Beiträge von Sundance

    Ich finde meine Skizze nicht mehr. Und nachmessen geht gerade nicht, da das Tarp eingepackt auf dem Dachboden liegt.

    Es ist jedoch bestimmt sehr ähnlich wie hier auf DIYGEARSUPPLY unter "Hex Tarp". Die Firstnaht hatte ich wie bei den Warbonnet-Tarps gemacht, also beide Stoffbahnen deckungsgleich übereinander gelegt, dann mit einer Nahtzugabe von 0,7cm zusammengenäht, umgeschlagen (aus außen wird innen) und dann die Kante mit einem in der Mitte gefalteten Einfassband eingefasst. Dies habe ich an den Enden überstehen lassen und anschließend zurück geführt, so das sich die Schlaufe als Abspannpunkt nutzen kann.

    Ich kenne übrigens deutlich mehr Hängemattentarps, die Gurtband an den seitlichen Abspannpunkten verwenden. Von der Variante mit seelenlosem Paracord hatte ich gehört, aber noch kein Exemplar in Live gesehen.

    Für mich ist bei der Abspannung der Goldstandard ein Shockcord mit Dyneema-Kern, welches ich auf Spannung bringe, um ein (nächtliches) Durchhängen des Tarps zu minimieren. Außerdem ist es bei Böen hilfreich, um die Spannungsspitzen abzufedern.

    Anbei ein Foto von der Abspannung meines Wintertarps. Diese Variante ist sicherlich schwerer, aber zum einen war mir hier Gewicht egal, zum anderen soll es auch Handschuhkompatibel sein.

    Anscheinden verwendet ihr jedoch die Eigenschaft "strechy" des Tarpstoffes, um es entsprechend auf Spannung zu bringen. Fast so als ob es das Shock-Cord ersetzen könnte. Das hilft immer noch nicht bei richtig böigem Wind, aber wäre eine Überlegung wert. Vielleicht könnt ihr mir dazu noch einen oder zwie Sätze schreiben?

    Skizze vom Schnitt folgt.

    Hier von einem Tarp, das ich vor einigen Jahren genäht habe. So soll es wieder werden.


    Und hier eins in Snow Camo mit Türen. Das darf ich aber hier nicht zeigen, weil zu schwer ;)

    Aber das hat einen komplett anderen Schnitt.

    Warum Trapezform beim Hängemattentarp?

    Weil es von der Größe her bei den meisten Wetterbedingungen reicht. Türen habe ich bisher so gut wie nie vermisst. Außerdem gucke ich gerne raus und liebe den freieren Blick. Wichtiger ist die Länge, bzw. der Überstand auf beiden Seiten.

    Beim Schnitt kann man ebenfalls durch die Diagonale etwas Material sparen.

    Ich nehme eine Stoffbahn pro Seite. In der Mitte oben dann eine Kappnaht. Hier habe ich auch schon mal Gurtband reingelegt.

    Eine Frage an die Vielnäher:

    Welchen dieser beiden Stoffe würdet ihr für ein Tarp verwenden?

    Diesen hier von Extex oder den von wilbo kürzlich verlinkten von Esvo? Der von Extex ist ein silikonbeschichteter Ripstop-Polyester Stoff, der andere ein mit Silikon beschichteter Ripstop-Nylon Stoff.

    Anwedungsfall wäre ein trapezförmiges Tarp für die Nutzung mit einer Hängematte.

    Anvisierte Specs:

    - Firstlänge ca. 3,60 Meter.

    - Rechts und Links je zwei Abspannpunkte mit Dreiecksring, Shockcord mit Tanka, Abspannleine.

    - Kettenlinien an Kanten

    - Farbe: Sand (oder ähnlich)

    - Insgesamt brauche ich ca. 7 Meter Stoff, dann fällt auch noch ein Packbeutel mit ab.

    Es geht mir hier mehr um die Eigenschaften als um den Preis; wobei ich nicht sagen will, dass der egal wäre.

    Ich war diesen Sommer mal wieder mit Zelt (und nicht Hängematte) unterwegs und hatte meinen 167 Apex Diy Topquilt dabei. Und ich habe ab ca. 12 Grad gefroren. Ich ahne, dass es an meiner Isomatte (Nordisk Vanna 3,8) lag. Wäre diese wärmer gewesen ...

    Könnt ihr das bestätigen? Wie bezieht ihr das in eure Berechnungen ein? Denn feuchte Daune verliert schon an Bauschkraft und Isolationsvermögen.

    Oder passt meine Frage hier nicht so - dann gerne auch verschieben.

    [ot]

    Was bitte ist "GGG"?

    OT: GarageGrownGear - eine Art Marktplatz, bzw. Händler, der Produkte von verschiedenen Cottage-Herstellern verkauft. Eigentlich ganz schöner Ansatz!

    Denn allein kann niemand gegen REI anstinken. Sonst bleibt fast allein die Selbstvermarktung.

    Ich kann nicht wirklich etwas dazu sagen, da der Rucksack nicht auf meinem Rücken war. Aber ist ist gut verarbeitet und - passende - Rückenlänge vorausgesetzt, traue ich ihm das wohl zu.

    Bleibt die Frage, ob es wirklich 50 Liter sind. Im Vergleich mit meinem Exped Lightning 45 würde ich ihn kleiner einschätzen.

    Ich bin zunächst zum Arzt und habe mir ein Rezept geholt. Und damit bin ich dann zum Orthopädieschuhmacher und habe mir entsprechend die Einlagen machen lassen. Da diese nicht Standard sind, hat mich das noch mal gut 100 EUR gekostet. Aber das war es mir wert, da ich selbst bei wirklich weiten Strecken keine Probleme mehr habe.

    +1

    Hier allerdings nur 40,-- €. Die nächsten kosten dann 20,-- €.

    Ich bin zwar nicht barfuß und ohne Geld unterwegs, aber als Individualreisender erlebst du es doch immer wieder:

    Da sind Menschen, die dir freundlich begegnen, dir helfen, dich im Garten oder in der Ferienwohnung übernachten lassen, usw. Ich würde es nicht zum Prinzip erheben, aber dort, wo ich auf die Hilfte anderer angewiesen bin, habe ich sie häufiger erlebt als wenn ich autark unterwegs bin. Und selbst dann habe ich immer wieder Menschen getroffen, die mir Tipps gegeben haben, mich zum Essen eingeladen oder mir ein Bier spendiert haben.

    Ich habe es nur einmal erlebt, dass ich in Schweden an einem Bauernhof gefragt habe, ob man uns die Wasserflasche von meiner Frau und mir auffüllen könne und man mir erklärt hat: Das geht nicht. Das Wasser sei knapp und man brauche es für die Pferde. Das waren aber auch zwei Damen, die gerade auf Liegestühlen in der Sonne lagen. Zwei Häuser weiter war das dann kein Problem und wir haben noch einen Kaffee dazu bekommen.