandinavien ein eigenes Zelt zu haben und sich eher um 30 cm Schlafsackdicke und Schneedrift zu kümmern, als um Performance bei Regen, Steinkontakt oder so etwas, finde ich sinnvoll.

    Für Herbst (September) hat mir in Skandinavien ein einfaches UL Zelt gereicht. Das kann eher ein 450g Allrounder sein.

    Naja. Mein Cone schließt recht eng am Topf ab. Drehe ich ihn um habe ich 0.5 cm Spalt zwischen cone und Topf. Ich vermute, das sorgt für einen Kamineffekt, sodass mehr Sauerstoff zu verbrennen gesogen wird.

    Ich muss einfach mal einen neuen Cone basteln, aber weiß nicht mehr welches Titanblech ais Chemnitz na ich hatte.man erwischt zu schnell zu dickes.

    Ich war mitte September 23 da oben (takkotavare- abisko). Ich habe nur einmal ausgesetzt gecampet- das war an der Tarfala Fjellstation am Kebnekaise. Sonst gab es immer geschützte Spots für mein Aeon Li.

    Klamotten: bin die meiste Zeit in Kurzen Laufhosen+ packlite pants (regenhose mit Reißverschluss bis hüfthöhe) gelaufe. Meine lange Adidas Terrex hose war zu schwitzig und ist im Rucksack gelandet.

    Ich hatte im September keine Puffy mir, stattdessen einen 90 und einen 120g alpha Hoodies.

    Schuhe: wasserdichte Altra lone peak Mids. Würde ich nicht mehr machen. Kein Vorteil zu Trailrunnern. Es gab Flüsse zum Durchlaufen und ich habe mir am Gletscher bei der Tarfalla Station ein Loch in die Schuhe gestanzt- hatte also eh nasse Füße.

    Ich bin auf den Nordkottleden ausgewichen, auf dem Kungsleden waren mir zu viele lahme Großgruppen aus dem Fjellraven Fabrikverkauf. Dort war es dann einsamer.

    Mein Abschnitt war ne ziemliche Autobahn, ich hatte keine Probleme 35- 45 km Tage zu machen und musst mir Umwege ausdenken um nicht zu früh anzukommen.

    My packs usually have a big, non elastic front pocket out of mesh with an elastic cord on the top. I like that a lot better. It has more space, it's easier to put stuff in and its lighter. And when you look for something in the bottom of that pocket, you do not risk to pull something else out .

    Ich war am letzten Wochenende mit Micha auf dem Rheinhöhenweg unterwegs. Wir sind Samstagmittag in Boppard los und als wir dann nach 13 km Schutz vor Hagel und Schauer auf einem Hochstand gesucht haben fällt mir auf: mist, wo ist mein Handy?

    Naja, wir dachten uns "kann doch nur beim Regenjacke anziehen - Punkt raus gefallen sein" oder am Punkt, wo ich meine Wasserflasche aus der Seite gezogen hab.

    Naja, wir sind also 11km zurück gelaufen.

    Nix gefunden. Und diese Woche sollt es in den Urlaub nach Canada gehen, ohne geplante Route auf Roadtrip...

    Haben uns dann über Boppard die Schutzhütten zu eigen gemacht, das Feuerwerk des Stadtfestes geschaut und sind dann nächsten Morgen wieder los zum Hochstand....

    Nach so 7 km lag das Telefon einfach auf dem Gras- Mittelstreifen unseres Waldweges....

    Wir sind dann noch zum Bahnhof nach Hirzenach gelaufen und Heim gefahren.

    45 km gelaufen, davon 10km drei Mal. Kann man ja mal machen....

    Dafür hatten wir uns 6 Monate nicht gesehen und hatten viel zu quatschen.

    Hmmm, Ok. Bin ich wohl einfach zu faul für. Außerdem will ich doch raus kucken können;).

    Irgendwie kann ich mich nur an Herbst/Wintertouren erinnern. Ist schöner wenn man zu dritt zusammen in der Hütte auf der Isomatte sitzt, im Quilt eingepackt und Glühwein auf dem Bushbuddy oder Gaskocher warm macht. Wir haben sonst jeder unser eigenes Tarp, das ist nicht so gemütlich, auch wenn wir im Kreis (oder zu zweit Gegenüber ) aufbauen.

    Ich kenne das so, das man in die Hütten geht, damit man nicht aufbauen oder abbauen muss. Hab noch nicht dran gedacht ein Zelt darin aufzubauen.

    Im Sommer nehm ich gern ein Pyramidenetz mit, um die Mücken abzuhalten.

    Aufpassen mit den Wasserhähnen. Micha hat sich da letztes Jahr mit seiner Frau Durchfall und Erbrechen geholt. Weiß aber nicht mehr genau welcher es war.

    Wir sind letztes Wochenende auf dem Rhein-Burgen- Weg zwischen 14 Uhr und 19.30 etwa 25 km weit gekommen. 20-25km würde ich auch auf dem Soonwald-Steig planen. Wenn du bei bingen startest ist das kurz hinter Rheinböllen (da kann man mit kleiner detour auch etwas einkaufen). Vielleicht am Aussichtsturm auf dem Hochsteinchen. Bei OSM sind in der Gegend auch 2 hütten eingezeichnet

    Ich habe den Soonwald-Steig 2 Mal in der Nebensaison gemacht. Wir haben entweder in den unbewirtschafteten Schutzhütten geschlafen, oder einfach etwas abseits ein Zelt aufgebaut. Es wird früh dunkel, es sind wenig Leute unterwegs.

    Tagesplanung mache ich bei solchen weekendern auch nicht. Irrndwo kommt man Abends schon an, die Schutzhütten sieht man auf der Karte, Wasser ist im Winter überreichlich vorhanden.

    Wir sind 2023 am 1.10 in Creto losgelaufen, waren am 5.10 am Passo de Bratello und am Mittag des 11.10 in Pracchia am Bahnhof.

    Meine Mitwananderin ist mit einem Tag essen auf den Trail , weil sie keine Zeit für Planung hatte. Dann haben wir meist in Berggasthöfen gegessen oder Baguettes oder Focaccia irgendwo eingekauft und mitgenommen.

    Das Wetter war bei uns die ganze Zeit genial, wir haben meist auf den Köhlerplätzen cowboy camping gemacht , mit Lagerfeuer und Sterne schauen. Nur 2 Mal haben wir die Tarps aufgebaut (SMD Deshutes Plus und ein MYOG Hex Tarp).

    Und wie bei dir war es warm genug für Sommerschlafsack - ich hatte meinen Cumulus Taiga 150 mit. Erst im 2. Teil, als wir ausgesetzt beim Col dei Laghi auf fast 1700 m übernachtet haben, hatten wir pech. In der Nacht ist mein Wasser gefroren und ich hab mir den Arsch abgefroren.

    Dieser Teil war aber auch super schön, ich habe es sehr genossen über der Baumgrenze zu laufen.

    Irgendwann komme ich zurück und laufen weiter...