Ich finde meine Skizze nicht mehr. Und nachmessen geht gerade nicht, da das Tarp eingepackt auf dem Dachboden liegt.
Es ist jedoch bestimmt sehr ähnlich wie hier auf DIYGEARSUPPLY unter "Hex Tarp". Die Firstnaht hatte ich wie bei den Warbonnet-Tarps gemacht, also beide Stoffbahnen deckungsgleich übereinander gelegt, dann mit einer Nahtzugabe von 0,7cm zusammengenäht, umgeschlagen (aus außen wird innen) und dann die Kante mit einem in der Mitte gefalteten Einfassband eingefasst. Dies habe ich an den Enden überstehen lassen und anschließend zurück geführt, so das sich die Schlaufe als Abspannpunkt nutzen kann.
Ich kenne übrigens deutlich mehr Hängemattentarps, die Gurtband an den seitlichen Abspannpunkten verwenden. Von der Variante mit seelenlosem Paracord hatte ich gehört, aber noch kein Exemplar in Live gesehen.
Für mich ist bei der Abspannung der Goldstandard ein Shockcord mit Dyneema-Kern, welches ich auf Spannung bringe, um ein (nächtliches) Durchhängen des Tarps zu minimieren. Außerdem ist es bei Böen hilfreich, um die Spannungsspitzen abzufedern.
Anbei ein Foto von der Abspannung meines Wintertarps. Diese Variante ist sicherlich schwerer, aber zum einen war mir hier Gewicht egal, zum anderen soll es auch Handschuhkompatibel sein.
Anscheinden verwendet ihr jedoch die Eigenschaft "strechy" des Tarpstoffes, um es entsprechend auf Spannung zu bringen. Fast so als ob es das Shock-Cord ersetzen könnte. Das hilft immer noch nicht bei richtig böigem Wind, aber wäre eine Überlegung wert. Vielleicht könnt ihr mir dazu noch einen oder zwie Sätze schreiben?